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	<title>Siegfried F. Erdmann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T23:40:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Siegfried_F._Erdmann&amp;diff=1628024&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rolf acker: /* Leben */ linkfix nach Verschiebung</title>
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		<updated>2024-01-12T14:54:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; linkfix nach Verschiebung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Siegfried F. Erdmann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Mai]] [[1916]] in [[Berlin]]; † [[3. Oktober]] [[2002]] in [[Pijnacker]]) war Fachmann für Überschall-[[Aerodynamik]] und [[Sensortechnik]] sowie ordentlicher Professor an der [[TU Delft|Technischen Hochschule Delft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur am Hohenzollern Realgymnasium in Berlin im Jahre 1934 studierte Erdmann Experimentelle Physik und [[Hochfrequenztechnik]] an der [[Technische Universität Berlin|Technischen Universität Berlin]]. Seine Diplomarbeit behandelte die Erzeugung extrem kurzer Rechteckimpulse in Geräten zur Entfernungsmessung (1939). Ab Oktober 1939 bis Kriegsende war Erdmann zunächst Mitarbeiter am Aerodynamischen Institut der [[Heeresversuchsanstalt Peenemünde]], die gerade unter der Leitung von [[Wernher von Braun]] aufgebaut wurde. Bald wurde er zum Leiter der Hauptgruppe „Grundlagenforschung und spezielles Messwesen“ ernannt. Sein Spezialgebiet waren Druckverteilungsmessungen mittels Anbohrungen bei Überschallgeschwindigkeiten&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Grundsätzliches über Druckverteilungsmessungen mittels Anbohrungen bei Überschallgeschwindigkeiten&amp;#039;&amp;#039;, Vortrag auf der Peenemünder Überschalltagung, 1941&amp;lt;/ref&amp;gt;. Zwei Anwendungsbereiche standen im Vordergrund: (a) Projekt „[[Wasserfall (Rakete)|Wasserfall]]“, das Entwicklung und Bau einer ferngelenkten, [[Flugabwehrrakete]] betraf, die mit dreifacher [[Schallgeschwindigkeit]] vom Boden aus entlang einem Leitstrahl geführt werden sollte, und (b) ein langfristiges Projekt einer zweistufigen Rakete mit interkontinentaler Reichweite und maximal zehnfacher Schallgeschwindigkeit. Der dafür notwendige große „Superschall[[windkanal]]“ war noch zu bauen. Erdmann war für die Messtechnik im Hyperschallbereich zuständig. Ab Juli 1944 bis zum Ende des Krieges wurden Teile der Entwicklung des Windkanals von [[Peenemünde]] nach [[Kochel am See]] ausgelagert. Das Ende des Krieges erlebte Erdmann mit seiner Familie in dem niedersächsischen Dorf [[Müden (Aller)|Müden]]-Dieckhorst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den ersten Nachkriegsmonaten versuchten die [[Alliierte]]n, an den deutschen Spezialkenntnissen auf wissenschaftlichen und technischen Gebieten teilzuhaben. Erdmann wurde daraufhin, wie viele andere deutsche Wissenschaftler und Ingenieure, im britischen „Interrogation Camp“ in [[Wimbledon (London)|Wimbledon]]-Hampstead nach Einzelheiten befragt. Dort traf er Wernher von Braun wieder, der sich für ihn einsetzte. Gegen Ende Januar 1946 erhielt er eine Einladung von dem niederländischen Luftfahrtlaboratorium NLL – heute bekannt unter dem Namen [[Nationaal Lucht- en Ruimtevaartlaboratorium]] (NLR) –, am Aufbau eines niederländischen Windkanals mitzuhelfen. Hier wurde erstmals in Europa sechsfache Schallgeschwindigkeit in einem Windkanal erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1951 promovierte er bei [[Josef Meixner (Physiker)|Josef Meixner]], [[Alexander Naumann (Physiker)|Alexander Naumann]] und [[Hubert Schardin]] über neue &amp;#039;&amp;#039;Methoden zur Sichtbarmachung von Luftströmungen&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Methoden zur Sichtbarmachung von Luftströmungen&amp;#039;&amp;#039;, Dissertation, 1951&amp;lt;/ref&amp;gt; zum [[Dr.-Ing.]] der Universität Aachen. Kurz zuvor war er zum Flugtechnischen Institut der [[KTH Stockholm]] gewechselt, wo er beinahe fünf Jahre blieb und Leiter der dortigen Überschallwindkanalanlagen wurde. 1954, zurück in den Niederlanden, übernahm er die Leitung der Abteilung Gasdynamik. Hier konnten erstmals die erforderlichen Tests im [[Hyperschallgeschwindigkeit|Hypersonic]]-Bereich für die [[ELDO]]-Rakete und das europäische Überschallverkehrsflugzeug [[Concorde]] durchgeführt werden. Erdmanns umfassendes Wirken am NLL (seit 1961 NLR) wurde 2012 von Abraham Elsenaar ausführlich beschrieben und gewürdigt&amp;lt;ref&amp;gt;Abraham Elsenaar: &amp;#039;&amp;#039;0.2&amp;lt;Ma&amp;lt;4.0 – 50 years high speed wind tunnel testing in the Netherlands&amp;#039;&amp;#039;, Foundation Historical Museum NLR, Amsterdam, 2012, ISBN 978-90-79581-13-9&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1960 wurde Erdmann die [[Niederländische Staatsangehörigkeit|niederländische Staatsbürgerschaft]] verliehen, 1961 zum Außerordentlichen Professor an der [[Technische Universität Delft|Technischen Hochschule Delft]] und 1969 zum Ordentlichen Professor ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Ergebnisse seiner Arbeit, besonders die &amp;#039;&amp;#039;Methode von [[Oswatitsch]] und Erdmann zur näherungsweisen Berechnung von schräg angeblasenen Rotationskörpern&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Methode von [[Oswatitsch]] und Erdmann zur näherungsweisen Berechnung von schräg angeblasenen Rotationskörpern&amp;#039;&amp;#039;, GAMM-Tagung München, 1953 und Zeitschrift für Flugwissenschaften, Vol. 8, 1954, pp. 201–214&amp;lt;/ref&amp;gt; wurden bald international durch Vorträge auf [[GAMM]]- (REF) und AGARD-Tagungen bekannt, gefolgt von einer Reihe weiterer Veröffentlichungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;A survey of 10 years of NLR activities on ringwing-body configurations (1956–1966)&amp;#039;&amp;#039;, NLR Amsterdam, 1967&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Deutsch Niederländische Odyssee im Anlauf der Raumfahrt&amp;#039;&amp;#039;, DUP Satellite, 2001, ISBN 90-407-2156-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|124096867|Siegfried Erdmann}}&lt;br /&gt;
* {{Astronautix|erdmann|Siegfried Erdmann}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124096867|VIAF=50152240}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Erdmann, Siegfried F}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Luftfahrtingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Technische Universität Delft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte der Luftfahrt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Niederländer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1916]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2002]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Erdmann, Siegfried F.&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Luftfahrtingenieur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Mai 1916&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Oktober 2002&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Pijnacker]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rolf acker</name></author>
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