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	<title>Siegfried Eggebrecht - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T20:42:31Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Siegfried_Eggebrecht&amp;diff=1563893&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Altsprachenfreund: /* Leben */</title>
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		<updated>2024-01-19T11:56:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Philipp Siegfried Eggebrecht&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[27. Februar]] [[1886]] in [[Halberstadt]]; † [[15. August]] [[1984]] in [[Freiburg im Breisgau]]) war ein deutscher evangelisch-lutherischer [[Geistlicher]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Siegfried Eggebrecht war der Sohn des Großkaufmanns Carl Eggebrecht aus Halberstadt und besuchte das Domgymnasium in seiner Geburtsstadt. 1905 leistete Eggebrecht seinen Militärdienst. 1906 nahm er ein Theologiestudium an den Universitäten Leipzig und Halle auf. Er wurde Mitglied der &amp;#039;&amp;#039;[[Burschenschaft]] Suevia Leipzig&amp;#039;&amp;#039; im [[Allgemeiner Deutscher Burschenbund|ADB]].&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Schwartzer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Adreßbuch des [[Allgemeiner Deutscher Burschenbund|Allgemeinen Deutschen Burschenbundes]]&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Stand vom 1. August 1919&amp;#039;&amp;#039;, Max Schlutius, Magdeburg 1919, S. 40&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Besuch des Predigerseminars in [[Nowogrodziec|Naumburg am Queis]] legte er 1911 das erste theologische Examen in Halle ab und wurde [[Vikar]]. 1914 folgte in [[Magdeburg]] das zweite Examen und am 1. August die Ordination. Eggebrecht wurde zunächst Hilfspfarrer in [[Magdeburg-Buckau]]. Als [[Militärgeistlicher|Felddivisionspfarrer]] nahm er am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil. In dieser Zeit schrieb er mehrere Kriegstagebücher.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniela Kimmich: &amp;#039;&amp;#039;Die Kriegserfahrung des Feldgeistlichen Siegfried Eggebrecht 1914–1918 anhand seiner Tagebücher und der Korrespondenz mit seiner Frau Gertrude&amp;#039;&amp;#039; (Arbeitstitel einer derzeitigen Lizentiatsarbeit an der Universität Basel).&amp;lt;/ref&amp;gt; Briefwechsel führte er in dieser Zeit u.&amp;amp;nbsp;a. auch mit dem Kirchenhistoriker [[Friedrich Loofs]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://sundoc.bibliothek.uni-halle.de/nachlaesse/loofs/korres2.htm].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr aus dem Krieg trat er 1919 eine Stelle als zweiter Pfarrer in der Stadt [[Stadt Prettin|Prettin]] an, bevor er 1921 wieder nach Magdeburg ging, wo er Provinzialpfarrer für Jugendarbeit im Bereich der [[Kirchenprovinz Sachsen]] mit Sitz in Magdeburg wurde. Als einer der beiden Vertreter der [[Provinz Sachsen]] gehörte er 1922 zu den Mitgründern des gesamtdeutschen Reichsverbandes der Evangelischen Kinderpflege. In jener Zeit erwarb er bleibende Verdienste um die [[Wohlfahrtspflege|Jugendwohlfahrtspflege in der Weimarer Republik]] und die versuchsweise Einführung der [[Montessoripädagogik]] in den provinzsächsischen Kindergärten der evangelischen Kirche. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1928 erfolgte seine Berufung als Pfarrer der [[St. Johannis (Schleusingen)|St.-Johannis-Kirche]] in der preußischen Kreisstadt [[Schleusingen]]. Bereits ein Jahr später wurde er [[Superintendent]]. Dieses Amt übte er bis 1954 aus und war gleichzeitig der letzte Schriftführer des überregionalen Hennebergisch-Fränkischen Geschichtsvereins und in dieser Funktion auch als [[Heimatforscher]] tätig. So ist zum Beispiel seine Publikation über die Glocken von Schleusingen bis heute unübertroffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eggebrecht sympathisierte früh mit rechten Bewegungen und war Mitglied im [[Stahlhelm, Bund der Frontsoldaten]] sowie ab 1933 der [[Deutsche Christen|Deutschen Christen]]. Er erlebte den Aufstieg und das Ende des Nationalsozialismus in [[Schleusingen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso dort verbrachte er die [[Sowjetische Besatzungszone|sowjetische Besatzungszeit]] und die erste Zeit in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]]. 1957 verließ er Thüringen und ging nach Baden-Württemberg, da sein Sohn [[Hans Heinrich Eggebrecht]] dort eine Professur erhalten hatte. Seinen Ruhestand verbrachte er in Freiburg im Breisgau, wo er im Alter von 98 Jahren starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Methode [[Maria Montessori|Montessori]] und die evangelische [[Kindergartenbewegung]].&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Evangelischer Jugenddienst – Provinz Sachsen&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 5 (1928), S. 121–128 und 169–175.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Provinzialerziehungsverein in der Provinz Sachsen in seiner geschichtlichen Entwicklung 1879–1929&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Der Provinzialerziehungsverein in der Provinz Sachsen&amp;#039;&amp;#039;, o. O., o. J. [ca. 1930].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Paul Anton de Lagarde|Paul de Lagarde]] in Schleusingen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Hennebergisch-Fränkischen Geschichtsvereins&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 2 (1938), S. 110–120. &lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Glocken in der Stadt Schleusingen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch des Hennebergisch-Fränkischen Geschichtsvereins&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 3 (1939), S. 98–124.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Auslegung des Neuen Testaments&amp;#039;&amp;#039;. In: Theodor Jänicke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Ich will den Herrn loben. Ein Psalmenbuch. Übersetzungen, Auslegungen und Gebete&amp;#039;&amp;#039;. Burckhardthaus-Verlag, Berlin-Dahlem 1963.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* Medaille für Verdienste in der Jugendwohlfahrtspflege&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Manfred Priepke: &amp;#039;&amp;#039;Die evangelische Jugend im dritten Reich, 1933–1936&amp;#039;&amp;#039;. Norddeutsche Verlagsanstalt Goedel, Hannover 1960, S. 22.&lt;br /&gt;
* Rainer Bookhagen: &amp;#039;&amp;#039;Die evangelische Kinderpflege und die innere Mission in der Zeit des Nationalsozialismus. Mobilmachung der Gemeinden&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, &amp;#039;&amp;#039;1933/1937&amp;#039;&amp;#039;, S. 82 und S. 547 (Biografie).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pfarrerbuch der Kirchenprovinz Sachsen&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, Evangelische Verlagsanstalt GmbH Leipzig 2004, S. 411 (Biografie).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=142621242|VIAF=159056174}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Eggebrecht, Siegfried}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied im Stahlhelm]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person der Deutschen Christen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Magdeburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Evangelische Kirche der Kirchenprovinz Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatforscher (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Burschenschafter (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1984]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Eggebrecht, Siegfried&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Eggebrecht, Georg Philipp Siegfried (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher evangelisch-lutherischer Geistlicher&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=27. Februar 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Halberstadt]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. August 1984&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Freiburg im Breisgau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Altsprachenfreund</name></author>
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