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	<title>Sigismund Weier - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T23:55:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sigismund_Weier&amp;diff=2279455&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Gmünder: HC: Entferne Kategorie:Deutscher</title>
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		<updated>2024-01-04T12:46:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php/Kategorie:Deutscher&quot; title=&quot;Kategorie:Deutscher&quot;&gt;Kategorie:Deutscher&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sigismund Weier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: &amp;#039;&amp;#039;Weyer&amp;#039;&amp;#039;; * [[28. Februar]] [[1579]] in [[Rjabinowka (Kaliningrad, Bagrationowsk)|Schmoditten]]; † [[24. März]] [[1661]] in [[Königsberg (Preußen)]]) war ein deutscher Mathematiker, Bibliothekar und Historiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Weier war der Sohn des späteren Pfarrers in [[Sępopol|Schippenbeil]] (heute polnisch: Sępopol) Sigismund Weier († 3. März 1585) und dessen Frau Elisabeth, Tochter des Ratsherrn in [[Bartoszyce|Bartenstein]] (Bartoszyce) Franz Fehrmann. Bereits sein Großvater Benedict Weier (1482–1550), der aus Danzig stammte, war der erste evangelische Prediger in Schippenbeil. Nach dem frühen Tod des Vaters zog seine Mutter wieder zu seinem Großvater nach Bartenstein, wo er anfänglich die Schule besuchte. 1596 setzte er seine Ausbildung am Gymnasium in [[Lübeck]] fort. Nach drei Jahren begann er ein Studium an der [[Brandenburgische Universität Frankfurt|Universität Frankfurt (Oder)]]&amp;lt;ref&amp;gt;In den Matrikeln nicht nachweisbar&amp;lt;/ref&amp;gt;. Hier konnte er sich nebenbei als Hauslehrer seinen Lebensunterhalt verdienen und bereiste mit seinen Zöglingen einige andere deutsche Universitäten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1604 führte er seine Studien an der [[Universität Wittenberg]] fort. Hier hatte er auch die theologischen Vorlesungen von [[David Runge]], [[Leonhard Hutter]] und [[Wolfgang Franz (Theologe)|Wolfgang Franz]] besucht. Aber auch die Vorlesungen an der philosophischen Fakultät in Dichtkunst bei [[Friedrich Taubmann]], in Ethik bei [[Martin Helwig (Linguist)|Martin Helwig]], in Geschichte bei [[Lorenz Rhodomann]], in Logik bei [[Jakob Martini]] und in Mathematik bei [[Melchior Jöstel]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinz Kathe]]: &amp;#039;&amp;#039;Die [[Leucorea|Wittenberger Philosophische Fakultät]] 1502–1817&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Mitteldeutsche Forschungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 117). Böhlau, Köln/Weimar/Wien 2002, ISBN 3-412-04402-4, S. 455 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;. Hier hatte er am 19. März 1605 den akademischen Grad eines Magisters der philosophischen Wissenschaften erworben&amp;lt;ref&amp;gt;Bernhard Weissenborn: Album Academiae Vitebergensis - Jüngere Reihe Teil 1 (1602–1660), Magdeburg, 1934, (1604, Nr. 55)&amp;lt;/ref&amp;gt;. Danach hatte er noch weitere Universitäten aufgesucht bis gegen Ende des Jahres 1605 ihn die [[Albertus-Universität Königsberg|Universität Königsberg]] zum Professor der Mathematik berief.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses Amt hatte er am 7. Mai 1606 mit der Disputation &amp;#039;&amp;#039;de rotunditate terrae&amp;#039;&amp;#039; angetreten. In Königsberg trat er mit der Anfertigung von Kalendern in Erscheinung, ließ aus seiner Feder &amp;#039;&amp;#039;De hypothesi prima astrali Astronomiae, seu partibus coeli&amp;#039;&amp;#039; (Königsberg 1614) und &amp;#039;&amp;#039;De figura, fitu &amp;amp; motu coeli, item de figura &amp;amp; fitu terrae&amp;#039;&amp;#039; (Königsberg 1618) fließen. 1621 tauschte er seine mathematische Professur mit der Professur der Geschichte. Nach langem Wirken an der Königsberger Hochschule teilte man dem Senior derselben 1658 [[Jakob Tydäus]] als Adjunkten hinzu und er wurde im selben Jahr aus Altersgründen aus der Stellung emeritiert. Weier, der seit 1615 auch Bibliothekar der Königsberger Universitätsbibliothek gewesen war, blieb dies bis zu seinem an Herzschlag erfolgten Lebensende. Zudem hatte er sich auch an den organisatorischen Aufgaben der Königsberger Hochschule beteiligt. So war er in den Sommersemestern 1628, 1636 sowie 1644 und in den Wintersemestern 1621/22 sowie 1654/55 [[Liste der Rektoren der Albertus-Universität|Rektor der Alma Mater]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Weier war zwei Mal verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine erste Ehe schloss er am 16. November 1607 mit Elisabeth (~ 11. Juni 1588), Tochter des Königsberger Professors [[Paul Weiß (Theologe)|Paul Weiß]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod seiner ersten Frau heiratete er am 19. September 1639 Susanna († 3. Januar 1669), Tochter des Ratsherrn in Bartenstein Martin Seelig, Witwe des Schulrektors in Königsberg Mag. Peter Mauritius.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letztere Ehe blieb kinderlos. Aus der ersten Ehe stammte ein Sohn der vor dem Vater starb. Drei Söhne überlebten den Vater. Die Tochter Elisabeth (* 13. Mai 1601; † 26. November 1657) verheiratete sich am 22. Januar 1631 mit dem Professor der Logik und Metaphysik Mag. [[Michael Eifler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Daniel Heinrich Arnoldt]]: &amp;#039;&amp;#039;Ausführliche und mit Urkunden versehene Historie der Königsbergischen Universität.&amp;#039;&amp;#039; Johann Heinrich Hartung, Königsberg in Preußen, 1746, 2. Teil, S. 375, 397 F.Z. 17&lt;br /&gt;
* Georg Christoph Pisanski: &amp;#039;&amp;#039;Entwurf einer preussischen Literärgeschichte in vier Büchern.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Hartung, Königsberg, 1886, S. 50&lt;br /&gt;
* {{Zedler Online|55|604|1177 || Weyer oder Weier, Sigmund}}&lt;br /&gt;
* J. Gallandi: &amp;#039;&amp;#039;Königsberger Ratsgeschlechter.&amp;#039;&amp;#039; In.: Rudolf Reinicke, Ernst Wichert: &amp;#039;&amp;#039;Altpreußische Monatsschrift neue Folge.&amp;#039;&amp;#039; Ferdinand Beyer, Königsberg in Pr. 1883, (7. &amp;amp; 8. Heft) S. 628&lt;br /&gt;
* Friedrich Johann Buck: &amp;#039;&amp;#039;Lebensbeschreibungen derer verstorbenen Mathematiker überhaupt und des vor mehr denn hundert Jahren verstorbenen großen Preußischen Mathematikers P. Christian Otters insbesondere in zwey Abtheilungen glaubwürdig zum Druck befördert.&amp;#039;&amp;#039; Hartung &amp;amp; Zeise, Königsberg und Leipzig, 1764, S. 49 ([https://books.google.de/books?id=gMU5AAAAcAAJ&amp;amp;dq=Sigismund+Weier&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA49#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Online])&lt;br /&gt;
* [[Jöcher]]: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeines Gelehrten-Lexicon.&amp;#039;&amp;#039; 1751, Bd. 4, Sp. 1854&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124836879|VIAF=67410067}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Weier, Sigismund}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mathematiker (17. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Astronom (17. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibliothekar (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Albertus-Universität Königsberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rektor (Albertus-Universität Königsberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1579]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1661]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Weier, Sigismund&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Weyer, Sigismund&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Mathematiker, Bibliothekar und Historiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. Februar 1579&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Rjabinowka (Kaliningrad, Bagrationowsk)|Schmoditten]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. März 1661&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Königsberg (Preußen)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Gmünder</name></author>
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