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	<title>Siegfried von Wimpffen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T13:38:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Siegfried_von_Wimpffen&amp;diff=1611867&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Website, typografische Anführungszeichen</title>
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		<updated>2024-04-07T10:37:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Website, typografische Anführungszeichen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Siegfried von Wimpffen–Serpollet 1892.jpg|mini|Siegfried von Wimpffen an der Lenkung seines Serpollet 1892]]&lt;br /&gt;
Graf &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Siegfried von Wimpffen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. September]] [[1865]] in [[Wien]]; † [[26. November]] [[1929]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|wsb|08|12|1929|20|ALTSEITE=19|Parte}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Ercsi]], [[Ungarn]]) war ein österreichisch-ungarischer Adliger und Automobilist. Er erhielt 1892 als erster Automobilist in [[Österreich]] eine Genehmigung zur Fahrerlaubnis.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Familie ==&lt;br /&gt;
Wimpffen war der Sohn von Graf Viktor [[Wimpffen (Adelsgeschlecht)|von Wimpffen]] und Anastasia Sina von Hodos&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der gräflichen Häuser 1896&amp;#039;&amp;#039;. Verlag Justus Perthes, Gotha 1896, S. 1267 [https://archive.org/stream/bub_gb_LMUTAAAAYAAJ#page/n1295/mode/1up (Digitalisat)]&amp;lt;/ref&amp;gt; und somit väterlicherseits ein Urenkel des bedeutenden jüdischen Bankiers [[Bernhard Eskeles|Bernhard von Eskeles]], mütterlicherseits ein Erbe des griechisch-österreichischen Großbankiers [[Simon von Sina|Simon Baron Sina]]. Am 11. Juni 1892 ehelichte er Franziska Gräfin Stockau. Franziskas Vater Georg entstammte einer [[Morganatische Ehe|morganatischen]] Linie des Hauses [[Thurn und Taxis]], ihre Mutter Eveline [[Baltazzi]] war die Schwester von [[Helene Vetsera]]&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Baltazzi-Scharschmid, Hermann Swistun: &amp;#039;&amp;#039;Die Familien Baltazzi-Vetsera im kaiserlichen Wien&amp;#039;&amp;#039;. Hermann Böhlaus Nachf., Wien–Köln–Graz, 1980,  ISBN 3-205-07160-3, Stammtafel Baltazzi&amp;lt;/ref&amp;gt;. Siegfried von Wimpffen hatte neun Kinder&amp;lt;ref&amp;gt;Heinrich Baltazzi-Scharschmid, Hermann Swistun: &amp;#039;&amp;#039;Die Familien Baltazzi-Vetsera im kaiserlichen Wien&amp;#039;&amp;#039;. Hermann Böhlaus Nachf., Wien–Köln–Graz, 1980, ISBN 3-205-07160-3, Stammtafel Stockau&amp;lt;/ref&amp;gt;; sein Sohn Simon verstarb 1918, im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]], bei einem Einsatz an der italienischen Front&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nfp|12|09|1918|8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schaffen und Werken ==&lt;br /&gt;
1892 importierte Wimpffen gemeinsam mit Hans Graf Wilczek junior (wie Wimpffen ein Mitglied des exklusiven Wiener Jockeyclubs&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spurwechsel&amp;quot;&amp;gt;Christian Rapp: &amp;#039;&amp;#039;Vor dem Start – ein Blick in den Rückspiegel&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Technisches Museum Wien]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Spurwechsel. Wien lernt Auto fahren&amp;#039;&amp;#039;. [[Christian Brandstätter Verlag]], Wien 2006, ISBN 3-902510-84-6, S. 16&amp;lt;/ref&amp;gt;) ein fast zwei Tonnen schweres Dampf-Automobil der französischen Firma [[Gardner-Serpollet|Serpollet]] nach Wien&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Pfundner: &amp;#039;&amp;#039;Vom Semmering zum Grand Prix. Der Automobilsport in Österreich und seine Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. [[Böhlau Verlag]], Wien–Köln–Weimar 2003, ISBN 3-205-77162-1, S. 12&amp;lt;/ref&amp;gt;.  Dieses Automobil wurde mit Koks befeuert. Damit genügend Dampf produziert wurde, musste vom Beifahrer ständig „nachgelegt“ werden. Die Räder waren eisenbeschlagen und erzeugten einen enormen Lärm&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zwei Dampfwagen&amp;quot;&amp;gt;{{ANNO|aaz|01|03|1903|9|AUTOR=Siegfried Graf Wimpffen|Zwei Dampfwagen: 1892–1902}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Wimpffen und Wilczek erregten mit ihrem ungewöhnlichen Gefährt daher großes Aufsehen&amp;lt;ref&amp;gt;[http://othes.univie.ac.at/600/1/04-28-2008_9403959.pdf &amp;#039;&amp;#039;Die Reaktionen der Bevölkerung auf den frühen Automobilismus in Österreich&amp;#039;&amp;#039;, Diplomarbeit von Jutta Czabaun, Wien 2008] (PDF; 3,6&amp;amp;nbsp;MB), S. 39&amp;lt;/ref&amp;gt;. Wimpffen ersuchte die Behörde um eine Genehmigung zum Betrieb des Automobils innerhalb des Wiener Straßennetzes.  Diese sagte nicht nein, verlangte allerdings eine Fahrprüfung. Wimpffen drehte einige Proberunden im Hof seines Palais – die öffentlichen Straßen durfte er ja noch nicht benutzen –, trat danach zum Examen an und erwarb nach einer ereignisreichen Ausfahrt den [[Führerschein]]:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
„Der Rector der [[Technische Universität Wien|Technischen Hochschule]], ein Beamter des Magistrats und einer der Polizei bildeten die Prüfungscommission. Die Herren nahmen in dem Wagen Platz und ahnten ebensowenig wie ich die Gefahren, denen wir entgegensteuerten. Ich war etwa tausend Schritte weit gefahren und näherte mich der nassen, steil bergab gehenden [[Rotenturmstraße|Rothenthurmstraße]], als der Wagen ohne meine Absicht auf seine höchste Schnelligkeit kam. Das Tempo machte mir Angst und Bange. Ich zog die Bremsen an, und zu meiner Verblüffung drehte sich der Wagen im Kreise. [...] Nach ungefähr einer halben Stunde hatten meine Passagiere genug; sie verzichteten auf die Retourfahrt und zogen die Pferdebahn vor, nachdem sie mir vorher das Zeugnis Nr. 1 als geprüfter Automobilist gegeben hatten.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zwei Dampfwagen&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dreißig Jahre später besaß er neben einem Rolls-Royce etliche Daimlers. Als Technik-Begeisterter engagierte sich Wimpffen überdies im [[Österreichischer Automobil-Club|Österreichischen Automobil-Club]]: Er war ab 1898 lebenslängliches Mitglied der Institution und auch in ihrem Vorstand vertreten&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe {{ANNO|aaz|01|07|1900|2|Präsidium und Vorstand}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1914 wird Siegfried von Wimpffen erstmals als erbliches Mitglied des ungarischen [[Magnatenhaus]]es im &amp;#039;&amp;#039;Hof- und Staatshandbuch der Österreichisch-Ungarischen Monarchie&amp;#039;&amp;#039; erwähnt&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;IX. Auf Grund der Erbfolge sind Mitglieder des Magnatenhauses.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Hof- und Staatshandbuch der Österreichisch-Ungarischen Monarchie für das Jahr 1914&amp;#039;&amp;#039;, Abschnitt: &amp;#039;&amp;#039;Die Länder der ungarischen heiligen Krone&amp;#039;&amp;#039;. K. k. Hof- und Staatsdruckerei, Wien 1914, S. 1083 ([http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=shb&amp;amp;datum=1914&amp;amp;page=1435 Digitalisat] der [[Österreichische Nationalbibliothek|Österreichischen Nationalbibliothek]])&amp;lt;/ref&amp;gt;. Er hatte die ungarische Staatsbürgerschaft angenommen und verfügte zum Zeitpunkt des Aufnahmeantrags in das Magnatenhaus 1902 über einen ungarischen Grundbesitz von 37.000 [[Joch (Einheit)|Joch]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|nwg|10|12|1902|38|NAME=Neues Wiener Tagblatt|ZUSATZ=Abendblatt|ALTSEITE=2|Aus dem ungarischen Parlament}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Ercsier Zuckerfabrik in Ungarn wurde als die erste moderne Industrieansiedlung der Gegend von ihm 1912 gegründet. Neben zahlreichen Besitztümern in Italien, Ungarn, Rumänien und Jugoslawien besaß er u. a. auch das Wiener [[Palais Sina]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Wiener Adressbuch. Lehmanns Wohnungsanzeiger 1926&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, IV. Teil (Häuserverzeichnis), Seite 439, Spalte 3, Hoher Markt 8 [http://www.digital.wienbibliothek.at/wbrobv/periodical/pageview/191799 (Digitalisat)]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Die Besitztümer der Familie in Ungarn, Rumänien und Jugoslawien wurden nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] verstaatlicht, die Ercsier Zuckerfabrik 1998 geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wimpffen ließ in Ungarn zahlreiche Kirchen, Kapellen, Wegeskreuze, Schlösser, Schulen und Kindergärten errichten. Er verstarb 1929 auf seinem ungarischen Gut in Ercsi und wurde dort in der Familiengruft bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.wimpffen.hu/ Website über die Familie Wimpffen]&lt;br /&gt;
* {{ANNO|aaz|15|12|1929|7|Siegfried Graf Wimpffen †. Ein Pionier des Automobilismus}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1020828072|VIAF=233016232}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wimpffen, Siegfried Von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Wimpffen|Siegfried]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1865]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1929]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Magnatenhauses]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wimpffen, Siegfried von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wimpffen, Siegfried Graf von; Wimpffen, Siegfried&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Adliger und Automobilist&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. September 1865&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. November 1929&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ercsi]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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