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	<title>Siegfried Hotzel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Siegfried_Hotzel&amp;diff=2333556&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fröhlicher Fisch: +kat</title>
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		<updated>2026-01-02T13:44:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Siegfried Hotzel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Februar]] [[1894]] in [[Leopoldshall]]; † [[1992]]) war ein evangelischer, deutscher [[Wehrmacht]]spfarrer, [[Gemeindepfarrer]] und [[Autor]]. Er erwarb sich besondere Verdienste um den Wiederaufbau von [[Augustinerkloster (Erfurt)|Augustinerkirche]] und -[[Augustinerkloster (Erfurt)|kloster]] in [[Erfurt]] nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Gottfried Maximilian Siegfried Hotzel wurde 1894 als Sohn des Apothekenbesitzers Maximilian Hotzel in Leopoldshall geboren. Er besuchte das Stadtgymnasium [[Halle (Saale)|Halle]]. Von 1913 bis 1920 war er aktiver [[Offizier]] und machte den [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] mit. Er wurde mit beiden Klassen des [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuzes]] ausgezeichnet und war zuletzt als [[Oberleutnant]] Führer einer Pionierkompanie. Im November 1918 wurde er verwundet in einem Reservelazarett in [[Erfurt]] behandelt. Danach studierte Hotzel [[Nationalökonomie]] in [[Jena]] und wurde zum Dr. rer. pol. [[promoviert]]. 1925 heiratete er Gertrud Schätzing, aus der Ehe ging Mitte der 1930er Jahre eine Tochter hervor. Von 1925 bis 1927 war Hotzel Syndikus in einem Wirtschaftsverband in [[Weimar]]. Dann studierte er von 1927 bis 1930 [[Theologie]] in Halle/Saale. Er war danach von 1931 bis 1934 Pfarrer in [[Glöthe]], von 1934 bis 1936 in Leopoldshall. Im November 1936 wurde Hotzel durch den Evangelischen Feldbischof der Wehrmacht als &amp;#039;&amp;#039;Standortseelsorger&amp;#039;&amp;#039; der [[Garnison]]stadt Erfurt berufen. Als Divisionspfarrer war er von 1939 bis 1944 mit in den Kampfgebieten der Division im Westen und im Osten. 1944 kam Hotzel als Wehrkreispfarrer nach [[Wiesbaden]]. Von dort schlug er sich im März 1945 – mit Marschbefehl – zu seiner Familie nach Erfurt durch, das er am 1.&amp;amp;nbsp;April (Ostersonntag) erreichte. In Erfurt erlebte Hotzel am 11. und 12. April den Einmarsch der [[US-Truppen]] mit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hotzel bat um eine Pfarrstelle in Erfurt und erhielt diese noch im April 1945. Der Pfarrer der [[Kirchgemeinde|Augustinergemeinde]] war bei dem schweren britischen [[Luftangriffe auf Erfurt|Bombenangriff]] auf das [[Augustinerkloster (Erfurt)|Augustinerkloster]] Erfurt im Februar 1945 (mit 267 Toten) umgekommen. Hotzel übernahm die verwaiste Pfarrstelle, konnte jedoch mit seiner Frau und Tochter bis Mitte 1946 noch nicht -aus seiner alten Dienstwohnung in der Blosenburgstraße in einem jetzigen „Russenviertel“ von Erfurt- in das Augustinerpfarrhaus ziehen, da dieses nach dem Angriff nicht mehr bewohnbar war. Im ganzen Augustinerkloster fand sich kein unzerstörter Raum, so dass die [[Gottesdienst]]e der Augustiner-Gemeinde in der [[Allerheiligenkirche (Erfurt)|Allerheiligenkirche]] stattfinden mussten. Die Augustinerkirche war zum Advent 1948 wieder benutzbar, im Jahre 1951 als restauriert anzusehen. Der [[Wiederaufbau]] des Klosters (bis auf das völlig zerstörte Bibliotheksgebäude und die Waidhäuser) fand unter impulsgebender und organisatorischer Leitung von Hotzel durch engagierte Architekten mit Bauhilfskräften statt. Große Schwierigkeiten bereitete die Beschaffung von Baumaterialien. Hotzel wandte sich mit finanziellen &amp;#039;&amp;#039;Hilferufen&amp;#039;&amp;#039; an das [[Evangelisches Hilfswerk|Evangelische Hilfswerk]] in [[Stuttgart]], an den [[Lutherischer Weltbund|Lutherischen Weltbund]] in [[Genf]] und an verschiedene hohe kirchliche Stellen in [[Schweden]], [[USA]] und [[England]]. Die Bitten um Unterstützung blieben nicht ohne Resonanz. Hotzel führte auch Verhandlungen mit dem Kirchenminister der [[DDR]], [[Otto Nuschke]], mit magerem Ergebnis. Hinderlich wirkten sich beim Wiederaufbau des Augustinerklosters auch die &amp;#039;&amp;#039;Eigentumsverhältnisse&amp;#039;&amp;#039; aus: je ein Drittel gehörte der Kirche, dem Evangelischen Waisenhaus und der Stadt. Eine Klärung zugunsten der Kirche konnte erst 1950 erreicht werden, zu der der Rechtsbeistand durch den Justitiar des Evangelischen Ministeriums, [[Selmar Bühling]], erheblich beigetragen hat. Als dieser -unter anderen Vorwürfen- verhaftet werden sollte, versteckte Hotzel ihn -unter der entsprechenden persönlichen Gefährdung- in seinem Pfarrhaus, bis er nach [[West-Berlin]] flüchten konnte. Pfarrer Hotzel erlebte auch hautnahe den Kirchenkampf in der [[SBZ]] und frühen DDR mit. Als er dann 1960 mit Erreichen der Altersgrenze, nach 15 Jahren Arbeit für die Augustinergemeinde, den Antrag auf Übersiedlung nach [[Westdeutschland]] stellte, zog sich mit Schikanen die Genehmigung bis März 1961 hin. Im April 1961 konnte die Familie dann nach [[Dußlingen]] (südlich von [[Tübingen]]) umziehen, später nach [[Bad Boll]]. Hotzel schrieb viele zeitgeschichtliche Beiträge für die [[Erfurter Heimatbrief]]e der nach Westdeutschland gegangenen [[Heimattreue Erfurter|Heimattreuen Erfurter]], deren Gründer und Vorstand sein Freund Selmar Bühling war. Pfarrer Hotzel konnte noch hochbetagt die [[Wende und friedliche Revolution in der DDR|Friedliche Revolution]] in der DDR mitverfolgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pfarrerbuch der Kirchenprovinz Sachsen.&amp;#039;&amp;#039; Band 4, 2006. Dr. Hotzel, S. 321.&lt;br /&gt;
* Siegfried Hotzel: &amp;#039;&amp;#039;Luther im Augustinerkloster zu Erfurt 1505/1511.&amp;#039;&amp;#039; Evangelische Verlagsanstalt, Berlin 1959/1971.&lt;br /&gt;
* Siegfried Hotzel, Beiträge in &amp;#039;&amp;#039;[[Erfurter Heimatbrief]]en.&amp;#039;&amp;#039; (EHB-Nr./Seiten, Jahr):&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Das Kriegsende im April 1945, in Erfurt erlebt.&amp;#039;&amp;#039; (13/53-58), 1966.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Erfurt unter amerikanischer Besetzung.&amp;#039;&amp;#039; (14/32-36), 1967.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Das erste Jahr unter sowjetischer Herrschaft.&amp;#039;&amp;#039; (15/27-33), 1967.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Luther im Augustinerkloster zu Erfurt.&amp;#039;&amp;#039; (15/48-60), 1967.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Erfurt unter dem Ulbricht-Regime 1946–61.&amp;#039;&amp;#039; (16/19-30), 1968.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Zweimal Heimkehr nach Erfurt.&amp;#039;&amp;#039; (22/56-61), 1971.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Der Wiederaufbau des Erfurter Augustinerklosters.&amp;#039;&amp;#039; (23/28-41), 1971.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Erfurt anno 1814.&amp;#039;&amp;#039; (23/51-59), 1971.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Als Militärpfarrer in Erfurt.&amp;#039;&amp;#039; (24/31-39), 1972.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Über die Beweggründe von Marx und Engels.&amp;#039;&amp;#039; (32/40-44), 1976.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Eine vierzigjährige Freundschaft – Erinnerungen an Selmar Bühling.&amp;#039;&amp;#039; (36/4-5), 1978.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Aus den letzten Tagen der alten Universität Erfurt.&amp;#039;&amp;#039; (37/56-60), 1978.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Schiller in Erfurt.&amp;#039;&amp;#039; (40/54-59), 1980.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Bismarck und das Erfurter Unionsparlament im März/April 1850.&amp;#039;&amp;#039; (44/48-52), 1982.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;Es begann in Erfurt.&amp;#039;&amp;#039; (46/30-39), 1983.&lt;br /&gt;
* Susanne Böhm: &amp;#039;&amp;#039;Dr. Siegfried Hotzel – der letzte evangelische Garnisonspfarrer in Erfurt.&amp;#039;&amp;#039; Stadt und Geschichte, Sonderheft 11, 2011, S. 28–29.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1020512210|VIAF=49697662}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hotzel, Siegfried}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberleutnant (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pionier/Ingenieur (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Erfurt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Divisionspfarrer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Militärseelsorger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1894]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1992]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hotzel, Siegfried&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Wehrmachtspfarrer, Gemeindepfarrer und Autor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Februar 1894&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leopoldshall]] (heute Ortsteil von [[Staßfurt]])&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1992&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fröhlicher Fisch</name></author>
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