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	<title>Siegestor - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T02:17:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Siegestor&amp;diff=192539&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Minoo: /* Beschreibung */ Doppelung gestrichen</title>
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		<updated>2026-01-22T16:48:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Beschreibung: &lt;/span&gt; Doppelung gestrichen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Siegestor bei Nacht.JPG|mini|hochkant=1.3|Das Siegestor bei Nacht]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Siegestor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Klassizismus|klassizistisches]] [[Baudenkmal]] auf der [[Leopoldstraße]] im Bezirk [[Schwabing-Freimann]] in der [[Bayern|bayerischen]] Landeshauptstadt [[München]]. Es wurde 1843 bis 1850 im Auftrag von [[Ludwig I. (Bayern)|Ludwig I.]] nach Entwurf von [[Friedrich von Gärtner]] errichtet. Als Vorlage diente der [[Konstantinsbogen]] in Rom.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegestor Muenchen 1900.jpg|mini|Siegestor, Ansicht der Feldseite, um 1870]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ludwig I. (Bayern)|Ludwig I.]] erteilte 1840 seinem Architekten [[Friedrich von Gärtner]] den Auftrag, einen Triumphbogen nach Vorbild des [[Konstantinsbogen]]s in [[Rom]] als Abschluss der [[Ludwigstraße]] zu planen. Dieser Triumphbogen sollte dem [[Bayerische Armee|bayerischen Heere]] gewidmet sein und somit direkt mit der [[Feldherrnhalle]] korrespondieren, die den südlichen Abschluss der Prachtstraße bildet. Das Siegestor wurde 1843 bis 1850, wie auch die Feldherrnhalle, aus [[Kelheimer Kalkstein]] errichtet, wobei nach Friedrich von Gärtners Tod 1847 dessen Schüler [[Eduard Metzger]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{ThiemeBecker |Autor= |Lemma=Eduard Metzger |Band=24 |Seite=446 |SeiteEnde=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die Arbeiten übernahm. Am 15. Oktober 1850 übergab König [[Maximilian II. Joseph|Maximilian II.]] im Namen seines abgedankten Vaters das Siegestor an die Stadt München.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Kunstblatt]].&amp;#039;&amp;#039; I (1850), Nr. 46 vom 18. November 1850, S. 361&amp;amp;nbsp;ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Einweihung blieb Ludwig&amp;amp;nbsp;– er war zwei Jahre zuvor wegen der [[Lola Montez|Montez]]-Affäre in den Ruhestand gezwungen worden&amp;amp;nbsp;– demonstrativ fern. Am 16. Juli 1871 zogen die bayerischen Truppen nach ihrem Sieg im [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] durch das feierlich geschmückte Tor ein, womit es die seiner Bezeichnung entsprechende Bedeutung bekam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den [[Luftangriffe auf München|Luftangriffen auf München]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] schwer beschädigt, wurde das Siegestor ab 1958 unter der Leitung des Architekten [[Josef Wiedemann]] wiederaufgebaut. Die im oberen Bereich stark vereinfachend restaurierte Stadtseite (Südseite) erhielt die neue Inschrift „Dem Sieg geweiht&amp;amp;nbsp;– Vom Krieg zerstört&amp;amp;nbsp;– Zum Frieden mahnend“, die der Journalist [[Hanns Braun (Journalist)|Hanns Braun]] verfasst und der Schriftgrafiker [[Franz Hart]] entworfen hatte. Damit wurde der Triumphbogen auch zum Mahnmal gegen den Krieg und für den Frieden. Die Feldseite (Nordseite) wurde weitgehend originalgetreu rekonstruiert, und 1972 kehrte auch die von [[Elmar Dietz]] wiederhergestellte [[Quadriga]] auf das Siegestor zurück. Zahlreiche Fragmente des Bauwerks, die bei der Instandsetzung 1956 keine Verwendung gefunden hatten, sind in der Nieserstraße hinter dem Stadtmuseum in einem [[Lapidarium]] ausgestellt, das 1995 nach Plänen von [[Gabriele Henkel]] aus Mitteln des Kulturbaufonds errichtet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Infotafel vor Ort&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Munich Siegestor vor 1891.jpg|Stadtseite, ursprünglicher Zustand&lt;br /&gt;
Puerta de la Victoria, Múnich, Alemania, 2012-04-30, DD 01.JPG|Stadtseite, heutiger Zustand&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Muestquadriga062019c99.jpg|mini|Die Quadriga auf dem Siegestor]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Siegestor mit der Anschrift Leopoldstraße 2&amp;lt;ref&amp;gt;[https://geoportal.bayern.de/denkmalatlas/searchResult.html?objtyp=bau&amp;amp;koid=23088 Bayerischer Denkmal-Atlas], abgerufen am 11. Januar 2025&amp;lt;/ref&amp;gt; liegt rund einen Kilometer nördlich der [[Feldherrnhalle]] und trennt die [[Ludwigstraße]], die dort endet, von der [[Leopoldstraße (München)|Leopoldstraße]], die dort beginnt. Damit markiert das Siegestor die Grenze zwischen den beiden Münchner Stadtvierteln [[Maxvorstadt]] und [[Schwabing]]. Das 24 Meter breite, 21 Meter hohe und zwölf Meter tiefe Denkmal wird von der 22&amp;amp;nbsp;[[Tonne (Einheit)|Tonnen]] schweren Quadriga bekrönt. In deren Mitte steht eine sechs Meter große Bavaria, die einen von vier Löwen gezogenen Wagen lenkt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Siegestor schuf Friedrich von Gärtner mehr als eine Kopie des [[Konstantinsbogen]]s. Die Säulen, die auf hohe Podeste gestellt sind, betonen die klare vertikale Gliederung. Das wuchtige Gebälk drückt einer schweren Last ähnlich auf die harmonisch rhythmisierenden drei Bögen. Damit erhält der Triumphbogen die architektonische Kraft, den Zug des Siegestores aufzufangen und in die Felder und Wiesen, die 1852 noch vorherrschten, weiterzuleiten. Die thronende [[Quadriga]] schwebt über dem Siegestor und betont seine Mittelachse. Gleichzeitig fährt die [[Bavaria]] auf der Quadriga stadtauswärts in die Felder und Wiesen blickend „Dem Bayerischen Heere“ entgegen, wie die Inschrift auf der Nordseite verrät. Die Südseite trug ursprünglich die Inschrift „Erbaut / von Ludwig I Koenig von Bayern / MDCCCL“. [[Johann Halbig]] lieferte das kolossale Viergespann von Löwen zu [[Johann Martin von Wagner]]s Entwurf für die Bavaria, die [[Friedrich Brugger]] modellierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bildmotive der Reliefs zeigen Kampfszenen ohne historischen Bezug&amp;lt;ref&amp;gt;Dehio, S. 171.&amp;lt;/ref&amp;gt;, die die militärische Stärke des bayerischen Heeres symbolisieren. Die [[Medaillon (Ornament)|Medaillons]] dagegen stellen [[Allegorie]]n der damaligen [[Königreich Bayern#Gliederung|bayerischen Kreise]] dar:&lt;br /&gt;
* [[Oberbayern|Kreise Ober-]] und [[Niederbayern]]: Alpenviehzucht;&lt;br /&gt;
* [[Oberfranken|Kreise Ober-]] und [[Mittelfranken]]: Handwerk und Viehzucht;&lt;br /&gt;
* [[Unterfranken|Kreis Unterfranken und Aschaffenburg]]: Wein, Getreidebau und Schifffahrt;&lt;br /&gt;
* [[Pfalz (Region)|Kreis Rheinpfalz]]: Wein und Fischfang;&lt;br /&gt;
* [[Oberpfalz|Kreis Oberpfalz und Regensburg]]: Hammerwerk;&lt;br /&gt;
* [[Schwaben (Bayern)|Kreis Schwaben und Neuburg]]: Weberei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery widths=&amp;quot;200px&amp;quot; heights=&amp;quot;150px&amp;quot; perrow=&amp;quot;2&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Siegestor Relief southern side left-2015.JPG|Relief, Stadtseite links&lt;br /&gt;
 Siegestor Relief southern side right-2015.JPG|Relief, Stadtseite rechts&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kunst am Siegestor ==&lt;br /&gt;
Ab dem 17. Februar 2018 befanden sich am Siegestor für fünf Monate zwei fünf Meter breite und zweieinhalb Meter hohe „Love-Hate“ [[Ambigramm]]e aus [[Patina|patiniertem]] Stahl. Es handelte sich dabei um eine Kunstinstallation von [[Mia Florentine Weiss]] im Vorfeld des &amp;#039;&amp;#039;Münchner Faust Festivals 2018&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.muenchen.de/aktuell/2018-02/love-hate-skulpturen-am-siegestor.html |titel=Skulpturen „Love Hate“ am Siegestor aufgestellt |hrsg=muenchen.de |abruf=2018-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.merkur.de/kultur/performancekuenstlerin-mia-florentine-weiss-stellt-am-muenchner-siegestor-zum-faust-festival-aus-9690313.html |titel=Liebesgrüße aus Stahl |hrsg=merkur.de |datum=2018-03-13 |abruf=2018-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Evelyn Vogel |Titel=Durch die Hölle in den Himmel |Sammelwerk=[[Süddeutsche Zeitung]] |Datum=2018-02-18 |Online=[http://www.sueddeutsche.de/kultur/kunst-durch-die-hoelle-in-den-himmel-1.3872186?reduced=true sueddeutsche.de] |Abruf=2018-05-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nicht genehmigte Wahlwerbung 2025 ==&lt;br /&gt;
Im Bundestagswahlkampf 2025 war am Abend des 3. Januar 2025 eine überlebensgroße Projektion des grünen [[Kandidat#Spitzenkandidat|Kanzlerkandidaten]] [[Robert Habeck]] mit den Worten „Bündniskanzler. Ein Mensch. Ein Wort.“ auf der Südseite des Denkmals zu sehen. Die Projektion erschien auf der Fläche direkt oberhalb der Inschrift „Dem Sieg geweiht. Vom Krieg zerstört. Zum Frieden mahnend.“ Die Aktion wurde kontrovers aufgenommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sueddeutsche.de/muenchen/habeck-projektion-siegestor-gruene-wahlkampf-muenchen-lux.9bQG9eVaroGyDUJPvMKG4M &amp;#039;&amp;#039;Umstrittene Projektion: Habeck erscheint auf dem Münchner Siegestor&amp;#039;&amp;#039;], SZ-Online vom 6. Januar 2025, abgerufen am 6. Januar 2025&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Polizei ließ die offenbar nicht genehmigte Projektion kurz darauf abschalten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=dpa |Titel=Wahlkampf: Polizei beendet Habeck-Projektion auf Siegestor |Sammelwerk=Die Zeit |Ort=Hamburg |Datum=2025-01-07 |ISSN=0044-2070 |Online=https://www.zeit.de/news/2025-01/07/polizei-beendet-habeck-projektion-auf-siegestor |Abruf=2025-01-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wie eine Polizeisprecherin auf Anfrage mitteilte, hatte die Firma, die die Werbung an das Baudenkmal projizierte, angegeben, im Auftrag der Grünen zu arbeiten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Georg Dehio]], Ernst Götz (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Deutschen Kunstdenkmäler, München.&amp;#039;&amp;#039; Deutscher Kunstverlag, München 1996. S. 171, ISBN 978-3-422-03049-7.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Klaus Gallas]]&lt;br /&gt;
   |Titel=München. Von der welfischen Gründung Heinrichs des Löwen bis zur Gegenwart: Kunst, Kultur, Geschichte&lt;br /&gt;
   |Reihe=DuMont-Dokumente: DuMont-Kunst-Reiseführer&lt;br /&gt;
   |Verlag=DuMont&lt;br /&gt;
   |Ort=Köln&lt;br /&gt;
   |Datum=1979&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-7701-1094-3}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Thomas Weidner&lt;br /&gt;
   |Titel=Das Siegestor und seine Fragmente&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Mit Beiträgen von Richard Bauer und Hans Senninger&lt;br /&gt;
   |Verlag=Buchendorfer&lt;br /&gt;
   |Ort=München&lt;br /&gt;
   |Datum=1996&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-927984-52-3&lt;br /&gt;
   |Kommentar=zur Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Das Siegestor&amp;#039;&amp;#039;, [[Münchner Stadtmuseum]], 24. Mai 1996 bis 30. Juni 1996}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
* [https://www.muenchen.de/sehenswuerdigkeiten/siegestor Siegestor bei der Landeshauptstadt München]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Gesprochener Artikel&lt;br /&gt;
|artikel      = Siegestor&lt;br /&gt;
|dateiname    = De-Siegestor-article.ogg&lt;br /&gt;
|dauer        = 06:00&lt;br /&gt;
|größe        = 4,2 MB&lt;br /&gt;
|sprecher     = Martin Schlederer&lt;br /&gt;
|geschlecht   = männlich&lt;br /&gt;
|dialekt      = &lt;br /&gt;
|oldid        = 122530383&lt;br /&gt;
|artikeldatum = 2013-09-14&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/09/08/N |EW=11/34/55/E |type=landmark |region=DE-BY}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4413519-1|VIAF=245391782}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Denkmal in München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tor in München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Triumphbogen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ludwigstraße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in der Maxvorstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Schwabing]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1850er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Klassizistisches Bauwerk in München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in der Maxvorstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk in Schwabing]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rekonstruiertes Bauwerk in München]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Minoo</name></author>
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