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	<title>Sieglinde Hofmann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T16:21:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sieglinde_Hofmann&amp;diff=891996&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: typo</title>
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		<updated>2025-03-08T13:52:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sieglinde Hofmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. März]] [[1945]] in [[Bad Königshofen]], [[Unterfranken]]) ist ein ehemaliges Mitglied der [[terroristische Vereinigung|terroristischen Vereinigung]] [[Rote Armee Fraktion]] (RAF) und gilt als eine der Leitfiguren der [[Rote Armee Fraktion#Zweite Generation|zweiten Generation]]. Sie war 1977 an der [[Schleyer-Entführung|Entführung und Ermordung des Arbeitgeberpräsidenten]] [[Hanns Martin Schleyer]] und 1979 am Anschlag auf den damaligen NATO-Oberbefehlshaber in Europa [[Alexander Haig]] beteiligt. 1980 wurde sie verhaftet, zweimal verurteilt und schließlich 1999 aus der Haft entlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.sueddeutsche.de/politik/raf-mord-an-anwalt-buback-ex-terroristen-beschuldigen-wisniewski-1.1005249 |titel=Ex-Terroristen beschuldigen Wisniewski |werk=sueddeutsche.de |datum=2010-09-27 |zugriff=2018-06-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.berliner-zeitung.de/kronzeuge-beschuldigt-raf-mitglied-li.18260 |titel=Kronzeuge beschuldigt RAF-Mitglied |werk= |hrsg=Berliner Zeitung |datum=1995-09-14 |abruf=2020-05-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch einer katholischen Mädchenschule machte sie eine Lehre als Arzthelferin. Nach ihrer Fachhochschulausbildung zur Sozialarbeiterin in Heidelberg war sie ab 1970 als Sozialarbeiterin im Bereich Drogenberatung im Geschäftsbereich der [[Erzbistum Freiburg|Erzdiözese Freiburg]] tätig.&amp;lt;ref&amp;gt;rafinfo.de: [http://www.rafinfo.de/bio/g-l/hofmann.php Kurzbiographie Sieglinde Hofmann]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie radikalisierte sich über ihre Arbeit im &amp;#039;&amp;#039;[[Sozialistisches Patientenkollektiv|Sozialistischen Patientenkollektiv]]&amp;#039;&amp;#039; in Heidelberg und schloss sich 1976 der RAF an.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/mediacenter/fotostrecken/politik/fotostrecke-raf-terroristen/1753354.html?p1753354=9 RAF-Terroristen], Foto von 1995 und Kurzbiografie, [[Der Tagesspiegel|Tagesspiegel]], 17. September 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Andreas Ritter, Klaus Gimmler |url=https://www.mainpost.de/regional/hassberge/Spuren-der-RAF-im-Hassgau-und-im-Grabfeld;art1726,4210614 |titel=Spuren der RAF im Haßgau und im Grabfeld |werk= |hrsg= |datum=2007-11-12 |abruf=2020-05-12 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20101024100217/https://www.mainpost.de/regional/hassberge/Spuren-der-RAF-im-Hassgau-und-im-Grabfeld;art1726,4210614 |archiv-datum=2010-10-24   }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1976 absolvierte sie zusammen mit anderen Mitgliedern der sogenannten &amp;#039;&amp;#039;Haag/Mayer-Bande&amp;#039;&amp;#039; (u.&amp;amp;nbsp;a. [[Siegfried Haag]], [[Peter-Jürgen Boock]] und [[Stefan Wisniewski]]) in einem Trainingscamp der [[PFLP]] im [[Südjemen]] eine militärische Ausbildung&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stefan Aust]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Baader-Meinhof-Komplex.&amp;#039;&amp;#039; Seite 417&amp;lt;/ref&amp;gt; und beteiligte sich an den ersten Planungen zur [[Offensive 77]], deren Ziel die Freipressung der in deutschen Gefängnissen einsitzenden RAF-Mitglieder war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Verhaftung Haags übernahm im Februar 1977 [[Brigitte Mohnhaupt]] die Führung der RAF. Hofmann wurde schnell zu deren wichtigster Vertrauter und fungierte in den folgenden Monaten und Jahren als eine Art Stellvertreterin ([[Bundeskriminalamt (Deutschland)|BKA]]-Chef [[Horst Herold]] bezeichnete Hofmann später als „die Stabschefin der Mohnhaupt“).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Butz Peters]]: &amp;#039;&amp;#039;Tödlicher Irrtum.&amp;#039;&amp;#039; Seite 513&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Mitglied des engsten Führungskreises der RAF war sie maßgeblich an Planung und Ausführung der [[Terrorismus|Terroranschläge]] der „Offensive 77“ und des [[Deutscher Herbst|Deutschen Herbstes]] beteiligt. Am 5. September 1977 eröffnete sie mit einem Schnellfeuergewehr das Feuer auf den Konvoi des [[Arbeitgeberpräsident]]en [[Hanns Martin Schleyer]]&amp;lt;ref&amp;gt;Butz Peters: &amp;#039;&amp;#039;Tödlicher Irrtum.&amp;#039;&amp;#039; Seite 404&amp;lt;/ref&amp;gt; und gehörte in den folgenden Wochen zu Schleyers permanenten Bewachern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 11. Mai 1978 wurde sie zusammen mit Mohnhaupt und Boock in [[Zagreb]] verhaftet, im November 1978 jedoch von den jugoslawischen Behörden nach [[Aden]] im Südjemen abgeschoben. Von dort kehrte sie im Frühjahr 1979 nach Europa zurück und beteiligte sich an dem versuchten Mordanschlag auf den damaligen NATO-Oberbefehlshaber in Europa [[Alexander Haig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1980 verhandelte sie im Auftrag Mohnhaupts über den Zusammenschluss der RAF mit der [[Bewegung 2. Juni]], wurde aber bei einem konspirativen Treffen in einer [[Paris]]er Wohnung festgenommen. Gegen die Zusage, Hofmann nicht wegen Mordes anzuklagen, wurde sie an die Bundesrepublik Deutschland ausgeliefert. Im Juni 1982 wurde sie wegen versuchter Geiselnahme, versuchten Menschenraubes und [[Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung]] zu 15 Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Die Verurteilung für die Beteiligung an der versuchten Entführung&amp;lt;ref name=&amp;quot;AB207&amp;quot;&amp;gt;Ralf Ahrens, Johannes Bähr: &amp;#039;&amp;#039;Jürgen Ponto. Bankier und Bürger. Eine Biografie&amp;#039;&amp;#039;. S. [https://books.google.de/books?id=tct-AQAAQBAJ&amp;amp;pg=PT207#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false 207]&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Jürgen Ponto]]s basierte im Wesentlichen nur auf den Aussagen des [[Kronzeuge]]n [[Hans-Joachim Dellwo]]. Später stellte sich heraus, dass sie an der versuchten Entführung Pontos, bei der dieser von der RAF erschossen wurde, nicht beteiligt war und ihre Verurteilung dafür ein [[Fehlurteil]] darstellte.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14343325.html &amp;#039;&amp;#039;Trick mit Krücke&amp;#039;&amp;#039;]. Der Spiegel, Nr. 25/1982&amp;lt;br /&amp;gt;Michael Sontheimer: [http://www.spiegel.de/politik/deutschland/terrorprozesse-die-zweifelhaften-urteile-der-raf-tribunale-a-691931-7.html Terrorprozesse: Die zweifelhaften Urteile der RAF-Tribunale], Spiegel Online, 2. Mai 2010, bearbeiteter Auszug aus: Michael Sontheimer: „Natürlich kann geschossen werden“. Eine kurze Geschichte der Roten Armee Fraktion. Deutsche Verlags-Anstalt, 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach der im Juni 1990 erfolgten Verhaftung von [[Aufnahme von RAF-Aussteigern in der DDR|RAF-Aussteigern]], die unter Mitwirkung des [[Ministerium für Staatssicherheit|Ministeriums für Staatssicherheit]] (MfS) in der [[Deutsche Demokratische Republik|Deutschen Demokratischen Republik]] (DDR) untergetaucht waren, wurde Hofmanns Führungsrolle innerhalb der RAF in ihrer ganzen Bedeutung bekannt. 1995, kurz vor ihrer regulären Haftentlassung, wurde sie ein zweites Mal angeklagt. Noch im selben Jahr wurde sie – maßgeblich auf Basis der Aussagen der DDR-Aussteiger – als Tatbeteiligte an der [[Schleyer-Entführung|Entführung und Ermordung Hanns Martin Schleyers]] und wegen „verantwortlicher Mitwirkung“ am gescheiterten Anschlag auf den NATO-Oberbefehlshaber Alexander Haig zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe unter Feststellung der besonderen Schwere der Schuld verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Verurteilung der RAF-Terroristin S. Hofmann&amp;#039;&amp;#039;, Pressemitteilung des Bundesgerichtshofs vom 11. April 1996&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/print-welt/article662459/Mitschuldig-am-Tod-Schleyers.html &amp;#039;&amp;#039;Mitschuldig am Tod Schleyers&amp;#039;&amp;#039;], [[Die Welt]], 27. September 1995&amp;lt;/ref&amp;gt; 1999 wurde sie vorzeitig auf [[Bewährung (Deutschland)|Bewährung]] aus der Haft entlassen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,465941,00.html Spiegel Online: &amp;#039;&amp;#039;Was aus Top-Terroristen wurde&amp;#039;&amp;#039;], 12. Februar 2007.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.spiegel.de/thema/sieglinde_hofmann/ Dossier zu Sieglinde Hofmann] bei [[Spiegel Online]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|LCCN=|NDL=|VIAF=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2024-03-01}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hofmann, Sieglinde}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Rote Armee Fraktion]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Attentäter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Mordfall)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Entführer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1945]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hofmann, Sieglinde&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Terroristin der Rote Armee Fraktion&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. März 1945&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bad Königshofen]], [[Unterfranken]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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