<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Sier%C3%9Fe</id>
	<title>Sierße - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Sier%C3%9Fe"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sier%C3%9Fe&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-09T02:50:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sier%C3%9Fe&amp;diff=1833742&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Magipulus: BKS-Link korrigiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sier%C3%9Fe&amp;diff=1833742&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-03T16:50:02Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKS-Link korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Vechelde&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Sierße (Vechelde) (ngw.nl).jpg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52/16/19/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10/20//E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NI&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = ca.&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 78&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 6.47&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 840&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2024-01-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einw.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1974-03-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 38159&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 05302&lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Niedersachsen&lt;br /&gt;
| Bild                   = Siersse Gemeinde Vechelde.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Lage von Sierße in der Gemeinde Vechelde&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sierße&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Gemeinde [[Vechelde]] im [[Landkreis Peine]] in [[Niedersachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sierße.jpg|mini|Blick auf Sierße von Südwest]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lage ===&lt;br /&gt;
Sierße liegt an der [[Bundesstraße 65]] zwischen Vechelde und [[Peine]] sowie an der [[Bahnstrecke Hannover–Braunschweig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 |NORDOST=&lt;br /&gt;
 |NORDWEST= [[Woltorf]] (Peine)&lt;br /&gt;
 |NORD= [[Fürstenau (Vechelde)|Fürstenau]]&lt;br /&gt;
 |OST= [[Wahle (Vechelde)|Wahle]]&lt;br /&gt;
 |WEST= [[Schmedenstedt]] (Peine)&lt;br /&gt;
 |SUED= [[Bettmar (Vechelde)|Bettmar]]&lt;br /&gt;
 |SUEDWEST= [[Münstedt]] (Ilsede)&lt;br /&gt;
 |SUEDOST= [[Vechelde (Vechelde)|Vechelde]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Sierße wurde im Jahre 1182 als „Sigerdessem“ urkundlich erwähnt und gehörte seit 1152 zum [[Bettmar (Vechelde)#Halbgericht Bettmar|Halbgericht Bettmar]]. Im Mittelalter scheint in der Gemarkung Sierße ebenfalls eine Gerichtsstätte gewesen zu sein, am Wald „Sierßer Holz“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gebauer&amp;quot; /&amp;gt; Um 1220 wurde der Ort &amp;#039;&amp;#039;Sigerdissem&amp;#039;&amp;#039;, um 1270 &amp;#039;&amp;#039;Sigerdissen&amp;#039;&amp;#039; und 1286 &amp;#039;&amp;#039;Siredessem&amp;#039;&amp;#039; genannt. Die Edelherren [[Meinersen (Adelsgeschlecht)|von Meinersen]] waren hier begütert. Sie gaben um 1220 den [[Zehnt]] als [[Lehnswesen|Lehen]] an Friedrich von Langlingen; derselbe Zehnt um 1280 an Johannes von Sierße. Ein halber Zehnt 1286 an Dietrich [[Wallmoden (Adelsgeschlecht)|von Wallmoden]].&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Przybilla: Die Edelherren von Meinersen, Hrsg.: Uwe Ohainski und Gerhard Streich, Hahnsche Buchhandlung Hannover 2007, S.&amp;amp;nbsp;533&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1802 hatte Sierße 409 Einwohner in 56 Feuerstellen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hassel&amp;quot; /&amp;gt; Mit dem [[Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel]] wurde Sierße 1807 in das von [[Napoleon Bonaparte|Napoleon]] geschaffene [[Königreich Westphalen]] eingegliedert. Nach dessen Auflösung im Jahr 1813 gehörte der Ort bis 1918 zum [[Herzogtum Braunschweig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sierßes Zuordnung zum [[Landkreis Braunschweig]] und sein Status als selbstständige Gemeinde endeten am 1.&amp;amp;nbsp;März 1974 im Zuge der [[Gebietsreform in Niedersachsen|Gebietsreform Niedersachsens]] mit der Eingemeindung nach Vechelde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BibISBN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Ortsrat ===&lt;br /&gt;
Der [[Ortsrat]] von Sierße setzt sich aus sieben Ratsfrauen und Ratsherren der folgenden Parteien zusammen:&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:150px&amp;quot;| [[Kommunalwahl]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:80px&amp;quot;| [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:80px&amp;quot;| [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:80px&amp;quot;| FW-PB&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot;&amp;gt;Freie Wähler Peiner Land – Peiner Bürgergemeinschaft&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;width:80px&amp;quot;| Gesamt&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahlen in Niedersachsen 2021|12.&amp;amp;nbsp;September 2021]] || 2 || 4 || 1 || 7 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahlen in Niedersachsen 2016|11.&amp;amp;nbsp;September 2016]] || 5 || 2 || - || 7 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahlen in Niedersachsen 2011|11.&amp;amp;nbsp;September 2011]]{{0|00}} || 5 || 2 || - || 7 Sitze&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Kommunalwahlen in Niedersachsen 2006|10.&amp;amp;nbsp;September 2006]]{{0|00}} || 5 || 2 || - || 7 Sitze&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsbürgermeister ===&lt;br /&gt;
[[Ortsbürgermeister]] ist Klaus Jurczyk ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]). Stellvertretende Ortsbürgermeisterin ist Miriam Stranz ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Kurzdarstellung = Wappen von Sierße&lt;br /&gt;
|Blasonierung    = Gespalten von Blau und Gold, ein [[Kesselhaken]] in verwechselten Farben.&lt;br /&gt;
|Zusatz          = Das Wappen wurde vom [[Wappenkünstler|Heraldiker]] &amp;#039;&amp;#039;Arnold Rabbow&amp;#039;&amp;#039; gestaltet und am 17.&amp;amp;nbsp;November 1981 vom Ortsrat einstimmig angenommen.&lt;br /&gt;
|Quelle          = {{Literatur |Autor=[[Arnold Rabbow]] |Hrsg=Braunschweiger Zeitung, Salzgitter Zeitung und Wolfsburger Nachrichten |Titel=Neues Braunschweigisches Wappenbuch |TitelErg=Die Wappen der Gemeinden und Ortsteile in den Stadt- und Landkreisen Braunschweig, Gifhorn, Goslar, Helmstedt, Peine, Salzgitter, Wolfenbüttel, Wolfsburg |Verlag=Joh. Heinr. Meyer&amp;amp;nbsp;Verlag |Ort=Braunschweig |Datum=2003 |Seiten=152-153}}&lt;br /&gt;
|Begründung      = Ein früher unentbehrliches Gerät in der bäuerlichen Küche war der Kesselhaken. Außerdem hat er aber noch einen historischen Bezug. Sierße war jahrhundertelang Hauptort des herzoglich-braunschweigischen Amtes Sierße, als dessen erste nachweisbare Verwalter die [[Gustedt|von Gustede]] vor 1320 wirkten. Ihr Wappen waren in Gold drei schwarze Kesselhaken. Deren einer steht jetzt im Wappen des Dorfes. Die Schildspaltung als Grundlage sowohl des herzoglich [[Herzogtum Braunschweig-Lüneburg|braunschweig-lüneburgischen]] als auch des [[Hochstift Hildesheim|stiftshildesheimischen]] Wappens deutet an, dass Sierße lange Zeit Grenzort war und vom 12. bis zum 15. Jahrhundert mehrmals die Landesherrschaft wechselte, bis es um 1400 endgültig welfisch wurde. Die blau-goldenen Farben gedenken der Zugehörigkeit zum Land Braunschweig und zum Landkreis Braunschweig, dem der Ort bis zur Gebietsreform 1974 als selbständige Gemeinde angehörte.&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
* Die [[St. Martini (Sierße)|St.-Martini-Kirche]] in Sierße wurde im Jahr 1783 zuletzt umgebaut.&lt;br /&gt;
* Sehenswert ist die Kapelle des Friedhofs vor Sierße&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fotogalerie ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Ortsblick in Sierße (Vechelde) IMG 0203.jpg|Ortsblick&lt;br /&gt;
 Kirche Sierße 03.jpg|Friedhofskapelle im Winter&lt;br /&gt;
 St.Martini-Kirche Sierße (Vechelde) IMG 0201.jpg|Dorfkirche&lt;br /&gt;
 Gedenkstein in Sierße (Vechelde) IMG 0202.jpg|Gedenkstein&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Sierße war bis in die zweite Hälfte des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts ein landwirtschaftlich geprägtes Dorf. Das Dorfbild zeigt meist kleine Höfe mit mitteldeutschen und niedersächsischen Haus- und Hofformen, wobei die mitteldeutsche Bauart überwiegt. In der Erwerbsstruktur hat die Landwirtschaft heute aber nur eine geringe Bedeutung. Viele Bewohner des Dorfes gehen ihrem Erwerb hauptsächlich im [[Oberzentrum]] Braunschweig oder den nahegelegenen Industriegebieten im Raum [[Salzgitter]]-[[Peine]] nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den vergangenen Jahrzehnten entstanden im Osten und Norden kleine Komplexe moderner Eigenheime und zweigeschossiger Reihenhäuser. An der Bundesstraße&amp;amp;nbsp;65 in Richtung Bettmar wurde im Jahre 1997 das Neubaugebiet „Mühlenblick“ erschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.vechelde.de/ Website der Gemeinde Vechelde]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anmerkung&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;BibISBN&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 {{BibISBN&lt;br /&gt;
 |3-17-003263-1|Seite=268}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einw.&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 {{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |url=https://www.vechelde.de/portal/seiten/einwohnerzahlen-900000062-26590.html&lt;br /&gt;
 |titel=Einwohnerzahlen&lt;br /&gt;
 |werk=Webseite Gemeinde Vechelde&lt;br /&gt;
 |datum=2024-01-31&lt;br /&gt;
 |abruf=2024-02-27}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gebauer&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=[[Johannes Heinrich Gebauer]]&lt;br /&gt;
 |Titel=Geschichte der Stadt Hildesheim&lt;br /&gt;
 |Band=1&lt;br /&gt;
 |Verlag=August Lax Verlag&lt;br /&gt;
 |Ort=Hildesheim&lt;br /&gt;
 |Datum=1922}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Hassel&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 {{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=[[Georg Hassel]]&lt;br /&gt;
 |Titel=Geographisch-statistische Beschreibung der Fürstenthümer Wolfenbüttel und Blankenburg&lt;br /&gt;
 |Verlag=Friedrich Bernhard Culemann Verlag&lt;br /&gt;
 |Ort=Braunschweig&lt;br /&gt;
 |Datum=1802&lt;br /&gt;
 |Online={{Google Buch |BuchID=LsFDAAAAYAAJ |Linktext=Digitalisat}}}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Vechelde}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Siersse}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Peine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Vechelde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Peine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1182]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1974]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Magipulus</name></author>
	</entry>
</feed>