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	<title>Sigenot - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T12:57:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sigenot&amp;diff=1067666&amp;oldid=prev</id>
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		<updated>2023-04-16T14:13:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sage von Sigenot&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, entstanden um 1300 im [[Schwäbischer Dialekt|schwäbisch]]-[[Alemannische Dialekte|alemannischen]] Raum, gehört in den Bereich der [[Âventiure|aventürehaften]] [[Dietrichepik]]. Sie beschreibt, wie [[Dietrich von Bern]] im Kampf gegen den [[Riese]]n Sigenot unterliegt, dieser ihn in eine [[Drache (Mythologie)|Drachenhöhle]] wirft und wie er schließlich von seinem ihm nachfolgenden Erzieher und Waffenmeister [[Hildebrand]] daraus gerettet wird. Laut Schneider und Wisniewski (1964) war die Sage anfangs nur ein Prolog zum [[Eckenlied]], der dann immer mehr aufgeschwellt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;H. Schneider, R. Wisniewski: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Heldensagen.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Sammlung Göschen.&amp;#039;&amp;#039; Band 32). Zweite Auflage. Walter de Gruyter &amp;amp; Co., Berlin 1964, S. 97.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im &amp;#039;&amp;#039;Älteren Sigenot&amp;#039;&amp;#039; (44 Strophen, in ältester Handschrift) findet Dietrich den schlafenden Riesen Sigenot im Wald und weckt ihn. Sigenot erkennt am Helm Hildegrim in Dietrich denjenigen, der seinen Verwandten Grine (Grim) erschlagen hat. Er schlägt Dietrich nieder und wirft ihn in ein Verlies. Danach wandert er nach [[Bern]], um sich auch an Hildebrand zu rächen, begegnet ihm schon vorher im Wald, besiegt ihn und will ihn auch ins Verlies werfen. Hildebrand kann sich aber befreien, erschlägt Sigenot und befreit mit Hilfe des [[Zwerg (Mythologie)|Zwergenkönigs]] Eggerich Dietrich aus dem Verlies. Zurückgekehrt werden beide in Bern fröhlich empfangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Dietrich im Kampf mit dem Wilden Mann, Stuttgart um 1470.jpg|mini|[[Codex Palatinus germanicus 67|Cod. Pal. germ. 67]], Blatt 19r (Ausschnitt) – Dietrich im Kampf mit dem Wilden Mann. Zu Füßen des Wilden Mannes der Zwerg Baldung ([[Werkstatt des Ludwig Henfflin]], um 1470)]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;jüngere Sigenot&amp;#039;&amp;#039; (etwa 200 Strophen je nach Textüberlieferung) hat eine längere Vorgeschichte. Hildebrand berichtet Dietrich von Sigenot, Dietrich will trotz Warnung Hildebrands mit Sigenot kämpfen. Unterwegs kann Dietrich den Zwerg Baldung aus der Gewalt eines [[Wilder Mann|wilden Mannes]] befreien. Baldung schenkt ihm einen Wunderstein. Dietrich begegnet Sigenot, wird besiegt, in eine Schlangenhöhle geworfen, der Wunderstein schützt ihn. Hildebrand, der Dietrich sucht, begegnet Sigenot, wird von ihm besiegt, in die Höhle geschleppt. Von Sigenot allein gelassen kann sich Hildebrand befreien, Dietrichs an der Wand hängende Rüstung anlegen und Sigenot nach seiner Rückkehr besiegen und erschlagen. Eggerich hilft wieder, Dietrich zu befreien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es gibt acht Handschriften vom frühen 14. bis ins späte 15. Jahrhundert und mindestens 21 Drucke aus den Jahren 1487 bis 1661. Damit ist der Sigenot der erfolgreichste Vertreter der aventürehaften Dietrichepik. Graf [[Gottfried Werner von Zimmern]] ließ nach 1514 auf seiner [[Burg Wildenstein (Leibertingen)|Burg Wildenstein]] bei Sigmaringen Fresken anbringen, von denen 32 noch erhalten sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Epos mag damals beliebt gewesen sein, heute wird seine Qualität als gering eingeschätzt. Allerdings ist es wegen der Erwähnung von Grim und Hilde sagengeschichtlich bedeutsam, da die Sage von Grim und Hilde sonst nur in der [[Prosa]]-Überlieferung der [[Thidrekssaga]] überliefert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dietrich Grünewald: &amp;#039;&amp;#039;Sigenot – Daumenkino des Mittelalters?&amp;#039;&amp;#039; In: Eckart Sackmann (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Comicforschung 2006.&amp;#039;&amp;#039; Comicplus, Hildesheim 2005, ISBN 3-89474-155-4, S. 7–16.&lt;br /&gt;
* Joachim Heinzle (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der ältere und der jüngere &amp;quot;Sigenot&amp;quot; : aus d. Donaueschinger Handschrift 74 und dem Strassburger Druck von 1577 in Abbildungen.&amp;#039;&amp;#039; Kümmerle, Göppingen 1978, ISBN 3-87452-425-6.&lt;br /&gt;
* H. Schneider, R. Wisniewski: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Heldensagen.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Sammlung Göschen.&amp;#039;&amp;#039; Band 32). Zweite Auflage. Walter de Gruyter &amp;amp; Co., Berlin 1964, {{OCLC|438035624}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.sagen.at/texte/sagen/sagen_deutma/nibelungen/sigenot.html Sigenot] (Inhaltswiedergabe)&lt;br /&gt;
* [https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/cpg67 Sigenot] (Bilder aus Handschrift)&lt;br /&gt;
* [https://www.staff.ncl.ac.uk/henrike.laehnemann/sigenot/ Die Überlieferung des &amp;#039;Jüngeren Sigenot&amp;#039;]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Dietrichepik}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sage]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epos]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur des Mittelalters]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Mittelhochdeutsch)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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