<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Siglingen</id>
	<title>Siglingen - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Siglingen"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Siglingen&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T16:48:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Siglingen&amp;diff=443209&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Yoursmile: +Wikt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Siglingen&amp;diff=443209&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-06-20T16:19:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Wikt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Siglingen&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Neudenau&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Siglingen.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 49.3004&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 09.3067&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 174&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 12.13&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1121&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2009&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1975-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 74861&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 06298&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Siglingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil und Dorf im [[Landkreis Heilbronn]] in [[Baden-Württemberg]], das seit 1975 Teilort der Kleinstadt [[Neudenau]] ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Das Dorf Siglingen liegt im unteren [[Jagst]]tal zwischen [[Züttlingen|Möckmühl-Züttlingen]] und Neudenau, überwiegend auf der linken Seite innerhalb einer weit nach Norden ausholenden Flussschlinge. Von Norden mündet dort gegenüber dem Sporn der [[Sulzbach (Jagst, Siglingen)|Sulzbach]] in die Jagst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Siglingen gehören neben dem namengebenden Dorf auch die [[Weiler]] [[Kreßbach (Neudenau)|Kreßbach]] in einem linken Nebental der Jagst und [[Reichertshausen (Neudenau)|Reichertshausen]] im Sulzbachtal. Abgegangene Ortschaften sind [[Neuhof (Neudenau)|Neuhof]] und [[Veherbronn|Veherbrunnen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Neudenau-Siglingen-2012-pic4.jpg|mini|Blick auf Siglingen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Siglingen-kirchblick.jpg|mini|Blick zur Kirche]]&lt;br /&gt;
Bodenfunde auf Siglinger Markung zeugen von einer Besiedlung der Umgebung bereits in der [[Jungsteinzeit]], die ältesten Siedlungsspuren innerhalb der Markung stammen aus dem dritten Jahrhundert. Die frühe Besiedlung des Ortes hängt vermutlich mit seiner geografischen Lage und mit der Nähe zu alten Fernwegen wie der [[Hohe Straße zwischen Kocher und Jagst]] und der Jagstquerung bei [[Deitingen (Wüstung)|Deitingen]] zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste urkundliche Erwähnung erfolgte in einer zwischen 779 und 802 ausgestellten Urkunde, in der eine &amp;#039;&amp;#039;Eigilsunt&amp;#039;&amp;#039; dem [[Kloster Fulda]] ihre Güter in &amp;#039;&amp;#039;Rohesheim&amp;#039;&amp;#039; ([[Ruchsen]]) und &amp;#039;&amp;#039;Siginingen&amp;#039;&amp;#039; (Siglingen) vermachte. Im hohen Mittelalter trat mit den [[Herren von Siglingen]] ein Ortsadel auf, der einen Herrensitz in Siglingen besaß, über dessen Lage die Forschung uneins ist. Bereits um 1300 waren die Herren von Siglingen nur noch Dienstleute der [[Herren von Weinsberg]], die ab dann die Ortsherrschaft ausübten, während die Herren von Siglingen in späterer Zeit nur noch andernorts nachgewiesen sind und die Familie wohl in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts erlosch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1363 gestattete Kaiser [[Karl IV. (HRR)|Karl IV.]] dem Engelhard von Weinsberg, das Dorf &amp;#039;&amp;#039;Sygenyngen&amp;#039;&amp;#039; zu befestigen und dort einen Markt zu veranstalten. In der Folgezeit wurde ein Stadtgraben angelegt und Stadttore errichtet. Der Markt wurde bis ins 20. Jahrhundert zweimal jährlich abgehalten, wodurch Siglingen die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Marktflecken&amp;#039;&amp;#039; erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1445 fiel Siglingen an die [[Kurpfalz]], 1504 an das [[Herzogtum Württemberg]]. Bereits in pfälzischer, aber später auch in württembergischer Zeit gehörte Siglingen zum Amt Möckmühl. Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]], in dem der Ort ohnehin durch die Pest und Einquartierungen zu leiden hatte, wurde Siglingen am 12. Mai 1636 fast vollständig niedergebrannt. Durch Hungerjahre und weitere Truppendurchzüge ging die Einwohnerzahl von etwa 400 Personen vor dem Krieg auf 73 im Jahr 1647 zurück. Von 71 Häusern im Jahr 1634 standen 1652 noch 13. Zwar wurde bereits 1650 die Kirche wiederaufgebaut, doch hat es rund 150 Jahre gedauert, bis sich der Ort wieder zur Größe vor dem Dreißigjährigen Krieg entwickelt hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Gründung des [[Königreich Württemberg|Königreichs Württemberg]] kamen die zum ehemaligen Amt Möckmühl gehörigen Orte 1810 zum [[Oberamt Neckarsulm]]. Siglingen war ab 1818 Amtsort für die Dörfer Kreßbach und Reichertshausen. Bei der Auflösung des Oberamts Neckarsulm 1938 kam der Ort zum [[Landkreis Heilbronn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Den Zweiten Weltkrieg hat der Ort ohne größere Schäden überdauert. Am 27. Februar 1945 war der ehemalige Weltrekordhalter im Gehen, [[Arthur Tell Schwab]], unter den beiden Todesopfern eines Tieffliegerangriffs auf einen Zug im Bahnhof von Siglingen. Als im April 1945 die Front bis Siglingen vorgerückt war, kam es kurzzeitig zum Beschuss des Ortes, die Übergabe an die Amerikaner fand jedoch kampflos statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1975 wurde Siglingen nach Neudenau eingemeindet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=465}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute hat der Ort ca. 880 Einwohner. Er hat keine bedeutende Infrastruktur und ist vorwiegend ein Wohnort für Pendler der umliegenden Städte und Gemeinden. Siglingen ist ein Weinbauort des Weinbaugebietes [[Württemberg (Weinbaugebiet)|Württemberg]] mit der Weinlage Hofberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Die evangelische &amp;#039;&amp;#039;[[Ulrichskirche (Siglingen)|Ulrichskirche]]&amp;#039;&amp;#039; wurde vermutlich im 10. Jahrhundert gegründet, später im Stil der Gotik umgebaut und 1636 zerstört. Die ursprünglich als [[Wehrkirche]] angelegte Kirche wurde ab 1650 wiederaufgebaut und seitdem mehrfach umgebaut und saniert. Bei der Kirche befinden sich zwei Kriegerdenkmale für die Gefallenen beider Weltkriege sowie ein historisches Kinder-Epitaph. In der Ortsmitte befindet sich darüber hinaus die historische Fachwerkkelter in der Weingasse sowie der Gasthof Traube mit Kellerportal von 1583.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Siglingen-kirche-2012.jpg|Ev. Ulrichskirche&lt;br /&gt;
Siglingen-kriegerdenkmal-1914-18.JPG|Kriegerdenkmal 1914–18&lt;br /&gt;
Siglingen-traube.jpg|Gasthof Traube&lt;br /&gt;
Siglingen-kelter2012.jpg|Alte Kelter&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
* Die im Jagsttal von [[Züttlingen]] nach [[Bad Friedrichshall]] hinablaufende L&amp;amp;nbsp;1096 führt durch Siglingen. Die nächsten [[Anschlussstelle (Autobahn)|Autobahnanschlüsse]] sind in [[Heilbronn]]-[[Neckarsulm]] an der [[Autobahn (Deutschland)|Bundesautobahn]] [[Bundesautobahn 6|A&amp;amp;nbsp;6]] und in [[Möckmühl]]-Züttlingen an der [[Bundesautobahn 81|A&amp;amp;nbsp;81]].&lt;br /&gt;
* Siglingen liegt an der [[Frankenbahn]] von [[Stuttgart]] nach [[Würzburg]]. Es halten stündlich Regionalbahnen nach [[Osterburken]] und [[Heilbronn]], die teilweise nach Stuttgart und [[Ulm]] durchgebunden werden.&lt;br /&gt;
* Der [[Kocher-Jagst-Radweg]] durchquert das Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
Als Siglingen selbstständige Gemeinde war, hat der Ort folgenden Personen das [[Ehrenbürger]]recht verliehen:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Ernst&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (1879–1953), Bürgermeister von Siglingen 1903–45, Ehrenbürger anlässlich seines 70. Geburtstages 1949&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Fritz Bosch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (1922–2012), Bürgermeister von Siglingen 1948–1974&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{OberamtWürtt |Oberamt=Neckarsulm |Titel=Siglingen |Seite=638–649 |Wikisource=Kapitel B 30}}&lt;br /&gt;
* Hartmut Gräf: &amp;#039;&amp;#039;Siglingen, Reichertshausen, Kreßbach – Ein Heimatbuch.&amp;#039;&amp;#039; Neudenau-Siglingen 1978.&lt;br /&gt;
* Heinz Tuffentsammer: &amp;#039;&amp;#039;Siglingen – einst und heute. Eine bebilderte Ergänzung zur Heimatgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Neudenau-Siglingen, 2002.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
* [http://in-siglingen.de/ in-siglingen.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7651244-7|LCCN=n80096287|VIAF=154769271}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Heilbronn]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Jagst]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinort im Weinanbaugebiet Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Neudenau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Heilbronn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1975]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinort in Baden-Württemberg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Yoursmile</name></author>
	</entry>
</feed>