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	<title>Siegfried Guggenheim - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T12:17:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Siegfried_Guggenheim&amp;diff=1097821&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Matthias Kanka Rosenheim: Es war offensichtlich ein Tippfehler - als Enkel des Karl Kanka habe ich mehrere Nachweise, dass dieser im Notariat des S. Guggenheim als dritter Sozius tätig war.</title>
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		<updated>2025-11-03T20:24:59Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Es war offensichtlich ein Tippfehler - als Enkel des Karl Kanka habe ich mehrere Nachweise, dass dieser im Notariat des S. Guggenheim als dritter Sozius tätig war.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Siegfried Guggenheim 1916.jpg|mini|Siegfried Guggenheim in Uniform, 1916]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Siegfried Guggenheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. Oktober]] [[1873]] in [[Worms]]; † [[31. Januar]] [[1961]] in [[Flushing]], [[New York City|New York]], [[Vereinigte Staaten]]) war ein deutscher [[Rechtsanwalt]], [[Notar]] und [[Privatsammlung|Kunstsammler]]. Er musste [[Deutschland]] 1938 wegen seiner jüdischen Abstammung verlassen und emigrierte in die [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Guggenheim entstammte einer jüdischen Kaufmannsfamilie. Er studierte [[Rechtswissenschaft]]en, [[Promotion (Doktor)|promovierte]] zum &amp;#039;&amp;#039;Dr. jur.&amp;#039;&amp;#039; und ließ sich 1900 in [[Offenbach am Main]] als Rechtsanwalt nieder. 1919 wurde er als Notar [[Bestellung (Amt)|bestellt]]. Guggenheim war [[Sozietät|Sozius]] des späteren hessischen Justizministers und Reichstagsabgeordneten [[Otto von Brentano di Tremezzo]]. Später gründete er eine Sozietät mit [[Eduard Lachmann]] und [[Karl Kanka]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Guggenheim engagierte sich stark im kulturellen und gesellschaftlichen Leben Offenbachs und war Mitglied in zahlreichen Organisationen, so zum Beispiel im Verein für Kunstpflege, zu dessen Gründern er 1907 gehörte. Seine Interessen galten besonders der Kunst und der jüdischen Kultur. Er war mit dem Schriftkünstler [[Rudolf Koch (Schriftkünstler)|Rudolf Koch]] befreundet, förderte Künstler wie [[Friedrich Heinrichsen]] und gab auch zahlreiche Kunstwerke in Auftrag. So entstanden in den 1920er Jahren [[Wandteppich]]e mit Texten aus der [[Haggada|Haggadah]], die sich noch heute im [[Klingspor-Museum]] befinden, und die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Offenbacher Haggadah&amp;#039;&amp;#039; mit Illustrationen von [[Fritz Kredel]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.klingspor-museum.de/Sammlungen/Schriftkunst.html |wayback=20181022190133 |text=Klingspor-Museum zur &amp;#039;&amp;#039;Offenbacher Haggadah&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2023-01-09 16:52:02 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso rege nahm er am jüdischen Leben teil. Er war Mitglied im [[Central-Verein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens]] und von 1933 bis 1939 Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Offenbach. Er initiierte 1912 mit [[Max Goldschmidt]], dem damaligen Vorsitzenden der Jüdischen Gemeinde, den Bau der [[Capitol (Offenbach am Main)|Synagoge in Offenbach]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.offenbach.de/stadtwerke/microsite/capitol/das-capitol/historie/historie.php &amp;#039;&amp;#039;Die ehemalige Synagoge in Offenbach.&amp;#039;&amp;#039;] Auf: &amp;#039;&amp;#039;offenbach.de&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 21. Januar 2016.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von März bis Juni 1916 leistete Guggenheim Kriegsdienst im [[Landsturm]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Machtergreifung]] der Nationalsozialisten wurde ihm 1933 die Zulassung als Notar entzogen, im November 1938 auch die Zulassung als Rechtsanwalt. Nach der [[Novemberpogrome 1938|Reichspogromnacht]] am 9. November 1938 wurde er inhaftiert und in das [[KZ Buchenwald]] deportiert. Nach wenigen Wochen erfolgte seine Freilassung im Dezember – vermutlich unter der Bedingung, Deutschland zu verlassen. Im selben Monat emigrierte er mit seiner Ehefrau Eugenie (1878–1984) nach Flushing in New York. 1941 wurde beiden die deutsche [[Staatsbürgerschaft]] aberkannt. Aus dem Exil ist ein Briefwechsel mit der Frankfurter Journalistin und Sozialarbeiterin [[Martha Wertheimer]] bis zu deren Deportation überliefert und veröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegfried Guggenheim 01.jpg|mini|Grabstein Siegfried Guggenheims auf dem Alten Friedhof in Offenbach am Main]]&lt;br /&gt;
1948 wurde Siegfried Guggenheim zum [[Liste von Persönlichkeiten der Stadt Offenbach am Main|Ehrenbürger der Stadt Offenbach]] ernannt. Außerdem ist im Offenbacher Stadtteil [[Offenbach-Lauterborn|Lauterborn]] der Siegfried-Guggenheim-Weg nach ihm benannt. Obwohl er nie wieder nach Deutschland zurückkehren wollte, hatte er den Wunsch, dort bestattet zu werden. Seine Urne wurde im Familiengrab seiner Ehefrau auf dem [[Alter Friedhof (Offenbach am Main)|Alten Friedhof]] in Offenbach beigesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Fritz Bauer Institut]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Martha Wertheimer. „In mich ist die große dunkle Ruhe gekommen“. Briefe an Siegfried Guggenheim in New York, geschrieben vom 27. Mai 1939 bis 2. September 1941.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main 1996.&lt;br /&gt;
* Siegfried Guggenheim (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Offenbacher Haggadah.&amp;#039;&amp;#039; (mit Illustrationen von Fritz Kredel) 1927. / 2. Auflage 1960.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Guggenheim, Siegfried.&amp;#039;&amp;#039; In: Archiv Bibliographia Judaica (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Lexikon deutsch-jüdischer Autoren]], Band 10 (Güde–Hein).&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München&amp;lt;!-- sic! --&amp;gt; 2002, ISBN 3-598-22690-X, S. 22–28.&lt;br /&gt;
* [[Martin Schumacher (Historiker)|Martin Schumacher]]: &amp;#039;&amp;#039;Ausgebürgert unter dem Hakenkreuz. Rassisch und politisch verfolgte Rechtsanwälte.&amp;#039;&amp;#039; Aschendorff, Münster 2021, ISBN 978-3-402-24749-5, S. 35 f.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Guggenheim, Siegfried.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933. Band 1: Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 1980, S. 253.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellung ==&lt;br /&gt;
* 2011: &amp;#039;&amp;#039;Im Glauben an das Exquisite – Siegfried Guggenheim – Ein jüdischer Mäzen der Buch- und Schriftkunst&amp;#039;&amp;#039;, [[Klingspor-Museum]], Offenbach&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Jüdisch-Christliche Weggemeinschaft.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; vom 24. August 2011, Seite 41.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|116920262}}&lt;br /&gt;
* [http://www.anwalt-ohne-recht.de/Panels_neu_13_24.pdf Tafeln der Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Anwalt ohne Recht.&amp;#039;&amp;#039;] Seite 7, englisch (PDF; 2,21 MB)&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=116920262|titel=Guggenheim, Siegfried|datum=2023-12-04}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116920262|LCCN=n86024943|VIAF=33472250}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Guggenheim, Siegfried}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Notar (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Buchenwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überlebender des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Offenbach am Main]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Offenbach am Main)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1873]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Guggenheim, Siegfried&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Rechtsanwalt, Notar und Kunstsammler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. Oktober 1873&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Worms]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=31. Januar 1961&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Flushing]], [[New York City|New York]], [[USA]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Matthias Kanka Rosenheim</name></author>
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