<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Siegfried_II._von_Eppstein</id>
	<title>Siegfried II. von Eppstein - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Siegfried_II._von_Eppstein"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Siegfried_II._von_Eppstein&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-12T01:34:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Siegfried_II._von_Eppstein&amp;diff=124030&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: Form, typo</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Siegfried_II._von_Eppstein&amp;diff=124030&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-07-26T22:32:41Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Siegfried II. von Eppstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* um 1165; † [[9. September]] [[1230]] in [[Erfurt]]) aus dem Geschlecht der [[Herren von Eppstein]] war [[Erzbischof]] von [[Kurmainz|Mainz]] und somit auch [[Erzamt|Erzkanzler]] des [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reiches]]. Die Eppsteiner, denen im Spätmittelalter der Aufbau einer der bedeutendsten Adelsherrschaften in Hessen gelang und die bereits um 1200 reich begütert in Spessart, Taunus und Wetterau waren, waren als Herren hochadlig und stellten im 13. Jahrhundert gleich vier [[Erzbistum Mainz|Mainzer]] Erzbischöfe.&amp;lt;ref&amp;gt;Regina Schäfer: &amp;#039;&amp;#039;Die Herren von Eppstein – Herrschaftsausübung, Verwaltung und Besitz eines Hochadelsgeschlechts im Spätmittelalter.&amp;#039;&amp;#039; 2000, ISBN 3-930221-08-X.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegfried II von Eppstein.jpg|mini|Siegfried II. auf dem Rupertsberger Antependium]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Siegfried wurde als zweiter Sohn [[Gerhard I. (Eppstein)|Gerhards I. von Eppstein]] geboren und schlug eine kirchliche Laufbahn ein. Schon 1189 war er Inhaber der [[Propstei (Kirche)|Propstei]] von [[St. Gangolf (Mainz)|St. Gangolf]] in Mainz. Hinzu kamen 1194 die Propstei [[Martinskirche (Worms)|St. Martin]] in Worms und 1196 die von [[St. Peter (Mainz)|St. Peter]] in Mainz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod von Erzbischof [[Konrad I. von Wittelsbach]] im Oktober 1200 war das [[Mainzer Domkapitel]] in zwei Fraktionen gespalten. Die Mehrheit erkannte [[Philipp von Schwaben]] als König an und setzte sich für den [[Staufer|staufisch]] gesinnten Wormser Bischof [[Leopold II. von Schönfeld]] (auch: Luitpold von Scheinfeld) als neuen Erzbischof ein. Die Minderheit des Kapitels wählte jedoch in [[Bingen am Rhein|Bingen]] den Kandidaten der [[Welfen|welfischen]] Seite, Siegfried von Eppstein, zum neuen Erzbischof. Mit Hilfe Philipps gelang es Leopold zwar, Siegfried aus Bingen zu vertreiben, doch dieser floh nach [[Köln]], wo er sich mit den Welfen verbündete und sogleich Bingen und auch Mainz eroberte. Die Bischofsweihe spendete ihm der Päpstliche Legat Kardinal [[Guy Paré]]. Mitkonsekratoren waren [[Adolf von Altena]], Erzbischof von Köln, und [[Hermann von Katzenelnbogen]], Bischof von Münster. Zu Weihnachten 1200 krönte er den Welfen [[Otto IV. (HRR)|Otto IV.]] zum Dank zum König.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Papst [[Innozenz III.]] erkannte 1201 Otto als König an und erklärte Siegfried zum rechtmäßigen Erzbischof von Mainz. Doch Philipp behielt so viele Anhänger, dass nach 1205 von einem Königtum Ottos keine Rede mehr sein konnte, zumal sich auch Innozenz inzwischen für den Staufer aussprach. Dies wirkte sich auch auf das Pontifikat Siegfrieds als Erzbischof aus. Er konnte sich im Bistum nicht durchsetzen und ging daher 1206 nach [[Rom]], wo er nach einigen Quellen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Miranda|ID=bios1206.htm#Eppstein|Artikel=Eppstein, Siegfried von}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (aber nicht restlos belegt) als [[Kardinalpriester]] an &amp;#039;&amp;#039;[[Santa Sabina]]&amp;#039;&amp;#039; tätig war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 21. Juni 1208 wurde Philipp von Schwaben in [[Bamberg]] ermordet. Dies ließ die staufische Opposition im Reich kollabieren, wodurch sich auch Leopold nicht auf dem Mainzer Erzbischofsstuhl halten konnte. Er überließ ihn daher Siegfried, der im selben Jahr als [[päpstlicher Legat]] aus Rom zurückgekehrt war. Die Adligen von Eppstein sollten in der Folge den Erzstuhl in Mainz bis 1305 gleich viermal besetzen. In diese Epoche fallen Höhepunkt und Untergang der mittelalterlichen Kaiseridee und das [[Interregnum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Kaiserkrönung Ottos IV. am 4. Oktober 1209 brach jedoch Streit zwischen dem Papst und dem neuen Kaiser aus, da dieser nicht, wie versprochen, auf kaiserliche Rechte und Güter in Italien verzichten wollte. Siegfried stellte sich daher gegen seinen langjährigen Weggefährten. 1212 wurde er zum päpstlichen Legaten ernannt und krönte den Staufer [[Friedrich II. (HRR)|Friedrich II.]], für dessen Wahl zum Kaiser er sich einsetzte, am 9. Dezember 1212 in Mainz. Als Reaktion auf diesen „Verrat“ richtete Otto IV. in den mainzischen Gebieten erhebliche Zerstörungen an. Doch Otto stand auf verlorenem Posten und wurde 1214 bei [[Tournai]] von Friedrich II. und dessen französischen Verbündeten [[Philipp II. (Frankreich)|Philipp II. August]] geschlagen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 25. Juli 1215 krönte Erzbischof Siegfried Friedrich abermals in [[Aachen]]. Ob er an dem gleich darauf beginnenden Kreuzzug teilnehmen wollte, ist umstritten. Fest steht jedoch, dass er nie im Heiligen Land war und dass er 1215 am [[Viertes Laterankonzil|IV. Laterankonzil]] teilnahm. 1220 nahm er auch an der Kaiserkrönung Friedrichs II. in [[Rom]] teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die langwährende Abwesenheit Friedrich II. aus Deutschland und die Ermordung des von ihm benannten Reichsverwesers, Erzbischof [[Engelbert I. von Köln]], im November 1225 ermöglichten Siegfried in der Folge, großen Einfluss auf die Reichspolitik zu nehmen. An dem Streit zwischen Papst [[Gregor IX.]] und Friedrich beteiligte er sich nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siegfried starb am 9. September 1230 in Erfurt und wurde in der dortigen [[Erfurter Dom|Marienkirche]] beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Nachfolger, der wie er die Landesherrschaft Mainz ausbaute, war sein Neffe [[Siegfried III. von Eppstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ADB|34|259|260|Siegfried II|[[Friedrich Wilhelm Schirrmacher]]|ADB:Siegfried II.}}&lt;br /&gt;
* Heinrich Lewin:&amp;lt;ref&amp;gt;[https://nordhausen-wiki.de/wiki/Heinrich_Lewin Heinrich Lewin – NordhausenWiki], abgerufen am 3. Februar 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Der Mainzer Erzbischof Siegfried II. von Eppstein&amp;#039;&amp;#039;. Schlüchtern 1895&lt;br /&gt;
* [[Georg Wilhelm Sante]]: &amp;#039;&amp;#039;Siegfried II. von Eppstein, Erzbischof von Mainz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Nassauische Lebensbilder&amp;#039;&amp;#039;, 1940, S. 1–16.&lt;br /&gt;
* {{LexMA|7|1866|1867|Siegfried II., Erzbischof von Mainz (1200–1230)|[[Alois Gerlich]]}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|24|348|349|Siegfried II. von Eppstein|Regina Schäfer|13686337X}}&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20110205043232/http://www.bautz.de/bbkl/s/siegfried II.shtml |autor=[[Sigrid Duchhardt-Bösken]]|artikel=Siegrfried II von Eppstein|band=10|spalten=102-103}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Siegfried II of Eppstein|Siegfried II. von Eppstein|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Germania Sacra|gnd=13686337X}}&lt;br /&gt;
* {{Miranda|ID=bios1206.htm#Eppstein|Artikel=Eppstein, Siegfried von|Abruf=2016-08-03}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=13686337X|titel=Eppstein, Siegfried II. von|datum=2020-09-09}}&lt;br /&gt;
* {{RPPD Vw|nr=-pma0520}}&lt;br /&gt;
* {{Catholic-hierarchy|Typ=b|ID=beppensi}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|VORGÄNGER=[[Konrad I. von Wittelsbach]]|NACHFOLGER=[[Siegfried III. von Eppstein]]|AMT=[[Liste der Bischöfe von Mainz|Erzbischof von Mainz]]|ZEIT=1200–1230&amp;lt;br /&amp;gt;Schisma bis 1208}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13686337X|VIAF=81138450}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Siegfried 02 #Eppstein}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des Adelsgeschlechts Eppstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (13. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kardinal (13. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzbischof von Mainz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzkanzler für Germanien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 12. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1230]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Siegfried II. von Eppstein&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Erzbischof von Mainz, Reichserzkanzler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 1165&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=9. September 1230&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Erfurt]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
	</entry>
</feed>