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	<title>Siegfried Tittmann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T08:55:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Siegfried Tittmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Mai]] [[1954]] in [[Leoben]], [[Österreich]]; † [[6. Februar]] [[2017]] in [[Bremerhaven]]) war ein [[Rechtsextremismus|rechtsextremer]] deutscher [[Politiker]] (bis Juli 2007 [[Deutsche Volksunion|DVU]], seit September 2007 Mitglied der [[Wählervereinigung]] &amp;#039;&amp;#039;Protest der Bürger&amp;#039;&amp;#039;). Von 1999 bis 2011 war er Mitglied der [[Bremische Bürgerschaft|Bremischen Bürgerschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
=== Ausbildung und Beruf ===&lt;br /&gt;
Tittmann absolvierte einen [[Hauptschulabschluss]] an einer [[Volksschule]]. 1973 schloss er eine kaufmännische [[Berufsausbildung]] als [[Kaufmann im Einzelhandel|Einzelhandelskaufmann]] ab. Anschließend war als angestellter [[Expedient]] tätig. Er war verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politik ===&lt;br /&gt;
==== DVU (1989–2007) ====&lt;br /&gt;
Tittmann trat 1989 der Deutschen Volksunion (DVU) bei und war ab 1991 in der Stadtverordnetenversammlung von [[Bremerhaven]] als Vorsitzender der DVU-Fraktion aktiv, die dort von 1987 bis 2011 ununterbrochen vertreten war. 2003 sorgte Tittmann in der Bremerhavener Stadtverordnetenversammlung für einen Eklat. Als ihn ein SPD-Abgeordneter als „Nazi“ bezeichnet hatte, reagierte er darauf, indem er die SPD mit kommunistischen Diktatoren wie [[Josef Stalin]] in Verbindung brachte und sie in deren Tradition stellte. Die SPD reagierte mit einer Anzeige wegen [[Volksverhetzung]], die jedoch bereits von der Staatsanwaltschaft abgewiesen wurde, da in ihren Augen niemand persönlich beleidigt worden sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1999 bis 2011 war Tittmann Mitglied der Bremischen Bürgerschaft. Er war dort im Ausschuss für Angelegenheiten der Häfen im Lande Bremen und in der staatlichen [[Deputationen (Bremen)|Deputation]] für den Fischereihafen vertreten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 2004 bis zu seinem Parteiaustritt 2007 war Tittmann stellvertretender Bundesvorsitzender der DVU. Er führte seinen Wahlkampf unter dem Motto „Ein Mann, ein Wort, ein Tittmann“. Bei den Wahlen zur Bremischen Bürgerschaft erreichte die DVU landesweit 1999 3 %, 2003 2,3 % und 2007 2,7 % der Stimmen. Aufgrund einer Sonderregelung des bremischen [[Wahlrecht]]s und der Teilergebnisse in [[Bremerhaven]], die mit 6,0 %, 7,1 % und 5,4 % jeweils über der [[Fünf-Prozent-Hürde in Deutschland|Fünf-Prozent-Hürde]] lagen, gelang der DVU dennoch jeweils mit Tittmann als einzigem Abgeordneten der Einzug in die Bürgerschaft. Zur [[Bundestagswahl 2005]] trat Tittmann erfolglos für die [[Nationaldemokratische Partei Deutschlands|NPD]] auf Platz 2 der niedersächsischen Landesliste an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Protest der Bürger (seit 2007) ==== &lt;br /&gt;
Am 17. Juli 2007 gab Tittmann seinen Austritt aus der DVU bekannt, den er mit persönlichen Gründen erklärte. Es wird angenommen, dass er nach dem schlechten Abschneiden der DVU bei den vorausgegangenen Wahlen und der folgenden parteiinternen Kritik befürchten musste, bei der Wahl des Spitzenkandidaten zur [[Bürgerschaftswahl in Bremen 2011]] übergangen zu werden. Im September 2007 gründete Tittmann die Wählervereinigung &amp;#039;&amp;#039;Protest der Bürger&amp;#039;&amp;#039;, der sich auch der Bremerhavener Stadtverordnete Anatoli Wolf anschloss.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://protest-der-buerger.de/ |wayback=20120127053432 |text=Homepage von Protest der Bürger }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese trat bei der Bremer Bürgerschaftswahl im Wahlbereich Bremerhaven sowie bei der zeitgleich stattfinden Wahl zur Stadtverordnetenversammlung an. Jedoch scheiterte sie bei Ersterer mit 0,1 % der Stimmen an der Fünf-Prozent-Hürde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle| url= http://www.landeswahlleiter.bremen.de/sixcms/media.php/13/2011-05-25_lwl_pm_3_Vorl%E4ufiges%20Ergebnis.pdf| titel= Bürgerschaftswahl 2011: Vorläufiges Ergebnis steht fest| hrsg= Landeswahlleiter der Freien und Hansestadt Bremen| datum= 2011-05-25| zugriff= 2011-05-29| format= PDF; 32&amp;amp;nbsp;kB| archiv-url= https://web.archive.org/web/20150108180002/http://www.landeswahlleiter.bremen.de/sixcms/media.php/13/2011-05-25_lwl_pm_3_Vorl%E4ufiges%20Ergebnis.pdf| archiv-datum= 2015-01-08| offline= ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Obwohl die entsprechende Klausel bei der Wahl zur Stadtverordnetenversammlung abgeschafft wurde, verfehlte die Wählergemeinschaft als einzige der angetretenen Parteien den Einzug, da sie nicht genügend Stimmen für ein Mandat erzielte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach verwehrte die Bremerhavener Stadtverordnetenversammlung Tittmann den Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Stadtältester]]&amp;#039;&amp;#039; und den damit verbundenen „[[Ehrensold]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nordsee-zeitung.de/Home/Region/Bremerhaven/Wehrsportgruppe-Tittmann-_arid,619160_puid,1_pageid,16.html „Wehrsportgruppe Tittmann“, 23. August 2011], Seite nicht mehr abrufbar, kein Archivlink auffindbar am 13. Juli 2024&amp;lt;/ref&amp;gt; Diese Auszeichnung kann vergeben werden, wenn ein Stadtverordneter 20 Jahre lang im Stadtparlament saß und wenn er sein Amt „ohne [[Tadel]]“ ausgeübt hat. Tittmann reichte gegen die Ablehnung Klage beim [[Verwaltungsgericht Bremen]] ein, das 2015 die Klage als unbegründet abwies.&amp;lt;ref&amp;gt;Eckhard Stengel, [https://www.fr.de/politik/keine-auszeichnung-rechten-politiker-11137781.html &amp;#039;&amp;#039;Keine Auszeichnung für rechten Politiker&amp;#039;&amp;#039;], [[Frankfurter Rundschau]] Online vom 13. Januar 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit März 2012 ging die PdB in der Kleinstpartei &amp;#039;&amp;#039;Union Deutscher Patrioten&amp;#039;&amp;#039; auf. Vorsitzender des neugegründeten Landesverbandes Bremen wurde Tittmann.&lt;br /&gt;
Siegfried Tittmann verstarb am 6. Februar 2017 in Bremerhaven.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.gruene-fraktion-bremen.de/cms/default/dokbin/79/79607.dvustudie_und_ich_sage_im_namen_der_deut.pdf | wayback=20070928051806 | text=&amp;#039;&amp;#039;... und ich sage im Namen der Deutschen Volksunion. Der DVU-Abgeordnete Tittmann in der Bremischen Bürgerschaft.&amp;#039;&amp;#039;}} Studie von Thomas Kollande im Auftrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen in der Bremischen Bürgerschaft, 2002 (PDF; 586 kB).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
 &amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2024-02-15}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Tittmann, Siegfried}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DVU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bremischen Bürgerschaft (ab 1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1954]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2017]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Tittmann, Siegfried&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (DVU), MdBB&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Mai 1954&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leoben]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. Februar 2017&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bremerhaven]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TenWhile6</name></author>
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