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	<title>Siegfried Passarge - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Siegfried_Passarge&amp;diff=635311&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Isodor Pacelli: Empfohlene Zitierweise https://www.pacelli-edition.de/Schlagwort/25035</title>
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		<updated>2026-04-01T05:56:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Empfohlene Zitierweise https://www.pacelli-edition.de/Schlagwort/25035&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Otto Karl Siegfried Passarge (1866-1958).jpg|mini|Siegfried Passarge (1866–1958)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Otto Karl Siegfried Passarge&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[28. November]] [[1866]]&amp;lt;ref&amp;gt;laut fehlerhaftem Eintrag im [[Kirchenbuch]] 26. Februar 1867; vgl. {{NDB|20|88|89|Passarge, Siegfried|Viola Imhof|11605199X}}&amp;lt;/ref&amp;gt; in [[Königsberg (Preußen)]]; † [[26. Juli]] [[1958]] in [[Bremen]]) war ein deutscher [[Geograph]], [[Geologe]] und [[Paläontologe]] aus Ostpreußen. Als paläontologisch denkender Geologe entwickelte er bereits Ende des 19. Jahrhunderts eine moderne [[Biostratigraphie|biostratigraphische]] und [[Lithostratigraphie|lithostratigraphische]] Feingliederung des Oberen [[Buntsandstein]]s (Röt) in [[Thüringen]]. Als Geograph trug er wesentlich zur Landeskunde Afrikas bei und gilt als Begründer der [[Landschaftsgeografie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn des Oberlandesgerichtsrates und Reiseschriftstellers [[Ludwig Passarge]] besuchte in Königsberg das Friedrichskollegium ([[Collegium Fridericianum]]). Nach dem Abitur studierte er [[Geographie]] in Berlin und Jena. 1891 erfolgte die [[Promotion (Doktor)|Promotion]] auf dem Gebiet der [[Geologie]]. 1892 legte er zusätzlich das Examen in [[Medizin]] ab. 1894 wurde er Mitglied der [[Deutsche Geologische Gesellschaft|Deutschen Geologischen Gesellschaft]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://archive.org/stream/zeitschriftderde7219deut#page/n303/mode/2up Mitgliederverzeichnis Deutsche Geologische Gesellschaft März 1921]&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus dem Wehrdienst ging er als Unterarzt hervor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1894 arbeitete Passarge als Mediziner in Berlin und nahm an einer Expedition nach [[Residentur Adamaua|Adamaua]] teil, bei der die Nordgrenzen der damaligen [[Deutsche Kolonie Kamerun|deutschen Kolonie Kamerun]] festgelegt wurden. Seine geographischen und geologischen Untersuchungen des [[Benue]]-[[Sedimentbecken|Beckens]] setzten Maßstäbe. In den Jahren 1896 bis 1899 bereiste Passarge als Geologe der Gesellschaft &amp;#039;&amp;#039;British West Charterland&amp;#039;&amp;#039; das [[Südliches Afrika|Südliche Afrika]]. Dabei wurden die Möglichkeiten, Gold und Diamanten in der [[Kalahari]] zu fördern, untersucht. 1901/1902 nahm er an einer Expedition im mittleren [[Orinoco]]gebiet Südamerikas teil. 1906/1907 folgten Reisen in [[Algerien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1904 bis 1905 war Passarge [[Privatdozent]] für Geographie in Berlin. 1905 erhielt er einen Lehrstuhl für Geographie in Breslau. Der spätere Journalist und Chefredakteur [[Hugo Reinhart]] besuchte bei ihm Vorlesungen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Lebenslauf&amp;#039;&amp;#039; von Hugo Reinhart. In: (Aus dem Zoologischen Institut der Universität Breslau) &amp;#039;&amp;#039;Ueber den feineren Bau einiger Nephthyiden&amp;#039;&amp;#039;. „Inaugural-Dissertation zur Erlangung der Doktorwürde der Hohen philosophischen Fakultät der Königl. Universität Breslau &amp;quot;eingereicht und mit ihrer Genehmigung veröffentlicht von Hugo Reinhart aus Breslau“, Verlag Gustav Fischer, Jena 1907, Anhang.&amp;lt;/ref&amp;gt; Passarge wechselte 1908 als Professor an das [[Hamburgisches Kolonialinstitut|Kolonialinstitut]] in Hamburg, wo er bis 1936 tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein 1908 in Leipzig erschienenes Werk über „Südafrika“, gemeint sind wesentliche Teile des Südlichen Afrikas, beschreibt geographische, völkerkundliche und ökonomische Aspekte aus Territorien, die im Wesentlichen heute in [[Angola|Südangola]], [[Botswana]], [[Namibia]], Südafrika, [[Sambia]] sowie in Teilen [[Malawi]]s, [[Simbabwe]]s sowie [[Mosambik]]s liegen.&amp;lt;ref&amp;gt;Siegfried Passarge: &amp;#039;&amp;#039;Südafrika. Eine Landes-, Volks- und Wirtschaftskunde&amp;#039;&amp;#039;. Verlag von Quelle &amp;amp; Meyer, Leipzig 1908&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum [[Völkermord an den Herero und Nama]] (1904 bis 1908) nimmt Passarge darin im Kapitel „Kurzer Abriß der Geschichte Südafrikas“ wie folgt Stellung:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Auf den Aufstand, der im September 1903 ausbrach und im August und September 1904 mit der Aufreibung des [[Herero]]volkes im wesentlichen seinen Abschluß fand, braucht wohl nicht näher eingegangen zu werden. […] Vernichtet sind sie jedenfalls nicht, wenn auch vielleicht auf ein Drittel oder die Hälfte reduziert. […] Noch weniger läßt sich die Wirkung des Krieges auf die [[Hottentotten]]stämme beurteilen. […] Von den Männern ist allerdings ein erheblicher Teil umgekommen oder in die Kapkolonie geflüchtet. Wie dem auch sei, die Stammesorganisation der Hottentotten wird nach dem Krieg definitiv beseitigt werden müssen, und die als Rasse allmählich ebenso verschwinden, wie in der Kapkolonie.&lt;br /&gt;
 |Autor=Siegfried Passarge&lt;br /&gt;
 |Quelle=&amp;#039;&amp;#039;Südafrika. Eine Landes-, Volks- und Wirtschaftskunde&amp;#039;&amp;#039;. Verlag von Quelle &amp;amp; Meyer, Leipzig 1908, S. 188–189.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein rabiater [[Antisemitismus]] machte sich bereits in den 1920er Jahren selbst in Vorlesungen bemerkbar und führte 1927 zu einer entsprechenden Anfrage von [[Deutsche Demokratische Partei|DDP]]-Abgeordneten der Hamburger [[Hamburgische Bürgerschaft|Bürgerschaft]] an den Senat.&amp;lt;ref&amp;gt;Holger Fischer, Gerhard Sandner: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte des Geographischen Seminars der Hamburger Universität im „Dritten Reich“.&amp;#039;&amp;#039; In: Eckart Krause, Ludwig Huber, Holger Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Hochschulalltag im »Dritten Reich«. Die Hamburger Universität 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. Teil 3 (= &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Beiträge zur Wissenschaftsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, 3). Dietrich Reimer Verlag, Berlin 1991, ISBN 3-496-00882-2, S. 1201 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr darauf gab er im [[Hammer-Verlag]] des [[Theodor Fritsch]] eine deutsche Ausgabe des judenfeindlichen Traktats „Das Buch vom Kahal“ von [[Jakow Alexandrowitsch Brafman|Jacob Brafmann]] heraus. 1929 nannte ihn die Berliner Presse „einen geistigen Kumpanen der [[Artur Dinter|Dinter]] und [[Erich Ludendorff|Ludendorff]]“ und warf ihm „Judenfresser-Propaganda“ vor.&amp;lt;ref&amp;gt; Holger Fischer/Gerhard Sandner: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte des Geographischen Seminars der Hamburger Universität im „Dritten Reich“.&amp;#039;&amp;#039; In: Eckart Krause, Ludwig Huber, Holger Fischer: &amp;#039;&amp;#039;Hochschulalltag im »Dritten Reich«. Die Hamburger Universität 1933–1945&amp;#039;&amp;#039;. Teil 3 (= &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Beiträge zur Wissenschaftsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, 3). Dietrich Reimer Verlag, Berlin 1991, ISBN 3-496-00882-2, S. 1207&amp;lt;/ref&amp;gt; Dennoch nahmen ihn die [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina|Leopoldina]] 1925 als Mitglied&amp;lt;ref&amp;gt;{{Leopoldina|5942|IDName=siegfried-passarge|Name=Siegfried Passarge|Kommentar=|Datum=1. Februar 2016}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und die [[Bayerische Akademie der Wissenschaften]] 1926 als korrespondierendes Mitglied auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BAdW|2307|Name=Prof. Dr. Siegfried Passarge|Kommentar= |Datum=1. Februar 2016}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine [[Bellizismus|bellizistische]] Haltung Passarges wurde in der &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Universitätszeitung&amp;#039;&amp;#039; im Frühjahr 1925 erkennbar, die im Widerspruch zu Artikel 148 (Erziehung im Geiste der Völkerverständigung)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Weimarer Reichsverfassung]]: [https://www.pacelli-edition.de/Schlagwort/25035 &amp;#039;&amp;#039;Artikel 148&amp;#039;&amp;#039;]. In: Kritische Online-Edition der Nuntiaturberichte [[Pius XII.|Eugenio Pacellis]] (1917–1929).&amp;lt;/ref&amp;gt; der [[Weimarer Verfassung]] stand:&amp;lt;ref&amp;gt;zitiert nach: Erich Obst: [https://pm20.zbw.eu/mirador/?manifestId=https://pm20.zbw.eu/iiif/folder/pe/013273/manifest.json &amp;#039;&amp;#039;Kunst, Wissenschaft und Leben : Eine ganz besonder Zierde&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;Hamburger Echo&amp;#039;&amp;#039;, 1. März 1925.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Die Freiheit eines Staatswesens kann ohne Kriegstüchtigkeit unmöglich behauptet werden. Der internationale Phantomidealismus wirkt verheerend. […] Der allgemeine Weltfriede muß daran scheitern, daß eine völlige Ausschaltung der Selbstsucht, des Rechtes des Stärkeren, einfach ein Unding ist. […] Denn nach Ausschaltung des Kampfes ums Dasein würde eine solche körperliche und geistige Degeneration einsetzen, daß ein moralisches Chaos, ein Mord und Totschlag von noch nie gesehenem Umfange einsetzen würde. […] Der blutigste Krieg ist kulturfördernder als jene [Anm.: die Pazifisten].&lt;br /&gt;
 |Autor=Siegfried Passarge&lt;br /&gt;
 |Quelle=&amp;#039;&amp;#039;Die staatserhaltenden Kardinaltugenden&amp;#039;&amp;#039;, Hamburger Universitäts-Zeitung, 1925}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum 1. November 1933 konnte er trotz der [[Mitglieder-Aufnahmesperre der NSDAP|Aufnahmesperre]] der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] beitreten (Mitgliedsnummer 1.801.910),&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/31731566&amp;lt;/ref&amp;gt; wofür er sich in einem Schreiben an [[Martin Bormann]] bedankte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee&amp;quot;&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945&amp;#039;&amp;#039;. Aktualisierte Ausgabe. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-596-16048-0, S. 450–451.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 11. November 1933 unterzeichnete er das [[Bekenntnis der deutschen Professoren zu Adolf Hitler]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschungsgebiete ==&lt;br /&gt;
Passarges Forschungsgebiete waren vor allem [[Afrika]] und [[Südamerika]]. Er schrieb zahlreiche Beiträge zur [[Geomorphologie]] und zur [[Landschaftskunde]]. Ein wesentlicher Forschungsbereich Siegfried Passarges war die [[Landschaftsgeographie]], als deren Begründer er gilt. Er etablierte dieses nunmehrige Teilgebiet der Geografie in seinem 3-bändigen [[Lehrbuch]] &amp;#039;&amp;#039;Die Grundlagen der Landschaftskunde&amp;#039;&amp;#039;. Darin erhebt er die &amp;#039;&amp;#039;[[Landschaft]]&amp;#039;&amp;#039; zum zentralen Begriff der Geografie. Diese soll als „natürliche Landschaften“ jene Erdräume betrachten und verstehen, die [Zitat] &amp;#039;&amp;#039;in [[Orographie]], [[Geologie]], Geomorphologie, [[Klima]], [[Bewässerung]], [[Pflanzenwelt|Pflanzen]]- und [[Tierwelt]] ... in allen wesentlichen Punkten übereinstimmen&amp;#039;&amp;#039;. Damit wollte Passarge – der ja auch Geologe war – die Vorherrschaft der Morphologie bei der Landschaftsbetrachtung beenden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese umfassendere Sicht des wichtigsten Forschungsobjekts der Geographen wurde in den Folgejahrzehnten u.&amp;amp;nbsp;a. durch [[Otto Wernli]], [[Kurt Bürger (Geograph)|Kurt Bürger]] und [[Dieter Steiner]] weiterentwickelt, fand allerdings noch zu Passarges Lebzeiten eine heftige Gegnerschaft in [[Alfred Hettner]], der anstelle einer &amp;#039;&amp;#039;vergleichenden Landeskunde&amp;#039;&amp;#039; eine [[Chorologie|Stufenleiter]] von Individualräumen (Erdteil, Land, Landschaft, Örtlichkeit) setzen wollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Monographien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Röth im östlichen Thüringen.&amp;#039;&amp;#039; Inaugural-Dissertation der philosophischen Fakultät zu Jena, Gustav Fischer, Jena 1891&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Röth im östlichen Thüringen.&amp;#039;&amp;#039; In: Jenaische Zeitschrift für Naturwissenschaft, 26, Neue Folge 19, Jena 1892, S. 1–88&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Adamaua. Bericht über die Expedition des Deutschen Kamerun-Komitees in den Jahren 1893/94&amp;#039;&amp;#039;, Dietrich Reimer, Berlin 1895 [https://archive.org/stream/sdafrikaeineland00pass#page/n5/mode/2up Archive]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kalahari. Versuch einer physisch-geographischen Darstellung der Sandfelder des südafrikanischen Beckens,&amp;#039;&amp;#039; Textband, Dietrich Reimer, Berlin 1904 [https://archive.org/stream/Passarge-Siegfried-Die-Kalahari/PassargeSiegfried-DieKalahari1904839S.Scan#page/n1/mode/2up Archive]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Südafrika. Eine Landes-, Volks- und Wirtschaftskunde&amp;#039;&amp;#039;, Quelle &amp;amp; Meyer, Leipzig 1908 [https://archive.org/stream/sdafrikaeineland00pass#page/n5/mode/2up Archive]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Physiologische Morphologie.&amp;#039;&amp;#039; 1912.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Grundlagen der Landschaftskunde.&amp;#039;&amp;#039; 3 Bände. L. Friederichsen &amp;amp; Company, 1919/1920.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vergleichende Landschaftskunde. Heft 1, Aufgaben und Methoden der vergleichenden Landschaftskunde&amp;#039;&amp;#039;, Dietrich Reimer/Ernst Vohsen/A.-G., Berlin 1921 [https://archive.org/stream/vergleichendelanv1t5pass#page/n3/mode/2up Heft 1-5 Archive]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vergleichende Landschaftskunde. Heft 2, Kältewüsten und Kältesteppen&amp;#039;&amp;#039;, Dietrich Reimer/Ernst Vohsen/A.-G., Berlin 1921&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vergleichende Landschaftskunde. Heft 3, Der Mittelgürtel&amp;#039;&amp;#039;, Dietrich Reimer/Ernst Vohsen/A.-G., Berlin 1922&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vergleichende Landschaftskunde. Heft 4, Der heisse Gürtel&amp;#039;&amp;#039;, Dietrich Reimer/Ernst Vohsen/A.-G., Berlin 1924&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vergleichende Landschaftskunde. Heft 5, Der Mensch im heissen Gürtel&amp;#039;&amp;#039;, Dietrich Reimer/Ernst Vohsen/A.-G., Berlin 1930&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Landschaft und Kulturentwicklung in unseren Klimabreiten,&amp;#039;&amp;#039; L. Friederichsen &amp;amp; Co., Hamburg 1922 [https://archive.org/stream/landschaftundkul00pass#page/n3/mode/2up Archive]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Landschaftsgürtel der Erde.&amp;#039;&amp;#039; Ferdinand Hirt, Breslau 1923.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Klima und Landschaftsbild.&amp;#039;&amp;#039; Velhagen &amp;amp; Klasing, Braunschweig 1927. (=&amp;#039;&amp;#039;[[Land und Leute. Monographien zur Erdkunde]]&amp;#039;&amp;#039; Band 36)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Judentum als landschaftskundlich-ethnologisches Problem.&amp;#039;&amp;#039; J. F. Lehmanns Verlag, München 1929.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Geographische Völkerkunde.&amp;#039;&amp;#039; Safari-Verlag, Berlin 1951.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Herausgeberschaften&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* [[Jakow Alexandrowitsch Brafman|Jacob Brafmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Buch vom Kahal.&amp;#039;&amp;#039; Auf Grund einer neuen Verdeutschung des russischen Originals herausgegeben von Dr. Siegfried Passarge. 2 Bände. Hammer-Verlag, Leipzig 1928 ([http://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/freimann/content/titleinfo/896805 Digitalisat] in der Freimann-Sammlung der Universitätsbibliothek der Goethe-Universität Frankfurt am Main).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Holger Fischer]]/[[Gerhard Sandner]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte des Geographischen Seminars der Hamburger Universität im „Dritten Reich“.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Eckart Krause]]/[[Ludwig Huber (Pädagoge)|Ludwig Huber]]/Holger Fischer: Hochschulalltag im »Dritten Reich«. Die Hamburger Universität 1933–1945, Teil 3 (Hamburger Beiträge zur Wissenschaftsgeschichte 3). Dietrich Reimer Verlag, Berlin 1991, ISBN 3-496-00882-2, S. 1201 f., 1206–1214.&lt;br /&gt;
* [[Karl Hoheisel]]: &amp;#039;&amp;#039;Siegfried Passarges „Das Judentum als landschaftskundlich-ethnologisches Problem“ – Paradigma einer zeitgemäßen Religionsgeographie?&amp;#039;&amp;#039; In: Manfred Büttner et al. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Religion und Siedlungsraum.&amp;#039;&amp;#039; Reimer, Berlin 1986, {{Falsche ISBN|3-496-00896-5}}, S. 55–82.&lt;br /&gt;
* Boris Michel: [http://www.geogr-helv.net/69/193/2014/ &amp;#039;&amp;#039;Antisemitismus, Großstadtfeindlichkeit und reaktionäre Kapitalismuskritik in der deutschsprachigen Geographie vor 1945&amp;#039;&amp;#039;]. In: Geographica Helvetica 69, 2014, S. 193–202.&lt;br /&gt;
* {{NDB|20|88|89|Passarge, Siegfried|Viola Imhof|11605199X}}&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Sandner]], Mechtild Rössler: &amp;#039;&amp;#039;Schriftenverzeichnis und Nachlaß von Siegfried Passarge.&amp;#039;&amp;#039; 3., überarbeitete Auflage. Wirtschaftsgeographische Abteilung der Universität Hamburg, Hamburg 1998 (als Manuskript gedruckt).&lt;br /&gt;
* [http://www.ub.bildarchiv-dkg.uni-frankfurt.de/Bildprojekt/Lexikon/php/suche_db.php?suchname=Passarge &amp;#039;&amp;#039;Passarge, Siegfried.&amp;#039;&amp;#039;] In: [[Heinrich Schnee]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Koloniallexikon.&amp;#039;&amp;#039; Quelle &amp;amp; Meyer, Leipzig 1920, Bd. 3, S. 25.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|11605199X}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|11605199X}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/013273}}&lt;br /&gt;
* [https://leibniz-ifl.de/fileadmin/Redaktion/Bibliothek_Archiv/Archiv_Findb%C3%BCcher_PDF/Passarge.pdf Nachlass] im Archiv für Geographie des [[Leibniz-Institut für Länderkunde|Leibniz-Instituts für Länderkunde]] in Leipzig.&lt;br /&gt;
* [https://www.hpk.uni-hamburg.de/resolve/id/cph_person_00000107 &amp;#039;&amp;#039;Passarge, Siegfried&amp;#039;&amp;#039;]. In: Hamburger Professorinnen- und Professorenkatalog.&lt;br /&gt;
* [https://hamburg-ns-dabeigewesene.de/item/574 Biografien-Datenbank: NS‑Dabeigewesene]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=11605199X|LCCN=n88640062|VIAF=56764600}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Passarge, Siegfried}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geograph (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geograph (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Paläontologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Breslau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Universität Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Ostpreußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kamerun, Kolonie)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1866]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1958]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Gustav-Nachtigal-Medaille]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Passarge, Siegfried&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Passarge, Otto Karl Siegfried (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Geograph, Geologe und Paläontologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=28. November 1866&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Königsberg (Preußen)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Juli 1958&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bremen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Isodor Pacelli</name></author>
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