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	<title>Siegfried Reginald Wolf - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T14:55:56Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Siegfried_Reginald_Wolf&amp;diff=2077616&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Richard Lenzen: /* Biografie */ →dito...</title>
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		<updated>2023-11-17T21:37:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Biografie: &lt;/span&gt; →dito...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Siegfried Reginald Wolf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[19. Dezember]] [[1867]] in [[Prag]]; † [[5. Januar]] [[1951]] in [[Haifa]]) war ein österreichischer [[Schach]]spieler.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Biografie ==&lt;br /&gt;
Wolf entstammte einer jüdischen Prager Familie. Ende der 1880er Jahre kam er nach [[Wien]], wo er seine gesamte Schachlaufbahn bestritt. Dabei blieb Wolf Amateur. Beruflich war er erfolgreich und stieg zum wohlhabenden Fabrikanten auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1891 wurde Wolf Mitglied des &amp;#039;&amp;#039;Neuen Wiener Schachklubs&amp;#039;&amp;#039;, der 1897 mit der &amp;#039;&amp;#039;Wiener Schachgesellschaft&amp;#039;&amp;#039; zum [[Wiener Schachklub]] fusionierte. Spätestens seit 1893 zählte er zum Kreis der Wiener Meister. Sein Spielstil wird als ausgewogen beschrieben, Wolf war weder ein typischer [[Strategie (Schach)|Positions]]- noch ein [[Kombination (Schach)|Kombinationsspieler]]. Bei verschiedenen Meisterturnieren belegte er zumeist mittlere Plätze. Seit 1910 war Wolf im neugegründeten &amp;#039;&amp;#039;Landstraßer Schachbund&amp;#039;&amp;#039; aktiv, der bis in die 1920er Jahre zu den spielstärksten Wiener Schachklubs gehörte. Von 1913 bis 1918 führte er zahlreiche Trainingswettkämpfe mit dem jungen [[Ernst Grünfeld (Schachspieler)|Ernst Grünfeld]] durch. Wolf wird in dieser Zeit als Mentor Grünfelds bezeichnet, der ihn hinsichtlich der Spielstärke im Verlauf des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] allmählich übertraf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1925 teilte Siegfried R. Wolf mit [[Albert Becker (Schachspieler)|Albert Becker]] den ersten Platz bei der (inoffiziellen) [[Liste der österreichischen Staatsmeister im Schach|österreichischen Schachmeisterschaft]]. Wolf nahm im fortgeschrittenen Alter als Mitglied der österreichischen Mannschaft an den [[Schacholympiade]]n zwischen [[Schacholympiade 1927|1927]], [[Schacholympiade 1928|1928]] und [[Schacholympiade 1930|1930]] teil. Dabei erzielte er insgesamt 17 Punkte aus 32 Partien (+9 =16 −7).&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.olimpbase.org/players/4uk4kuso.html Siegfried Reginald Wolfs Ergebnisse bei Schacholympiaden] auf olimpbase.org (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Wenig später endete seine Turnierlaufbahn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Anschluss Österreichs]] [[Emigration|emigrierte]] er 1938 nach [[Völkerbundsmandat für Palästina|Palästina]]. In [[Haifa]] war Wolf bis zuletzt Vorsitzender des Schachklubs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Sohn Alfred Emil Wolf (1900–1923) war ebenfalls ein Schachspieler. Der junge Mann verunglückte tödlich in den Schweizer Bergen durch einen Fall bei oder von der [[Jungfrau (Berg)|Jungfrau]]. Bereits vor [[Georgi Michailowitsch Lissizyn|Lissizyn]] spielte er das nach diesem benannte Gambit. Nach Bachmanns &amp;#039;&amp;#039;Schachjahrbuch 1923&amp;#039;&amp;#039; ist Alfred Wolf auch der Erfinder des sogenannten Landstrasse-Gambits 1. Sf3 d5 2. c4.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Edward Winter (Schachhistoriker)|Edward Winter]] in &amp;#039;&amp;#039;Kingpin&amp;#039;&amp;#039; 1998, nachgedruckt in: Edward Winter: &amp;#039;&amp;#039;Kings, Commoners and Knaves&amp;#039;&amp;#039;. Russell Enterprises 1999. S.&amp;amp;nbsp;158.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Präsident des Schachverbandes ==&lt;br /&gt;
Die organisatorischen Fähigkeiten Siegfried R. Wolfs waren allgemein anerkannt, so dass er 1926 zum Präsidenten des [[Österreichischer Schachbund|Österreichischen Schachverbandes]] gewählt wurde. In seine Amtszeit, die bis 1929 ging, fiel eine organisatorische und finanzielle Umgestaltung, an der man im Grundsatz – was die Gleichstellung der Schach-Landesverbände Wien gegenüber betrifft – auch in der Nachkriegszeit festhielt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wolf wurde 1935 in [[Antisemitismus (bis 1945)|antisemitische]] Auseinandersetzungen hineingezogen, in denen es um die Einführung des [[Arierparagraph]]en ging. Es kam zu einer inneren Spaltung des Österreichischen Schachverbandes, der dann 1938 dem [[Großdeutscher Schachbund|Großdeutschen Schachbund]] angegliedert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Michael Ehn]]: &amp;#039;&amp;#039;Ernst Franz Grünfeld. Band 1: Der Variantenkoffer 1911-1920&amp;#039;&amp;#039;. Wiener Schachverlag, Wien 1993, S. 26ff. ISBN 3-9500291-0-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Chessgames|10636}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wolf, Siegfried Reginald}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachspieler (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schachspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Prag)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sportler (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Emigrant zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1867]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1951]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wolf, Siegfried Reginald&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Schachmeister&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=19. Dezember 1867&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Prag]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Januar 1951&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Haifa]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Richard Lenzen</name></author>
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