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	<title>Siegfried Unseld - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Siegfried_Unseld&amp;diff=42207&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie, Kleinigkeiten.</title>
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		<updated>2026-03-17T14:23:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie, Kleinigkeiten.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Siegfried Unseld 1974.jpg|mini|Siegfried Unseld (1974)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Karl Siegfried Unseld&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. September]] [[1924]] in [[Ulm]]; † [[26. Oktober]] [[2002]] in [[Frankfurt am Main]]) war ein deutscher [[Verleger]]. Von 1959 bis zu seinem Tod 2002 leitete er den [[Suhrkamp Verlag]]. Er war geschäftsführender Gesellschafter der Suhrkamp Verlag KG und der Insel Verlag KG.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Elternhaus ===&lt;br /&gt;
Siegfried Unseld, geboren in Ulm an der [[Donau]], war ein Sohn des Verwaltungsangestellten Ludwig Unseld (1896–1951) und dessen Ehefrau Maria Magdalena Kögel, genannt Lina. Walter Unseld war sein vier Jahre jüngerer Bruder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ludwig Unseld war Weltkriegsveteran und von 1919 bis 1923 Mitglied der [[Deutsche Demokratische Partei|Deutschen Demokratischen Partei]]. Offenbar aus Karrieregründen trat der Stadtbeamte 1933 der [[Sturmabteilung|SA]] und der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] bei. Als SA-Mann erreichte er den Grad des [[Obersturmführer (SA)|Obersturmführers]] und nahm 1938 an den [[Novemberpogrome 1938|Novemberpogromen]] teil. Dafür wurde er 1947 zu zehn Monaten Gefängnis und einer Geldbuße verurteilt. Er verlor seine Beamtenstelle und schlug sich als Hilfsarbeiter durch, die Familie war wirtschaftlich ruiniert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Nils Minkmar |url=https://www.sueddeutsche.de/kultur/unseld-nsdap-mitgliedschaft-suhrkamp-li.3237999?reduced=true |titel=Ein bisschen NSDAP |werk=Süddeutsche Zeitung |datum=2025-04-17 |sprache=de |abruf=2025-04-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Frau Maria war während der NS-Zeit in der [[NS-Frauenschaft]] aktiv.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Thomas Gruber |Titel=Siegfried Unseld: Mitglied 9 194 036 |Sammelwerk=Die Zeit |Ort=Hamburg |Datum=2025-04-09 |ISSN=0044-2070 |Kommentar=eine kürzere Fassung des Beitrags erschien in der gedruckten Ausgabe der Zeitung vom 10. April 2025 auf Seite 43 |Online=https://www.zeit.de/kultur/literatur/2025-04/siegfried-unseld-nsdap-mitgliedschaft-bundesarchiv |Abruf=2025-04-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Dirk Knipphals |url=https://taz.de/Siegfried-Unseld-und-die-NSDAP/!6078263/ |titel=Siegfried Unseld und die NSDAP: Der geheime Schuldmotor eines Verlegers |werk=[[taz.de]] |datum=2025-04-12 |abruf=2025-04-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Andreas Platthaus |url=https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/siegfried-unseld-was-bedeutet-seine-nsdap-mitgliedschaft-110410392.html |titel=Unseld in der NSDAP: Was ist öffentliches Schweigen? |werk=[[faz.net]] |datum=2025-04-09 |abruf=2025-04-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schulzeit und Kriegsdienst ===&lt;br /&gt;
Seine erste Schulzeit verbrachte Siegfried Unseld in Ulm. Im Juni 1933 kam er zum Jungvolk der [[Hitler-Jugend]]. Dort lernte er auch [[Hans Scholl]] kennen, der kurz nach ihm eingetreten war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1935 besuchte Unseld das Realgymnasium am Blauring (heute [[Schubart-Gymnasium Ulm|Schubart-Gymnasium]]) in Ulm. Dort absolvierte er 1942 ein [[Notabitur]] und ging am 20. Oktober von der Schule ab. Wie erst im April 2025 bekannt wurde, hatte er 1946 im Entnazifizierungsverfahren wahrheitsgemäß angegeben, kurz vor dem Abitur die Mitgliedschaft in der NSDAP beantragt zu haben, die zum 1. September 1942 bewilligt wurde ([[Liste von NSDAP-Parteimitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 9.194.036).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Thomas Gruber |url=https://www.zeit.de/kultur/literatur/2025-04/siegfried-unseld-nsdap-mitgliedschaft-bundesarchiv |titel=Siegfried Unseld: Mitglied 9 194 036 |werk=[[Die Zeit]] |datum=2025-04-09 |abruf=2025-04-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Weihnachten 1942 wurde er zur [[Kriegsmarine]] eingezogen und in [[Aurich]] zum Funker ausgebildet. Im Sommer 1943 wurde Unseld auf die [[Krim]] versetzt. Als seine Stellung in der Nähe von [[Sewastopol]] von der sowjetischen Marine zurückerobert wurde, rettete sich Unseld nach seinen Angaben, indem er aufs offene Meer hinausschwamm und dort Stunden später von einem deutschen Schnellboot aufgenommen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.deutschlandfunk.de/unseld-eine-biographie.700.de.html?dram:article_id=80654 |titel=Unseld. Eine Biographie |werk=[[Deutschlandfunk]]|datum=2002-09-22|abruf=2019-12-30}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitte Mai 1944 wurde er nach [[Warna]] in [[Zarentum Bulgarien|Bulgarien]] und anschließend nach [[Griechenland]] versetzt. Weihnachten 1944 konnte er in Ulm verbringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lehre ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ulm Breite Gasse 2 2011 09 15.jpg|mini|hochkant|Sitz des Ulmer &amp;#039;&amp;#039;Aegis-Verlags&amp;#039;&amp;#039;, in dem Siegfried Unseld in die Lehre ging.]]&lt;br /&gt;
Das Kriegsende erlebte Unseld in [[Flensburg]]; im Januar 1946 erreichte er wieder seine Heimatstadt. Noch im Oktober desselben Jahres begann er eine Lehre zum [[Verlagsbuchhandel|Buchhandelsgehilfe]]n im Ulmer &amp;#039;&amp;#039;Aegis-Verlag&amp;#039;&amp;#039;. Im Sommer 1946 holte er sein Abitur nach (Zitat Unseld: {{&amp;quot;|Text=ein richtiges Abitur|Sprache=de}}); sein Abituraufsatz war dem Thema &amp;#039;&amp;#039;Faust und Wagner – zwei Menschen, zwei Welten&amp;#039;&amp;#039; gewidmet. Im September 1947 legte Unseld bei der [[Industrie- und Handelskammer]] Stuttgart seine Gehilfenprüfung ab. Einer der Prüfer war der Verleger [[Paul Siebeck]], Inhaber des [[Mohr Siebeck Verlag|J.C.B.&amp;amp;nbsp;Mohr Verlags]] in [[Tübingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Berufseinstieg und gleichzeitiges Studium ===&lt;br /&gt;
Von Unseld überzeugt, engagierte ihn Siebeck noch am Prüfungstag. Unseld nahm das Angebot an und begann ab Oktober 1947, parallel zu seiner Arbeit im Verlag an der [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Universität Tübingen]] Germanistik, Philosophie, Völkerrecht, Sinologie und Bibliothekswissenschaft zu studieren. Er war u.&amp;amp;nbsp;a. Schüler des Philosophen [[Wilhelm Weischedel]] (1905–1975), der sich von Anfang an sehr für Unseld einsetzte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. April 1951 heiratete Unseld im [[Ulmer Münster]] die Hauswirtschaftslehrerin Hildegard „Hilde“ Schmid. Das Paar bekam Zwillinge, die sehr früh starben, und einen Sohn, den späteren Verleger [[Joachim Unseld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Studium in Tübingen schloss Unseld mit einer [[Dissertation]] über [[Hermann Hesse]] ab und brach damit einige Regeln: Bis 1951 war es üblich, nur über verstorbene Schriftsteller zu forschen; zudem war Hesse umstritten. Ein weiteres Problem ergab sich, als Unselds [[Doktorvater]], [[Friedrich Beißner]], erfuhr, dass Unseld in einem Brief von Hesse bereits „Doktor“ genannt wurde, obwohl er die Prüfung noch nicht abgelegt hatte. Beißner prüfte Unseld, wahrscheinlich zur Strafe, nur im Fach [[Althochdeutsch]], das einzige, das Unseld nie gelernt hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. Juli 1951 war das Promotionsverfahren abgeschlossen und Unseld bekam den akademischen Grad &amp;#039;&amp;#039;Dr.&amp;amp;nbsp;phil.&amp;#039;&amp;#039; Mit ihm saßen [[Walter Jens]], [[Gerhard Storz]], [[Johannes Poethen]], Peter Meuer und [[Martin Walser]] in Beißners [[Doktorandenkolleg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Buchhändler und Arbeitsverhältnis bei Suhrkamp ===&lt;br /&gt;
Noch im selben Jahr begann Unseld als Buchhändler in [[Heidenheim an der Brenz]] zu arbeiten. Am 23.&amp;amp;nbsp;Oktober fand das erste Treffen zwischen [[Peter Suhrkamp]] und Siegfried Unseld statt. Am 7.&amp;amp;nbsp;Januar 1952 begann Unselds Arbeitsverhältnis bei Suhrkamp. Mit Wirkung vom 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1955 erteilte Suhrkamp Unseld [[Prokura]]; im selben Jahr reiste Unseld von Juli bis August zum ersten Mal in die [[USA]]: An der &amp;#039;&amp;#039;Harvard Summer School of Arts and Sciences&amp;#039;&amp;#039; der [[Harvard University]] in [[Cambridge]] hatte [[Henry Kissinger]] ein &amp;#039;&amp;#039;International Seminar&amp;#039;&amp;#039; eingerichtet; an diesem konnte er mit Empfehlungsschreiben von Hermann Hesse und Peter Suhrkamp teilnehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1955 begann Unseld eine längere Affäre mit [[Corinne Pulver]], einer Schwester der Schauspielerin [[Liselotte Pulver]]. Mit Corinne hatte er eine Tochter, Ninon Pulver, geboren 1959, heute Anwältin in Genf (Ninon war der Vorname der dritten Frau von Hermann Hesse).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1958 stieg Unseld zum Gesellschafter des Verlages auf. Ausschlaggebend war dabei, dass er von der [[Ullstein Verlag|Ullstein&amp;amp;nbsp;AG]] abgeworben werden sollte. Während dieser Jahre hatte Unseld enge Kontakte zu fast allen Mitgliedern der [[Gruppe 47|Gruppe&amp;amp;nbsp;47]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verleger Unseld ===&lt;br /&gt;
==== Alleiniger Verleger ====&lt;br /&gt;
[[Datei:Hauptfriedhof-ffm-siegfried-unseld-003.jpg|mini|hochkant|Grab in Frankfurt]]&lt;br /&gt;
Nach dem Tod Peter Suhrkamps 1959 übernahm Unseld als alleiniger Verleger bzw. Inhaber den Suhrkamp Verlag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Insel Verlag ====&lt;br /&gt;
In dieser Zeit ließ sich das westdeutsche Verlagshaus des [[Insel Verlag]]s, das 1945 zunächst in [[Wiesbaden]] ansässig war –&amp;amp;nbsp;der ostdeutsche Verlagsteil war in [[Leipzig]] verblieben&amp;amp;nbsp;–, in Frankfurt am Main nieder. Die finanzielle Situation des Verlags war etwas schwierig und die Inhaberin Jutta von Hesler, die Tochter des Gründers [[Anton Kippenberg]], wollte lieber heute als morgen verkaufen. Über Hermann Hesse konnte Unseld die Unternehmer Peter Reinhart und Balthasar Reinhart aus [[Winterthur]] für eine stille Teilhaberschaft gewinnen. Am 19.&amp;amp;nbsp;Februar 1963 kaufte der Suhrkamp Verlag den Insel Verlag rückwirkend zum 1.&amp;amp;nbsp;Januar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Nomos Verlag ====&lt;br /&gt;
Am 1.&amp;amp;nbsp;Juli desselben Jahres kaufte Unseld den juristischen Fachverlag &amp;#039;&amp;#039;Lutzeyer&amp;#039;&amp;#039; in [[Baden-Baden]]. Der wichtigste Vermögenswert waren für den Suhrkamp Verlag die Lutzeyer’schen Druckereien. Dieser Verlag firmiert noch heute unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;[[Nomos Verlag]]&amp;#039;&amp;#039; (griech. &amp;#039;&amp;#039;weltliches Recht&amp;#039;&amp;#039;). Da der Umsatz des Suhrkamp Verlags in den nächsten Jahren sprunghaft anstieg, wurde er für die schweizerischen Teilhaber Reinhart immer mehr zum Wirtschaftsfaktor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Konflikt mit den Lektoren ====&lt;br /&gt;
1968 kam es zum Konflikt zwischen Unseld und den Lektoren des Suhrkamp-Verlages (u. a. mit [[Walter Boehlich]], [[Urs Widmer (Schriftsteller)|Urs Widmer]], [[Karlheinz Braun]], [[Klaus Reichert (Anglist)|Klaus Reichert]] und [[Peter Urban (Autor)|Peter Urban]]). Diese verlangten im Geiste der [[68er-Bewegung]] mehr Mitbestimmung und forderten die Einrichtung einer „Lektoratsversammlung“, die alle wesentlichen Entscheidungen treffen sollte. Unseld sollte ihr als einfaches Mitglied angehören, wäre also faktisch als Verleger entmachtet worden. Unseld verteidigte seine Entscheidungsgewalt. Dies gelang ihm nicht zuletzt dadurch, dass er sich die Unterstützung prominenter Autoren sicherte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der &amp;#039;&amp;#039;Suhrkamp Verlagsgeschichte 1950–1990&amp;#039;&amp;#039; (1990) wurde der Konflikt nicht erwähnt, erst 2010 erschien eine Chronik mit Unselds Version der Ereignisse. 2011 legten ehemalige Lektoren ihre Darstellung im Buch &amp;#039;&amp;#039;Chronik der Lektoren. Von Suhrkamp zum Verlag der Autoren&amp;#039;&amp;#039; vor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Ulf Schleth |url=http://ssl.einsnull.com/paymate/search.php?vid=6&amp;amp;aid=3198 |titel=Chronik der Lektoren: Von Suhrkamp zum Verlag der Autoren |werk=einsnull.com |archiv-url=https://web.archive.org/web/20111003201439/http://ssl.einsnull.com/paymate/search.php?vid=6&amp;amp;aid=3198 |archiv-datum=2011-10-03 |abruf=2019-09-28 |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit dem [[Mauerbau]] setzte sich Unseld dafür ein, dass es Verlagen aus der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] ermöglicht wurde, sich auf der [[Frankfurter Buchmesse]] zu präsentieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinen 50.&amp;amp;nbsp;Geburtstag am 28.&amp;amp;nbsp;September 1974 beging Unseld in [[Königstein im Taunus|Königstein]], dem letzten Wohnort Suhrkamps. Unter den Gästen waren u.&amp;amp;nbsp;a. der Philosoph [[Ernst Bloch]] und die Sängerin [[Milva]], die Lieder mit [[Bertolt Brecht|Brecht]]-Texten vortrug.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Deutscher Klassiker Verlag ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Deutscher Klassiker Verlag|Deutsche Klassiker Verlag]] wurde am 1.&amp;amp;nbsp;Juli 1981 als Tochterunternehmen des Insel Verlags gegründet. Unseld berief eine Kommission ein, bestehend aus den Professoren Reinhard Brinkmann, [[Wolfgang Frühwald]], [[Reinhart Koselleck]], [[Jochen Schmidt (Germanist)|Jochen Schmidt]] und [[Albrecht Schöne]], die den editorischen Plan überwachen sollten. Ab dem Jahr 1985 wurden die ersten Bände veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Familiäre Neuordnung ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte der 1980er Jahre trennte sich das Ehepaar Unseld,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.siegfried-unseld-chronik.de/siegfried-unseld/ausfuehrliche-biographie/ |titel=Ausführliche Biographie |sprache=de |abruf=2024-11-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt; da die Ehefrau seine Affären nicht länger dulden wollte. Zu dieser Zeit war Unseld bereits mit der Schriftstellerin und früheren Schauspielerin [[Ulla Berkéwicz]] liiert, die er 1990 heiratete. Am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1988 wurde sein Sohn Joachim Unseld, der 1983 als geschäftsführender Gesellschafter in den Suhrkamp Verlag eingetreten war, gleichberechtigter Verleger.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.fva.de/out/media_rte/Vita%20Dr%20Joachim%20Unseld.pdf |titel=FVA-Verleger Joachim Unseld: Vita |abruf=2022-10-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Doch schon nach kurzer Zeit kam es zu heftigem Streit zwischen Vater und Sohn. Da auch die Schlichtungsversuche durch [[Hans Magnus Enzensberger]], [[Martin Walser]] und [[Jürgen Habermas]] nichts halfen, verließ Joachim Unseld 1991 den Verlag. Der Streit stand im Zusammenhang mit dem wachsenden Einfluss von Ulla Berkéwicz auf den Suhrkamp Verlag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Inhaber- und Anteilsrechte ====&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Inhaber des Insel Verlags meldete Unseld 1990 seine Rechte am ostdeutschen &amp;#039;&amp;#039;Insel Verlag Leipzig&amp;#039;&amp;#039; an. Ein Jahr später wurde der Insel Verlag Leipzig ihm auch zugesprochen. Unseld war auch maßgeblich an den sog.&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Plusauflagen-Prozessen&amp;#039;&amp;#039; beteiligt. Darin forderten westdeutsche Verlage Honorare ein, die dadurch entstanden waren, dass DDR-Verlage von westdeutschen Lizenztiteln höhere Auflagen als vereinbart hatten drucken lassen. Die Schulden mussten schließlich 1:1&amp;amp;nbsp;in [[Deutsche Mark|Deutschen Mark]] gezahlt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1999 verkaufte die Schweizer &amp;#039;&amp;#039;Volkart Holding AG&amp;#039;&amp;#039; (Vorstand: [[Andreas Reinhart]]) Teile ihrer Gesellschafteranteile der Suhrkamp&amp;amp;nbsp;KG und der Suhrkamp Verlagsleitung&amp;amp;nbsp;GmbH an Unseld, nachdem dieser durch den Verkauf des zur Suhrkamp-Verlagsgruppe gehörenden Nomos-Verlags eine größere Vermögensmasse zur Verfügung hatte. Damit hatte dieser endlich die absolute (nämlich 51%ige) Mehrheit des Unternehmens, nachdem er bereits einige Jahre vorher 20 % der Gesellschaftsanteile an der Suhrkamp&amp;amp;nbsp;KG an seinen Sohn übertragen hatte. Da nach den Auseinandersetzungen mit seinem Sohn dieser für ihn nicht mehr als sein Nachfolger in Frage kam, gründete Unseld 1999 die &amp;#039;&amp;#039;Siegfried und Ulla Unseld Familienstiftung&amp;#039;&amp;#039;; damit wollte er seine Nachfolge endgültig regeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang 2002 wurde Siegfried Unseld schwer krank, erlitt im Sommer einen Herzinfarkt und starb in der Nacht vom&amp;amp;nbsp;25. auf den 26.&amp;amp;nbsp;Oktober 2002 im Alter von 78&amp;amp;nbsp;Jahren in seinem Haus in Frankfurt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/verlage-suhrkamp-verleger-siegfried-unseld-ist-tot-183229.html |titel=Suhrkamp-Verleger Siegfried Unseld ist tot |werk=[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]] |datum=2002-10-26 |abruf=2020-05-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine letzte Ruhestätte fand er auf dem [[Frankfurter Hauptfriedhof]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine zweite Ehefrau Ulla Berkéwicz und Martin Walser haben die Biographie Siegfried Unselds jeweils in einem [[Schlüsselroman]] thematisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachlass ==&lt;br /&gt;
Der Nachlass von Siegfried Unseld liegt im [[Deutsches Literaturarchiv Marbach|Deutschen Literaturarchiv Marbach]]. Zum Bestand des Siegfried Unseld Archivs gehören die Archive des [[Suhrkamp Verlag]]s (inkl. des [[Insel Verlag]]s, des [[Jüdischer Verlag|Jüdischen Verlags]] sowie des [[Deutscher Klassiker Verlag|Deutschen Klassiker Verlags]]). Hinzu kommen die persönlichen Nachlässe von Siegfried Unseld und [[Peter Suhrkamp]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.dla-marbach.de/archiv/siegfried-unseld-archiv/ |titel=Siegfried Unseld Archiv (SUA) |werk=Deutsches Literaturarchiv Marbach |abruf=2015-11-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Teile des Archivs sind im [[Literaturmuseum der Moderne]] in Marbach in der Dauerausstellung zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Villa Unseld in der Klettenbergstraße 35 in Frankfurt wurde erst im Jahr 2024 verkauft, nachdem sie zuvor für 4,1 Mio. EUR zum Verkauf ausgeschrieben worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hessenschau.de/kultur/suhrkamp-verlag-hat-villa-unseld-in-frankfurt-verkauft-v1,villa-unseld-verkauft-102.html Nach langem Leerstand: Suhrkamp Verlag hat Villa Unseld in Frankfurt verkauft] in &amp;#039;&amp;#039;www.hessenschau.de&amp;#039;&amp;#039; vom 27. August 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie stand bereits seit 2010 weitgehend leer und wurde nur noch zur Zeit der Buchmesse für Empfänge genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1961 Mitgliedschaft im PEN-Zentrum der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 1967 Hermann-Hesse-Gedenkmedaille&lt;br /&gt;
* 1968 Mitgliedschaft im Präsidium des PEN-Zentrums der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 1973 [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Verdienstkreuz 1. Klasse]] der Bundesrepublik Deutschland&amp;lt;ref&amp;gt;{{BVK|VK1|43/1973|nokat=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1975 [[Johann-Heinrich-Merck-Ehrung]]&lt;br /&gt;
* 1977 [[Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
* 1978 L’Ordre du Meite Culturel der Volksrepublik Polen&lt;br /&gt;
* 1979 Großes Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 1980 Ehrendoktorwürde der Washington University, [[St. Louis]]&lt;br /&gt;
* 1981 [[Wilhelm-Leuschner-Medaille]] des Landes Hessen&lt;br /&gt;
* 1984 [[Ricarda-Huch-Preis]] der Stadt [[Darmstadt]]&lt;br /&gt;
* 1985 Ehrendoktorwürde der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
* 1990 [[Hessischer Verdienstorden]]&lt;br /&gt;
* 1993 Großes Verdienstkreuz mit Stern der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 1999 Premio Editore Europeo der Stadt [[Turin]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://biblioeuropea.altervista.org/ital/editori.html |titel=Premio Editore Europeo |werk=biblioeuropea.altervista.org |archiv-url=https://web.archive.org/web/20120914002002/http://biblioeuropea.altervista.org/ital/editori.html |archiv-datum=2012-09-14 |abruf=2019-09-28 |sprache=it |offline=1}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1999 Ehrendoktorwürde der Universität [[Hyderabad (Indien)|Hyderabad]], [[Indien]]&lt;br /&gt;
* 1999 [[Hessischer Kulturpreis]]&lt;br /&gt;
* 1999 [[Goldene Goethe-Medaille]] der [[Goethe-Gesellschaft]] Weimar&lt;br /&gt;
* 2000 [[Verdienstorden des Landes Baden-Württemberg|Verdienstmedaille des Landes Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
* 2001 Médaille de Chevalier de l’[[Ordre des Arts et des Lettres]]&lt;br /&gt;
* 2002 29. August [[Ehrenbürger]] der Stadt [[Frankfurt am Main]].&lt;br /&gt;
* 2002: [[Hermann-Hesse-Medaille der Stadt Calw]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siegfried Unseld Preis ==&lt;br /&gt;
Zur Erinnerung an Siegfried Unseld verleiht die &amp;#039;&amp;#039;Siegfried Unseld Stiftung&amp;#039;&amp;#039; seit 2004 den [[Siegfried Unseld Preis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Werk von Hermann Hesse.&amp;#039;&amp;#039; 1952; 2., erweiterte Auflage 1973.&lt;br /&gt;
* als Hrsg.: &amp;#039;&amp;#039;Brecht, Schriften zum Theater.&amp;#039;&amp;#039; 1957.&lt;br /&gt;
* als Hrsg.: &amp;#039;&amp;#039;Schröder, Fülle des Daseins.&amp;#039;&amp;#039; 1958.&lt;br /&gt;
* als Hrsg.: &amp;#039;&amp;#039;Bertolt Brechts Dreigroschenoper.&amp;#039;&amp;#039; 1960.&lt;br /&gt;
* als Hrsg.: &amp;#039;&amp;#039;Peter Suhrkamp, Briefe an die Autoren.&amp;#039;&amp;#039; 1961.&lt;br /&gt;
* als Hrsg.: &amp;#039;&amp;#039;Walter Benjamin, Illuminationen.&amp;#039;&amp;#039; 1961.&lt;br /&gt;
* als Hrsg.: &amp;#039;&amp;#039;Bloch zu Ehren – Beiträge zu seinem Werk.&amp;#039;&amp;#039; 1965.&lt;br /&gt;
* als Hrsg.: &amp;#039;&amp;#039;Weerth, Fragment eines Romans.&amp;#039;&amp;#039; 1965.&lt;br /&gt;
* als Hrsg.: &amp;#039;&amp;#039;Aus aufgegebenen Werken.&amp;#039;&amp;#039; 1968.&lt;br /&gt;
* als Hrsg.: &amp;#039;&amp;#039;Hermann Hesse – Peter Suhrkamp. Briefwechsel.&amp;#039;&amp;#039; 1969.&lt;br /&gt;
* als Hrsg.: &amp;#039;&amp;#039;Hermann Hesse. Politische Betrachtungen.&amp;#039;&amp;#039; 1970.&lt;br /&gt;
* als Hrsg.: &amp;#039;&amp;#039;Hermann Hesse. Mein Glaube.&amp;#039;&amp;#039; 1971.&lt;br /&gt;
* als Hrsg.: &amp;#039;&amp;#039;Hermann Hesse. Eigensein.&amp;#039;&amp;#039; 1972.&lt;br /&gt;
* als Hrsg.: &amp;#039;&amp;#039;Wie, warum und zu welchem Ende wurde ich Literaturhistoriker?&amp;#039;&amp;#039; 1972.&lt;br /&gt;
* als Hrsg.: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Mosaik.&amp;#039;&amp;#039; 1972.&lt;br /&gt;
* als Hrsg.: &amp;#039;&amp;#039;Günter Eich zum Gedächtnis.&amp;#039;&amp;#039; 1973.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Siegfried Unseld&lt;br /&gt;
   |Titel=Begegnungen mit Hermann Hesse&lt;br /&gt;
   |Verlag=Suhrkamp&lt;br /&gt;
   |Ort=Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
   |Datum=1975&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-518-36718-8&lt;br /&gt;
   |Typ=wl}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Siegfried Unseld&lt;br /&gt;
   |Titel=Peter Suhrkamp. Zur Biographie eines Verlegers in Daten, Dokumenten und Bildern&lt;br /&gt;
   |Verlag=Suhrkamp&lt;br /&gt;
   |Ort=Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
   |Datum=1975&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-518-45597-4&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Taschenbuch: 2004&lt;br /&gt;
   |Typ=wl}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Marienbader Korb. Über die Buchgestaltung im S.-V. Willy Fleckhaus z. e.&amp;#039;&amp;#039; 1976.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Autor und sein Verleger.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main, Suhrkamp 1978; Neuauflage 1985, ISBN=3-518-37704-3.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Siegfried Unseld&lt;br /&gt;
   |Titel=Hermann Hesse: Werk und Wirkungsgeschichte&lt;br /&gt;
   |Auflage=2.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Suhrkamp&lt;br /&gt;
   |Ort=Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
   |Datum=1985&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-518-03233-X&lt;br /&gt;
   |Typ=wl}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Eberhard Fahlke, Siegfried Unseld&lt;br /&gt;
   |Titel=[[Uwe Johnson]]: {{&amp;quot;|Text=Für wenn ich tot bin|Sprache=de}}&lt;br /&gt;
   |Verlag=Suhrkamp&lt;br /&gt;
   |Ort=Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
   |Datum=1992&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-518-40301-X}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Siegfried Unseld&lt;br /&gt;
   |Titel=Goethe und seine Verleger&lt;br /&gt;
   |Verlag=Insel&lt;br /&gt;
   |Ort=Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
   |Datum=1998&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-458-34200-1&lt;br /&gt;
   |Typ=wl}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Siegfried Unseld&lt;br /&gt;
   |Titel=&amp;#039;&amp;#039;{{&amp;quot;|Text=[[Das Tagebuch (Goethe)|Das Tagebuch]]|Sprache=de}} Goethes und Rilkes {{&amp;quot;|Text=Sieben Gedichte|Sprache=de}}&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
   |Verlag=Insel&lt;br /&gt;
   |Ort=Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
   |Datum=1978&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-458-19000-7&lt;br /&gt;
   |Kommentar=[[Insel-Bücherei]] 1000/2&lt;br /&gt;
   |Typ=wl}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Eberhard Fahlke, Raimund Fellinger&lt;br /&gt;
   |Titel=[[Uwe Johnson]] – Siegfried Unseld. Der Briefwechsel&lt;br /&gt;
   |Verlag=Suhrkamp&lt;br /&gt;
   |Ort=Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
   |Datum=1999&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-518-41072-5&lt;br /&gt;
   |Typ=wl}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Alfred Estermann]], Wolfgang Schopf&lt;br /&gt;
   |Titel=„Ich bitte um ein Wort…“. Wolfgang Koeppen – Siegfried Unseld. Der Briefwechsel&lt;br /&gt;
   |Verlag=Suhrkamp&lt;br /&gt;
   |Ort=Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
   |Datum=2006&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-518-41768-1&lt;br /&gt;
   |Typ=wl}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Siegfried Unseld&lt;br /&gt;
   |Titel=Goethe und der Ginkgo. Ein Baum und ein Gedicht&lt;br /&gt;
   |Verlag=Insel&lt;br /&gt;
   |Ort=Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
   |Datum=1998&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-458-19188-7&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Insel-Bücherei 1188&lt;br /&gt;
   |Typ=wl}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Siegfried Unseld&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Hans-Joachim Simm&lt;br /&gt;
   |Titel={{&amp;quot;|Text=Und jeder Schritt ist Unermeßlichkeit|Sprache=de}} – Gedanken über Goethe&lt;br /&gt;
   |Verlag=Insel&lt;br /&gt;
   |Ort=Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
   |Datum=2003&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-458-19244-1&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Insel-Bücherei 1244&lt;br /&gt;
   |Typ=wl}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Siegfried Unseld&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Rainer Weiss&lt;br /&gt;
   |Titel=Briefe an die Autoren&lt;br /&gt;
   |Verlag=Suhrkamp&lt;br /&gt;
   |Ort=Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
   |Datum=2004&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-518-22384-4&lt;br /&gt;
   |Typ=wl}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Siegfried Unseld&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Wolfgang Schopf&lt;br /&gt;
   |Titel={{&amp;quot;|Text=So müßte ich ein Engel und kein Autor sein|Sprache=de}} – Adorno und seine Frankfurter Verleger. Der Briefwechsel mit Peter Suhrkamp und Siegfried Unseld&lt;br /&gt;
   |Verlag=Suhrkamp&lt;br /&gt;
   |Ort=Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
   |Datum=2003&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-518-58375-1&lt;br /&gt;
   |Typ=wl}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Siegfried Unseld&lt;br /&gt;
   |Titel=Veröffentlichungen 1946 bis 1999 – Eine Bibliographie. Zum 28. September 1999&lt;br /&gt;
   |Verlag=Suhrkamp&lt;br /&gt;
   |Ort=Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
   |Datum=1999&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-518-41097-0&lt;br /&gt;
   |Typ=wl}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Chronik: Band 1: 1970. Mit den Chroniken Buchmesse 1967, Buchmesse 1968 und der Chronik eines Konflikts: Mit den Chroniken Buchmesse 1967 / Buchmesse 1968 und der Chronik eines Konflikts 1968&amp;#039;&amp;#039;, Suhrkamp, Frankfurt am Main, 2010.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Briefwechsel ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Uwe Johnson]] – Der Briefwechsel.&amp;#039;&amp;#039; Suhrkamp Verlag, Frankfurt am Main 1999, ISBN 978-3-518-41072-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;„Ich bitte um ein Wort“: [[Wolfgang Koeppen]] – Der Briefwechsel.&amp;#039;&amp;#039; Suhrkamp, Frankfurt am Main 2006, ISBN 978-3-518-41768-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Peter Weiss]] – Der Briefwechsel.&amp;#039;&amp;#039; Suhrkamp, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-518-41845-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Thomas Bernhard]] – Der Briefwechsel.&amp;#039;&amp;#039; Suhrkamp, Frankfurt am Main 2009, ISBN 978-3-518-42213-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Peter Handke]] – Der Briefwechsel.&amp;#039;&amp;#039; Suhrkamp, Berlin 2012, ISBN 978-3-518-42339-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Autoren des Suhrkamp Verlages&lt;br /&gt;
   |Titel=Der Verleger und seine Autoren&amp;amp;nbsp;– Siegfried Unseld zum sechzigsten Geburtstag&lt;br /&gt;
   |Verlag=Suhrkamp&lt;br /&gt;
   |Ort=Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
   |Datum=1984}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Autoren des Suhrkamp Verlages&lt;br /&gt;
   |Titel=Der Verleger und seine Autoren&amp;amp;nbsp;– Siegfried Unseld zum siebzigsten Geburtstag&lt;br /&gt;
   |Verlag=Suhrkamp&lt;br /&gt;
   |Ort=Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
   |Datum=1994&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-518-40771-6}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Ulla Berkéwicz&lt;br /&gt;
   |Titel=Engel sind schwarz und weiß&lt;br /&gt;
   |Verlag=Suhrkamp&lt;br /&gt;
   |Ort=Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
   |Datum=1994&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-518-38796-0&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Schlüsselroman zur Person Siegfried Unselds}}&lt;br /&gt;
* [[Raimund Fellinger]], Matthias Reiner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Siegfried Unseld – Sein Leben in Bildern und Texten.&amp;#039;&amp;#039; Suhrkamp, Berlin 2014, ISBN 978-3-518-42460-5.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Peter Michalzik&lt;br /&gt;
   |Titel=Unseld – Eine Biographie&lt;br /&gt;
   |Verlag=Goldmann&lt;br /&gt;
   |Ort=München&lt;br /&gt;
   |Datum=2003&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-442-73120-8&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Biographie, die noch zu Lebzeiten Unselds 2002 veröffentlicht und vom Suhrkamp-Verlag stark kritisiert wurde. Insgesamt aber eine sehr gut recherchierte Darstellung der Beziehungen von Unseld zu seiner Umwelt – Autoren, Lektoren, Gesellschafter; jeweils im geschichtlichen Kontext}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|26|650|652|Unseld, Karl Siegfried|Ute Schneider|118763784}}&lt;br /&gt;
* &amp;lt;!-- Raberg Ulm --&amp;gt;{{BibISBN|9783799580403|Seite=438 f}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Rolf Tiedemann]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Abrechnung. Walter Benjamin und sein Verleger&lt;br /&gt;
   |Verlag=Kellner&lt;br /&gt;
   |Ort=Hamburg&lt;br /&gt;
   |Datum=1989&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-927623-91-1}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Martin Walser&lt;br /&gt;
   |Titel=Brief an Lord Liszt&lt;br /&gt;
   |Verlag=Suhrkamp&lt;br /&gt;
   |Ort=Frankfurt am Main&lt;br /&gt;
   |Datum=1982&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-518-04632-2&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Schlüsselroman zur Person Siegfried Unselds}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Uwe Wittstock&lt;br /&gt;
   |Titel=Als Siegfried Unseld starb: Die Legende und das Ende&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Zu Klampen Essay: Die Büchersäufer. Streifzüge durch den Literaturbetrieb&lt;br /&gt;
   |Verlag=Dietrich zu Klampen&lt;br /&gt;
   |Ort=Springe&lt;br /&gt;
   |Datum=2007&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-86674-005-1&lt;br /&gt;
   |Seiten=59–65}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.reocities.com/paris/2427/sdz28102002unseld.html |titel=Nachrufe |werk=[[ReoCities#Archivierungsprojekte|ReoCities]] |archiv-url=https://web.archive.org/web/20110304214002/http://www.reocities.com/paris/2427/sdz28102002unseld.html |archiv-datum=2011-03-04 |abruf=2019-09-28 |offline=1 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://whoswho.de/bio/siegfried-unseld.html |titel=Biografie: Siegfried Unseld |werk=[[Who’s Who]] |abruf=2019-09-28 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.suhrkamp.de/autoren/siegfried_unseld_5046.html |titel=Autoren: Siegfried Unseld |hrsg=Suhrkamp Insel |abruf=2019-09-28 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Sandra Kegel |url=https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/suhrkamp-1968-nacht-der-langen-messer-11055058.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2 |titel=Suhrkamp 1968: Nacht der langen Messer |werk=[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|faz.net]] |datum=2010-10-20 |abruf=2019-09-28 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=118763784|titel=Unseld, Karl Siegfried|datum=2019-09-28}}&lt;br /&gt;
* {{Frankfurter Personenlexikon|4570|Unseld, Siegfried}}&lt;br /&gt;
* [https://www.siegfried-unseld-chronik.de/ Siegfried-Unseld-Chronik.de/]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Goetheplakette der Stadt Frankfurt am Main}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118763784|LCCN=n/79/132499|VIAF=101743045|NDL=01026628}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Unseld, Siegfried}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verleger (Frankfurt am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens des Landes Baden-Württemberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Hessischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ordre des Arts et des Lettres (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Wilhelm-Leuschner-Medaille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Goethe-Universität Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Goethe-Plakette der Stadt Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor einer Universität in Indien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Hessischen Kulturpreises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Brief (Literatur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Suhrkamp Verlag]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Württemberger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1924]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2002]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Unseld, Siegfried&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Unseld, Karl Siegfried (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Verleger (Suhrkamp-Verlag)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. September 1924&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ulm]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Oktober 2002&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Frankfurt am Main]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
	</entry>
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