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	<title>Siegmund Rotstein - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T01:01:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Siegmund_Rotstein&amp;diff=1548520&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;08Linus: BKL ersetzt mit bkl-replace</title>
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		<updated>2025-11-12T23:27:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKL ersetzt mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:CennoxX/js/bkl-replace.js&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:CennoxX/js/bkl-replace.js (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;bkl-replace&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-1988-0313-014, Dresden, Verband der Jüdischen Gemeinden der DDR, Vorstand.jpg|mini|hochkant=1.3|Von links nach rechts: [[Peter Kirchner (Mediziner)|Peter Kirchner]], Siegmund Rotstein, Hans Levy (1988)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Siegmund Rotstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (geboren am [[30. November]] [[1925]] in [[Chemnitz]]; gestorben am [[6. August]] [[2020]] ebenda) war Präsident im [[Verband der Jüdischen Gemeinden in der DDR]] und Präsident des Internationalen Kuratoriums [[Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum]]. Er war  von 1966 bis 2006 Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Chemnitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Rotstein hatte 3 Schwestern und einen Bruder.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geschichtsbaustelle&amp;quot; /&amp;gt; Nach der [[Machtergreifung]] der Nationalsozialisten wurde Rotstein wegen seiner jüdischen Herkunft ab 1935 vom Schwimmunterricht und den Exkursionen des Naturkundeunterrichtes seiner Schule ausgeschlossen und im April 1938 der Schule verwiesen. Ab Juni 1938 konnte er wieder eine rein jüdische Schule besuchen, bis der Schulbesuch für alle jüdischen Schüler verboten wurde&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geschichtsbaustelle&amp;quot; /&amp;gt; Rotstein ging ab April 1940 auf die von der [[Reichsvereinigung der Juden in Deutschland]] organisierte [[Hachschara]], um sich auf die [[Alija]] nach [[Palästina (Region)|Palästina]] vorzubereiten. Bis 1941 verbrachte er die Hachschara in Havelberg, Hamburg und Ahrensdorf. Danach kam er bis April 1942 in einem Jugendhaus der Jüdischen Gemeinde Berlin unter, wo er verschiedene Arbeitsstellen annahm. Dann kehrte er wieder nach Chemnitz zurück, wo er [[NS-Zwangsarbeit|Zwangsarbeit]] bei einem Unternehmen leisten musste.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geschichtsbaustelle&amp;quot; /&amp;gt; Rotstein wurde am 13. Februar 1945 in das [[Ghetto Theresienstadt|KZ Theresienstadt]] deportiert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;JA&amp;quot; /&amp;gt; Nach der Befreiung des [[Konzentrationslager]]s am 9. Mai 1945 kehrte er im Juni 1945 zusammen mit einer Schwester und seinem Bruder, als einer der wenigen überlebenden Chemnitzer Juden, in seine Heimatstadt zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zentralrat&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Geschichtsbaustelle&amp;quot;&amp;gt;[http://geschichtsbaustelle-chemnitz.de/erinnerungen/siegmund-rotstein/ &amp;#039;&amp;#039;Siegmund Rotstein: Die Zeit des Holocaust ist nur eine kurze Zeit, aber für uns war es eine lange Zeit&amp;#039;&amp;#039;], geschichtsbaustelle-chemnitz.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rotstein absolvierte 1945 zunächst eine Lehre zum [[Schneider|Herrenschneider]], bevor er ab 1957 im Groß- und Einzelhandel arbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er widmete sich neben seinem Beruf dem jüdischen Gemeindeleben in seiner Heimatstadt. Ab 1959 gehörte Rotstein dem Gemeindevorstand sowie dem Beirat des Verbandes der Jüdischen Gemeinden in der DDR an. 1988 wurde er Präsident des Verbandes der Jüdischen Gemeinden in der DDR und zum Präsidenten des Internationalen Kuratoriums [[Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum]] ernannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;JA&amp;quot; /&amp;gt; Bis 1990 war er Redakteur des [[Nachrichtenblatt des Verbandes der Jüdischen Gemeinde von Berlin und des Verbandes der Jüdischen Gemeinden in der Deutschen Demokratischen Republik|Nachrichtenblattes des Verbandes der Jüdischen Gemeinde von Berlin und des Verbandes der Jüdischen Gemeinden in der DDR]]. Im August 1990 wurde er zum Vorsitzenden des Landesverbandes Sachsen-Thüringen gewählt und daraufhin Delegierter des Direktoriums des [[Zentralrat der Juden in Deutschland|Zentralrats der Juden in Deutschland]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;JA&amp;quot; /&amp;gt; Von 1999 bis 2001 fungierte er als Vorsitzender des Landesverbandes Sachsen der Jüdischen Gemeinden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zentralrat&amp;quot;&amp;gt;[https://www.zentralratderjuden.de/aktuelle-meldung/artikel/news/trauer-um-siegmund-rotstein/ &amp;#039;&amp;#039;Trauer um Siegmund Rotstein&amp;#039;&amp;#039;], zentralratderjuden.de, 7. August 2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1966 bis 2006 war er Vorsitzender&amp;lt;ref name=&amp;quot;JA&amp;quot; /&amp;gt; und ab 2007 Ehrenvorsitzender der Jüdischen Gemeinde Karl-Marx-Stadt/Chemnitz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;blick.de&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er engagierte sich bei der Integration von 500 jüdischen [[Kontingentflüchtling]]en in Chemnitz. In den Jahren 1990 bis 2001 widmete er sich als Vorsitzender des Landesverbandes Sachsen der Jüdischen Gemeinden der Lösung dieser [[Integration (Soziologie)|Integrationsfragen]] auch in Leipzig und Dresden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siegmund Rotstein engagierte sich für den Bau einer neuen [[Synagoge]] in Chemnitz. Seit Mai 2002 ist die [[Neue Synagoge (Chemnitz)|neue Synagoge]] von Chemnitz das Zentrum des jüdischen Lebens in der Stadt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;JA&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rotstein war ab dem 16. Mai 2007 [[Ehrenbürger]] der Stadt Chemnitz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;blick.de&amp;quot;&amp;gt;[https://www.blick.de/chemnitz/trauer-um-siegmund-rotstein-artikel11001478 &amp;#039;&amp;#039;Trauer um Siegmund Rotstein: Ehrenbürger – Verstorben mit 94 Jahren&amp;#039;&amp;#039;], blick.de, 8. August 2020&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rotstein war ab 1950 verheiratet und hatte eine 1952 geborene Tochter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;JA&amp;quot;&amp;gt;Jürgen Nitsche: [https://www.juedische-allgemeine.de/unsere-woche/trauer-in-chemnitz/ &amp;#039;&amp;#039;Siegmund Rotstein, ehemaliger Gemeinde- und Landesvorsitzender, starb mit 94 Jahren&amp;#039;&amp;#039;], [[juedische-allgemeine.de]], 13. August 2020&amp;lt;/ref&amp;gt; Er starb am 6. August 2020 im Alter von 94 Jahren in Chemnitz.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.mdr.de/sachsen/chemnitz/chemnitz-stollberg/tod-siegmund-rotstein-juedische-gemeinde-chemnitz-100.html Zentralrat der Juden trauert um Siegmund Rotstein aus Chemnitz]&amp;#039;&amp;#039;, [[MDR Sachsen]] vom 7. August 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;JA&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1988: [[Vaterländischer Verdienstorden]] in Gold&amp;lt;ref&amp;gt;[[Neues Deutschland]], 9. November 1988, S. 2 [https://www.nd-archiv.de/ausgabe/1988-11-09]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2003: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Bundesverdienstkreuz]] für „Verdienste um die Bewahrung jüdischen Lebens in Sachsen“&amp;lt;ref name=&amp;quot;JA&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{WWW-DDR|id=siegmund-rotstein|lemma=Rotstein, Siegmund|autor=[[Helmut Müller-Enbergs]]|band=2|idNum=2925}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.ghetto-theresienstadt.de/pages/r/rotsteins.htm &amp;#039;&amp;#039;Rotstein, Siegmund.&amp;#039;&amp;#039;], in: &amp;#039;&amp;#039;Theresienstadt Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; auf ghetto-theresienstadt.de&lt;br /&gt;
* [https://www.chemnitz.de/chemnitz/de/unsere-stadt/ehrenbuerger/siegmund_rotstein.html &amp;#039;&amp;#039;Siegmund Rotstein&amp;#039;&amp;#039;] auf chemnitz.de.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1121461190|VIAF=162771145}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rotstein, Siegmund}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Chemnitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Religion, Chemnitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Vaterländischen Verdienstordens in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im Ghetto Theresienstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überlebender des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1925]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2020]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rotstein, Siegmund&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Herrenschneider, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Chemnitz (1966–2006)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=30. November 1925&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Chemnitz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. August 2020&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Chemnitz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;08Linus</name></author>
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