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	<title>Sieghart Dittmann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T01:26:55Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sieghart_Dittmann&amp;diff=1441707&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Jogep: /* Schach */</title>
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		<updated>2026-04-19T06:02:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Schach&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Dittmann sieghart berlin lasker-treff 20120328.jpg|mini|Sieghart Dittmann, [[Berlin]] 2012]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sieghart Dittmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. Juli]] [[1934]] in [[Eibenstock]]) ist ein deutscher [[Epidemiologie|Epidemiologe]] und [[Schach]]spieler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Medizin ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieghart Dittmann wuchs in [[Chemnitz]] und [[Kirchberg (Sachsen)]] auf.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;SCHACHMEISTER Sieghart Dittmann&amp;#039;&amp;#039;. Artikel in der [[Berliner Zeitung]] vom 5. Februar 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum Medizin-Studium ging er an die [[Universität Leipzig]]. Er promovierte über &amp;#039;&amp;#039;[[Tuberkulose|Meningitis tuberculosa]]&amp;#039;&amp;#039;. 1979 wurde er mit dem Thema &amp;#039;&amp;#039;Impfkomplikationen&amp;#039;&amp;#039; habilitiert. 1982 erhielt er den [[Rudolf-Virchow-Preis (DDR)|Rudolf-Virchow-Preis]], eine staatliche Auszeichnung der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]. Ab 1983 war er Dozent und Professor für Hygiene und Epidemiologie am Hygiene-Institut der Berliner [[Charité]]. Von 1985 bis 1990 war er Direktor des Zentralinstituts für Hygiene, Mikrobiologie und Epidemiologie in [[Ost-Berlin]]. Ab 1992 war er für das [[Robert Koch-Institut]] tätig, 2001 bis 2004 als stellvertretender Vorsitzender der [[Ständige Impfkommission|ständigen Impfkommission]]. Er leitete auch die Abteilung für Infektionskrankheiten und Impfprogramme des Regionalbüros Europa der [[Weltgesundheitsorganisation|WHO]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://dgk.de/das-dgk/arbeitsgemeinschaften-sektionen/infektionskrankheiten/prof-dr-med-sieghart-dittmann.html |wayback=20150404161350 |text=Lebenslauf}} auf der Webseite des [[Deutsches Grünes Kreuz|Deutschen Grünen Kreuzes]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.impfbrief.de/index.php?nav=50&amp;amp;uunav=3&amp;amp;PHPSESSID=asgranhu75u1962cicelblojh2 Lebenslauf] auf Impfbrief.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schach ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Alter von zehn Jahren lernte Sieghart Dittmann das Schachspielen in der Schule. Bei der Verbesserung seiner Spielstärke half ihm das &amp;#039;&amp;#039;Kleine [[Lehrbuch des Schachspiels]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Jean Dufresne]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieghart Dittmann war nur in den 1950er Jahren bis 1960 als Schachspieler aktiv. 1960 arbeitete er als praktischer Arzt im [[Klinikum St. Georg Leipzig|St.-Georg-Krankenhaus]] in Leipzig. Obwohl ihn sein Beruf stark in Anspruch nahm, galt er zeitweise hinter [[Wolfgang Uhlmann]] als Nummer zwei des DDR-Schachs.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Leipzig1960&amp;quot;&amp;gt;Porträt in &amp;#039;&amp;#039;XIV. Schacholympiade Leipzig 1960.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Er entschied sich jedoch für die Konzentration auf die Medizin. Sein Verein war der &amp;#039;&amp;#039;[[SC Rotation Leipzig]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1954 gewann er in [[Schkopau]] die DDR-Meisterschaft U20 mit 2:1 in einem Stichkampf gegen den Hallenser Siegfried Mühlberg, nachdem beide nach 16 Partien mit 12 Punkten gleichauf lagen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.schachbund.de/ddr-jm1954.html DDR-Jugendmeisterschaft U20 in Schkopau 1954] auf schachbund.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwei Jahre vorher bei der [[Liste der deutschen Meisterschaften im Schach#Deutsche Jugendmeisterschaften|gesamtdeutschen U20-Meisterschaft]] in [[Sigmaringen]] hatte er noch den vierten Platz erreicht. 1956 gewann er das Internationale Weihnachtsturnier in [[Wien]] vor dem jugoslawischen [[Großmeister (Schach)|Großmeister]] [[Vasja Pirc]] und dem Österreicher [[Andreas Dückstein]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Leipzig1960&amp;quot;/&amp;gt; Mit der Nationalmannschaft der DDR nahm er an drei [[Schacholympiade]]n und zwei [[Mannschaftsweltmeisterschaft der Studenten im Schach|Studentenweltmeisterschaften]] teil. Bei Schacholympiaden spielte er [[Schacholympiade 1956|1956]] an Brett 2, [[Schacholympiade 1958|1958]] an Brett 3 und [[Schacholympiade 1960|1960]] an Brett 4.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.olimpbase.org/players/2wqage8i.html Sieghart Dittmanns Ergebnisse bei Schacholympiaden] auf olimpbase.org (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Er holte insgesamt 21 Punkte aus 41 Partien (+11 =20 −10), wobei Siege gegen [[Gedeon Barcza]] und [[Heinz Lehmann (Schachspieler)|Heinz Lehmann]] hervorzuheben sind. Bei den Studentenweltmeisterschaften 1957 (mit Sieg gegen [[Bent Larsen (Schachspieler)|Bent Larsen]]) und 1959 spielte er am Spitzenbrett.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine höchste [[historische Elo-Zahl]] war 2563 im Januar 1956. Nach dieser Berechnung lag er damals auf Platz 77 der Weltrangliste. Bei der Schacholympiade 1958 in [[München]] erspielte er nach historischer Berechnung eine Elo-Leistung von 2633.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://chessmetrics.com/cm/CM2/PlayerProfile.asp?Params=199510SSSSS3S030583000000111000000000005310100 Die historische Elo-Zahl Sieghart Dittmanns] auf chessmetrics.com (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sieghart Dittmann hat über 300 Veröffentlichungen vorzuweisen. Er war Mitherausgeber und Autor der Enzyklopädie &amp;#039;&amp;#039;Meyler’s Side Effect of Drugs&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* mit Henry Müller, ab der 5. Auflage mit Waltraud Thilo: &amp;#039;&amp;#039;Vademekum für Impfärzte.&amp;#039;&amp;#039; Ministerium für Gesundheitswesen, ab der 5. Auflage Gustav Fischer Verlag, Jena.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Meningokokken-Erkrankungen. Epidemiologie, Klinik, Prävention, Kontrolle.&amp;#039;&amp;#039; Thieme, Stuttgart 2003, ISBN 3-13-132641-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|138384509|TYP=Literatur von}}&lt;br /&gt;
* {{Chessgames|47688}}&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=29AWKFwCjNs Interview beim Lasker-Treff] am 28. März 2012, auf youtube.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=138384509|VIAF=89932941}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Dittmann, Sieghart}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Epidemiologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Humboldt-Universität zu Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachspieler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachspieler (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Rudolf-Virchow-Preises (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1934]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Dittmann, Sieghart&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Epidemiologe und Schachspieler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. Juli 1934&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Eibenstock]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Jogep</name></author>
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