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	<title>Siegfried Heinke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T18:43:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Siegfried_Heinke&amp;diff=544793&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Leben */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-06-17T16:13:11Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Siegfried Heinke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Oktober]] [[1910]] in [[Sachsenburg (Frankenberg)|Sachsenburg]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;GWLB&amp;quot;&amp;gt;[[ohne Verfasser|o.&amp;amp;nbsp;V.]]: &amp;#039;&amp;#039; Heinke, Siegfried&amp;#039;&amp;#039; in der Datenbank [http://www.gwlb.de/nis/niedersaechsische_personen/ &amp;#039;&amp;#039;Niedersächsische Personen&amp;#039;&amp;#039;] (Neueingabe erforderlich) der [[Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek – Niedersächsische Landesbibliothek]] [ohne Datum], zuletzt abgerufen am 7. Dezember 2018&amp;lt;/ref&amp;gt; als &amp;#039;&amp;#039;Siegfried Abramczyk&amp;#039;&amp;#039;; † [[1. Juni]] [[2005]] in [[Hannover]]) war ein deutscher [[Jurist]], [[Beamter (Deutschland)|Verwaltungsbeamter]] und [[Politiker]] ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]). Er war von 1970 bis 1974 [[Niedersächsisches Finanzministerium|niedersächsischer Finanzminister]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Siegfried Heinke wurde als Sohn eines Pfarrers geboren und hatte einen jüdischen Großvater. Nach dem Abitur studierte er [[Rechtswissenschaft|Rechts-]] und [[Wirtschaftswissenschaft]]en an der [[Handelshochschule Berlin]] und im Dezember 1936 wurde er an der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Friedrich-Wilhelms-Universität]] zum [[Doktor der Rechte|Dr. jur.]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]] (Dissertation: &amp;#039;&amp;#039;Die Polizeiverordnung und ihre Anwendung im Einzelfall nach dem preußischen Polizeiverwaltungsgesetz vom 1. Juni 1931&amp;#039;&amp;#039;). Während seines Studiums hatte er eine Karriere im Verwaltungsdienst geplant, aber nach der [[Machtergreifung|Machtübernahme der Nationalsozialisten]] wurde er wegen seiner jüdischen Herkunft verfolgt&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.charite.de/medizingeschichte/forschung/HU-Archiv-PRV-Studenten1933-1938.htm | titel=Politisch und rassisch verfolgte jüdische Studenten 1933–1938 an der Friedrich-Wilhelms-Universität Berlin | hrsg=Humboldt-Universität zu Berlin, Universitätsarchiv | abruf=2012-12-19 | offline=ja | archiv-url=https://web.archive.org/web/20120415140808/http://www.charite.de/medizingeschichte/forschung/HU-Archiv-PRV-Studenten1933-1938.htm | archiv-datum=2012-04-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und aufgrund des [[Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums|Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums]] nicht zum Staatsdienst zugelassen. Daraufhin arbeitete er in der [[Holzwirtschaft|Holzindustrie]], ehe er 1939 zur [[Wehrmacht]] eingezogen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] schlug Heinke dann eine Beamtenlaufbahn ein und arbeitete im Anschluss in der Finanzverwaltung. Er war von 1946 bis 1949 Kreiskämmerer in [[Kreis Flensburg-Land|Flensburg]], von 1949 bis 1952 Kreiskämmerer in [[Kreis Pinneberg|Pinneberg]], von 1952 bis 1955 Stadtkämmerer in [[Remscheid]] und seit 1955 Stadtkämmerer in Hannover. Neben seinem Beruf engagierte er sich politisch und trat 1956 in die SPD ein. Von 1962 bis 1970 amtierte er als [[Staatssekretär]] im [[Niedersächsisches Finanzministerium|Niedersächsischen Finanzministerium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Bildung einer SPD-[[Alleinregierung]] wurde Heinke am 8. Juli 1970 als Finanzminister in die von Ministerpräsident [[Alfred Kubel]] geführte Regierung des [[Niedersachsen|Landes Niedersachsen]] berufen. Während seiner Amtszeit war er gleichzeitig Mitglied in verschiedenen Aufsichtsräten, unter anderem des Aufsichtsrates der [[Volkswagen AG]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://aidaonline.niedersachsen.de/ |titel=Online-Findbücher |hrsg=Niedersächsisches Landesarchiv |abruf=2012-12-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Anschluss an die Bildung einer [[Sozialliberale Koalition|Sozialliberalen Koalition]] schied er am 10. Juli 1974 aus dem Amt und wurde als Minister von [[Helmut Kasimier]] abgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heinke betätigte sich danach ehrenamtlich für das [[Deutsches Rotes Kreuz|Deutsche Rote Kreuz]] (DRK). Von 1975 bis 1986 war er Präsident des [[Deutsches Rotes Kreuz Landesverband Niedersachsen|DRK-Landesverbandes Niedersachsen]] und von 1979 bis 1988 Bundesschatzmeister im Präsidium des DRK-Bundesverbandes, dem er seit 1976 angehörte. Zudem war er Mitglied der Landessynode der [[Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers|Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers]] und Vorsitzender des Konvents der [[Evangelische Akademie Loccum|Evangelischen Akademie Loccum]].&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Rotkreuz-Spiegel&amp;#039;&amp;#039;, 3/2005, S. 12&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben seiner ehrenamtlichen Tätigkeit hielt er als [[Honorarprofessor]] bis Januar 1988 Vorlesungen in Finanzwissenschaft, Kommunalrecht und Haushaltsrecht an der [[Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover|Technischen Hochschule Hannover]] und an der [[Leibniz-Akademie Hannover]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Des Weiteren war er ein versierter Hausmusiker (Geige) und trat als Komponist hervor. Bekanntheit erlangten vor allem seine Kinderlieder, die bei Bote &amp;amp; Bock erschienen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siegfried Heinke war von 1939 bis zu deren Tod im Jahr 2001 mit der Musikpädagogin Eva Heinke, geb. Wienbeck verheiratet. Der Ehe sind zwei Kinder geboren worden: Claus-Ulrich Heinke und Johanna Paulmann-Heinke.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1977: Großes Verdienstkreuz des [[Niedersächsischer Verdienstorden|Niedersächsischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
* 1978: [[Ehrenzeichen des Deutschen Roten Kreuzes]]&lt;br /&gt;
* [[Ehrenbürger]] der Gemeinde Sachsenburg&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Kabinett Kubel I]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Rudolf Vierhaus]], [[Bernhard vom Brocke]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Forschung im Spannungsfeld von Politik und Gesellschaft: Geschichte und Struktur der Kaiser-Wilhelm-/Max-Planck-Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1990, ISBN 3-421-02744-7, S. 262.&lt;br /&gt;
* Wolf-Dieter Berkholz (Red.): &amp;#039;&amp;#039;Zur Verabschiedung von Herrn Prof. Dr. Siegfried Heinke. Ansprachen in der Feierstunde anläßlich der Abschiedsvorlesung von Herrn Niedersächsischen Finanzminister a.&amp;amp;nbsp;D. Dr. jur. Siegfried Heinke, Honorarprofessor am Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Universität Hannover am 2. Febr. 1988&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Vorträge im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 1, Hannover: Universität Hannover, 1988.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GWLB&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wer ist Wer? Das deutsche Who’s who&amp;#039;&amp;#039;, begründet von Walter Haber. Lübeck: Schmidt-Römhild, 2001/02, S. 551.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GWLB&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction.action?detailid=b2509 Handakten] im Niedersächsischen Landesarchiv/Hauptstaatsarchiv Hannover&lt;br /&gt;
* [http://www.mf.niedersachsen.de/image/250/1928 Foto von Siegfried Heinke] beim Niedersächsischen Finanzministerium&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Finanzminister Niedersachsens}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119256940|LCCN=|VIAF=64813327}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Heinke, Siegfried}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatssekretär (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Finanzminister (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (TH Hannover)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Deutsches Rotes Kreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Verdienstkreuzes des Niedersächsischen Verdienstordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ehrenzeichens des Deutschen Roten Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger im Landkreis Mittelsachsen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Frankenberg/Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1910]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2005]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Heinke, Siegfried&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Abramczyk, Siegfried (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist, Verwaltungsbeamter und Politiker (SPD)&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Oktober 1910&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Sachsenburg (Frankenberg)|Sachsenburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=1. Juni 2005&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hannover]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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