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	<title>Siegfried Reiprich - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Brighida: /* Literatur */ Link</title>
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		<updated>2026-04-14T06:51:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Siegfried Reiprich.jpg|miniatur|Siegfried Reiprich (2002)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Siegfried Reiprich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Februar]] [[1955]] in [[Jena]]) ist ein [[deutsche]]r [[Bürgerrechtler]] und [[Schriftsteller]]. Er war Gründungsmitglied des [[DDR-Opposition und Widerstand|oppositionellen]] [[Arbeitskreis Literatur und Lyrik Jena|Arbeitskreises Literatur und Lyrik Jena]]. Auf Grund seiner kritischen Haltung zum [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]-Regime wurde er [[Exmatrikulation|zwangsexmatrikuliert]], später zur [[Ausreiseantrag|Ausreise]] genötigt und [[Ausbürgerung|ausgebürgert]]. Von Dezember 2009 bis November 2020 war Reiprich Geschäftsführer der [[Stiftung Sächsische Gedenkstätten zur Erinnerung an die Opfer politischer Gewaltherrschaft|Stiftung Sächsische Gedenkstätten]]; Ende Juli 2020 wurde der 65-Jährige bis zum regulären Renteneintritt freigestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.mdr.de/sachsen/gedenkstaetten-chef-reiprich-suspendiert-100.html MDR Sachsen: Sächsischer Gedenkstättenchef Reiprich suspendiert]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.spiegel.de/panorama/sachsen-gedenkstaetten-chef-siegfried-reiprich-nach-ns-vergleich-freigestellt-a-f2355cda-91e9-486d-b5fb-31a8b9dd8f28 &amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel&amp;#039;&amp;#039;: Gedenkstättenchef Reiprich nach NS-Vergleich freigestellt.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wochenkurier.info/sachsen/artikel/falsche-wortwahl-reicht-zum-rausschmiss-78782/ Wochenkurier: „Falsche“ Wortwahl reicht zum Rausschmiss. Interview mit Siegfried Reiprich.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Siegfried Reiprich wurde im Februar 1955 in Jena geboren. Er gehörte von Beginn an dem 1973 durch [[Lutz Rathenow]] in Jena gegründeten „Arbeitskreis Literatur und Lyrik“ an. Im selben Jahr machte er das [[Abitur]]. Nach einer mehrmonatigen Arbeit als Bauhilfsarbeiter trat Reiprich den [[Wehrdienst|Grundwehrdienst]] bei der [[Nationale Volksarmee|NVA]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verbot des „Arbeitskreises Literatur und Lyrik“ ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1974 nahm er für den „Arbeitskreis Literatur“ an den „Poetenseminaren der [[Freie Deutsche Jugend|FDJ]]“ in [[Greiz]] und [[Schwerin]] teil und geriet wegen kritischer Gedichte und Diskussionen zum ersten Mal in den Fokus des [[Ministerium für Staatssicherheit|Ministeriums für Staatssicherheit (MfS)]].&amp;lt;ref&amp;gt;Baldur Haase: &amp;#039;&amp;#039;Mielke kontra Pegasus, Autoren und Literaturinteressierte des ehemaligen Bezirkes Gera im Visier der Staatssicherheit.&amp;#039;&amp;#039; Erfurt 2001, S. 140–147.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum anschließenden Verhör vermerkte die Stasi, dass Reiprich „die Zusammenarbeit mit unserem Organ in anmaßender Weise verweigert“ habe.&amp;lt;ref&amp;gt;Zit. n. {{Der Spiegel|ID=13492284|Titel=Landschaften der Lüge|Autor=Jürgen Fuchs|Jahr=1991|Nr=48|Seiten=87–89|Datum=1991-11-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er protestierte im Jahr 1975 gegen das faktische Verbot des Arbeitskreises und begann in Jena ein Studium an der Sektion [[Marxismus-Leninismus|Marxistisch-Leninistische Philosophie]]. Auch hierbei wurde er vom MfS beobachtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.magtec.de/img/gallery/CAT_166/Stasiskizze_Pfaffenstieg578918499.jpg |wayback=20070928024758 |text=Bericht einer mißglückten Bespitzelung vom 31. Dezember 1975 (JPG-Datei)}} aus den Unterlagen der Staatssicherheit zur Person Siegfried Reiprich.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Exmatrikulation und operative Bearbeitung ===&lt;br /&gt;
Von einer [[Inoffizieller Mitarbeiter|inoffiziellen Mitarbeiterin]] des MfS bei der Parteileitung denunziert, wurde er in tribunalartigen Verfahren wegen „skeptischem Existentialismus“, „Kritik an den Maßnahmen der Bruderarmeen der Warschauer-Pakt-Staaten anlässlich der konterrevolutionären Ereignisse in der [[Prager Frühling|ČSSR 1968]]“, Solidarität mit seinem Freund [[Jürgen Fuchs (Schriftsteller)|Jürgen Fuchs]], und „Bildung einer konterrevolutionären Plattform“ aus der Leitung der [[FDJ]] ausgeschlossen, vor den Disziplinarausschuss gestellt und im März 1976 zum „Ausschluss vom Studium an allen Universitäten, Hoch- und Fachschulen der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]“ verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;Siegfried Reiprich: &amp;#039;&amp;#039;Der verhinderte Dialog. Meine politische Exmatrikulation.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1996, S. 66–68.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Danach arbeitete er als [[Hilfsarbeitskraft|Hilfsarbeiter]] in der Glasschneiderei des [[Volkseigener Betrieb|VEB]] Jenaer Glaswerke Otto Schott &amp;amp; Gen., protestierte gegen die Ausbürgerung [[Wolf Biermann]]s und engagierte sich im Untergrund. Von einem Studium der Feinwerktechnik an der Ingenieursschule Jena, welches er im Jahr 1979 begonnen hatte, wurde er 1980 erneut aus politischen Gründen ausgeschlossen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;scheer&amp;quot;&amp;gt;Udo Scheer: &amp;#039;&amp;#039;Jürgen Fuchs - Ein literarischer Weg in die Opposition.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2007, S. 382.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Staatssicherheit stufte ihn als „[[Politisch-ideologische Diversion|PID]]“- und „PUT“-Person&amp;lt;ref&amp;gt;Politische Untergrundtätigkeit&amp;lt;/ref&amp;gt; ein, zog aber [[Zersetzung (Ministerium für Staatssicherheit)|Zersetzungsmaßnahmen]] der mehrfach geplanten Verhaftung vor. Im Jahr 1980 wurde die [[Operative Personenkontrolle|OPK]] „Opponent“&amp;lt;ref&amp;gt;Zur OPK Reiprichs siehe {{Webarchiv|url=http://www.magtec.de/img/gallery/CAT_166/OPK_S_Reiprich_19771643035775.jpg |wayback=20160304193050 |text=Übersichtsbogen zur operativen Personenkontrolle vom 15. März 1977 – Die „Nachsorge“ (JPG-Datei) }}.&amp;lt;/ref&amp;gt; in den [[Operativer Vorgang|Operativen Vorgang]] „Opponent“ umgewandelt, der gegen ihn und weitere Mitstreiter, zu denen unter anderem [[Roland Jahn]] gehörte, gerichtet war.&amp;lt;ref&amp;gt;MfS-Akten im Archiv der [[Robert-Havemann-Gesellschaft]] Berlin, z.&amp;amp;nbsp;T. publiziert in: Siegfried Reiprich: &amp;#039;&amp;#039;Der verhinderte Dialog. Meine politische Exmatrikulation.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1996.&amp;lt;/ref&amp;gt; So versuchte die Staatssicherheit unter anderem, ihn in seinem Freundeskreis zu diskreditieren, indem sie beispielsweise durch Fotomontagen den Eindruck vermittelte, Reiprich selbst würde für das MfS arbeiten.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stefan Wolle]]: &amp;#039;&amp;#039;Die heile Welt der Diktatur. Alltag und Herrschaft in der DDR 1971-1989.&amp;#039;&amp;#039; Bonn 1999, S. 159.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausbürgerung und Leben im Westen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:SR Antarktika tonal fix.jpg|mini|Siegfried Reiprich in der Antarktis (1987)]]&lt;br /&gt;
Im Ergebnis eines Verhörs durch Offiziere des MfS wurde er genötigt, die DDR zu verlassen; er siedelte 1981 mit seiner Frau Christine nach [[West-Berlin]] über. Die „staatsfeindliche Gruppe“ war „aus entspannungspolitischen Gründen“ nicht eingesperrt, sondern ausgebürgert worden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sr1&amp;quot;&amp;gt;Siegfried Reiprich: &amp;#039;&amp;#039;Der verhinderte Dialog. Meine politische Exmatrikulation.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1996. (Zur operativen Bearbeitung Reiprichs nach dessen Übersiedlung siehe {{Webarchiv|url=http://www.magtec.de/document.php?nav_id=CAT_163&amp;amp;subcat_id=CAT_143&amp;amp;recentcat=CAT_163&amp;amp;back=1 |wayback=20170103083332 |text=Dokumente zum „OV Weinberg“ (JPG-Datei) }} sowie {{Webarchiv|url=http://www.magtec.de/img/gallery/CAT_166/Abhoerauftraege_Schleswig_Holstein-farbig947830385.jpg |wayback=20070928024748 |text=Schreiben des schleswig-holsteinischen Innenministers zum Abhörauftrag des MfS gegen Reiprich vom 31. August 1990 (JPG-Datei)}})&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Westen angekommen engagierte sich Reiprich in der [[Friedensbewegung]]. Von 1981 bis 1983 war er Mitglied im Arbeitskreis atomwaffenfreies Europa in West-Berlin und solidarisierte sich mit der unabhängigen Friedensbewegung in der DDR.&amp;lt;ref&amp;gt;Siegfried Reiprich: &amp;#039;&amp;#039;„Ich sage was ich sehe“. Portrait von einem Freund.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[die tageszeitung]]&amp;#039;&amp;#039; vom 15. September 1982, sowie Siegfried Reiprich: &amp;#039;&amp;#039;Die Angst vor der polnischen Fahne.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;ASTA Info&amp;#039;&amp;#039; vom 2. Dezember 1982. (Solidaritätsaufrufe zur Verhaftung von [[Roland Jahn]])&amp;lt;/ref&amp;gt; 1983 trat er in die [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] ein, auch, um die Politik [[Helmut Schmidt]]s in der [[NATO-Doppelbeschluss|NATO-Nachrüstung]] zu unterstützen. Von 1982 bis 1990 studierte er mit Unterstützung der [[Friedrich-Ebert-Stiftung]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Konrad-Adenauer-Stiftung]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.kas.de/wf/doc/kas_334-544-1-30.pdf Was war die Stasi?]&amp;#039;&amp;#039; Mit einem Beitrag samt Kurzbiografie von Siegfried Reiprich. (PDF, 650 kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; an der [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel]] [[Ozeanographie]] und [[Geophysik]] und war von Dezember 1986 bis März 1988 in der [[Antarktis]] auf der [[Georg-von-Neumayer-Station]] des [[Alfred-Wegener-Institut|Alfred-Wegener-Instituts für Polar- und Meeresforschung]] (AWI) in [[Bremerhaven]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;scheer&amp;quot; /&amp;gt; Auch im Westen stand er unter Beobachtung der Staatssicherheit und war noch bis nach dem [[Mauerfall]] 1989 mit einem Einreiseverbot in die DDR belegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;sr1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leben und Arbeit nach der Wiedervereinigung ===&lt;br /&gt;
Von 1990 bis 1997 arbeitete Reiprich im [[Deutschland|deutsch]]-[[Türkei|türkischen]] Erdbebenforschungsprojekt der [[Christian-Albrechts-Universität zu Kiel|Christian-Albrechts-Universität]] [[Kiel]] und im [[GeoForschungsZentrum Potsdam]]. 1992 trat er aus Protest gegen die Behandlung des Falles [[Manfred Stolpe|Stolpe]] aus der SPD aus. 1998 trat er gemeinsam mit anderen Bürgerrechtlern der [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] bei.&amp;lt;ref&amp;gt; Markus Lesch: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.welt.de/print-welt/article599094/Fruehere-DDR-Dissidenten-treten-in-CDU-ein.html Frühere DDR-Dissidenten treten in CDU ein.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039; vom 18. Mai 1998.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war als wissenschaftlicher Mitarbeiter im [[Bundestag]] und als freier Autor tätig, ehe er auf Vorschlag von [[Bürgerrechtler]]n wie [[Freya Klier]] und des Justizministers [[Steffen Heitmann]] im Jahr 2000 von der Regierung [[Kurt Biedenkopf|Biedenkopf]] für das Amt des sächsischen [[Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen|Landesbeauftragten für die Unterlagen des Ministeriums für Staatssicherheit]] nominiert wurde. Auf Grund parteiinterner Machtkämpfe wurde die schon im Landtag angesetzte Wahl in letzter Minute von der Tagesordnung genommen.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniel Friedrich Sturm: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.welt.de/print-welt/article532372/Heitmann-droht-Niederlage.html Heitmann droht Niederlage.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Welt&amp;#039;&amp;#039; vom 8. September 2000.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 2001 arbeitete Reiprich als Referent für politische Bildung sowie als Datenschutzbeauftragter&amp;lt;ref&amp;gt;AK Vorratsdatenspeicherung: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.vorratsdatenspeicherung.de/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=86&amp;amp;Itemid=77 Mitglieder und Ortsverbände von SPD, CDU, CSU gegen die Vorratsdatenspeicherung]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; und von 2007 bis 2010 als stellvertretender Direktor der [[Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen]]. Er engagiert sich in verschiedenen Vereinen und Initiativen für die Belange der Opfer des [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]]-Staates. So wurde er nach dem Tod von Jürgen Fuchs in den Vorstand des [[Bürgerbüro (Verein)|Bürgerbüro Berlin e.&amp;amp;nbsp;V.]], &amp;#039;&amp;#039;Verein zur Aufarbeitung von Folgeschäden der SED-Diktatur&amp;#039;&amp;#039; gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.buergerbuero-berlin.de/ Internetpräsenz des Bürgerbüro e.&amp;amp;nbsp;V.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. April 2009 wurde Reiprich vom Stiftungsrat zum Geschäftsführer der [[Stiftung Sächsische Gedenkstätten zur Erinnerung an die Opfer politischer Gewaltherrschaft|Stiftung Sächsische Gedenkstätten]] gewählt. Seine Ernennung erfolgte am 8.&amp;amp;nbsp;Dezember 2009.&amp;lt;ref&amp;gt;Medienservice Sachsen: {{Webarchiv|url=http://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/37714 |archive-is=20120910075233 |text=Kabinett stimmt der Berufung von Siegfried Reiprich zu }}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 2014 wählte der Stiftungsrat ihn erneut zum Geschäftsführer, die Staatsregierung des Freistaates Sachsen bestätigte diese Wahl.&amp;lt;ref&amp;gt;Meldung der Stiftung Sächsische Gedenkstätten: [https://www.stsg.de/cms/stsg/aktuelles/geschaeftsfuehrer-reiprich-im-amt-bestaetigt &amp;#039;&amp;#039;Geschäftsführer für weitere sieben Jahre im Amt bestätigt.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf eigenen Wunsch gab er zum 30. November 2020 seine Stelle auf.&amp;lt;ref&amp;gt;Meldung der Stiftung Sächsische Gedenkstätten vom 24. Juni 2020: [https://www.stsg.de/cms/stsg/aktuelles/ausscheiden-des-geschaeftsfuehrers-zum-jahresende-2020 Ausscheiden des Geschäftsführers zum Jahresende 2020]&amp;lt;/ref&amp;gt; Kurz nach dieser Ankündigung geriet er in die Kritik, als er die [[Ausschreitungen und Plünderungen in Stuttgart 2020|Ausschreitungen und Plünderungen in Stuttgart]] im Juni 2020 mit [[Novemberpogrome 1938|NS-Pogromen 1938]] verglichen hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Steffen Winter, &amp;#039;&amp;#039;Der Spiegel&amp;#039;&amp;#039; |url=https://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/krawalle-in-stuttgart-ministerin-distanziert-sich-vom-chef-saechsischer-gedenkstaetten-a-d73a4cda-402e-4388-b87c-7015b36b4288 |titel=Krawalle in Stuttgart: Ministerin distanziert sich vom Chef Sächsischer Gedenkstätten |hrsg=Der Spiegel – Panorama |werk=www.spiegel.de |abruf=2020-07-02 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mehrere bundesweit tätige Organisationen und die Grünen-Bundestagsfraktion forderten daraufhin seinen Rücktritt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.mdr.de/sachsen/reiprich-ruecktrittsforderungen-bundesweit-100.html |titel=Nach NS-Vergleich: Organisationen fordern bundesweit Rücktritt von Gedenkstättenleiter Reiprich |titelerg= |hrsg= |werk=www.mdr.de |datum=2020-07-02 |abruf=2024-08-29 |sprache=de |format= |archiv-url=https://web.archive.org/web/20200704230702/https://www.mdr.de/sachsen/reiprich-ruecktrittsforderungen-bundesweit-100.html |archiv-datum=2020-07-04 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 21. Juli 2020 wurde er vom Stiftungsrat mit sofortiger Wirkung freigestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stsg.de/cms/stsg/aktuelles/freistellung-siegfried-reiprichs-von-seinen-aufgaben-als-geschaeftsfuehrer Presseerklärung der Stiftung Sächsische Gedenkstätten vom 21. Juli 2020: Freistellung Siegfried Reiprichs von seinen Aufgaben als Geschäftsführer. Findungskommission zur Wahl eines neuen Geschäftsführers eingesetzt]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Reiprichs Führung ist die Stiftung im Oktober 2011 in Prag Mitglied einer Nichtregierungsorganisation auf europäischer Ebene geworden, der [[Platform of European Memory and Conscience]], er wurde in den vierköpfigen Vorstand gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;Website der europäischen Gedenkstätten-Plattform [http://www.memoryandconscience.eu/2011/10/26/representatives-of-the-platform/ Führungsgremien der Plattform 2011]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.stsg.de/cms/node/1693 &amp;#039;&amp;#039;„Plattform des Europäischen Gedenkens und Gewissens“ gegründet. Geschäftsführer erklärt künftige Vorhaben.&amp;#039;&amp;#039;] Pressemeldung der Stiftung Sächsische Gedenkstätten vom 17. Oktober 2011.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Februar 2014 wählten ihn die Mitglieder dieser gesamteuropäischen Museums- und Gedenkstättenvereinigung in Den Haag erneut in ihren Vorstand.&amp;lt;ref&amp;gt;Meldung der Stiftung [https://www.stsg.de/cms/stsg/aktuelles/platform-european-memory-and-conscience-vorstand &amp;#039;&amp;#039;Platform of European Memory and Conscience hat Vorstand wiedergewählt und sechs neue Mitglieder aufgenommen.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; Im November 2015 wählte die Jahresversammlung in Wroclaw Reiprich zum dritten Mal in den Vorstand der Platform.&amp;lt;ref&amp;gt;Pressemeldung der Plattform vom 23. November 2015 [https://www.memoryandconscience.eu/2015/11/23/platform-elects-new-board-admits-three-new-members-and-adopts-statement-on-reconciliation/ &amp;#039;&amp;#039;Platform elects new Board, admits three new Members and adopts statement on reconciliation&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über seine dienstliche Arbeit&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/geschichte/article115302255/Wo-Nazis-Sowjets-und-Stasi-Gefangene-quaelten.html &amp;#039;&amp;#039;Die Welt&amp;#039;&amp;#039; zur Erweiterung der Ausstellung der Gedenkstätte Bautzen um die NS-Repressionsgeschichte]&amp;lt;/ref&amp;gt; hinaus engagiert sich Siegfried Reiprich in und für zivilgesellschaftliche Vereine und Initiativen,&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.tagesspiegel.de/politik/dokumentation-gedenken-und-mahnen-ein-mahnmal-fuer-die-opfer-des-kommunismus/11013930.html Erstunterzeichner Aufruf für Mahnmal für die Opfer der kommunistischen Diktaturen] in Berlin&amp;lt;/ref&amp;gt; so im Verein zu Ehren der Opfer der NS-„Euthanasie“ in [[Großschweidnitz]], dem Lern- und Gedenkort [[Kaßberg-Gefängnis]] in Chemnitz, dem Verein zur Errichtung einer Gedenkstätte für [[Hoheneck (Gefängnis)|die Frauen von Hoheneck]] oder dem Förderverein der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.facebook.com/permalink.php?id=274726162561743&amp;amp;story_fbid=447850738619974 HSH-Förderverein bei facebook]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.foerderverein-hsh.de/documents/Nachrichteninfo_30_2014.pdf |wayback=20150111194540 |text=Nachrichtenblatt des HSH-Fördervereins}}, ein Beispiel&amp;lt;/ref&amp;gt; Er arbeitete in den Gremien der Stiftung Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen mit und war auch Mitglied des Kuratoriums des [[Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst|deutsch-russischen Museums in Berlin-Karlshorst]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.museum-karlshorst.de/de/ueber-uns/traegerverein.html |wayback=20150111194936 |text=Trägerverein Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst: Über uns }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der verhinderte Dialog. Meine politische Exmatrikulation. Eine Dokumentation.&amp;#039;&amp;#039; Schriftenreihe des Robert-Havemann-Archivs, Berlin 1996, ISBN 978-3-9804920-2-7.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die linke Opposition in der DDR als eigene Größe zwischen Prag 1968 und westeuropäischer Studentenrevolte.&amp;#039;&amp;#039; In: Geschichtswerkstatt Jena (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Linke Opposition in der DDR und undogmatische Linke in der BRD, Dokumentation einer Tagung von Friedrich-Ebert-Stiftung und Heinrich-Böll-Stiftung.&amp;#039;&amp;#039; Jena 1996, S. 37–54.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Stasi in der Offensive – der 14. März 2006 in Berlin-Hohenschönhausen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Gerbergasse 18. Thüringer Vierteljahresschrift für Zeitgeschichte und Politik&amp;#039;&amp;#039;, Heft 41 (II/2006), [http://www.magtec.de/downloads/CAT_183/Stasi_in_der_Offensive__Bericht_zum_14032006_v3.pdf (PDF; 77&amp;amp;nbsp;kB)], {{ISSN|1431-1607}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zu den Mechanismen ideologischer Disziplinierung an DDR-Universitäten.&amp;#039;&amp;#039; In: Deutscher Hochschulverband (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Zeitzeugen berichten. Wie die DDR die Universitäten unterdrückte.&amp;#039;&amp;#039; Forum des Hochschulverbandes Heft 67 (März 1999).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eroberung und Konsolidierung der Macht – zwei Phasen in der Geschichte der Stasi.&amp;#039;&amp;#039; In: Karsten Dümmel, Christian Schmitz (Hg.): &amp;#039;&amp;#039;Was war die Stasi? Einblicke in das Ministerium für Staatssicherheit der DDR (MfS).&amp;#039;&amp;#039; Sankt Augustin 2002, ISBN 3-933714-02-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aufbau Ost: Geld statt Geist.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;liberal&amp;#039;&amp;#039; 3/2004, [http://www.magtec.de/downloads/CAT_194/aufbau_ost_liberal_v5.pdf (PDF; 110&amp;amp;nbsp;kB)], {{ISSN|0459-1992}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vakuum und nostalgische Legendenbildung. Vom Umgang mit der DDR-Geschichte an der Berliner Schule.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des Politisch-Akademischen Clubs e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; Neue Folge Nr. 15 (75) 2006, {{ISSN|1433-4178}}.&lt;br /&gt;
* Nancy Aris und Clemens Heitman (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Via Knast in den Westen. Das Kaßberg-Gefängnis und seine Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, Schriftenreihe des Sächsischen Landesbeauftragten für die Stasiunterlagen. Mit Beiträgen von Jan Phillip Wölbern, Ludwig Rehlinger und Siegfried Reiprich u.&amp;amp;nbsp;a., ISBN 978-3-374-03010-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hildigund Neubert]]: &amp;#039;&amp;#039;Siegfried Reiprich.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Hans-Joachim Veen]]/[[Hubertus Knabe]]/[[Ehrhart Neubert]]/[[Manfred Wilke]] u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Opposition und Widerstand in der SED-Diktatur.&amp;#039;&amp;#039; Propyläen Verlag, Berlin 2000, ISBN 3-549-07125-6, S. 296.&lt;br /&gt;
* [[Freya Klier]]: &amp;#039;&amp;#039;Matthias Domaschk und der Jenaer Widerstand.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2007, [http://www.magtec.de/downloads/CAT_183/klier_freya_matthias_domaschk.pdf (PDF; 7,3&amp;amp;nbsp;MB)], ISBN 978-3-00-021021-1.&lt;br /&gt;
* [[Udo Scheer]]: &amp;#039;&amp;#039;Kritisches oder oppositionelles Verhalten? Die Exmatrikulationen von Jürgen Fuchs, Siegfried Reiprich, Roland Jahn und Lutz Rathenow.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;AHF, Jahrbuch der Historischen Forschung&amp;#039;&amp;#039; 2005.&lt;br /&gt;
* {{Der Spiegel|ID=13492284|Titel=Landschaften der Lüge|Autor=[[Jürgen Fuchs (Schriftsteller)|Jürgen Fuchs]]|Jahr=1991|Nr=48|Seiten=87–89|Datum=1991-11-25}}&lt;br /&gt;
* Udo Scheer: &amp;#039;&amp;#039;Jürgen Fuchs. Ein literarischer Weg in die Opposition.&amp;#039;&amp;#039; Jaron Verlag, Berlin 2007, ISBN 3-897-73573-3.&lt;br /&gt;
* Udo Scheer: &amp;#039;&amp;#039;Vision und Wirklichkeit. Die Opposition in Jena in den siebziger und achtziger Jahren.&amp;#039;&amp;#039; Ch. Links Verlag, Berlin 1999, ISBN 3-86153-186-0.&lt;br /&gt;
* Baldur Haase: &amp;#039;&amp;#039;Mielke kontra Pegasus.&amp;#039;&amp;#039; LStU Thüringen, Erfurt 2001, ISBN 3-932303-32-6, S. 140–147.&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Fuchs (Schriftsteller)|Jürgen Fuchs]]: &amp;#039;&amp;#039;Magdalena: MfS, Memfisblues, Stasi, Die Firma, VEB Horch &amp;amp; Guck – ein Roman.&amp;#039;&amp;#039; Rowohlt Verlag, Berlin 1998, ISBN 3-87134-051-0.&lt;br /&gt;
* [[Ehrhart Neubert]]: [http://books.google.de/books?id=HCiSjXdSAQYC&amp;amp;pg=PA240 &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Opposition in der DDR 1949–1989&amp;#039;&amp;#039;]. Ch. Links Verlag, Berlin 1997, ISBN 3-86153-163-1, S. 240 f.&lt;br /&gt;
* Henning Pietzsch: &amp;#039;&amp;#039;Jugend zwischen Kirche und Staat. Geschichte der kirchlichen Jugendarbeit in Jena 1970–1989.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau Verlag, Weimar 2005, ISBN 3-412-17204-9.&lt;br /&gt;
* [[Sandra Pingel-Schliemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Zersetzen. Strategie einer Diktatur.&amp;#039;&amp;#039; Schriftenreihe des Robert-Havemann-Archivs, Berlin 2004, ISBN 3-9804920-7-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.magtec.de/ Siegfried Reiprichs persönliche Internetseite]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|115019677}}&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20110107111613/http://www.horch-und-guck.info/hug/archiv/2000-2003/sonderheft-1/sh0118/ &amp;#039;&amp;#039;„In uns zerbrach auch was. Was haben wir hier noch zu verlieren?“&amp;#039;&amp;#039;] – Interview von [[Doris Liebermann]] mit Siegfried Reiprich zum Tod von [[Matthias Domaschk]].&lt;br /&gt;
* [http://www.tagesspiegel.de/berlin/berlin-hoehenschoenhausen-reiprich-falsches-ddr-verstaendnis-bei-westdeutschen/1297708.html Siegfried Reiprich: Falsches DDR-Verständnis bei Westdeutschen], [[Der Tagesspiegel]]&lt;br /&gt;
* [https://www.heise.de/newsticker/meldung/Tausende-demonstrieren-bundesweit-gegen-ueberwachung-753505.html &amp;#039;&amp;#039;Tausende demonstrieren bundesweit gegen Überwachung.&amp;#039;&amp;#039;] – Beitrag Siegfried Reiprichs zum Aktionstag [[Freiheit statt Angst]].&lt;br /&gt;
* [http://www.zeit.de/2010/22/S-Gedenkstaetten/komplettansicht &amp;#039;&amp;#039;Fast ein Wunder&amp;#039;&amp;#039; – &amp;#039;&amp;#039;Die Zeit&amp;#039;&amp;#039; über die Gedenkstättenlandschaft in Sachsen]&lt;br /&gt;
* [http://www.sz-online.de/sachsen/wir-schlucken-die-kroete-sachsens-gedenkstreit-vor-dem-ende-1536774.html &amp;#039;&amp;#039;Gedenkstättenstreit vor dem Ende&amp;#039;&amp;#039;] – Sächsische Zeitung Mai 2012 zur Novelle des Stiftungsgesetzes durch den Sächsischen Landtag&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=115019677|LCCN=no97054305|VIAF=77035468}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Reiprich, Siegfried}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der Diktatur in der DDR]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Dissident (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bürgerrechtler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Friedensbewegung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen die SED-Diktatur)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Aufarbeitung der SED-Diktatur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1955]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Jena)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Reiprich, Siegfried&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bürgerrechtler und Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Februar 1955&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Jena]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Brighida</name></author>
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