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	<title>Siegfried Strakosch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T18:01:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Siegfried_Strakosch&amp;diff=1537797&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: ISBN-Syntax korrigiert</title>
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		<updated>2025-12-27T09:08:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ISBN-Syntax korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Siegfried Strakosch von Feldringen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Mai]] [[1867]] in [[Brno|Brünn]]; † [[19. April]] [[1933]] in [[Opatija|Abbazia]]) war ein österreichischer Industrieller und Agrarfachmann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Siegfried Strakosch entstammte der alten, angesehenen Brünner Industriellenfamilie [[Strakosch (Familie)|Strakosch]] und war ein Sohn von Isidor Strakosch (1826–1898). Wie sein Vater sollte auch Siegfried in dem bereits um 1800 gegründeten Betrieb &amp;#039;&amp;#039;Gebrüder Strakosch&amp;#039;&amp;#039;, wo dieser Teilhaber war, mitarbeiten. Im Alter von 14 Jahren verließ er daher das Gymnasium. Nach Ableistung des Militärdienstes als [[Einjährig-Freiwilliger]] wurde er auch Teilhaber des Vaters. Er heiratete Rosa Schwarz (* 1881), mit der er einen Sohn Georg hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1900 übernahm sein Vater unter Aufgabe der Textilindustrie mit Felix Strakosch die [[Zuckerfabrik Hohenau]] in Niederösterreich. Dabei handelte es sich aber nicht nur um die Zuckererzeugung, sondern auch um die landwirtschaftlichen Betriebe mit etwa 5000 ha. Durch das Alter des Vaters bedingt, fiel ihm schon sehr viel Verantwortung im neuen Betrieb zu. Als dieser kurz darauf im Jahr 1902 starb, wurde er auch Mitinhaber der Firma.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da die [[Zuckerraffinerie|Zuckerproduktion]] und auch der [[Zuckerrübe]]nanbau für Strakosch eine vollkommen neue Materie darstellte, suchte er nach Weiterbildung auf diesem Gebiet. So belegte er als außerordentlicher Hörer Vorlesungen an der [[Technische Universität Wien|Technischen Hochschule]] und an der [[Universität Wien]] bei verschiedenen Professoren wie Wiesner, Wettstein, Hatschek, Lieben oder Müller. Mit Professor Wiesner unternahm er auch Studienreisen in die Vereinigten Staaten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Strakosch betrieb diese Studien mit einer derartigen Intensität, dass man auch unter Fachleuten auf seine Arbeiten aufmerksam wurde. 1905 erschien sein erstes Buch „Amerikanische Landwirtschaft, eine Reisestudie“. 1906 schrieb er eine Arbeit über den Einfluss des Sonnenlichtes auf die Entwicklung der [[Rübe (Art)|Rüben]]. Es folgten noch weitere Arbeiten, in denen er sich auch mit den Zusammenhängen verschiedener Böden und dem Wachstum gleicher Pflanzen darauf beschäftigte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1903 übersiedelte Strakosch nach [[Döbling|Wien-Döbling]], von wo er sowohl das Zuckerwerk als auch die Landwirtschaften leitete. 1907 starb seine Frau. 1909 heiratete er seine zweite Frau Wally. Mit ihr hatte er zwei Töchter, Christl und Lilly, die spätere Ehefrau von [[Heinrich Schnitzler]], und einen Sohn, Hans.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den geschäftlichen Bereichen beschäftigte sich Strakosch immer mehr auch agrarpolitisch. So wurde er nach und nach zu einem der einflussreichsten Berater des [[Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft|Ackerbauministeriums]] und anderer Regierungsstellen. Seine Wertschätzung und Anerkennung führte dazu, dass ihn Kaiser [[Franz Joseph I. (Österreich-Ungarn)|Franz-Joseph]] in den erblichen Adelstand mit dem Prädikate &amp;#039;&amp;#039;Edler von Feldringen&amp;#039;&amp;#039; erhob. Für seine wissenschaftlichen Leistungen wurde ihm 1913 von der [[Universität für Bodenkultur Wien|Hochschule für Bodenkultur]] das [[Ehrendoktorat]] verliehen, wobei ihm diese Auszeichnung noch viel mehr bedeutete. 1929 wurde er zum korrespondierenden Mitglied der Tschechoslowakischen Akademie der Landwirtschaft in Prag ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er stellte viele agrarpolitischen Überlegungen an, die zwar nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] ihre Bedeutung verloren, aber von ihm wieder neu überdacht wurden. Dieses spiegelt sich in einer Vielzahl von Werken wider. Er galt als absoluter [[Liberaler]] in der Agrarwirtschaft und sprach sich gegen alle Subventionen aus. Diese und Schutzzölle dürften nur eine Übergangslösung für eine freie globale Landwirtschaft sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Amerikanische Landwirtschaft, eine Reisestudie&amp;#039;&amp;#039;, 1905&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über den Einfluß des Sonnen- und des diffusen Tageslichts auf die Entwicklung von Beta vulgaris&amp;#039;&amp;#039;, 1906&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Problem der ungleichen Arbeitsleistung unserer Kulturpflanzen&amp;#039;&amp;#039;, 1907&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Werdegang des Rohzuckers in der Zuckerrübe&amp;#039;&amp;#039;, 1908&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bodenökonomie und Wirtschaftspolitik&amp;#039;&amp;#039;, 1908&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erwachende Agrarländer&amp;#039;&amp;#039;, 1910&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Selbstmord eines Volkes&amp;#039;&amp;#039;, 1922&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Siegfried Strakosch Edler von Feldringen. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Biographisches Lexikon zur Geschichte der böhmischen Länder]]&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. im Auftrag des Collegium Carolinum von Miroslav Kunštát, Hans Lemberg, Ralph Melville, Ferdinand Seibt, Helmut Slapnicka und Thomas Winkelbauer. Band IV. [[Collegium Carolinum (Institut)|Collegium Carolinum]], München 2024, ISBN 978-3-944396-71-2, S. 470 f., zur Familie: S. 465&amp;#039;&amp;#039;–&amp;#039;&amp;#039;471.&lt;br /&gt;
* {{NDB|25|467||Strakosch von Feldringen, Siegfried|Josef Mentschl|12829907X}}&lt;br /&gt;
* Susanne Blumesberger, Michael Doppelhofer, Gabriele Mauthe: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch österreichischer Autorinnen und Autoren jüdischer Herkunft 18. bis 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Band 3: &amp;#039;&amp;#039;S–Z, Register.&amp;#039;&amp;#039; Hrsg. von der Österreichischen Nationalbibliothek. Saur, München 2002, ISBN 3-598-11545-8, S.&amp;amp;nbsp;1335.&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|13|351|352|Strakosch von Feldringen Siegfried|P. Melichar}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|12829907X}}&lt;br /&gt;
* [https://www.mises.de/public_home/article/293 Siegfried von Strakosch (1867–1933)]&lt;br /&gt;
* {{ANNO|nfp|19|05|1927|2|Ernst Seidler: Dr. Siegfried Strakosch}}&lt;br /&gt;
* {{ANNO|nfp|20|04|1933|2|Felix Salten: Siegfried Strakosch. Ein Gedenkblatt}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12829907X|LCCN=no/2011/26256|VIAF=18271999}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Strakosch, Siegfried}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Industrieller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökonom (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ökonom (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Zuckerherstellung)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität für Bodenkultur Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1867]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Strakosch, Siegfried&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Strakosch von Feldringen, Siegfried (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Industrieller und Agrarfachmann&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Mai 1867&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Brno|Brünn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. April 1933&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Opatija|Abbazia]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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