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	<title>Siegfried Geesmann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T17:36:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Siegfried_Geesmann&amp;diff=1960217&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lubitsch2: siehe https://wiki.hv-her-wan.de/index.php?title=Siegfried_Geesmann</title>
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		<updated>2023-08-09T08:03:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;siehe https://wiki.hv-her-wan.de/index.php?title=Siegfried_Geesmann&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Siegfried Geesmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. November]] [[1926]] in [[Herne]]; † [[17. November]] [[2010]] in [[Todtnau]], Schwarzwald) war ein deutscher Fußballspieler. Als Aktiver des [[Karlsruher SC]] gewann der Defensivspieler in den Jahren [[DFB-Pokal 1954/55|1955]] und [[DFB-Pokal 1955/56|1956]] den [[DFB-Pokal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Laufbahn ==&lt;br /&gt;
=== Im Westen, bis 1954 ===&lt;br /&gt;
Sportlich aufgewachsen ist „Sigi“ Geesmann bei den Grün-Weißen des [[SV Sodingen]] im Schatten der Zechenanlage [[Mont-Cenis]]. Der [[Herne]]r Stadtteilverein schaffte 1949/50 den Aufstieg aus der Landesliga Westfalen in die [[II. Division|2. Liga West]] und feierte bereits im zweiten Jahr – 1951/52 – vor den Konkurrenten [[VfB Bottrop]] und [[Rot-Weiß Oberhausen]] den Meisterschaftsgewinn und damit den Aufstieg in die [[Fußball-Oberliga West]]. Geesmann hatte bei dem „Bergarbeiterklub“ die Rolle des Mittelläufers inne und dirigierte an der Seite von Torhüter Alfred Schmidt, den Verteidigern [[Leo Konopczynski]], [[Alfons Nowak]] und den Außenläufern [[Karl-Heinz Edler]] und [[Gerhard Harpers]] die Abwehr. Das erste Oberligaspiel bestritt Sodingen mit Mittelläufer Geesmann am 24. August 1952 vor 18.000 Zuschauern in der Glück-Auf-Kampfbahn gegen die [[SpVgg Erkenschwick]]. Das Spiel endete mit einem 2:2-Unentschieden. Sodingen belegte den 11. Rang und Geesmann hatte 24 Spiele absolviert. Im Jahr der Fußball-Weltmeisterschaft 1954 lief er in allen 30 Rundenspielen für Sodingen auf, kämpfte aber mit seinen Mitspielern durchgehend gegen den Abstieg und konnte nur den [[Rheydter Spielverein]] und [[STV Horst-Emscher]] in der Tabelle hinter sich lassen. Er nahm zur Runde 1954/55 ein Angebot des süddeutschen Oberligisten Karlsruher SC an – er bekam bei der LVA in Karlsruhe einen Arbeitsplatz vermittelt – und wechselte nach Baden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im Süden, bis 1962 ===&lt;br /&gt;
Für den neuen Fusionsclub KSC lief er erstmals beim Derby gegen den [[VfB Stuttgart]] am 12. September 1954 im Stuttgarter Neckarstadion auf. Er agierte auf der linken Außenläuferposition und konnte die 0:3-Niederlage gegen die „Roten“ aus der Landeshauptstadt nicht verhindern. Er setzte sich aber rasch auf seiner gewohnten Rolle des Mittelläufers durch und bildete zusammen mit Torhüter [[Rudi Fischer (Fußballspieler)|Rudi Fischer]] und dem Verteidigerpaar [[Max Fischer (Fußballspieler, 1927)|Max Fischer]] und [[Walter Baureis]] die zuverlässige Defensive der Badener und belegte am Rundenende den fünften Rang im Süden. Zum sportlichen Höhepunkt avancierten aber die Spiele um den DFB-Pokal. Im Halbfinale benötigten die Schützlinge von Trainer [[Adolf Patek]] zwei Spiele gegen [[Altonaer FC von 1893|Altona 93]] und zogen nach dem 3:0-Sieg in Karlsruhe in das Finale am 21. Mai 1955 in Braunschweig gegen den [[FC Schalke 04]] ein. Im Endspiel hatte es Geesmann überwiegend mit dem sich kämpferisch voll einsetzenden Mittelstürmer [[Helmut Sadlowski]] zu tun. Die Patek-Elf setzte sich mit einem 3:2-Sieg gegen die [[Eduard Frühwirth|Frühwirth]]-Truppe aus Schalke durch und holte den DFB-Pokal nach Karlsruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es folgte das Spieljahr [[Fußball-Oberliga 1955/56|1955/56]] in dem der Mann aus Sodingen in allen 30 Ligaspielen in der Südoberliga für den KSC im Einsatz war. Geesmann holte sich mit seinen Mannschaftskameraden vor dem VfB Stuttgart, dem VfR Mannheim und Kickers Offenbach die Südmeisterschaft und zog in die Endrunde um die [[Deutsche Fußballmeisterschaft 1955/56|deutsche Meisterschaft]] ein. Die Defensive der Karlsruher wurde von Torhüter Rudi Fischer, dem Verteidigerpaar Max Fischer und Walter Baureis, sowie der Standardläuferreihe mit [[Heinz Ruppenstein]], Geesmann und [[Werner Roth (Fußballspieler, 1925)|Werner Roth]] gebildet. In den Gruppenspielen setzte sich der KSC gegen Schalke 04, Kaiserslautern und Hannover 96 durch und zog damit in das Finale am 24. Juni in Berlin gegen [[Borussia Dortmund]] ein. Für den Karlsruher Defensivchef stand die erfolgreiche Auseinandersetzung mit dem torgefährlichen Dortmunder Innentrio [[Alfred Preißler]], [[Alfred Kelbassa]] und [[Alfred Niepieklo]] an erster Stelle, wenn gegen den Westvertreter eine realistische Siegchance vorhanden sein sollte. Die „drei Alfredos“ erzielten aber jeweils einen Treffer und die Mannschaft von Trainer [[Helmut Schneider (Fußballspieler)|Helmut Schneider]] setzte sich mit 4:2 Toren durch und holte den Titel nach Dortmund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im DFB-Pokal gewann der KSC am 6. Mai im Halbfinale mit 5:1 Toren beim [[FK Pirmasens]] und stand damit im zweiten Finale. Das wurde erst zu Beginn des Spieljahres 1956/57 am 5. August 1956 im heimischen [[Wildparkstadion]] gegen den [[Hamburger SV]] ausgetragen. Der KSC setzte sich mit 3:1 Toren durch und Geesmann feierte damit den zweiten Pokalsieg mit Karlsruhe. Zwar konnte [[Uwe Seeler]] die Hamburger früh in der ersten Halbzeit mit 1:0 in Führung bringen, im weiteren Spielverlauf brachte die KSC-Abwehr aber den gefährlichen HSV-Innensturm mit [[Klaus Stürmer]], Seeler und [[Günter Schlegel]] immer besser unter Kontrolle und entschied somit das Spiel für die Badener.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Runde 1956/57 kam mit [[Ludwig Janda]] ein neuer Trainer in den Wildpark und mit [[Werner Hesse (Fußballspieler)|Werner Hesse]] von [[Westfalia Herne]] hatten die Karlsruher auch einen anerkannten Mann für die Chefrolle in der Abwehr nach Baden gelockt. Geesmann absolvierte noch die ersten neun Spiele in der Oberliga um dann mit seinem zehnten Einsatz am 14. April 1957, bei der 0:3-Niederlage gegen Viktoria Aschaffenburg, sein letztes Oberligaspiel für den Karlsruher SC zu bestreiten. Hesse, der Mann aus Herne, bestritt alle 30 Rundenspiele für den KSC und Siegfried Geesmann veränderte sich im Sommer 1957 zum Oberligaabsteiger [[Freiburger FC]] und spielte mit der Breisgau-Elf sodann in der 2. Liga Süd.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Routinier beendete im [[Möslestadion]] erst nach der Saison 1961/62 seine lange Spielerkarriere. Mit Trainer [[Hans Wendtland]] und dem Torhütertalent [[Peter Kunter]] hatte der FFC den sechsten Rang belegt und für den 35-Jährigen war damit das Ende seiner Aktivenzeit angesagt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In späteren Zeiten war er auch mit über 70 Jahren noch als Schiedsrichter des südbadischen Fußballverbandes tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hardy Grüne]], Lorenz Knieriem: &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie des deutschen Ligafußballs.&amp;#039;&amp;#039; Band 8: &amp;#039;&amp;#039;Spielerlexikon 1890–1963.&amp;#039;&amp;#039; AGON-Sportverlag, Kassel 2006, ISBN 3-89784-148-7.&lt;br /&gt;
* Werner Skrentny (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Als Morlock noch den Mondschein traf. Die Geschichte der Oberliga Süd 1945–1963.&amp;#039;&amp;#039; Klartext, Essen 1993, ISBN 3-88474-055-5.&lt;br /&gt;
* Matthias Kropp: „Deutschlands große Fußballmannschaften, Teil 11: Karlsruher SC“, AGON-Sportverlag, 1998, ISBN 3-89609-115-8.&lt;br /&gt;
* Matthias Weinrich, Hardy Grüne: &amp;#039;&amp;#039;Enzyklopädie des deutschen Ligafußballs.&amp;#039;&amp;#039; Band 6: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Pokalgeschichte seit 1935. Bilder, Statistiken, Geschichten, Aufstellungen.&amp;#039;&amp;#039; AGON-Sportverlag, Kassel 2000, ISBN 3-89784-146-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Geesmann, Siegfried}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (Karlsruher SC)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (Freiburger FC)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fußballspieler (SV Sodingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DFB-Pokal-Sieger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1926]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2010]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Geesmann, Siegfried&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Fußballspieler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. November 1926&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Herne]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. November 2010&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Todtnau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lubitsch2</name></author>
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