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	<title>Sigfrid Henrici - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T03:43:30Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sigfrid_Henrici&amp;diff=2065098&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Turpit: Änderung 257903379 von ~2025-19863-7 rückgängig gemacht; Beleg? siehe WP:Belege</title>
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		<updated>2025-07-19T18:16:20Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderung &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Diff/257903379&quot; title=&quot;Spezial:Diff/257903379&quot;&gt;257903379&lt;/a&gt; von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2025-19863-7&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2025-19863-7&quot;&gt;~2025-19863-7&lt;/a&gt; rückgängig gemacht; Beleg? siehe &lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:Belege&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:Belege (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;WP:Belege&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sigfrid Carl Henrici&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Mai]] [[1889]] in [[Soest]]; † [[8. September]] [[1964]] in [[Bad Nauheim]]) war ein deutscher [[General der Panzertruppe]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]]. Der spätere Generalmajor der Wehrmacht, [[Rudolf Henrici]], war sein jüngerer Bruder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Henrici trat am 2. September 1907 als [[Fahnenjunker]] in das [[1. Kurhessisches Feldartillerie-Regiment Nr. 11|1. Kurhessische Feldartillerie-Regiment Nr. 11]] ein. Vom 2. April bis 29. Dezember 1908 kommandierte man ihn zur Kriegsschule nach [[Metz]], wo er am 23. April 1908 zum [[Fähnrich]] ernannt wurde. Nach seiner Rückkehr zu seinem Stammregiment folgte am 27. Januar 1909 die Beförderung zum [[Leutnant]]. Als solcher fungierte Henrici ab 7. Januar 1913 als [[Adjutant]] der in [[Fritzlar]] stationierten Reitenden Abteilung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erster Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] kam Henrici zunächst mit seinem Regiment an der [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]] zum Einsatz und wurde dort am 24. Dezember 1914 [[Oberleutnant]]. Anfang Mai 1915 erhielt er eine Kommandierung als Lehrer am Kriegsschulkursus in [[Hann. Münden]], bis man ihn am 15. Mai 1915 in die Flieger-Ersatz-Abteilung 7 versetzte. Dann absolvierte er eine Ausbildung als [[Waffensystemoffizier#Weitere Bezeichnungen|Beobachter]] bei der Flieger-Ersatz-Abteilung 5 in [[Hannover]] und diente im Anschluss als Flieger-Beobachter bei der Feldflieger-Abteilung 5. Im März 1916 versetzte man Henrici zur Flieger-Abteilung 72, und ab 6. Oktober 1916 war er Führer der Flieger-Abteilung 245. Als [[Erster Generalstabsoffizier]] war Henrici vom 27. Mai bis 28. Juni 1918 im Stab des Kommandeurs der Flieger der [[18. Armee (Deutsches Kaiserreich)|18. Armee]] und anschließend als Flieger-Referent beim Stab der [[Heeresgruppe Deutscher Kronprinz]] tätig. Dort erhielt er am 18. August 1918 seine Beförderung zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]]. Für seine Verdienste wurde er mit dem [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuzen]] II. und I. Klasse sowie am 12. Februar 1918 mit dem Ritterkreuz des [[Königlicher Hausorden von Hohenzollern|Königlichen Hausordens von Hohenzollern]] mit Schwertern ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zwischenkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende war Henrici zunächst ab 20. November 1918 Stellvertreter des Verbindungsoffiziers des Kommandierenden Generals der Luftstreitkräfte bei der [[Oberste Heeresleitung|Obersten Heeresleitung]] und übernahm diese Position einen Monat später. Vom 29. Januar bis 19. August 1919 war er dem Grenzschutzkommando Ost bzw. der Kommandostelle Kolberg zugeteilt, wurde im Anschluss dem Artillerie-Regiment 11 zur Verfügung gestellt und am 6. September 1919 dorthin versetzt. Am 31. Januar 1920 wurde er offiziell aus dem Heeresdienst entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zwischenzeit war Henrici am 19. September 1919 als stellvertretender Kommandeur der Schutzpolizei in [[Kassel]] zur Polizei übergetreten. Es folgten die Beförderungen zum [[Major]] der Polizei (1921), [[Oberstleutnant]] der Polizei (1933) und [[Oberst]] der Polizei (1935). Von April 1925 bis April 1930 war er Lehrer an der [[Höhere Polizeischule Potsdam-Eiche|Polizeischule Eiche]], danach bis 1932 Kommandeur der Polizeiinspektion Düsseldorf. Am 1. Juli 1933 wurde er als Referent für die Landespolizei ins [[Reichsministerium des Innern]] versetzt. Dort war er ab 3. Februar 1934 im Landespolizei-Führungsstab und ab 30. Januar 1935 Chef des Landespolizei-Zentralamtes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. Oktober 1935, mit der Eingliederung der kasernierten Landespolizeien in die [[Wehrmacht]], wurde Henrici als [[Oberst]] im [[Heer (Wehrmacht)|Heer]] zunächst dem Stab des Artillerie-Regiments 19 zugeteilt. Am 6. Oktober 1936 wurde er [[Kommandeur]] des Artillerie-Regiments 29. Am 10. November 1938 wurde er zum [[Artilleriekommandeur]] 16 („Arko 16“) ernannt und am 1. Juni 1939 zum [[Generalmajor]] befördert. Bei der [[Mobilmachung]] vor dem Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] wurde er am 26. August 1939 zum Artilleriekommandeur 30 („Arko 30“) beim [[XVI. Armeekorps (Wehrmacht)|XVI. Armeekorps]] ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
In dieser Dienststellung machte er zu Beginn des Zweiten Weltkriegs den [[Polenfeldzug|Polen-]] und den [[Westfeldzug]] mit. Im November und Dezember 1940 wurde er kurzzeitig mit der Führung der [[60. Infanterie-Division (Wehrmacht)|60. Infanterie-Division]] (motorisiert) beauftragt. Ihm wurden inzwischen die Spangen zu beiden Eisernen Kreuzen verliehen. Danach diente er wieder als Arko 30.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 16. März 1941 wurde er Kommandeur der [[16. Infanterie-Division (Wehrmacht)|16. Infanterie-Division (mot.)]], mit der er im April am [[Balkanfeldzug (1941)|Balkanfeldzug]] und ab Juni am [[Unternehmen Barbarossa|Angriff auf die Sowjetunion]] teilnahm. Seine Beförderung zum [[Generalleutnant]] erfolgte am 1. Juni 1941. Seine Division stieß nach dem Durchbruch durch die [[Stalinlinie]] bei [[Ljubar|Lubar]] im Juli und schweren Kämpfen bei Nowo Archangelsk, [[Swerdlykowe|Swerdlikowo]] und Dobrowodje im August über [[Mykolajiw|Nikolajew]] und [[Krywyj Rih|Kriwoi Rog]] in der [[Ukraine]] bis zum [[Dnepr]] vor, nahm an der [[Kesselschlacht bei Uman]] (3. bis 8. August 1941) und im September an der [[Schlacht um Kiew (1941)|Schlacht um Kiew]] teil, und verblieb dann in Winterstellung in der Nähe von [[Kursk]]. Henrici wurde am 13. Oktober 1941 für die Erfolge seiner Division während der Kesselschlacht bei Uman mit dem [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes|Ritterkreuz]] ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1942 nahm seine Division am Angriff auf [[Woronesch]] teil. Im August 1942 gehörte sie zu den ersten deutschen Verbänden, die auf dem Marsch zum [[Kaukasus]] die Grenze nach Asien überschritten. Im Rahmen der [[1. Panzerarmee (Wehrmacht)|1. Panzerarmee]] und der im August neu gebildeten [[Heeresgruppe A]] hatte die 16. Infanterie-Division den Auftrag, die linke Flanke der Front mit befestigten Stützpunkten in der [[Kalmückensteppe]] zu sichern. Henrici sandte Ende August/Anfang September 1942 [[Panzeraufklärer]] zur Erkundung bis nach [[Astrachan]], diese drangen dann am 16. September 1942 bis an die Panzergräben von Sadowska am Unterlauf der [[Wolga]] vor. Für diesen schnellen und weiten Vorstoß erhielt die Division den Spitznamen „Windhund-Division“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 13. November 1942 wurde Henrici mit der Führung des [[XXXX. Armeekorps (Wehrmacht)|XXXX. Panzerkorps]] beauftragt. Mit seiner Beförderung zum General der Panzertruppe am 1. Januar 1943 wurde er auch [[Kommandierender General]] dieses [[Korps]]. Bei den Kämpfen um den Dnjepr-Brückenkopf bei [[Saporischschja|Saporoschje]] wurde er im Oktober 1943 schwer verwundet und zur Genesung in die [[Führerreserve]] versetzt. Am 13. August hatte er das [[Deutsches Kreuz|Deutsche Kreuz]] in Gold erhalten und am 9. Dezember 1943 wurde ihm für die Leistungen seines Korps das [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes#Stufeneinteilung des Ritterkreuzes|Eichenlaub zum Ritterkreuz]] verliehen. Im Frühjahr 1944 übernahm er den Festland-Stab [[Krim]], und am 3. September 1944 wurde er wieder Kommandierender General des XXXX. Panzerkorps, das er bis Kriegsende führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Am 9. Mai 1945 kam Henrici in [[Sowjetunion|sowjetische]] [[Kriegsgefangener|Kriegsgefangenschaft]], aus der er am 6. Oktober 1955 entlassen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Dermot Bradley]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Generale des Heeres 1921–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 5: &amp;#039;&amp;#039;Haack-Hitzfeld.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag, Osnabrück, 1999, ISBN 3-7648-2538-3, S. 327–329.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://home.arcor.de/axel.strube/html/gefechtskalender.html |archive-is=20130210110945 |text=Die Windhund-Division: Geschichte der 116. PD, vorm. 16. PGD, vorm. 16. ID (mot), vorm. 16. ID}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Henrici, Sigfrid}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General der Panzertruppe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptmann (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson der Luftstreitkräfte (Deutsches Kaiserreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Polizist (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur eines Artillerie-Regiments (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur einer Infanterie-Division (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandierender General des XXXX. Panzerkorps (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberbefehlshaber einer Armee (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes mit Eichenlaub]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Deutschen Kreuzes in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Königlichen Hausordens von Hohenzollern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Soest)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1889]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1964]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Henrici, Sigfrid&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Henrici, Siegfried&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher General der Panzertruppe im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Mai 1889&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Soest]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=8. September 1964&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bad Nauheim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Turpit</name></author>
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