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	<title>Siegfried Haenicke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T06:13:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Siegfried_Haenicke&amp;diff=2009835&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;René Thiemann: Linkfix. Es gab nur eine Infanterieschule.</title>
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		<updated>2025-12-13T19:05:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linkfix. Es gab nur eine Infanterieschule.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Siegfried Haenicke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[8. September]] [[1878]] in [[Konstanz]]; † [[19. Februar]] [[1946]] im [[Speziallager]] [[Speziallager Nr. 1 Mühlberg|Mühlberg/Elbe]]) war ein deutscher [[General der Infanterie]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Haenicke trat am 13. März 1897 aus dem [[Kadettenanstalt|Kadettenkorps]] kommend als [[Sekondeleutnant]] in das [[6. Pommersches Infanterie-Regiment Nr. 49|6. Pommersche Infanterie-Regiment Nr. 49]] in [[Gniezno|Gnesen]] ein. Ab 15. September 1900 fungierte er als Bataillonsadjutant, wurde vom 1. Oktober 1904 bis 21. Juli 1907 an die [[Preußische Kriegsakademie]] kommandiert sowie zwischenzeitlich am 18. Mai 1907 zum [[Oberleutnant]] befördert. Nachdem Haenicke am 18. Dezember 1912 [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] geworden war, versetzte man ihn als solchen ab 18. April 1913 in den Stab des [[1. Ermländisches Infanterie-Regiment Nr. 150|1. Ermländischen Infanterie-Regiments Nr. 150]] nach [[Olsztyn|Allenstein]]. Hier fungierte er ab 1. Oktober 1913 als [[Kompaniechef]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erster Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Mit Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]] und der [[Mobilmachung]] kam Haenicke mit seinem Regiment an der [[Ostfront (Erster Weltkrieg)|Ostfront]] zum Einsatz und kämpfte in der [[Schlacht bei Tannenberg (1914)|Schlacht bei Tannenberg]]. Am 2. Dezember erfolgte die Ernennung zum Kommandeur des II. Bataillons, mit dem er nunmehr an der [[Westfront (Erster Weltkrieg)|Westfront]] eingesetzt wurde. Ab 19. August 1918 war er Führer des Ersatz-Bataillons.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Reichswehr ===&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurde Haenicke am 12. November 1918 Kommandeur des Feld-Rekrutendepots der [[37. Division (Deutsches Kaiserreich)|37. Division]] und zwei Monate später setzte man ihn wieder als Kommandeur des II. Bataillons ein, das er bis zur [[Demobilisierung]] führte. Aus Teilen dieser Einheit rekrutierte sich dann unter seiner Führung das &amp;#039;&amp;#039;Freiwilligen-Bataillon Haenicke&amp;#039;&amp;#039;. Er wurde am 1. Mai 1920 in die [[Reichswehr]] übernommen und dem Stab des Reichswehr-Infanterie-Regiments 20 zugeteilt. Dort erfolgte am 18. Mai 1920 die Beförderung zum [[Major]] und seine Verwendung vom 1. Oktober 1920 bis 30. September 1921 beim Stab des [[2. (Preußisches) Infanterie-Regiment (Reichswehr)|2. (Preußisches) Infanterie-Regiments]]. Anschließend versetzte man Haenicke in den Stab der [[1. Division (Reichswehr)|1. Division]] nach [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]. Von dort kam Haenicke am 1. April 1924 nach [[München]] an die [[Infanterieschule der Reichswehr|Infanterieschule]], wo man ihn zunächst als Lehrer einsetzte sowie am 1. Oktober 1925 zum [[Oberstleutnant]] beförderte. Nach der Verlegung der Schule nach [[Dresden]] war er dort zuletzt Lehrgangsleiter und wurde am 1. Oktober 1928 zum Stab des [[3. (Preußisches) Infanterie-Regiment (Reichswehr)|3. (Preußisches) Infanterie-Regiments]] nach [[Iława|Deutsch Eylau]] versetzt. Als [[Oberst]] (seit 1. Februar 1929) erfolgte am 1. November 1930 seine Ernennung zum Kommandeur des 2. (Preußisches) Infanterie-Regiments. Zum [[Generalmajor]] wurde er am 1. April 1932 befördert. Seine Verabschiedung aus dem militärischen Dienst erfolgte am 30. September 1932.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zivilleben war er von Mai 1933 bis Juni 1935 [[Intendant]] des [[Reichssender Königsberg|Reichssenders Königsberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Haenicke wurde am 1. Juni 1938 reaktiviert, zur Verfügung des [[Heer (Wehrmacht)|Heeres]] gestellt und am 8. August 1939 zum Kommandeur der [[61. Infanterie-Division (Wehrmacht)|61. Infanterie-Division]] ernannt. Mit dem Verband beteiligte er sich bei Beginn des Zweiten Weltkriegs zunächst am [[Überfall auf Polen]] und nahm als Teil der 3. Armee an der [[Schlacht um Warschau (1939)|Eroberung Warschaus]] teil. Nach der Beendigung des Überfalls auf Polen wurde Haenicke am 1. November 1939 zum [[Generalleutnant]] befördert. Er kommandierte die Division dann im [[Westfeldzug]] sowie beim [[Unternehmen Barbarossa|Überfall auf die Sowjetunion]]. Am 27. April 1942 erfolgte seine Ablösung sowie seine Versetzung in die [[Führerreserve]]. Unter gleichzeitiger Beförderung zum General der Infanterie am 1. April 1942 wurde Haenicke mit der Führung des [[XXXVIII. Armeekorps (Wehrmacht)|XXXVIII. Armeekorps]] beauftragt. Vom 1. Juli bis 30. September 1942 befand er sich ein weiteres Mal in der Führerreserve und fungierte anschließend zunächst als [[Wehrkreis Generalgouvernement (Krakau)|Wehrkreis-Befehlshaber]], dann als Befehlshaber [[Generalgouvernement#Wehrmacht|&amp;#039;&amp;#039;Heeresgebiet Generalgouvernement&amp;#039;&amp;#039;]]. In dieser Funktion ordnete er im Oktober 1943 die Beteiligung der [[Wehrmacht]] an der Niederschlagung eines [[Aufstand von Sobibór|Aufstandes der Gefangenen]] im [[Vernichtungslager Sobibor]] an.&amp;lt;ref&amp;gt;Arad, Yitzhak: &amp;#039;&amp;#039;Belzec, Sobibor, Treblinka: The Operation Reinhard Death Camps.&amp;#039;&amp;#039; Bloomington: Indiana University Press, 1999, ISBN 978-0-253-21305-1, S. 336.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 31. Januar 1945 erfolgte seine Versetzung wieder in die Führerreserve und am 8. Mai 1945 schied er aus dem aktiven Dienst aus und wurde in den Ruhestand verabschiedet. Zu diesem Zeitpunkt hielt er sich in [[Bad Lausick]] auf.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Achim Kilian]]: &amp;#039;&amp;#039;Einzuweisen zur völligen Isolierung. NKWD-Speziallager Mühlberg/Elbe 1945–1948.&amp;#039;&amp;#039; Forum Verlag Leipzig, 3. Auflage 2000, ISBN 3-931801-28-4, Anmerkung 286, S. 216.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Inhaftierung und Tod in der Sowjetischen Besatzungszone ===&lt;br /&gt;
Haenicke wurde von der sowjetischen Besatzungsmacht am 20. Juli 1945 verhaftet. Von September bis Oktober 1945 war Haenicke Leiter der deutschen Selbstverwaltung der Inhaftierten im sowjetischen [[NKWD]]-[[Speziallager Nr. 1 Mühlberg]]. Sein Nachfolger auf diesem Posten Walther Haller teilte ihn im Oktober 1945 zur Leitung des Jauchekommandos im Lager ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Achim Kilian]]: &amp;#039;&amp;#039;Einzuweisen zur völligen Isolierung. NKWD-Speziallager Mühlberg/Elbe 1945–1948&amp;#039;&amp;#039;, Forum Verlag Leipzig, 3. Auflage 2000, ISBN 3-931801-28-4, S. 86.&amp;lt;/ref&amp;gt; Haenicke verstarb am 19. Februar 1946.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] (1914) II. und I. Klasse&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rangliste1925&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Rangliste des Deutschen Reichsheeres&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg.: [[Reichswehrministerium]], [[Ernst Siegfried Mittler|Mittler &amp;amp; Sohn Verlag]], Berlin 1925, S. 125.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Königlicher Hausorden von Hohenzollern|Ritterkreuz des Königlichen Hausordens von Hohenzollern]] mit Schwertern&amp;lt;ref name=Rangliste1925/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Dienstauszeichnungskreuz|Preußisches Dienstauszeichnungskreuz]]&amp;lt;ref name=Rangliste1925/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Pour le Mérite]] am 14. Juni 1918&amp;lt;ref name=&amp;quot;Scherzer&amp;quot;&amp;gt;[[Veit Scherzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ritterkreuzträger 1939–1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S. 359.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Verwundetenabzeichen]] (1918) in Schwarz&amp;lt;ref name=Rangliste1925/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Hanseatenkreuz]] Hamburg&amp;lt;ref name=Rangliste1925/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Militärverdienstkreuz (Österreich)|Österreichisches Militärverdienstkreuz]] III. Klasse mit der Kriegsdekoration&amp;lt;ref name=Rangliste1925/&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] am 17. September 1941&amp;lt;ref name=Scherzer /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Deutsches Kreuz]] in Gold am 4. September 1942&amp;lt;ref name=Scherzer /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Haenicke war einer von lediglich 19 Soldaten, die im Ersten und Zweiten Weltkrieg mit der höchsten deutschen Tapferkeitsauszeichnung – dem Pour le Mérite und dem Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes – ausgezeichnet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dermot Bradley: &amp;#039;&amp;#039;Die Generale des Heeres 1921–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 5: &amp;#039;&amp;#039;v. Haack-Hitzfeld.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag, Osnabrück 1999, ISBN 3-7648-2538-3.&lt;br /&gt;
* [[Walther Hubatsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Die 61. Infanterie-Division.&amp;#039;&amp;#039; Dörfler Zeitgeschichte, ISBN 3-89555-195-3.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=127809740|LCCN=|NDL=|VIAF=3506989}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Haenicke, Siegfried}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General der Infanterie (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptmann (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Generalmajor (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur des 2. (Preußisches) Infanterie-Regiments (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur einer Infanterie-Division (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandierender General des XXXVIII. Armeekorps (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Preußischen Kriegsakademie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rundfunkintendant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Königlichen Hausordens von Hohenzollern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Täter des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Pour le Mérite (Militärorden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Hanseatenkreuzes (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Deutschen Kreuzes in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Österreichischen Militärverdienstkreuzes III. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Speziallagerhäftling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1878]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME= Haenicke, Siegfried&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher General der Infanterie im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM= 8. September 1878&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Konstanz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Februar 1946&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Speziallager Nr. 1 Mühlberg|Mühlberg/Elbe]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;René Thiemann</name></author>
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