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	<title>Sietow - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-02-06T08:32:26Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = kein&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 53/27/00/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 12/33/11/O&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Sietow in MBS.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Mecklenburg-Vorpommern&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Mecklenburgische Seenplatte&lt;br /&gt;
|Amt               = Röbel-Müritz&lt;br /&gt;
|Höhe              = 73&lt;br /&gt;
|PLZ               = 17209&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 039931&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 13071137&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE SEO&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Marktplatz 1&amp;lt;br /&amp;gt;17207 Röbel/Müritz&lt;br /&gt;
|Website           = [https://amt-roebel-mueritz.de/verzeichnis/visitenkarte.php?mandat=119629 Amt Röbel-Müritz]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Frank Etzold&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sietow&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde im [[Landkreis Mecklenburgische Seenplatte]] in Mecklenburg-Vorpommern (Deutschland). Sie wird vom [[Amt Röbel-Müritz]] mit Sitz in der Stadt [[Röbel/Müritz]] verwaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde Sietow liegt in der [[Mecklenburgische Seenplatte|Mecklenburgischen Seenplatte]] am Westufer der [[Müritz]] (Sietower Bucht) und etwa in der Mitte des Städte-Dreiecks [[Waren (Müritz)]]–[[Malchow]]–[[Röbel/Müritz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Umgeben wird Sietow von den Nachbargemeinden [[Klink]] im Nordosten (teilweise Seegrenze), [[Waren (Müritz)]] im Osten (Seegrenze), [[Gotthun]] im Südosten (teilweise Seegrenze), [[Groß Kelle]] im Süden, [[Walow]] im Westen sowie [[Göhren-Lebbin]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Sietow gehören die Ortsteile Hinrichsberg, Sietow-Dorf und Zierzow.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
;Sietow:&lt;br /&gt;
Das ursprünglich [[Slawen|slawisch]] besiedelte Dorf tauchte erstmals im 13. Jahrhundert in einer Urkunde auf. Der Ortsname Sietows leitet sich vom altslawischen Wort „zytko“ ab, was etwa „Getreideort“ oder „Kornaue“ bedeutet. Wie viele Dörfer der Umgebung war auch Sietow im 13. Jahrhundert im Besitz der [[Fürstentum Werle|Fürsten von Werle]]. Sophie von Werle veräußerte das Dorf im Jahr 1300 an den vormaligen Pächter Dietrich von Gerden. Die Familie von Gerden konnte ihren Besitz an Sietow in der Folgezeit noch vergrößern, gab jedoch nach 1340 Grundbesitz als Afterlehen an das [[Kloster Dobbertin]], das von den Fürsten Nikolaus und Bernhard von Werle am 13. März 1344 das gesamte Dorf einschließlich des Kirchenpatronats erhielt. 1356 verkauften die Kinder des [[Nicolaus (von) Pape]] alle ihren Besitzungen in Sietow ebenfalls an das besagte Kloster.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Matrikeln und Verzeichnisse der Pommerschen Ritterschaft vom XIV. bis in das XIX. Jahrhundert |Hrsg=[[Robert Klempin]], [[Gustav Kratz]] |Sammelwerk=GAB-Vorgänger |Band=I. Zur Kunde der Rügischen Ritterschaft bis 1325 |Nummer=Sietow |Verlag=In Commission bei A. Bath (Mittler’s Sortimentsbuchhandlung) |Ort=Berlin |Datum=1863 |Seiten=81 |Online=[http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/7792588?query=Sietow Online]|Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1842 war diese Urkunde, wenn auch nicht mehr im besten Zustand, noch im Klosterarchiv erhalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Urkunden-Sammlung zur Geschichte des Geschlechts von Maltzahn |Hrsg=[[Georg Christian Friedrich Lisch|G. C. F. Lisch]] |Sammelwerk=Genealogie |Band=2. 1331 – 1431 |Nummer=Nr. CCLXI |Verlag=In Commission der Stiller’schen Hofbuchhandlung |Ort=Schwerin, Rostock |Datum=1842 |Seiten=136–138 |Online=[http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/7890835?query=Sietow Online]|Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vor 1887 muss es noch ein Gut im Ort gegeben haben. Besitzer war die Familie Hamann.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Programm des Realgymnasiums zu Malchin für das Schuljahr von Ostern 1887 bis Ostern 1888, mit welchem zu der am 21. März stattfindenden Oeffentlichen Prüfung im Namen des Lehrerkollegiums ganz ergebenst einladet der Director Dr. F. Reimann. Schulnachrichten. |Nummer=1888. Programm Nr. 618 |Verlag=C. H. Seele (vorm. Fr. F. Geppert) |Ort=Malchin |Datum=1888 |Seiten=22 |Online=[http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ulbdsp/periodical/pageview/5919828?query=Sietow Online]|Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1896 gehörten große Teile der Gemarkung Sietow zum Kloster-Amt Dobbertin. Im Dorf gab es vier Erbpachthöfe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1920er Jahren wurden insbesondere die heutigen Ortsteile Sietow-Dorf durch Bauern aus verschiedenen Teilen Deutschlands aufgesiedelt. Eine weitere [[Innere Kolonisation|Aufsiedlung]] erfolgte durch [[Neubauer (Agrarreform)|Neubauern]] infolge der [[Bodenreform in Deutschland#Bodenreform in der Sowjetischen Besatzungszone ab 1945|Bodenreform]] nach 1945 durch Vertriebene.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 1990 konnte in Sietow eine starke Entwicklung des [[Tourismus]] verzeichnet werden. Neben Eigenheimen entstanden viele Ferienhäuser. Zu den touristischen Angeboten zählen des Weiteren ein [[Campingplatz]] und ein Bootscenter in der Hafenanlage an der Sietower Bucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hinrichsberg:&lt;br /&gt;
Hinrichsberg war als Gutsort in den Händen mehrerer Adelsfamilien. Auch die Familie von Below hatte hier kurz einen Herrensitz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Joachim von Pritzbuer]] |Titel=Mecklenburgische Adelsgeschlechter |Sammelwerk=Genealogie. Vormals von [[Christoph Otto von Gamm]] |Nummer=Below |Auflage=2 |Verlag=A. M. Gundlach |Ort=Neustrelitz |Datum=1894 |Seiten=17 |Online=[http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/7800954?query=Hinrichsberg Online]|Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Lange befand sich Gut Hinrichsberg dann im Eigentum der briefadeligen [[Gundlach (Adelsgeschlecht)|Familie von Gundlach]]. Im Jahre 1844 galten sie als eingeborene Mitglieder der Mecklenburgischen Ritterschaft, was zumeist erst nach einhundertjähriger Anwesenheit im Land Bestätigung fand.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=S. Schnelle |Titel=Kurzer Bericht über den meklenburgischen Landtag des Jahres 1843 |Band=Verzeichnis |Nummer=Verfassungsangelegenheiten No. 22 a |Verlag=Hinstorff’sche Hofbuchhandlung |Ort=Parchim, Ludwigslust |Datum=1844 |Seiten=303–310 |Online=[https://www.google.de/books/edition/Kurzer_Bericht_%C3%BCber_den_meklenburgische/RRxWp-DZAfgC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Gundlach+Hinrichsberg&amp;amp;pg=PA310&amp;amp;printsec=frontcover Online]|Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ernst von Gundlach (1803–1883) auf Hinrichsberg war verheiratet mit Emilie von Bülow.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gothaisches Genealogisches Taschenbuch. 1930. Teil B. Alter Adel und Briefadel |Sammelwerk=&amp;quot;Der Gotha&amp;quot; |Nummer=Gundlach |Auflage=22 |Verlag=Justus Perthes |Ort=Gotha |Datum=1929-11-22 |Seiten=320–322 |Online=[https://www.google.de/books/edition/Gothaisches_genealogisches_Taschenbuch_d/RjxFAQAAMAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;bsq=Hinrichsberg&amp;amp;dq=Hinrichsberg&amp;amp;printsec=frontcover Online]|Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Einer der letzten Vertreter auf Hinrichsberg war der Landrat Emil Friedrich&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Nachricht über das Königliche Pädagogium zu Halle. 1859 |Hrsg=G. Kramer. Königliches Pädagogium zu Halle |Band=IV. Statistisches |Nummer=24 |Verlag=Druck der Waisenhaus-Buchdruckerei |Ort=Halle |Datum=1859 |Seiten=66 |Online=[https://www.google.de/books/edition/Nachricht_%C3%BCber_das_K%C3%B6nigliche_P%C3%A4dagog/XBF5cufQ7dwC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Gundlach+Hinrichsberg&amp;amp;pg=PA66&amp;amp;printsec=frontcover Online]|Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; von Gundlach, verheiratet mit Luise von Flotow.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. 1901 |Sammelwerk=&amp;quot;Der Gotha&amp;quot; - Hofkalender |Band=Adelige Häuser nach alphabetischer Ordnung. |Nummer=Flotow Kontext Gundlach |Auflage= |Verlag=Justus Perthes |Ort=Gotha |Datum=1900-11-15 |Seiten=303 |Online=[http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/8244893?query=Hinrichsberg Online]|Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dann folgte als Erbe deren Sohn, Gutsbesitzer [[Bodo von Gundlach]] (1868–1929), der seine Schulzeit auf dem Adelsinternat&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Walter von Leers |Titel=Die Zöglinge der Ritterakademie zu Brandenburg a. H. 1705–1913 |Hrsg=Verein der ehemaligen Zöglinge der Ritterakademie zu Brandenburg a. H. |Nummer=RA-Zöglings-No.: Bodo von Gundlach, 1484 |Verlag=Selbstverlag |Ort=Belzig, Ludwigslust |Datum=1913 |Seiten=340}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der [[Ritterakademie (Brandenburg an der Havel)|Ritterakademie Brandenburg]] absolvierte. Er ging dann zum Militär&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Adolf Matthias Hildebrandt|Ad. M. Hildebrandt]] |Titel=Vierteljahrsschrift für Wappen-, Siegel- und Familienkunde. 1897 |Hrsg=[[Herold (Verein)|Verein Herold]] zu Berlin |Auflage=XXV. |Verlag=[[Carl Heymanns Verlag]] |Ort=Berlin |Datum=1897 |Seiten=416 |Online=[https://www.google.de/books/edition/Vierteljahrsschrift_f%C3%BCr_Wappen_Siegel_u/3a0TAAAAYAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Hinrichsberg+von+Gundlach&amp;amp;pg=PA416&amp;amp;printsec=frontcover Online]|Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und besaß ebenso das eigentliche älteste Stammgut der von Gundlachs, das [[Allod]]ialgut Torisdorf bei [[Schönberg (Mecklenburg)|Schönberg]], vormals eine Exklave von Mecklenburg-Strelitz in Mecklenburg-Schwerin.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Sabine Bock]]: &amp;#039;&amp;#039;Herrschaftliche Wohnhäuser auf den Gütern und Domänen in Mecklenburg-Strelitz. Architektur und Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, In: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Architekturgeschichte und Denkmalpflege.&amp;#039;&amp;#039; Band 7.1–3, Thomas Helms Verlag, Schwerin 2008, ISBN 978-3-935749-05-3, S. 892 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Gundlach war einige Jahre Landtagsabgeordneter&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christa Kostolnik |Titel=Die Geschichte des „Glasdorfes“ Rumpshagen 1273–2015. Vom stolzen Aufstieg und tragischen Untergang der adligen Gläsnerfamilie von Gundlach |Sammelwerk=mit: Genealogie der Familie von Gundlach |Auflage=2 |Verlag=Edition Lesezeichen |Ort=Friedland, Ankershagen |Datum=2020 |ISBN=978-3-941681-83-5 |Seiten=64 f. |Online=http://d-nb.info/1075598974 |Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und Offizier, sowie Mitglied&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Mecklenburgische Genossenschaft des Johanniterordens 1861-2011 |Hrsg=Mecklenburgische Genossenschaft des Johanniterordens |Verlag=Eigenverlag |Ort=Velbert |Datum=2011 |Seiten=213 |Online=http://d-nb.info/1128093057 |Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; im [[Johanniterorden]]. Des Weiteren saß er ab 1920 im Aufsichtsrat einer ländlichen Versicherung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Amtliche Beilage zum Regierungs-Blatt für Mecklenburg-Schwerin. 1920 |Band=III. Abteilung. Amtliche Mecklenburgische Anzeigen |Nummer=1920. 39 |Verlag=EV |Ort=Schwerin |Datum=1920-04-13 |Seiten=254 |Online=[https://www.google.de/books/edition/Regierungsblatt_f%C3%BCr_Mecklenburg_Schweri/eQqtAAAAMAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Gundlach+Hinrichsberg&amp;amp;pg=PA254&amp;amp;printsec=frontcover Online]|Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Standardwerk der &amp;#039;&amp;#039;Landwirtschaftlichen Adressbücher Mecklenburg&amp;#039;&amp;#039; weist für das Lehngut Hinrichsberg 381 ha aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ernst Seyfert, Hans Wehner |Titel=Landwirtschaftliches Güter-Adressbuch Mecklenburg 1928 |Hrsg=Niekammer |Band=IV |Auflage=4 |Verlag=Niekammer’s Adreßbuch G.m.b.H. |Ort=Leipzig |Datum=1928 |Seiten=197-254}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Zierzow:&lt;br /&gt;
Zierzow gehörte im 19. Jahrhundert zum Ritterschaftlichen Amt Wredenhagen. 1896 war der Gutsinhaber Otto Heinrich Wilhelm Glantz. Sein Gut Zierzow mit Anteilen der Pfarre Röbel galt als [[Allod|allodialer Besitz]], 397 ha.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Güter-Adreßbuch für Mecklenburg-Schwerin und -Strelitz. 1896. Verzeichnis sämmtlicher Güter der Ritterschaft und des Großherzoglichen Domaniums, sowie die Erbpachthöfe, die einen Hufenstand von mehr als 350 bonitirten Scheffeln haben. Nach amtlichen Quellen und auf Grund direkter Angaben bearbeitet |Sammelwerk=GAB |Band=II. Die Ritterschaftlichen Güter im Großherzogthum Mecklenburg - Schwerin |Nummer=Das Ritterschaftliche Amt Neustadt. Ave |Verlag=Brünslow’sche Hofbuchhandlung (E. Brückner) |Ort=Neubrandenburg |Datum=1896 |Seiten=152–153 |Online=[http://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?PPN560056257 Online]|Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1932 erhielt Zierzow&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hermann Claudius, Wilhelm Koch |Titel=Zeitung des Vereins Mitteleuropäischer Eisenbahnverwaltungen. 1884 |Sammelwerk=Organs des Vereins Mitteleuropäischer Eisenbahnverwaltungen |Band=Mecklenburgisches Projekt Röbel-Waren |Nummer=95 |Auflage=24 |Verlag=Expedition, Eigenverlag |Ort=Berlin |Datum=1884-12-03 |Seiten=1226 |Online=[https://www.google.de/books/edition/Zeitung_des_Vereins_Mitteleurop%C3%A4ischer/vVRFAQAAMAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Zierzow+Sietow&amp;amp;pg=PA1226&amp;amp;printsec=frontcover Online]|Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; den Anschluss an eine 100 kW-Hochspannungsleitung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Amtliche Beilage zum [[Regierungsblatt für Mecklenburg-Schwerin]]. 1932 |Hrsg=Landesregierung |Sammelwerk=Öffentliche Bekanntmachungen |Band=I. Abteilung |Nummer=38 |Auflage=1932 |Verlag=SV |Ort=Schwerin |Datum=1932-09-03 |Seiten=329 |Online=[https://www.google.de/books/edition/Regierungsblatt_f%C3%BCr_Mecklenburg_Schweri/BOrlAAAAMAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Zierzow+Sietow&amp;amp;pg=PA329&amp;amp;printsec=frontcover Online]|Abruf=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1950 wurden die bis dahin eigenständigen Gemeinden Hinrichsberg und Zierzow eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindevertretung und Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Der Gemeinderat besteht (inkl. Bürgermeister) aus 9 Mitgliedern. Die Wahl zum Gemeinderat am 26. Mai 2019 hatte folgende Ergebnisse&amp;lt;ref&amp;gt;[https://daten2.verwaltungsportal.de/dateien/seitengenerator/9184a041ce18953012722dcfa9052c3917961/67c618a870c7de2f97f4121ae2f2119e_gemeinde_sietow.pdf Wahlergebnisse (PDF) Online], Hrsg. Amt Röbel-Müritz.&amp;lt;/ref&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| border=&amp;quot;1&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;3&amp;quot; style=&amp;quot;border-collapse:collapse;&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#CFCFCF&amp;quot;&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;center&amp;quot; | Partei/Bewerber&lt;br /&gt;
! Prozent&lt;br /&gt;
! Sitze&amp;lt;ref&amp;gt;Reihenfolge nach Stimmenanteil&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; |  Wählergruppe Freie Initiative&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |65,25&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |5&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; |  [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |26,52&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |2&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; |  [[Alternative für Deutschland|AfD]]&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |8,23&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;right&amp;quot; |1&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bürgermeister der Gemeinde ist Frank Etzold, er wurde mit 77,45 % der Stimmen gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://daten2.verwaltungsportal.de/dateien/seitengenerator/9184a041ce18953012722dcfa9052c3917961/67c618a870c7de2f97f4121ae2f2119e_gemeinde_sietow.pdf Wahlergebnisse auf www.amt-roebel-mueritz.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Dienstsiegel ===&lt;br /&gt;
Die Gemeinde verfügt über kein amtlich genehmigtes Hoheitszeichen, weder [[Wappen]] noch Flagge. Als [[Dienstsiegel]] wird das kleine Landessiegel mit dem Wappenbild des Landesteils Mecklenburg geführt. Es zeigt einen hersehenden [[Stierkopfwappen|Stierkopf]] mit abgerissenem Halsfell und Krone und der Umschrift „GEMEINDE SIETOW“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://daten.verwaltungsportal.de/dateien/rechtsgrundlagen/hauptsatzung20sietow.pdf Hauptsatzung § 1]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sietow-dorfkirche-2.jpg|mini|hochkant|Die Kirche in Sietow-Dorf]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sietow Wegweiserstein.jpg|mini|Wegweiserstein in Sietow]]&lt;br /&gt;
* Die [[Dorfkirche Sietow]] stammt aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts und ist ein rechteckiger Backsteinbau mit eingezogenem [[Chor (Architektur)|Chor]] aus Feldstein sowie dem quadratischen Feldsteinturm mit Fachwerkaufsatz nach Westen. Die Orgel, ein [[Neugotik|neugotisches]] [[Prospekt (Orgel)|Serienprospekt]] mit fünf Pfeifenfeldern und rechtsseitigem Spieltisch wurde 1866 von [[Friedrich Hermann Lütkemüller]] gebaut. Mit der Orgelprüfung wurde durch die Dobbertiner Klostervorsteher im März 1866 der Doberaner Orgelbauer Heinrich Rasche beauftragt.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Drese: &amp;#039;&amp;#039;Mecklenburgisches Orgelmuseum Malchow.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Das zweigeschossige, [[Klassizismus|klassizistische]] Hinrichsberger Gutshaus (Schloss) brannte 2009 ab. Erhalten blieb ein 2012 sanierter Seitenflügel von um 1850, in dem Ferienwohnungen sind, und ein unterirdisches Gewölbe mit dem Verlies aus der Raubritterzeit.&lt;br /&gt;
* Eine feste Tradition ist das jährlich stattfindende Hafenfest der Gemeinde Sietow.&lt;br /&gt;
* Im Süden von Zierzow befindet sich das jungsteinzeitliche [[Großsteingrab Schampermühle]].&lt;br /&gt;
→ &amp;#039;&amp;#039;Siehe auch [[Liste der Baudenkmale in Sietow]]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Sietow liegt an der [[Bundesstraße 192]] von [[Waren (Müritz)]] nach [[Malchow]]. In Sietow zweigt die Verbindungsstraße nach [[Röbel/Müritz]] bzw. zur [[Bundesstraße 198]] ab. Die Autobahn-Anschlussstelle &amp;#039;&amp;#039;Waren (Müritz)&amp;#039;&amp;#039; der [[Bundesautobahn 19|A&amp;amp;nbsp;19]] (Rostock–[[Autobahndreieck Wittstock/Dosse|Dreieck Wittstock/Dosse]]) ist ca. 13&amp;amp;nbsp;km entfernt. Die nächsten Bahnhöfe befinden sich in Malchow und Waren (Müritz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Johann Diederich Otto Zylius]] (1764–1820), Hauslehrer und physikalischer Privatgelehrter&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Wilhelm Lange]] (1878–1961), Jurist und Stadtrat der Hansestadt Lübeck&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{LBMV SWW|sietow}}&lt;br /&gt;
* [http://www.fahrgastschifffahrt-mecklenburgische-seenplatte.de/sietow_dorf.php Sietow Dorf]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4742783-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort des Klosters Dobbertin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sietow| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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