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	<title>Siegfried Borchardt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Pistazienfresser: Die letzte Textänderung von ~2025-136372 wurde verworfen und die Version 255637860 von T. Wirbitzki wiederhergestellt - Bezeichnung ist gebräuchlich,  verlinkter Artikel heißt so.</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Die letzte Textänderung von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2025-136372&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2025-136372&quot;&gt;~2025-136372&lt;/a&gt; wurde verworfen und die Version &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Permanenter_Link/255637860&quot; title=&quot;Spezial:Permanenter Link/255637860&quot;&gt;255637860&lt;/a&gt; von T. Wirbitzki wiederhergestellt - Bezeichnung ist gebräuchlich,  verlinkter Artikel heißt so.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|betrifft den Neonazi Siegfried Borchardt. Für den gleichnamigen Juristen siehe [[Siegfried Borchardt (Jurist)]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegfried Borchardt.jpg|mini|hochkant|Siegfried Borchardt (April 2005)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Siegfried Roland Borchardt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, genannt &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;SS-Siggi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. November]] [[1953]] in [[Neuenkirchen (Kreis Steinfurt)]]; † [[3. Oktober]] [[2021]] in [[Dortmund]]), war ein mehrfach strafrechtlich verurteilter [[Deutschland|deutscher]] [[Aktivismus|Aktivist]], [[Neonazismus|Neonazi]] und [[Kommunalpolitiker]] aus dem Spektrum der [[Neonazismus|neonazistischen]] [[Freie Kameradschaften|Freien Kameradschaften]] und Funktionär der 1995 verbotenen [[Freiheitliche Deutsche Arbeiterpartei|Freiheitlichen Deutschen Arbeiterpartei]]. Bei den [[Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen 2014|Kommunalwahlen 2014]] [[Zahlen und Fakten zur Politik in Dortmund#Wahlperiode 2014 bis 2020|errang]] er als Spitzenkandidat der Partei [[Die Rechte – Partei für Volksabstimmung, Souveränität und Heimatschutz|Die Rechte]] ein Mandat im [[Stadtrat]] der Stadt Dortmund, von dem er jedoch nach zwei Monaten zurücktrat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Siegfried Borchardt war ausgebildeter [[Industriekaufmann]]. Er war zunächst ein unpolitischer Jugendlicher, der seine Freizeit als Zuschauer in Fußballstadien verbrachte. Es folgte eine Phase von Arbeitslosigkeit und Engagement in der [[Hooligan]]-Szene, wo er Kontakte zu [[Michael Kühnen]] knüpfte.&amp;lt;ref&amp;gt;Titus Simon: &amp;#039;&amp;#039;Raufhändel und Randale. Sozialgeschichte aggressiver Jugendkulturen und pädagogischer Bemühungen vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Juventa-Verlag, Weinheim u. a. 1996, ISBN 3-7799-0255-9, S. 202.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1982 gründete Borchardt den Dortmunder Fußball-Fanclub [[Borussenfront]], der nach und nach in die [[Rechtsextremismus|rechtsextremistische]] Szene abdriftete. Das bevorzugte Aktionsfeld von Borchardts Borussenfront war der Dortmunder Norden rund um den [[Borsigplatz]], wo es regelmäßig zu Ausschreitungen kam. Unter anderem wurden Ausländer durch das Viertel gejagt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Georg Bönisch, [[Jürgen Dahlkamp]], Andrea Stuppe |url=https://www.spiegel.de/politik/da-klumpt-sich-was-zusammen-a-a1aaa47d-0002-0001-0000-000016694647 |titel=Polizistenmord: Da klumpt sich was zusammen |werk=[[Der Spiegel]] |hrsg=Nr. 25 |datum=2000-06-19 |seiten=38 |abruf=2021-10-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Aus dieser Zeit stammen seine Spitznamen &amp;#039;&amp;#039;Siggi vom Borsigplatz&amp;#039;&amp;#039; beziehungsweise &amp;#039;&amp;#039;[[Schutzstaffel|SS]]-Siggi&amp;#039;&amp;#039;. In einem Gespräch mit einem Journalisten von [[Spiegel TV]] sagte Borchardt 2014, dass er mit dem Spitznamen &amp;#039;&amp;#039;SS-Siggi&amp;#039;&amp;#039;, den ihm ein Journalist gegeben habe, nicht einverstanden sei; er würde lieber &amp;#039;&amp;#039;[[Sturmabteilung|SA]]-Siggi&amp;#039;&amp;#039; genannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spiegel.de/video/ein-neonazi-schlaegt-sich-durch-ss-siggi-im-dortmunder-stadtrat-video-1501278.html |titel=Ein Neonazi schlägt sich durch: SS-Siggi im Dortmunder Stadtrat |werk=[[Spiegel TV]] |datum=2014-06-16 |format=Streaming-Video; 8:22&amp;amp;nbsp;Minuten |abruf=2021-10-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel zu seinen Aktivitäten bei der Borussenfront wurde Borchardt Kameradschaftsführer der [[Aktionsfront Nationaler Sozialisten/Nationale Aktivisten]] und später Kreisleiter im &amp;#039;&amp;#039;[[Komitee zur Vorbereitung der Feierlichkeiten zum 100. Geburtstag Adolf Hitlers]]&amp;#039;&amp;#039; (KAH). Ab 1984 baute er zusammen mit anderen [[ANS/NA]]-Kadern den Landesverband Nordrhein-Westfalen der [[Freiheitliche Deutsche Arbeiterpartei|Freiheitlichen Deutschen Arbeiterpartei]] (FAP) auf.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spiegel.de/politik/mit-todesmut-a-fd481be1-0002-0001-0000-000013495304 |titel=Neonazis: Mit Todesmut |werk=Der Spiegel |hrsg=13/1989 |datum=1989-03-26 |abruf=2021-10-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er war dort stellvertretender Bundes- und nordrhein-westfälischer Landesvorsitzender.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.spiegel.de/politik/werwolf-der-zukunft-a-25a8f539-0002-0001-0000-000009158290 |titel=Neonazis: Werwolf der Zukunft |werk=Der Spiegel |hrsg=10/1995 |datum=1995-03-05 |abruf=2021-10-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1984 kandidierte Borchardt für die FAP bei den Kommunalwahlen und war 1985 ihr Spitzenkandidat zur Landtagswahl. 1988 wurde er Landesvorsitzender Nordrhein-Westfalen und stellvertretender Bundesvorsitzender der FAP, im Jahr darauf kandidierte er bei der [[Europawahl in Deutschland 1989|Wahl zum Europaparlament]]. Die Borussenfront, die auch aus FAP-Mitgliedern bestand, diente als Saalschutz für Veranstaltungen der [[Nationaldemokratische Partei Deutschlands|NPD]], verteilte Propagandamaterial und war verantwortlich für Ausschreitungen gegen Andersdenkende und Ausländer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1980er Jahren wurde Borchardt wegen verschiedener Delikte verurteilt. Er befand sich ab August 1985 in Untersuchungshaft. Aufgrund mehrerer Vorkommnisse, darunter die Überfälle auf Gegendemonstranten am 28. April 1984 in [[Drabenderhöhe]]/Wiehl und auf Bonner [[Punk]]s am 1. September 1984, erfolgte am 22. Juli 1986 durch das [[Landgericht Bonn]] eine Verurteilung wegen schweren Landfriedensbruchs und gefährlicher Körperverletzung zu insgesamt zwei Jahren und sechs Monaten Freiheitsstrafe.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Rhein-Sieg-Anzeiger|Rhein-Sieg Anzeiger]]&amp;#039;&amp;#039;, 23. Juli 1986, S. 5.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://open.spotify.com/episode/6FzC91mopq7JUynabDkFAW |titel=Forming in a straight line |datum=2022-09-08 |sprache=de |abruf=2022-09-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Da die Untersuchungshaft angerechnet wurde, wurde er Anfang 1987 aus der Haft entlassen. Es folgten weitere Verurteilungen und Haftstrafen zwischen 1989 und 1992.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Verbot der FAP im Jahre 1995 organisierte sich Borchardt in der „Kameradschaft Dortmund“, die regelmäßig Demonstrationen des Hamburger Neonazis [[Christian Worch]] unterstützt. Mit Michael Berger, der im Juni 2000 [[Polizistenmorde von Dortmund und Waltrop|drei Polizisten ermordete]], war Borchardt befreundet. Die Kameradschaft Dortmund verbreitete nach den Morden Aufkleber mit dem Schriftzug „Berger war ein Freund von uns. 3:1 für Deutschland. KS Dortmund“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zeit&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2015/05/22/gedenken-an-von-neonazi-ermordete-polizisten_19413 |titel=Gedenken an von Neonazi ermordete Polizisten |werk=[[Die Zeit|Die-Zeit]]-Blog „[[Störungsmelder (Weblog)|Störungsmelder]]“ |datum=2015-05-22 |abruf=2021-10-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2001 stand Borchardt wiederum in Zusammenhang mit szenetypischen Straftaten vor Gericht, u.&amp;amp;nbsp;a. wegen Körperverletzung und wegen der [[Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen|Verwendung verfassungsfeindlicher Kennzeichen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.wdr.de/online/news/rechtsextremismus_nrw/ss-sigi.phtml |titel=„SS-Sigi“ vor Gericht |werk=[[Westdeutscher Rundfunk Köln|WDR]]-Sendung „NRW am Mittag“ |datum=2001-01-13 |abruf=2021-10-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 27. März 2002 wurde Borchardt vom [[Amtsgericht Dortmund]] zu neun Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt, er hatte am 8. September 2001 einen anderen Rechtsextremen in seiner Wohnung überfallen und verprügelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rp-online.de/politik/ss-siggi-zu-haftstrafe-verurteilt_aid-8508639 |titel=&amp;quot;SS-Siggi&amp;quot; zu Haftstrafe verurteilt |werk=rp-online.de |hrsg=[[Rheinische Post]] |datum=2002-03-27 |abruf=2022-07-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Borchardt galt als Kopf der Dortmunder Neonazi-Szene und war im „[[Widerstand West]]“ aktiv. Am 27. Januar 2005 nahm er beispielsweise in den Niederlanden an einem Treffen offen neonazistischer, in Deutschland teilweise verbotener Vereinigungen ([[Blood and Honour]], [[Racial Volunteer Force]]) als Redner teil. Das Informationsportal &amp;#039;&amp;#039;[[Blick nach Rechts]]&amp;#039;&amp;#039; vermeldet auch 2011 Aktivitäten der „Reste der ehemaligen Borussenfront“ unter Borchardt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.bnr.de/content/ae-borussenfront-ae-im-anmarsch |titel=„Borussenfront“ im Anmarsch |werk=[[Blick nach Rechts|bnr.de]] |datum=2011-04-20 |archiv-url=http://web.archive.org/web/20110425140645/http://www.bnr.de/content/ae-borussenfront-ae-im-anmarsch |archiv-datum=2011-04-25 |abruf=2021-10-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ende 2012 gab Borchardt seine Zurückhaltung bei öffentlicher politischer Betätigung auf. Am 27. Oktober 2012 wurde er zum Kreisvorsitzenden des in Dortmund neu gegründeten Kreisverbandes der Partei [[Die Rechte – Partei für Volksabstimmung, Souveränität und Heimatschutz|Die Rechte]] gewählt. Seither leitete er die Ersatzorganisation für den kurz vorher verbotenen &amp;#039;&amp;#039;Nationalen Widerstand Dortmund&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stefan Laurin |url=https://www.ruhrbarone.de/ss-siggi-ist-kreisvorsitzender-der-partei-die-rechte-in-dortmund |titel=Update: „SS-Siggi“ ist Kreisvorsitzender der Partei „Die Rechte“ in Dortmund – Nazidemo für den 1. Mai geplant |werk=[[Ruhrbarone]] |datum=2012-11-08 |abruf=2021-10-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 errang Borchardt für die Partei einen Sitz im Stadtrat von Dortmund.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Katrin Figge, Oliver Koch |url=https://www.wr.de/staedte/dortmund/article9391190/polizei-weist-vorwuerfe-nach-versuchtem-rathaus-sturm-zurueck.html |titel=Polizei weist Vorwürfe nach versuchtem Rathaus-Sturm zurück |werk=Westfälische Rundschau |hrsg=Funke Mediengruppe |datum=2014-05-26 |abruf=2021-10-04 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwei Monate später teilte er dem Dortmunder Oberbürgermeister [[Ullrich Sierau]] schriftlich mit, sein Ratsmandat zum 31. Juli 2014 niederzulegen. Borchardt gab gesundheitliche und zeitliche Gründe für diese Entscheidung an. Sein Mandat als Mitglied der [[Bezirksvertretung]] Innenstadt-Nord wollte er weiter ausüben. Für ihn rückte [[Dennis Giemsch]] nach, der vorher der verbotenen Kameradschaft [[Nationaler Widerstand Dortmund]] (NWDO) angehört hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wr.de/staedte/dortmund/article9554887/war-ss-siggis-abgang-aus-dem-dortmunder-rat-ein-abgekartetes-spiel.html |titel=War SS-Siggis Abgang aus dem Dortmunder Rat ein abgekartetes Spiel? |werk=Westfälische Rundschau |hrsg=Funke Mediengruppe |datum=2014-07-04 |abruf=2021-10-04 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.endstation-rechts.de/news/ss-siggi-tritt-ab-die-rechte-spitzenkader-giemsch-rueckt-in-dortmunder-stadtrat-nach.html |titel=„SS-Siggi“ tritt ab – Die Rechte-Spitzenkader Giemsch rückt in Dortmunder Stadtrat nach |werk=[[Endstation Rechts]] |datum=2014-07-04 |abruf=2021-10-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Laut Einschätzung des Politikwissenschaftlers und Verfassungsschützers [[Thomas Grumke]] galt Borchardt zwar als Veteran des westdeutschen Rechtsextremismus, konnte aber aufgrund einer Vielzahl von [[Strafverfahren]] und [[Haftstrafe]]n, die seine Aktivitäten merklich einschränkten, keinen nennenswerten Einfluss über Nordrhein-Westfalen hinaus entfalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Borchardt starb in der Nacht zum 3. Oktober 2021 nach einem kurzen Krankenhausaufenthalt an einer [[Blutvergiftung]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Titel=Wohin mit Siggis Asche?|Autor=Tobias Großekemper|Sammelwerk=[[Der Spiegel]]|Datum=24. Dezember 2021|Nummer=52|Seiten=46}}&amp;lt;/ref&amp;gt; im Alter von 67 Jahren in Dortmund.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Konrad Litschko |url=https://taz.de/Neonazi-Groesse-Borchardt-gestorben/!5805268/ |titel=Neonazi-Größe Borchardt gestorben: „SS-Siggi“ ist tot |werk=[[die Tageszeitung|taz.de]]|datum=2021-10-04|abruf=2021-10-04}}&amp;lt;br /&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Florian Pütz |url=https://www.spiegel.de/panorama/siegfried-borchardt-dortmunder-neonazi-ss-siggi-ist-tot-a-cbe74ec4-c0ac-4c1f-8395-461b3acb3f9a |titel=Dortmund Neonazi „SS Siggi“: Siegfried Borchardt ist tot |werk=[[Der Spiegel (online)|Spiegel Online]] |datum=2021-10-04 |abruf=2021-10-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich seines Todes fand in Dortmund ein öffentlicher Trauermarsch mit über 500 Teilnehmern statt. An diesem nahmen hauptsächlich Menschen aus der Neonazi-Szene wie zum Beispiel [[Thorsten Heise]] teil.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=David Walden |url=https://www.youtube.com/watch?v=EYZvFyXsNQk |titel=Rechter Abschied: Trauermarsch für &amp;quot;SS-Siggi&amp;quot; |hrsg=Spiegel TV |datum=2021-10-23 |abruf=2021-11-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siegfried Borchardt wurde am 21.&amp;amp;nbsp;Januar 2022 auf dem [[Hauptfriedhof Dortmund]] beigesetzt. Rund 150 bis 250 Personen aus dem rechtsextremen Spektrum wohnten der Bestattung bei.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.t-online.de/region/dortmund/news/id_91517156/neonazi-ss-siggi-wird-beerdigt-rechtsextreme-versammeln-sich.html |titel=Neonaziszene in Dortmund: Zahlreiche Rechtsextreme bei Beerdigung von &amp;quot;SS-Siggi&amp;quot; |werk=[[T-online]] |datum=2022-01-21 |abruf=2022-01-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Über die Gestaltung des Grabes ist ein Streit zwischen Neonazis und der Stadt Dortmund entstanden. Während die Neonazis dem Verstorbenen einen beschrifteten Grabstein setzen wollen, tritt die Stadt für ein [[Anonyme Bestattung|anonymes Reihengrab]] ein, um die Entstehung einer rechtsextremen [[Pilgerstätte]] zu verhindern. [[Totenfürsorge]]berechtigter ist der Rechtsextremist [[Alexander Deptolla]], der von einem Verwaltungsgericht die Erlaubnis erhalten hatte, die Urne des Verstorbenen auf dem Hauptfriedhof beizusetzen. Die endgültige Gerichtsentscheidung über die Gestaltung des Grabes steht noch aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Alexander Völkel |url=https://www.nordstadtblogger.de/rechtsstreit-um-letzte-ruhestaette-von-ss-siggi-stadt-dortmund-befuerchtet-pilgerstaette/ |titel=Beisetzung am kommenden Freitag um 10 Uhr auf dem Hauptfriedhof: Rechtsstreit um letzte Ruhestätte von „SS-Siggi“ – Stadt Dortmund befürchtet „Pilgerstätte“ |werk=Die Nordstadtblogger |datum=2022-01-21 |abruf=2022-01-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Jens Mecklenburg]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch deutscher Rechtsextremismus.&amp;#039;&amp;#039; Elefantenpress, Berlin 1996, ISBN 3-88520-585-8, S. 445.&lt;br /&gt;
* Thomas Grumke, Bernd Wagner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch Rechtsradikalismus. Personen – Organisationen – Netzwerke. Vom Neonazismus bis in die Mitte der Gesellschaft.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Leske + Budrich, Opladen 2002, ISBN 3-8100-3399-5, S. 239–240.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Jennifer Marken |url=https://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2018/09/27/haftstrafe-fuer-neonazi-anfuehrer-siegfried-borchardt_27299 |titel=Siegfried Borchardt: Der lange Abstieg einer Naziikone |werk=[[Die Zeit|Die-Zeit]]-Blog „[[Störungsmelder (Weblog)|Störungsmelder]]“ |datum=2018-09-27 |abruf=2021-10-04 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|LCCN=|NDL=|VIAF=|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2021-10-03}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Borchardt, Siegfried}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kameradschaftsaktivist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die-Rechte-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (Dortmund)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hooliganismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied einer neonazistischen Organisation]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1953]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2021]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Borchardt, Siegfried&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Borchardt, Siegfried Roland (vollständiger Name); Borchardt, Siggi; SS-Siggi (Spitzname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Neonazi&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. November 1953&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Neuenkirchen (Kreis Steinfurt)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=3. Oktober 2021&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Dortmund]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Pistazienfresser</name></author>
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