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	<title>Siegfried in Bayern - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Siegfried_in_Bayern&amp;diff=2748041&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Naronnas: Die letzte Textänderung von ~2026-14720-39 wurde verworfen und die Version 243606085 von Aka wiederhergestellt. Buch-Spam</title>
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		<updated>2026-03-07T14:27:23Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die letzte Textänderung von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-14720-39&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-14720-39&quot;&gt;~2026-14720-39&lt;/a&gt; wurde verworfen und die Version &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Permanenter_Link/243606085&quot; title=&quot;Spezial:Permanenter Link/243606085&quot;&gt;243606085&lt;/a&gt; von Aka wiederhergestellt. Buch-Spam&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Herzog Siegfried in Bayern, 1898.jpg|mini|hochkant|Herzog Siegfried in Bayern; [[Kabinettformat|Kabinettfotografie]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Siegfried August Maximilian Maria in Bayern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[10. Juli]] [[1876]] in [[Bamberg]]; † [[12. März]] [[1952]] in [[München]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://heleneinbayern.zzl.org/?page_id=121 |wayback=20130224080309 |text=Zu den Lebensdaten, siehe Kinder von Person 10 auf dieser Seite }}&amp;lt;/ref&amp;gt; war ein [[Wittelsbach]]er Prinz aus der Seitenlinie der [[Herzog in Bayern|Herzöge in Bayern]]. Durch einen Reitunfall 1899 erlitt er dauerhafte geistige Beeinträchtigungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Vor dem Unfall ===&lt;br /&gt;
Prinz Siegfried war der älteste von insgesamt drei Söhnen des Herzogs [[Max Emanuel in Bayern]] und dessen Gemahlin [[Amalie von Sachsen-Coburg und Gotha]]. Er wurde in Bamberg geboren, da sein Vater dort als Offizier im [[Königlich Bayerisches Ulanen-Regiment „Kaiser Wilhelm II., König von Preußen“ Nr. 1|1. Bayerischen Ulanen-Regiment]] diente, später avancierte dieser zum [[Generalmajor]] und Chef der [[Militärreitschule München]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie hatte ihren Sitz auf [[Schloss Biederstein]] bei München und hieß nach diesem Besitz inoffiziell „Biedersteiner Linie“. Der Vater  Max Emanuel starb am 12. Juni 1893 überraschend in [[Feldafing]] an einer Magenblutung infolge eines Geschwürs. Die Mutter litt sehr unter dem plötzlichen Tod des Gatten. Wenige Monate später erkrankte Prinz Siegfried an [[Scharlach]]. Die Mutter pflegte ihn, wurde hierbei selbst schwer krank und verstarb schon am 6. Mai 1894, an Bauchfellentzündung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Innerhalb eines knappen Jahres waren die drei Kinder Vollwaisen geworden. Der Onkel, Herzog [[Carl Theodor in Bayern]] und dessen Gattin [[Marie José von Portugal]], nahmen sich der elternlosen Jungen an und beabsichtigten sogar, sie ganz in ihre Familie aufzunehmen, was jedoch deren Großmutter [[Clementine d’Orléans]] ablehnte. Sie wollte den Kindern ihre eigene Familienlinie und den Sitz auf Schloss Biederstein erhalten. Deshalb übernahm die Hofdame der verstorbenen Herzogin Amalie, Maria Gräfin Fugger-Glött (1859–1934)&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kriegsopfer.org/Denkmale/Bayern/Aichach-Friedberg/Aichach-Klingen/Klingen_Ortsgeschichte.html Webseite mit Epitaph der Gräfin Maria Fugger-Glött]&amp;lt;/ref&amp;gt; die Erziehung, unterstützt von Herzog Carl Theodor und Marie José, die sogar zeitweise ganz nach Biederstein übersiedelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Prinz Siegfried 1894 volljährig erklärt wurde, erhielt er den  Freiherrn [[Max von Redwitz]], Sohn des Dichters [[Oskar von Redwitz]], zum [[Adjutant]]en, welcher auch gleichzeitig dem Biedersteiner Schlosshaushalt als Hofmeister vorstand und schon seit 1889 in den Diensten der Eltern gestanden hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Wolf: &amp;#039;&amp;#039;François de Cuvilliés&amp;#039;&amp;#039;, Bände 87–89, Band 89 von: &amp;#039;&amp;#039;Oberbayerisches Archiv&amp;#039;&amp;#039;, 1967, Seiten 40 und 41; [http://books.google.de/books?ei=fyNWUMjUHo75sgamhYHgCw&amp;amp;hl=de&amp;amp;id=zcEcAQAAMAAJ&amp;amp;dq=von+Redwitz+Siegfried&amp;amp;q=Redwitz Ausschnittscans aus der Quelle]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siegfried in Bayern wurde zum Großprior des [[Georgsorden (Bayern)|Ritterordens vom Hl. Georg]] ernannt, wo er repräsentative Aufgaben wahrnahm, ebenso war er [[Hubertusorden|Hubertusritter]] und trat in den Historischen Verein von Oberbayern ein. Ein leidenschaftlicher Reiter, wie sein Vater, ließ er die Seewiese von Schloss Biederstein in einen Trainingsplatz mit Springhindernissen umwandeln. In Riem und auf anderen Rennplätzen wurde der Wittelsbacher bald bekannt. Am 23. Juni 1899 ging er als Sieger aus dem 1. Rennen des [[Galopprennbahn Riem|Reit- und Springturniers München-Riem]] hervor. Beim 2. Rennen überschlug sich sein Pferd und der junge Herzog stürzte auf den Kopf, wodurch er sich schwer verletzte und mehrere Tage bewusstlos blieb. Hierdurch sollte sich sein Leben völlig verändern.&lt;br /&gt;
[[Datei:Herzog Siegfried in Bayern mit Braut, 1902.jpg|mini|hochkant|Herzog Siegfried mit seiner Verlobten, Erzherzogin Maria Annunziata von Österreich, 1902]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach dem Unfall ===&lt;br /&gt;
Durch den Unfall stellten sich bleibende Hirnschäden und Geistesstörungen ein. 1902 verlobte sich Siegfried in Bayern mit Erzherzogin [[Maria Annunziata von Österreich]] und besuchte im Sommer des Jahres mit ihr und ihrer Mutter [[Marie Therese von Portugal]], die Großmutter der Braut, [[Adelheid von Löwenstein-Wertheim-Rosenberg]], exilierte Königin von Portugal. Sie war als Witwe [[Benediktinerin]] im Kloster St. Cäcile, bei [[Cowes]], auf der englischen [[Isle of Wight|Insel Wight]] geworden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits kurz nach der Englandreise wurde die Verlobung im gemeinsamen Einverständnis jedoch wieder aufgehoben, da sich bei Herzog Siegfried deutliche Verhaltensstörungen zeigten, deren Ursachen sich auf den Reitunfall zurückführen ließen.&lt;br /&gt;
Die Krankheit verschlimmerte sich zusehends. Siegfried von Bayern litt an Verfolgungsideen und akustischen Halluzinationen. Er bildete sich auch ein, die Menschen würden ihn in der Öffentlichkeit fixieren, auslachen und ihn verachten. Aus Furcht vor Ermordung führte der Herzog stets einen geladenen Revolver mit sich und schoss zuweilen planlos damit aus den Schlossfenstern. Außerdem kündigte er mehrfach seinen Suizid an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== In der Kuranstalt Neufriedenheim ===&lt;br /&gt;
Im Mai 1912 wurde er von seinem Leibarzt Vinzenz Bredauer in die [[Kuranstalt Neufriedenheim]] eingewiesen. Dort wurde er in den ersten Jahren in einer offenen Abteilung betreut und genoss relativ große Freiheiten. Im Juni 1917 machte er mit einem Chauffeur einen nicht genehmigten Ausflug an den [[Starnberger See]]. Im Strandbad in [[Seeshaupt]] entkleidete er sich und onanierte vor den Badegästen. [[Ludwig III. (Bayern)|König Ludwig III.]] entmündigte ihn daraufhin und setzte [[Bayerisches Staatsministerium der Justiz|Justizminister]] [[Ferdinand von Miltner]] als seinen Vormund ein. Herzog Siegfried kam in eine geschlossene Abteilung und durfte fortan die Anstalt ohne Genehmigung seines Vormunds nicht mehr verlassen. Er blieb in Neufriedenheim bis zur Auflösung der Kuranstalt im Januar 1942. Danach kam er vorübergehend in die [[Kuranstalt Obersendling]]. Da dieses Sanatorium im September 1942 bei einem Bombenangriff zerstört wurde, musste es ebenfalls schließen.&amp;lt;ref&amp;gt;Lampe 2024, S. 115–121&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lebensende ===&lt;br /&gt;
Nach der Zerstörung der Kuranstalt Obersendling zog Herzog Siegfried nach [[Schwabing]] in die Nähe von Schloss Biederstein. Neben seinem Vormund und dem Arzt [[Heilanstalt Neufriedenheim#Ärzte|Leonhard Baumüller]] kümmerten sich auch die jüngeren Brüder [[Christoph in Bayern]] (1879–1963) und [[Luitpold Emanuel in Bayern|Luitpold in Bayern]] (1890–1973) um ihn. Geschwächt durch eine Herzerkrankung und eine Bronchitis starb er am 12. März 1952 im Alter von 75 Jahren nach einem [[Oberschenkelhalsbruch]].&amp;lt;ref&amp;gt;Lampe 2024, S. 121&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herzog Siegfried fand seine letzte Ruhe in der äußeren Wittelsbachergruft der [[Kloster Tegernsee|Pfarrkirche St. Quirinus]] (ehemaliges Kloster) zu [[Tegernsee (Stadt) |Tegernsee]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.royaltyguide.nl/countries/germany/tegernsee/gruft.htm |wayback=20170708093803 |text=Webseite zur Gruft, mit Erwähnung von Herzog Siegfried }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Norbert Nemec]]: &amp;#039;&amp;#039;Erzherzogin Maria Annunziata (1876–1961): Die unbekannte Nichte Kaiser Franz Josephs I.&amp;#039;&amp;#039;,  Böhlau Verlag Wien, 2010, ISBN 3-205-78456-1, S. 92–116; [http://books.google.de/books?id=R6rW9MCYgbIC&amp;amp;pg=PA92&amp;amp;lpg=PA92&amp;amp;dq=carl+theodor+Bronnbach+Possenhofen+Siegfried&amp;amp;source=onepage&amp;amp;q=carl%20theodor%20Bronnbach%20Possenhofen%20Siegfried&amp;amp;f=false#v=snippet&amp;amp;q=carl%20theodor%20Bronnbach%20Possenhofen%20Siegfried&amp;amp;f=false Scan aus der Quelle]&lt;br /&gt;
* Heinz Häfner: &amp;#039;&amp;#039;Ein König wird beseitigt: Ludwig II. von Bayern&amp;#039;&amp;#039;, C.H. Beck Verlag, 2011, S. 213–221, ISBN 3-406-61785-9;  [http://books.google.de/books?id=osWeScopg44C&amp;amp;pg=PA213&amp;amp;lpg=PA213&amp;amp;dq=herzog+siegfried+in+bayern+humanerer+behandlung&amp;amp;source=onepage&amp;amp;q=herzog%20siegfried%20in%20bayern%20humanerer%20behandlung&amp;amp;f=false#v=snippet&amp;amp;q=herzog%20siegfried%20in%20bayern%20humanerer%20behandlung&amp;amp;f=false Scans aus der Quelle]&lt;br /&gt;
* Damien Bilteryst, Olivier Defrance, Joseph van Loon: &amp;#039;&amp;#039;Les Biederstein, cousins oubliés de la reine Élisabeth, années 1875-1906&amp;#039;&amp;#039;. Museum Dynasticum, Bruxelles, XXXIV/1 2022.&lt;br /&gt;
* Reinhard Lampe: &amp;#039;&amp;#039;Moritz Bendit und die Kuranstalt Neufriedenheim. Der Psychiater Ernst Rehm und sein jüdischer Patient.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Jüdischen Geschichte und Kultur in Bayern, Band 15&amp;#039;&amp;#039; (Michael Brenner und Andreas Heusler, Hrsg.): De Gruyter Oldenbourg, Berlin/Boston 2024, ISBN 978-3-11-134087-6&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Duke Siegfried August in Bavaria|Siegfried in Bayern}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=137034644|VIAF=81281073}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bayern, Siegfried In}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Herzog in Bayern|Siegfried]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wittelsbacher (Linie Pfalz-Birkenfeld-Gelnhausen)|Siegfried #Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Bayerischen Reichsrates]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bayerische Monarchie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Georgsordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bayer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1876]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1952]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bayern, Siegfried in&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Bayern, Siegfried August Maximilian Maria in&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Wittelsbacher, Herzog in Bayern&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Juli 1876&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bamberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=12. März 1952&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Naronnas</name></author>
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