<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Sigbert_Ramsauer</id>
	<title>Sigbert Ramsauer - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Sigbert_Ramsauer"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sigbert_Ramsauer&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-01T01:06:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sigbert_Ramsauer&amp;diff=525069&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sigbert_Ramsauer&amp;diff=525069&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-06T10:24:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sigbert Ramsauer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Oktober]] [[1909]] in [[Klagenfurt]]; † [[13. Juni]] [[1991]] ebenda) war ein österreichischer [[SS-Hauptsturmführer]] und [[Sanitätswesen (KZ)|Lagerarzt]] in den [[Konzentrationslager]]n [[KZ Dachau|Dachau]], [[KZ Mauthausen|Mauthausen]] und [[KZ Loibl|Loibl]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Ramsauer inskribierte im Wintersemester 1929 an der [[Universität Innsbruck]] und studierte dort bis 1935 Medizin. Er trat 1929 der Studentenverbindung [[Universitätssängerschaft Skalden zu Innsbruck]] bei, wurde jedoch 1931 von dieser ausgeschlossen. Gleichzeitig wurde Ramsauer Mitglied in der &amp;#039;&amp;#039;[[Heimwehr]]-Studentenkompagnie Innsbruck&amp;#039;&amp;#039;. 1935 wechselte Ramsauer an die [[Universität Wien]], wo er 1940 [[Promotion (Doktor)|promovierte]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=[[Lisa Rettl]], [[Peter Pirker (Historiker)|Peter Pirker]] | Titel=„Ich war mit Freuden dabei.“ Der KZ-Arzt Sigbert Ramsauer. | Verlag=Milena Verlag | Datum=2014 | ISBN=9783902950178}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ramsauer trat zum 30. Mai 1933 den kurz danach in Österreich verbotenen [[Schutzstaffel|SS]] (SS-Nummer 301.007)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-III/549127&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei. Zum 1. Mai 1938 folgte die reguläre Aufnahme in die Partei ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 6.103.648).&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-II/1040668&amp;lt;/ref&amp;gt; Er begann seine SS-Laufbahn im KZ Dachau, wo er als gefürchteter Operateur galt. Im Dezember 1941 kam er ins KZ Mauthausen sowie dessen [[Konzentrationslager Gusen|Zwillingslager Gusen]], woraufhin er im Sommer 1942 zum Standortarzt im [[KZ Neuengamme]] berufen wurde. Ab August 1943 war er Standortarzt in den beiden Lagern des [[KZ Loibl]] am [[Loiblpass]], wo er nachweislich mehrere Menschen durch Benzininjektionen tötete. Hunderte weitere arbeitsunfähige [[NS-Zwangsarbeit|Zwangsarbeiter]] selektierte er zur Rückführung ins Hauptlager Mauthausen. 1944 erreichte er in der SS den Rang des [[Hauptsturmführer]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Auflösung des Lagers am 7. Mai 1945 versuchte er zu entkommen, wurde jedoch bei [[Ferlach]] ([[Kärnten]]) erkannt und von [[Titopartisanen]] gefangen genommen. Ihm gelang die Flucht, er stellte sich jedoch nach einem Aufruf der Engländer. Bei seinem Prozess vor einem britischen [[Militärgericht]] in Klagenfurt wurde Sigbert Ramsauer am 10. Oktober 1947 zu lebenslanger Haft verurteilt. Am 1. April 1954 wurde er aus Krankheitsgründen begnadigt und vorzeitig entlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er bekam daraufhin eine Anstellung am [[Landeskrankenhaus Klagenfurt]], wo er bis zum Chefarzt aufsteigen konnte. Ab dem Jahr 1956 betrieb er zusätzlich bis ins hohe Alter eine eigene Praxis am Klagenfurter Domplatz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sigbert Ramsauer starb im Jahr 1991 in Klagenfurt. Kurz zuvor gab er für den Fernsehfilm &amp;#039;&amp;#039;Der Tunnel&amp;#039;&amp;#039; ein Interview, in dem er auf die Frage, ob er die Gefangenen gehasst hätte, geantwortet hat: &amp;#039;&amp;#039;„Ich hatte keinen Grund, auch keine Veranlassung, jemanden zu hassen. Aber ich habe&amp;amp;nbsp;– na sagen wir es mal so&amp;amp;nbsp;– diese Menschen schon als minderwertig empfunden.“&amp;#039;&amp;#039; Seine Todesanzeige titelte mit dem Satz „Jede Stunde des Lebens ist Kampf.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Lisa Rettl, Peter Pirker: &amp;#039;&amp;#039;„Ich war mit Freuden dabei.“ Der KZ-Arzt Sigbert Ramsauer – Eine österreichische Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. Milena-Verlag, Wien 2010, ISBN 978-3-85286-200-2.&lt;br /&gt;
* [[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Auschwitz, die NS-Medizin und ihre Opfer.&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main 1997, ISBN 3-596-14906-1.&lt;br /&gt;
* Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;[[Das Personenlexikon zum Dritten Reich]]. Wer war was vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-596-16048-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sigbert Ramsauer: Ein Arzt als Mörder, ein Mörder als Arzt.&amp;#039;&amp;#039; In: Nadja Danglmaier, Werner Koroschitz: &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialismus in Kärnten. Opfer. Täter. Gegner,&amp;#039;&amp;#039; 3. Auflage. StudienVerlag, Innsbruck-Wien-Bozen 2021 (= &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialismus in den österreichischen Bundesländern.&amp;#039;&amp;#039; Band 7), ISBN 978-3-7065-5244-8, S. 406–408.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1012031071|LCCN=no/2011/7420|VIAF=163771808}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Ramsauer, Sigbert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person (NS-Kriegsverbrechen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lagerarzt im KZ Mauthausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lagerarzt im KZ Neuengamme]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lagerarzt im KZ Dachau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Arzt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Klagenfurt am Wörthersee)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1909]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1991]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sängerschafter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Ramsauer, Sigbert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer SS-Arzt in Konzentrationslagern&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Oktober 1909&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Klagenfurt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Juni 1991&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Klagenfurt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
	</entry>
</feed>