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	<title>Siegfried Huster - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-10-06T04:26:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-E0725-0010-001, Siegfried Huster, Axel Peschel.jpg|mini|Siegfried Huster (l.) bei den DDR-Straßenmeisterschaften 1966]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Siegfried Huster&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Dezember]] [[1943]] in [[Lichtenau (Stützengrün)|Lichtenau]]) ist ein ehemaliger [[Deutschland|deutscher]] [[Radrennfahrer]], der in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] aktiv war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sportliche Laufbahn ==&lt;br /&gt;
Huster begann 1959 als 17-Jähriger bei der [[Betriebssportgemeinschaft]] (BSG) [[FC Erzgebirge Aue|Wismut Aue]] seine Laufbahn als organisierter Radsportler. Erste Versuche hatte er bereits 1957 bei Wettkämpfen der Tourenfahrer unternommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Deutscher Radsport-Verband der DDR |Titel=Der Radsportler |Nummer=2/1966 |Ort=Berlin |Datum=1966 |Seiten=10}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nachdem er seine Lehre als Landmaschinenfahrlehrer abgeschlossen hatte, wechselte er im April 1962&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; zum [[SC Karl-Marx-Stadt]], dem westsächsischen Radsportzentrum. In diesem Jahr errang er erstmals Podestplätze bei wichtigen Entscheidungen im Männerbereich: Mit 168&amp;amp;nbsp;cm Größe und nur 63&amp;amp;nbsp;kg Körpergewicht brachte er beste Voraussetzung als Bergfahrer mit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Deutscher Radsportverband der DDR |Titel=Der Radsportler |Band=Jahrgang 1967 |Nummer=17 |Ort=Berlin |Datum=1967-04-28 |Seiten=9}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Noch 1962 schaffte er die Qualifikation von der Leistungsklasse III zur Leistungsklasse I durch eine Reihe guter Platzierungen. Er wurde 1964 jeweils Dritter der [[DDR-Straßen-Radmeisterschaften|DDR-Meisterschaft im Straßenrennen]] sowie der [[Deutsche Bergmeisterschaften|Bergmeisterschaft]]. 1964 erhielt er die erste Berufung in die Nationalmannschaft zur [[ČSSR]]-Rundfahrt und siegte im [[Großer Diamant-Preis|Großen Diamant-Preis]] (wie auch 1966). 1965 und 1966 wurde er DDR-Meister im Straßenfahren und 1966 auch DDR-Bergmeister. 1967 konnte er diesen Titel erfolgreich verteidigen. Seine letzte DDR-Meisterschaft gewann Huster 1968 mit dem Vierer des SC Karl-Marx-Stadt im [[Mannschaftszeitfahren]]. 1964 und 1967 siegte er im [[Eintagesrennen]] [[Rund um Langenau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1964 gehörte Huster zur DDR-Nationalmannschaft im Straßenrennsport. Im Rennen [[Rund um die Hainleite 1964|Rund um die Hainleite]] wurde er Zweiter. Er wurde für die [[UCI-Straßen-Weltmeisterschaften 1965|Straßen-Weltmeisterschaft]] 1965 nominiert, wo er als drittbester DDR-Fahrer den 45. Platz belegte. [[UCI-Straßen-Weltmeisterschaften 1966|1966]] startete er erneut bei der Weltmeisterschaft, schied aber vorzeitig aus. Bei der [[UCI-Straßen-Weltmeisterschaften 1967|1967]]&amp;lt;nowiki/&amp;gt;er WM war er erneut Drittbester des DDR-Teams im Einzelrennen und kam diesmal auf Rang 33. Ab 1966 trat Huster erfolgreich bei [[Etappenrennen]] auf. Er gewann die [[österreich]]ische Drei-Tages-Fahrt [[Uniqa Classic|Wien–Rabenstein–Gresten–Wien]], wurde 1967 Sieger der Fünf-Etappenfahrt Großer Preis von Annaba ([[Algerien]]), Zweiter der [[DDR-Rundfahrt]] und errang bei der [[Österreich-Rundfahrt]], bei der er in der Gesamtwertung Zehnter wurde, die [[Bergwertung]]. Einen Erfolg, auf den er besonders stolz war errang er am 4. September [[Jugoslawien-Rundfahrt 1966|1966]] mit dem Sieg auf der ersten Etappe der [[Jugoslawien-Rundfahrt]] in [[Belgrad]]. Dieser brachte ihm sein erstes und einziges Führungstrikot bei einer großen Landesrundfahrt in der ersten Amateurkategorie der damaligen Zeit. Insgesamt gewann er dort zwei Etappen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Jacobs u.&amp;amp;nbsp;a. |Titel=VELO |Band=12. Jahrgang |Ort=Brüssel |Datum=1967 |Seiten=201}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1970 holte er einen Etappensieg in der [[Algerien-Rundfahrt 1970|Algerien-Rundfahrt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viermal startete Huster bei der [[Internationale Friedensfahrt|Internationalen Friedensfahrt]]. Bei seinem Debüt [[Internationale Friedensfahrt 1967|1967]] kam er in der Einzelwertung als drittbester von fünf gewerteten DDR-Fahrern auf Platz 18. [[Internationale Friedensfahrt 1968|1968]] wurde er 20., aber Letzter vom DDR-Sextett. 1970 startete er in Paris beim [[Grand Prix de l’Humanité 1970|Grand Prix de l’Humanité]], wo er den zweiten Platz erkämpfte und sich somit erneut für die Friedensfahrt empfahl. Nach einjähriger Pause fuhr Huster dann [[Internationale Friedensfahrt 1970|1970]] seine stärkste Friedensfahrt, als er auf Platz acht bestplatzierter DDR-Fahrer war. Bei seinem letzten Friedensfahrtauftritt [[Internationale Friedensfahrt 1967|1971]] konnte er zwar Etappenzweiter in Zwickau, aber nur 59. im Gesamtklassement werden, wiederum als schlechtester DDR-Teilnehmer. Auch bei der DDR-Rundfahrt belegte er als 49. einen hinteren Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 27-Jähriger schied Huster nach der Saison 1971 aus der Nationalmannschaft aus und beendete seine aktive Laufbahn nach elf Jahren, nachdem er in jener Saison das Auswahlrennen des [[Deutscher Radsport-Verband der DDR|Deutschen Radsportverbandes der DDR]] in [[Großwaltersdorf]] gewonnen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
In der [[DEFA]]-Filmsatire &amp;#039;&amp;#039;[[Nelken in Aspik]]&amp;#039;&amp;#039; aus dem Jahre 1976 spielte die Figur Siegfried Huster eine Rolle, die von dem Schauspieler [[Erik S. Klein]] dargestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Berufliches ==&lt;br /&gt;
1965 qualifizierte sich Huster zum Fahrlehrer.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Nach der [[Wende (DDR)|Wende]] eröffnete Huster in Gera eine Fahrschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Klaus Ullrich. &amp;#039;&amp;#039;Jedes Mal im Mai&amp;#039;&amp;#039;. Sportverlag Berlin, 1987, ISBN 3-328-00177-8&lt;br /&gt;
* DDR-Sportzeitung &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Sportecho&amp;#039;&amp;#039;. Ausgabe vom 26. April 1967 und 19. April 1968 mit Kurzbiografie&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Siegfried Huster}}&lt;br /&gt;
* {{radsportseiten|10064}}&lt;br /&gt;
* {{FirstCycling|riderID=25225|text=Siegfried Huster}}&lt;br /&gt;
* [https://www.sport-komplett.de/sport-komplett/sportarten/r/radsport/hst/137.html DDR-Meisterschaften]&lt;br /&gt;
* [https://fahrschulenmap.de/fahrschule-Huster/20643-Fahrschule.html Fahrschule Huster im Internet]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste DDR-Meister im Straßenrennen&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste DDR-Bergmeister im Radrennen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Huster, Siegfried}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Radsportler (DDR)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Meister (Radsport)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Huster, Siegfried&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Radrennfahrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Dezember 1943&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lichtenau (Stützengrün)|Lichtenau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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