<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Siegfried_Burmeister</id>
	<title>Siegfried Burmeister - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Siegfried_Burmeister"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Siegfried_Burmeister&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-22T02:53:01Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Siegfried_Burmeister&amp;diff=810120&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: Ersetze toten Link bei thueringer-allgemeine.de</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Siegfried_Burmeister&amp;diff=810120&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-01-16T19:14:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Ersetze toten Link bei thueringer-allgemeine.de&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Siegfried Burmeister&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. April]] [[1906]] in [[Anklam]]; † [[11. Juli]] [[1998]] in [[Ilmenau]]) war ein deutscher [[Maler]], [[Musiker]] und [[Schriftsteller]] der Neuen Moderne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kindheit und Jugend ===&lt;br /&gt;
Siegfried Burmeister wurde am 7. April 1906 in Anklam geboren. Sein Vater war als Geiger, die Mutter als Pianistin tätig.&lt;br /&gt;
Im Jahre 1907 zog die Familie nach dem Engagement des Vaters am [[Deutsches Nationaltheater und Staatskapelle Weimar|Weimarer Hoftheater]] nach [[Weimar]] um. Dort besuchte Siegfried Burmeister die [[Bürgerschule Weimar|Bürgerschule]], absolvierte anschließend eine Geigenbauerlehre, ein Musikstudium und nahm Klavierunterricht bei Bruno Hinze-Reinhold an der [[Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar]]. Später sang Burmeister bei Kammermusiker Stratmann.&lt;br /&gt;
Ab 1928 unternahm Burmeister Konzertreisen in Deutschland, Schweiz, Italien, Frankreich, Luxemburg. Es folgten Schallplattenaufnahmen. 1937 erlitt Burmeister einen Verlust der Gesangsstimme. Daraufhin arbeitete er ab 1938 als Silberfuchsfarmer im [[Allgäu]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nationalsozialismus ===&lt;br /&gt;
Die Gestapo verhaftete Burmeister 1944 wegen seines Engagements gegen den Krieg ([[Wehrkraftzersetzung]]), und er wurde zum Tode verurteilt. Dieses Urteil wurde geändert in eine Versetzung in ein [[Strafbataillon]] für unehrenhafte Soldaten unmittelbar an der sowjetischen Front.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
In den Jahren 1945 bis 1948 befand sich Burmeister in sowjetischer Kriegsgefangenschaft, nach welcher er 1949 eine [[Silberfuchsfell#Farm-Silberfuchs|Silberfuchsfarm]] bei [[Buchfart]]/Weimar eröffnete, die bis 1956 bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab dem Jahre 1956 wurde Burmeister als Maler in [[Weimar]] tätig. Seitdem fanden jährliche Atelierausstellungen in seinem ersten Atelier &amp;quot;Ackerwand&amp;quot; in Weimar und später dann im zweiten Atelier &amp;quot;Belvedereallee 13&amp;quot; statt. Es folgten im Jahre 1960 Reisen nach der [[Krim]], nach [[Jalta]], [[Sotschi]] und in den [[Kaukasus]]. 1964 wurde Burmeister durch das SED-Regime der [[DDR]] aus Weimar nach [[Ilmenau]] ausgewiesen, wo er 1965 mit dem Bau seines Ateliers, der Kunsthalle Ilmenau auf der [[Schorte]]straße 50, begann. In den Jahren 1976 bis 1977 widmete er sich neben der Malerei der Auseinandersetzung mit dem Wort, es entstanden Gedichte und Bühnenwerke. Ab 1978 wandte sich Burmeister wieder der Musik zu, es entstanden Klavierimprovisationen. Am 11. Juli 1998 starb Burmeister in Ilmenau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Das künstlerische Werk ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;background:#F9F9F9; border:1px solid #AAAAAA; float:right; margin:6px 0 6px 15px; padding:0.2em 0.4em; width:265px;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Siegfried Burmeister mit einem seiner Werke&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Externer Weblink&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* &amp;lt;small&amp;gt;https://www.thueringer-allgemeine.de/regionen/ilmenau/article221245175/Tief-beeindruckende-Persoenlichkeit.html&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
Das künstlerische Werk Siegfried Burmeisters umfasst ca. 450 Gemälde, ca. 40 Zeichnungen sowie Bühnenwerke, Theaterstücke, Gedichte, musikalische Improvisationen und Entwürfe für Webteppiche. Seit 1956 fanden regelmäßige jährliche Ausstellungen im eigenen Atelier sowie in [[Gotha]], [[Halle (Saale)|Halle]] und [[Berlin]] statt. Mehrmals beteiligte sich Burmeister an den Ausstellungen der Evangelischen Akademien in [[Lutherstadt Wittenberg|Wittenberg]], [[München]] und [[Hamburg]]. Dem Schaffen des Künstlers wurde 1992 eine Sendung des Bayerischen Rundfunks gewidmet, fünf Jahre später entstand in Zusammenarbeit mit dem Künstler der Kurzfilm &amp;quot;Straße unvollendeten Seins&amp;quot;. Der überwiegende Teil der Gemälde befindet sich in Privatbesitz, einzelne Werke in kirchlichem Besitz, zwei größere Kollektionen in europäischem Adelsbesitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung und Inhalt des Schaffens ==&lt;br /&gt;
Die malerischen Anfänge galten der Beschäftigung mit Spektralfarben und dem Experimentieren mit malerischen Ausdrucksmitteln. Damit beschritt Burmeister nach dem Zweiten Weltkrieg einen Weg der Neuen Moderne frei von Anpassung in Sicherheit des eigenen Weges. Die Gemälde umfassen abstrakte Kompositionen, Selbstbildnisse, Landschaften, religiöse Themen, Stillleben. Sie zeichnen sich durch einen vitalen Umgang mit Farbe und Maltechnik aus, der zu &amp;quot;rauschhaften&amp;quot; Bildergebnissen, zu einem &amp;quot;Triumph der Farbe&amp;quot; führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [https://www.thueringer-allgemeine.de/regionen/ilmenau/article221245175/Tief-beeindruckende-Persoenlichkeit.html „Tief beeindruckende Persönlichkeit“], &amp;#039;&amp;#039;[[Thüringer Allgemeine]]&amp;#039;&amp;#039;, 8. Oktober 2015&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123277477|VIAF=57516866}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Burmeister, Siegfried}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Musiker (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Ilmenau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1998]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Burmeister, Siegfried&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler, Musiker und Schriftsteller der Neuen Moderne&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. April 1906&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Anklam]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. Juli 1998&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ilmenau]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;APPERbot</name></author>
	</entry>
</feed>