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	<title>Siegfried II. Bock - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Siegfried_II._Bock&amp;diff=1938283&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2024-08-13T07:23:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Siegfried Bock&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Sifridus (Cifrid, Syuert) de Buck (van Boek, Buk)&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Diplomatische Beiträge zur Geschichte Pommerns aus der Zeit Bogislaws X.&amp;#039;&amp;#039; (Robert Klempin, Hrsg.). Berlin 1859, [http://books.google.de/books?id=MdwAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA425 S. 425, linke Spalte oben].&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Buche&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Buch&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Petersohn&amp;quot; /&amp;gt;  (* in [[Słupsk|Stolp]]; † [[15. Mai]] [[1446]] in [[Kamień Pomorski|Cammin]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmidt&amp;quot; /&amp;gt;) war ein deutscher [[römisch-katholische Kirche|römisch-katholischer]] [[Theologe]], Kanzler des Königs [[Erik VII. (Dänemark)|Erich I.]] von Dänemark, Norwegen und Schweden und als &amp;#039;&amp;#039;Siegfried II.&amp;#039;&amp;#039; [[Bistum Cammin|Bischof von Cammin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Siegfried wurde in Stolp geboren. Er stammte aus der ursprünglich in der Altmark, seit dem 14. Jahrhundert in der Uckermark und in Pommern ansässigen adligen Familie [[Buch (brandenburgisches Adelsgeschlecht)|Buch]] (auch Bock, Buche, Buk). Eine Verwandtschaft mit dem von 1398 bis 1410 regierenden Camminer Bischof [[Nikolaus Bock von Schippenbeil]] ist nicht anzunehmen, zumal für diesen der Familienname „Bock“ nicht in zeitgenössischen Quellen belegt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Jürgen Petersohn]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kamminer Bischöfe des Mittelalters.&amp;#039;&amp;#039; Schwerin 2015, ISBN 978-3-944033-09-9, S. 65.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siegfried war [[Archidiakonat|Archidiakon]] von [[Pyrzyce|Pyritz]] und um 1420 [[Generalvikar]] des Bistums Cammin unter dem Bischof [[Magnus von Sachsen-Lauenburg]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hellmuth Heyden: &amp;#039;&amp;#039;Kirchengeschichte von Pommern.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, 1937, S. 125.&amp;lt;/ref&amp;gt; König [[Erik VII. (Dänemark)|Erich I.]] von Dänemark, Norwegen und Schweden aus dem [[Greifen]]haus machte ihn zu seinem [[Kanzler (Mittelalter)|Kanzler]]. Auf dessen Vorschlag wählte ihn das [[Domkapitel Cammin|Camminer Domkapitel]] 1424 zum Bischof. Durch Papst [[Martin V.]] wurde er am 10. Mai 1424 [[Provision#Provision im Kirchenrecht|providiert]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmidt&amp;quot; /&amp;gt; Zur Unterscheidung von Bischof [[Siegfried I. (Cammin)|Siegfried I.]], der von 1186 bis 1191 amtierte, wird er in der [[Liste der Bischöfe von Cammin]] gemeinhin als &amp;#039;&amp;#039;Siegfried II.&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald kam es zum Wiederaufleben des Streits, der nach der Amtszeit [[Bogislaw VIII. (Pommern)|Bogislaws VIII.]] als Administrator des Camminer Stifts (1386–1392) zwischen diesem und dem Camminer Bistum ausgebrochen und von Bogislaws Witwe, Herzogin Sophie, und deren Sohn [[Bogislaw IX. (Pommern)|Bogislaw IX.]] fortgesetzt worden war.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Wilhelm Ebeling: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen Bischöfe bis zum Ende des sechzehnten Jahrhunderts - Biographisch, literarisch, historisch und kirchenstatistisch dargestellt&amp;#039;&amp;#039;. 1. Band, Leipzig 1858, [http://books.google.de/books?id=RqAAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA130 S. 130-131, Nr. 19].&amp;lt;/ref&amp;gt; Vordergründig ging es dabei um Ländereien, Schlösser und Nutzungsrechte des Stiftsgebietes, der eigentliche Streitpunkt war aber das Abhängigkeitsverhältnis des Bistums von der Landesherrschaft. Die Streitigkeiten wurden 1436 mit einem Vertrag beendet, in dem unter anderem die ausdrückliche Zustimmung des pommerschen Herzogs bei der Wahl eines neuen Bischofs vereinbart wurde. Mit der Bestätigung der Schirmherrschaft der Pommernherzöge über das Bistum Cammin wurde die 1417 durch König [[Sigismund (HRR)|Sigismund]] anerkannte [[Reichsunmittelbarkeit]] des Bistums aufgegeben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmidt&amp;quot; /&amp;gt; Am 10. Juni 1435 wurde er dem [[Konzil von Basel]] prokuratorisch inkorporiert und stellte sich damit offen auf die Seite der Konzilspartei. Dem schlossen sich später auch die pommerschen Herzöge an. Die Absicht selber zum Konzil zu reisen, wie sie im Zusammenhang mit der Verpfändung von Büchern des Camminer Domkapitels an [[Stettin]]er und Camminer [[Domherr]]en verschiedentlich angeführt wird,&amp;lt;ref&amp;gt;Hellmuth Heyden: &amp;#039;&amp;#039;Kirchengeschichte von Pommern.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, 1937, S. 262.&amp;lt;/ref&amp;gt; bestand jedoch nicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Petersohn&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die finanzielle Lage des Bistums während seiner Amtszeit veranlasste ihn wiederholt Kredite aufzunehmen. Besonders der Stadt [[Kołobrzeg|Kolberg]] verpfändete er dafür verschiedene Hebungen, Pachten und andere Einnahmequellen. Als er 1442 Ansprüche auf die Kolberger [[Saline]] und den Hafen erhob, kam es zum offenen Konflikt mit der Stadt. Im Bündnis mit dem Herzog Bogislaw IX. wurde Kolberg belagert. Diese wehrte jedoch alle Angriffe ab. Die Konflikte zwischen Bistum und Stadt wurden in der Amtszeit seines Nachfolgers [[Henning Iven]] bis 1468 fortgesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;Hellmuth Heyden: &amp;#039;&amp;#039;Kirchengeschichte von Pommern.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, 1937, S. 258–259.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siegfried II. ließ im Jahr 1440 eine [[Diözesansynode|Synode]] durchführen. Dabei untersagte er verschiedene weltliche Vergnügungen und lasterhafte Ausschweifungen, ebenso die um sich greifende Erbschleicherei von Geistlichen am Sterbebett Dahinscheidender. Bei Zuwiderhandlung drohte er Geldstrafen an. Außerdem wurde das gottesdienstliche Leben geregelt, indem die Zahl der zu lesenden [[Heilige Messe|Messen]] für den einzelnen Priester festgelegt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Hellmuth Heyden: &amp;#039;&amp;#039;Kirchengeschichte von Pommern.&amp;#039;&amp;#039; Band 1, 1937, S. 269.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
*[[Hellmuth Heyden]]: &amp;#039;&amp;#039;Kirchengeschichte von Pommern. 1. Band. Von den Anfängen des Christentums bis zur Reformationszeit&amp;#039;&amp;#039; Fischer &amp;amp; Schmidt, Stettin 1937.&lt;br /&gt;
* {{NDB|24|343|344|Siegfried von Buch|[[Bernhart Jähnig]]|1021208191}}&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Petersohn]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kamminer Bischöfe des Mittelalters.&amp;#039;&amp;#039; Schwerin 2015, ISBN 978-3-944033-09-9, S. 72–74.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Petersohn&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jürgen Petersohn: &amp;#039;&amp;#039;Bischof, Konzil und Stiftsstadt. Die Bischöfe von Kammin und die Hansestadt Kolberg im Obedienzkampf zwischen Basel und Rom.&amp;#039;&amp;#039; In: Heribert Mueller, Johannes Helmrath (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Studien zum 15. Jahrhundert. Festschrift für Erich Meuthen&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg Wissenschaftsverlag, München 1994. XVIII, ISBN 978-3-486-56078-7, S. 255–268 ([http://books.google.de/books?id=m2O8OVZcAfkC&amp;amp;pg=PA255 eingeschränkte Vorschau]).&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schmidt&amp;quot;&amp;gt;{{Balt|N53|25|29|[[Roderich Schmidt]]|Bischof Henning Iwen von Cammin (1446–1468)}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Folgenleiste|VORGÄNGER=[[Magnus von Sachsen-Lauenburg]]|NACHFOLGER=[[Henning Iven]]|AMT=[[Liste der Bischöfe von Cammin|Bischof von Cammin]]|ZEIT=1424–1446}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1021208191|VIAF=232891019}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bock, Siegfried 02}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof (Hochstift Cammin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bischof von Cammin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Bischof (15. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Familienmitglied des brandenburgischen Adelsgeschlechts Buch|Siegfried 02]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 14. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1446]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bock, Siegfried II.&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Buch, Siegfried von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Bischof von Cammin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Słupsk|Stolp]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Mai 1446&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kamień Pomorski|Cammin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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