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	<title>Siegmund Prey - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T09:28:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Siegmund_Prey&amp;diff=2407673&amp;oldid=prev</id>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Siegmund Prey &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;(* [[3. April]] [[1912]] in [[Hötting]], [[Innsbruck]]; † [[12. März]] [[1992]]) war ein [[österreich]]ischer [[Geologe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siegmund Prey war der Sohn des Professors für Astronomie [[Adalbert Prey|Adalbert Johann Prey]]. Prey besuchte die Schule in Innsbruck und machte am Humanistischen Gymnasium in Prag 1930 sein Abitur. Er studierte ab 1930 an der [[Universität Wien]] Geologie, Mineralogie, Paläontologie und Petrographie und besuchte außerdem die meisten für das Lehramt an Mittelschulen für Naturgeschichte notwendigen Vorlesungen und Übungen der Zoologie, Botanik, Chemie, Physik und Geografie. 1937 wurde er bei [[Franz Eduard Suess]] mit Auszeichnung promoviert (&amp;#039;&amp;#039;Zur Frage des Auftretens der Dent Blanche Decke in der [[Sonnblickgruppe]], Hohe Tauern&amp;#039;&amp;#039;). Schon vor Abschluss seiner Studien wirkte er am Geologischen Institut der Universität Wien unter Suess als wissenschaftliche Hilfskraft. 1937/38 war er auswärtiges Mitglied der [[Geologische Bundesanstalt|Geologischen Bundesanstalt]] und mit Kartierungsaufgaben im [[Bezirk Tamsweg|Lungau]] beauftragt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem „Anschluss“ Österreichs an das Deutsche Reich 1938 war Prey an Arbeiten für die [[Reichsautobahn]] beteiligt und mit [[Wehrgeologie|wehrgeologischen]] Arbeiten an der [[Technische Universität Wien|Technischen Hochschule]] befasst. Unmittelbar nach dem [[Zerschlagung der Tschechoslowakei|Einmarsch der Deutschen Wehrmacht in die Tschechoslowakei]] führte er ab Oktober 1938 Untersuchungen in den Deutschland zugeschlagenen Gebieten durch. Später war Prey in Polen und Russland eingesetzt. Aus dieser Tätigkeit ging etwa ein geologisches Gutachten zu dem Begräbnisplatz des [[Stammlager|Gefangenenlagers]] &amp;#039;&amp;#039;Stalag 366&amp;#039;&amp;#039; hervor.&amp;lt;ref&amp;gt;Gunnar Mertz: &amp;#039;&amp;#039;Geologie - Kunst - Krieg: Die Tätigkeit der Wehrgeologenstelle 35 und Siegmund Preys Aquarelle aus Albanien 1943/44 - Ein digitales Ausstellungsprojekt&amp;#039;&amp;#039;. In: Berichte der Geologischen Bundesanstalt, 135 (2019), S. 44–45.&amp;lt;/ref&amp;gt; In diesem Lager kamen nach [[Timothy Snyder]] bis Kriegsende 55.000 Menschen um.&amp;lt;ref&amp;gt;Timothy Snyder: &amp;#039;&amp;#039;Bloodlands. Europe Between Hitler and Stalin&amp;#039;&amp;#039;. New York 2010, S. 180.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter 1943 wurde Prey aus Griechenland zur Wehrgeologenstelle 35 nach Albanien versetzt und war dort bis Oktober 1944 tätig. In dieser Zeit fertigte er mehr als 100 künstlerische Zeichnungen und das Kriegstagebuch der Einheit an. Es ist das einzige überlieferte Kriegstagebuch einer deutschen Wehrgeologenstelle im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] und wurde 2019 mit einigen der Aquarelle von [[Gunnar Mertz]] veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Gunnar Mertz: &amp;#039;&amp;#039;Der Kriegseinsatz der Wehrgeologenstelle 35 und Siegmund Preys Aquarelle aus Albanien 1943/44&amp;#039;&amp;#039;, {{Webarchiv|url=http://www.wehrgeologie.at/ |wayback=20201226174913 |text=Virtuelle Ausstellung |archiv-bot=2024-05-10 08:49:41 InternetArchiveBot }}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1947 wurde Prey Angestellter der Geologischen Bundesanstalt, wo er bei Kartierungen im Alpenvorland auf sein zukünftiges Hauptarbeitsgebiet, der [[Flyschzone]] kam. Er wandte sich dazu auch der Mikropaläontologie zu. Er war an der geologischen Kartierung vieler Teile Österreichs beteiligt, unter anderem in den 1950er Jahren in den [[Karnische Alpen|Karnischen Alpen]] (mit [[Franz Kahler]]), in den [[Karawanken]] und den [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] und besonders intensiv mit der Geologie der Flyschzone (wie Pernecker Kogel bei [[Kirchdorf an der Krems]], Flyschfenster von [[Windischgarsten]], im [[Wienerwald]]&amp;lt;ref&amp;gt;Er verfasste mit [[Benno Plöchinger]] (1917–2006) den Band &amp;#039;&amp;#039;Wienerwald&amp;#039;&amp;#039; in der Sammlung Geologischer Führer bei Borntraeger 1974.&amp;lt;/ref&amp;gt;). 1977 ging er in Pension. Er lieferte Beiträge zu dem von der Geologischen Bundesanstalt 1980 herausgegebenen Werk &amp;#039;&amp;#039;Bau und Bild Österreichs&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1969 wurde er korrespondierendes Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften. 1975 erhielt er das [[Österreichisches Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst|Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse]]. Er war 1967/68 Vorsitzender und später Ehrenmitglied der Österreichischen Geologischen Gesellschaft, deren [[Eduard-Sueß-Gedenkmünze]] er 1990 erhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wolfgang Schnabel: Siegmund Prey. In: Mitteilungen der Österreichischen Geologischen Gesellschaft, 86 (1993), S. 183–184, Wien 1994 ([https://opac.geologie.ac.at/ais312/dokumente/OG0086_183_A.pdf Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Oberhauser (Geologe)|Rudolf Oberhauser]]: Siegmund Prey. In: Jahrbuch der Geologischen Bundesanstalt, 136.1 (1993), S. 5–12 ([https://opac.geologie.ac.at/ais312/dokumente/JB1361_005_A.pdf Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* [[Helmut Flügel]]: &amp;#039;&amp;#039;Siegmund Prey.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Österreichische Akademie der Wissenschaften. Almanach&amp;#039;&amp;#039; 1991/92, 142. Jahrgang, Wien 1993, S. 433–440 ([https://opac.geologie.ac.at/ais312/dokumente/Fl%C3%BCgel_1993_Prey.pdf Digitalisat]).&lt;br /&gt;
* Gunnar Mertz: &amp;#039;&amp;#039;Geologie – Kunst – Krieg: Die Tätigkeit der Wehrgeologenstelle 35 und Siegmund Preys Aquarelle aus Albanien 1943/44 – Ein digitales Ausstellungsprojekt&amp;#039;&amp;#039;. In: Berichte der Geologischen Bundesanstalt, 135 (2019), S. 44–45 ([https://opac.geologie.ac.at/ais312/dokumente/BR0135_44.pdf Digitalisat]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* Gunnar Mertz: &amp;#039;&amp;#039;Der Kriegseinsatz der Wehrgeologenstelle 35 und Siegmund Preys Aquarelle aus Albanien 1943/44&amp;#039;&amp;#039;, [http://www.wehrgeologie.at Virtuelle Ausstellung: www.wehrgeologie.at].&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|117739952}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=117739952|LCCN=n/94/10890|VIAF=61637695}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Prey, Siegmund}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitarbeiter der Geologischen Bundesanstalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Österreichischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1992]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Prey, Siegmund&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Geologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. April 1912&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hötting]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. März 1992&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;InternetArchiveBot</name></author>
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