<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Siegfriedviertel</id>
	<title>Siegfriedviertel - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Siegfriedviertel"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Siegfriedviertel&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-06T19:52:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Siegfriedviertel&amp;diff=2826471&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rilegator am 12. Dezember 2025 um 10:12 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Siegfriedviertel&amp;diff=2826471&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-12-12T10:12:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{| border=&amp;quot;0&amp;quot; cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; cellspacing=&amp;quot;1&amp;quot; style=&amp;quot;float:right; margin-left:1em; background:#e3e3e3;&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;2&amp;quot; bgcolor=&amp;quot;#EFEFEF&amp;quot; | Stadtquartier Siegfriedviertel&amp;lt;br /&amp;gt; [[Datei:Braunschweiger Löwe.svg|25px|Braunschweiger Löwe]] Stadt [[Braunschweig]]&lt;br /&gt;
|---&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=2 style=&amp;quot;text-align: center&amp;quot;| [[Datei:BS Siegfriedviertel.svg|250px|Lage des Quartiers Siegfriedviertel (rot)]]&lt;br /&gt;
|---&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Stadtbezirk: || [[Nordstadt (Braunschweig)|331 – Nordstadt]]&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Einwohner: ||  ca. 7.500&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Höhe: || 75&amp;amp;nbsp;m ü. [[Normalnull|NN]]&lt;br /&gt;
|---- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Postleitzahl: || 38106, 38112, 38114&lt;br /&gt;
|---&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background: #ffffff;&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=2 style=&amp;quot;text-align: center&amp;quot;|[[Datei:Siegfried-Burgundenplatz BS-Img01.jpg|250px]]&amp;lt;br /&amp;gt;Siegfrieddenkmal am Burgundenplatz&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Siegfriedviertel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Stadtquartier in [[Braunschweig]], das als Siedlung ab den 1920er Jahren entstand. Es befindet sich im Stadtbezirk [[Nordstadt (Braunschweig)|Nordstadt]]. Als Siedlung im Grünen und im Stil der Moderne ist sie heute ein Kulturdenkmal. Der Name des Quartiers und die Straßennamen orientieren sich an der [[Nibelungensage]] rund um [[Siegfried der Drachentöter|Siegfried den Drachentöter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Siegfriedviertel erstreckt sich in Ostwestrichtung von der [[Bahnstrecke Braunschweig–Wieren|Eisenbahnstrecke Braunschweig–Wieren]] bis zur Hamburger Straße, in Nordsüdrichtung ebenfalls von der Bahnstrecke bis zum [[Rebenring]]. Es stellt das größte Braunschweiger Siedlungsprojekt der Zwischenkriegszeit dar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;S-BS&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.braunschweig.de/leben/stadtplanung_bauen/denkmalschutz/projekte/siegfried.html |wayback=20140811021044 |text=Siegfriedviertel |archiv-bot=2023-01-09 17:54:21 InternetArchiveBot }} auf braunschweig.de&amp;lt;/ref&amp;gt; Es wurde in zwei großen Bauabschnitten auf dem Ärkeroder Feld erbaut. Ärkeroder Feld ist eine alte [[Flurbezeichnung]], die sich aus dem Dorfnamen &amp;#039;&amp;#039;[[Marquarderode|Marquarderoth]]&amp;#039;&amp;#039; entwickelt hat. Diese Fläche war 1913 in den Besitz der Stadt gekommen, damals aber noch nicht zu Siedlungszwecken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bebauung erfolgte in einem ersten Bauabschnitt von 1926 bis 1931, in einem zweiten von 1933 bis 1941, hauptsächlich aber in den Jahren 1935 bis 1937. Das Wohnkonzept basiert auf den Entwürfen für die Braunschweiger „[[Gartenstadt (Braunschweig)|Gartenstadt]]“ von 1919 durch Stadtbaumeister [[Herman Flesche]] (1896–1972), dessen Entwürfe sich am allgemeinen Stadterweiterungskonzept [[Theodor Goecke]]s von 1917 und an der englischen Gartenstadt [[Letchworth Garden City|Letchworth]] orientierten. Es enthielt damals schon die hufeisenförmige Gestalt mit der späteren Siegfriedstraße als „Rückgrat“. Mit dieser Konzeption wurde von der bis dahin üblichen ringförmigen Stadterweiterung des [[Braunschweiger Ring]]s abgewichen. Dieses Konzept basierte auf den Gedanken des englischen [[Gartenstadt]]planers [[Raymond Unwin]] mit seinem „Satelliten-Stadterweiterungsschema“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Begonnen wurde 1921/22 mit Eigenheimbauten, aber mit steigender Wohnungsnot ab Mitte der 1920er Jahre wurden vermehrt mehrgeschossige Wohngebäude errichtet. Der erste Bauabschnitt wurde 1929 abgeschlossen, und die Bautätigkeit wurde erst 1935 mit Beginn des zweiten Bauabschnittes wiederaufgenommen. Mit dieser sogenannten „zweiten Arbeitsschlacht“ begann die Erweiterung des Siegfriedviertels am 21. März 1935. Im nordöstlichen Teil (Dietrich-, Roland- und Artusstraße) und am südlichen Rand (Freyastraße) wurden zweigeschossige Einfamilien-Reihenhäuser mit Gartenteil („eigene Scholle“) gebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bauträger waren die Braunschweiger Baugenossenschaft, die [[GAGFAH]] und die Nibelungen Wohnbau GmbH, welche ursprünglich zur Bauaufsicht und späteren Verwaltung der Wohnungen im Siegfriedviertel 1926 gegründet wurde. Als weitere Bebauung wurde östlich des Bienroder Weges eine große Kasernenanlage errichtet. Die Kaserne beherbergte nach ihrer Entstehung die 31. Infanteriedivision, die aus verschiedenen Nachrichteneinheiten bestand, später eine Einheit des [[Bundesgrenzschutz]]es. Heute ist auf ihrem Gelände der Campus Nord der [[Technische Universität Braunschweig|TU Braunschweig]] und teilweise noch [[Bundespolizei (Deutschland)|Bundespolizei]] angesiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Donnerburgsiedlung ===&lt;br /&gt;
Mit dem Bau der Donnerburgsiedlung erfolgte in den 1930er Jahren eine Erweiterung des Siegfriedviertels. Sie bildet das westliche Verbindungsstück zur Hamburger Straße. Die Nibelungen Wohnbau GmbH baute hier 1938/39 freistehende Wohnhäuser und zweigeschossige Reihenhäuser als sogenannte Volkswohnungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name &amp;#039;&amp;#039;Donnerburg&amp;#039;&amp;#039; geht auf ein Magazingebäude aus dem 18. Jahrhundert zurück, das im Volksmund so genannt wurde. Es lag auf einer Anhöhe, auf der später die Kirche St. Georg entstand. Der Pfarrbezirk St. Georg sollte eigentlich nur ein Unterbezirk von [[St. Katharinen (Braunschweig)|St. Katharinen]] werden (1943), wurde aber dann 1935 verselbständigt. Zu dem Zeitpunkt, als die Siedlung geplant wurde, waren die Kirche und das Pfarrhaus schon im Bau, so dass die Siedlung, ungewöhnlich für die NS-Zeit, um den Sakralbau herum gebaut werden musste. Sie bildet das Zentrum der Siedlung, hat aber keinen Markt- bzw. Geschäftsplatz. Diese Funktion übernimmt der Nibelungenplatz und ist somit Verbindungsglied zwischen der Donnerburgsiedlung und dem Siegfriedviertel. Wie auch im Siegfriedviertel entstammen die Straßennamen der Nibelungensage.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Walkürenring Braunschweig.JPG|Walkürenring&lt;br /&gt;
Datei:100 6518 9559 Ottenroder Str.JPG|Straßenbahn im Siegfriedviertel&lt;br /&gt;
Datei:Schul-und-Buergergarten BS-Img01.jpg|[[Schul- und Bürgergarten]] nördlich des Siegfriedviertels&lt;br /&gt;
Datei:St Georg Braunschweig Donnerburgsiedlung.jpg|Kirche St. Georg&lt;br /&gt;
Datei:Nibelungenplatz Braunschweig.JPG|Nibelungenplatz&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umfeld ==&lt;br /&gt;
Am Rande des Siegfriedviertels gab es vielfältige Industrieanlagen, so beispielsweise die Konservenindustrie der [[Schmalbach-Lubeca]] AG (seit 2003 Getränkedosenhersteller [[Ball Packaging Europe]]), die [[Panther Fahrradwerke AG]], die [[Wilhelm Schimmel Pianofortefabrik|Pianobaufabrik Schimmel]], der städtische Schlachthof und das städtische Gaswerk, ein Wasserwerk und das [[Volkswagenwerk Braunschweig]] (ehemals Vorwerk Braunschweig).&amp;lt;ref name=&amp;quot;S-BS&amp;quot; /&amp;gt; Von den Industrieunternehmen sind jedoch lediglich Ball und VW übriggeblieben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.braunschweig.de/kultur_tourismus/stadtportraet/stadtteile/siegfriedviertel/siegfriedviertel_heute.html |wayback=20130328071343 |text=Siegfriedviertel heute |archiv-bot=2023-01-09 17:54:21 InternetArchiveBot }} auf braunschweig.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rolf-Jürgen Grote, Peter Königsfeld, Elke Schlöder: &amp;#039;&amp;#039;Die Befunde zur Außenpolychromie im Siegfriedviertel Braunschweig&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Hans-Herbert Möller]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Restaurierung von Kulturdenkmalen. Beispiele aus der niedersächsischen Denkmalpflege&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Berichte zur Denkmalpflege&amp;#039;&amp;#039;, Beiheft 2), [[Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege|Niedersächsisches Landesverwaltungsamt – Institut für Denkmalpflege]], Hameln: Niemeyer, 1989, ISBN 3-87585-152-8, S. 183–188&lt;br /&gt;
* Sabine Köhne-Finster: &amp;#039;&amp;#039;Das Siegfriedviertel in Braunschweig.&amp;#039;&amp;#039; Eine sozialräumliche Betrachtung. ISW, Braunschweig 2006, {{ISSN|1614-7898}}.&lt;br /&gt;
* Markus Mittmann: &amp;#039;&amp;#039;Bauen im Nationalsozialismus.&amp;#039;&amp;#039; Niemeyer, Hameln 2003, ISBN 3-8271-9050-9.&lt;br /&gt;
* [[Helmut Weihsmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Bauen unterm Hakenkreuz. Architektur des Untergangs.&amp;#039;&amp;#039; Promedia Druck- und Verlagsgesellschaft m.b.H., Wien 1998, ISBN 3-85371-113-8, S. 317.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Siegfriedviertel}}&lt;br /&gt;
* [http://www.braunschweig.de/leben/stadtportraet/stadtteile/siegfriedviertel/index.php Das Siegfriedviertel] auf braunschweig.de&lt;br /&gt;
* [http://www.braunschweig.de/leben/stadtplanung_bauen/stadtbild_denkmalpflege/denkmalpflege/Siegfried_Internet.pdf Denkmalpflege Stadt Braunschweig: Siegfriedviertel (PDF; 915&amp;amp;nbsp;kB)] auf braunschweig.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtquartiere in Braunschweig}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=52/17/6.3/N |EW=10/31/27.1/E |type=adm2nd |region=DE-NI}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtquartier in Braunschweig]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rilegator</name></author>
	</entry>
</feed>