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	<title>Siegel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Siegel&amp;diff=33140&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kabelschmidt: /* Elektronisches Siegel */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Siegel&amp;diff=33140&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-09-13T16:59:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Elektronisches Siegel&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Siegel.jpg|mini|hochkant=1.6|Siegellack, Siegel, Siegelstempel]]&lt;br /&gt;
[[Datei:SiegelmitTypar.jpg|mini|Siegel und Siegelstempel des [[Marienstift (Aachen)|Aachener Marienstifts]] in Form einer [[Mandorla]], [[Hans von Reutlingen]], 1528]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Siegel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von {{laS|sigillum|de=Bildchen}}) ist ein [[Insigne]] und damit eine Form der [[Beglaubigung]] von [[Urkunde]]n. Ähnlich wie eine Unterschrift verleiht es dem Dokument seine Rechtskraft. Als Verschluss kann es auch dazu dienen, die Unversehrtheit von Behältnissen, auch Briefumschlägen, zu sichern. Erzeugt wird das Siegel mit einem [[Stempelsiegel|Siegelstempel]] (Typars), der in eine weiche, erhärtende Masse gedrückt wird (Siegelklumpen aus [[Siegellack]], [[Siegelwachs]], früher Ton etc.). Oft wird zwischen &amp;#039;&amp;#039;Siegel&amp;#039;&amp;#039; als Abdruck und &amp;#039;&amp;#039;Siegelstempel&amp;#039;&amp;#039; als [[Prägestempel|Prägewerkzeug]] begrifflich nicht unterschieden. Mit der [rechtlichen] Funktion und Bedeutung von Siegeln befasst sich die [[Sphragistik|Siegelkunde]] (Sphragistik).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;#039;&amp;#039;Siegel&amp;#039;&amp;#039; stammt von [[mittelhochdeutsch]] &amp;#039;&amp;#039;sigel&amp;#039;&amp;#039; ab. Dieses ist entlehnt aus [[Latein|lateinisch]] &amp;#039;&amp;#039;sigillum&amp;#039;&amp;#039; ‚Siegelabdruck‘, einem [[Diminutiv]] von &amp;#039;&amp;#039;signum&amp;#039;&amp;#039; ‚Zeichen, Kennzeichen, Bild im [[Petschaft]]‘.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Kluge: &amp;#039;&amp;#039;Etymologisches Wörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin / New York 1995, ISBN 3-11-012922-1.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Cylinder seal cowshed Louvre Klq17.jpg|mini|hochkant=1.6|Sumerisches Rollsiegel und Abrollung]]&lt;br /&gt;
Die frühesten [[Stempelsiegel]] sind im Vorderen Orient nicht vor der [[Tell Halaf|Tell-Halaf-Zeit]] nachzuweisen. &amp;#039;&amp;#039;[[Rollsiegel]]&amp;#039;&amp;#039; sind erstmals in [[Sumer]] zwischen 3200 und 3100&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr. in der [[Uruk-Zeit|Uruk-IV-Schicht]] belegt. Dies sind kleine Steinzylinder (&amp;#039;&amp;#039;Siegelsteine&amp;#039;&amp;#039;) aus [[Onyx (Mineral)|Onyx]], [[Lapislazuli]], [[Achat]] oder anderen Stoffen, in die Figuren und Inschriften eingraviert &amp;#039;&amp;#039;(Siegelgravur)&amp;#039;&amp;#039; wurden. Die Größe schwankt zwischen 0,15 und 10&amp;amp;nbsp;Zentimetern. Durch das Abrollen des Zylinders in eine weiche Masse (zum Beispiel Ton) entsteht der charakteristische Siegelabdruck. Etwa zeitgleich tauchten zwischen 1600&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr. und 1500&amp;amp;nbsp;v.&amp;amp;nbsp;Chr. im [[Altes Ägypten|Alten Ägypten]], in [[Ugarit]] sowie bei den [[Hethiter]]n die &amp;#039;&amp;#039;[[Siegelring]]e&amp;#039;&amp;#039; auf, wobei der Siegelring in [[Mesopotamien]] nicht in Gebrauch war. Die [[Siegel (Ostasien)|asiatischen Siegel]] sind in [[Hartholz]], [[Knochen]], [[Elfenbein]], [[Marmor]], [[Speckstein]] oder [[Jade]] geschnitten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Ton-Siegelabdrücke&amp;#039;&amp;#039; sind bei den Sumerern, Assyrern und Babyloniern (Rollsiegel), später bei Griechen und Römern zu finden, welche die Herrscher des Frühmittelalters übernahmen. Im Gegensatz zu den zylindrischen Rollsiegeln der Babylonier verwendeten Kreter und Hethiter das Petschaft mit Rundsiegel.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Egon Friedell]]: [[Kulturgeschichte des Altertums]]. &amp;#039;&amp;#039;Kulturgeschichte Ägyptens und des Alten Orients&amp;#039;&amp;#039;. München: dtv 1982.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch mehr als im Orient (und später Europa), wo das Siegel immer den Charakter einer [[Beglaubigung]] behalten hat, ist in Ostasien das Siegel der eindeutige [[Identitätsnachweis]], dort vertritt das Siegel bis heute die Rolle der eigenhändigen Signatur respektive der [[Unterschrift]] im westlichen Kulturraum. Die Bedeutung des Siegel ist so hoch, dass sich eine eigene altertümliche Schrift dafür erhalten hat, die [[Siegelschrift]] (Zhuanshu).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Louis the German, charter, 856.jpg|mini|Eine Urkunde Ludwigs des Deutschen von 856 für die [[Fürstabtei St. Gallen|Abtei St. Gallen]]. St. Gallen, [[Stiftsarchiv St. Gallen|Stiftsarchiv]], Urkunden FF.1.H.106]]&lt;br /&gt;
Siegel, seit der Antike oft Symbole königlicher oder adeliger Macht, führten zunächst Einzelpersönlichkeiten, dann Körperschaften. Kaisersiegel gab es in China ab dem ersten vorchristlichen Jahrtausend. In Byzanz gab es sie seit dem 6.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, Papstsiegel seit dem 9.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Im frühen Mittelalter siegelten in Europa nur weltliche Herrscher und Päpste,&amp;lt;ref name=&amp;quot;:184&amp;quot; /&amp;gt; im hohen Mittelalter Kaiser, Könige, Angehörige des Adels sowie die Hohe Geistlichkeit. In erzählenden Quellen finden sich kaum Hinweise auf die Besiegelung von Herrscherurkunden. Nur der Chronist Ratpert aus dem [[Fürstabtei St. Gallen|Kloster St.&amp;amp;nbsp;Gallen]] berichtet von einer Besiegelung mit Ring durch König [[Ludwig der Deutsche|Ludwig den Deutschen]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:184&amp;quot; /&amp;gt; Anderen Bevölkerungsgruppen stand für die Beglaubigung einer Rechtshandlung nur die Möglichkeit offen, genügend Zeugen bei der Beurkundung zu versammeln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:184&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Erhart |Hrsg=Stiftarchiv Sankt Gallen |Titel=Siegel |Sammelwerk=Lebenswelten des frühen Mittelalters in 36 Kapiteln. |Verlag=Kunstverlag Josef Fink |Ort=Lindenberg |Datum=2019 |ISBN=978-3-95976-182-6 |Seiten=184}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Etwa seit dem 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert machten auch Bürger von Siegeln Gebrauch. Siegel geistlicher Korporationen sind schon seit dem 11.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert, Städtesiegel seit dem Anfang des 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts (Trier&amp;amp;nbsp;1113, Köln&amp;amp;nbsp;1149) zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Metallsiegel&amp;#039;&amp;#039;, die &amp;#039;&amp;#039;[[Bulle (Siegel)|Bullen]]&amp;#039;&amp;#039;, waren aus [[Gold]], [[Blei]] oder (seltener) aus [[Silber]]. Sie wurden hauptsächlich von den [[Papst|Päpsten]], den Kaisern und Königen des [[Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reiches]] (siehe [[Goldene Bulle Karls&amp;amp;nbsp;IV.]]), den [[Byzantinisches Reich|byzantinischen]] Kaisern sowie weiteren Herrschern für Dokumente besonderer politischer und verfassungsrechtlicher Bedeutung verwendet. Bleibullen waren zumeist massiv, Goldbullen hingegen fast nie. Es handelte sich vielmehr um zusammengefügte Goldplättchen, welche mit verschiedenen Materialien (Wachs, Sägemehl u.&amp;amp;nbsp;a.) gefüllt waren. Massive Goldbullen sind lediglich aus dem byzantinischen Raum und dem normannischen Königreich Sizilien bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Bulle (Siegel)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Wachssiegel&amp;#039;&amp;#039; trugen im Mittelalter die meisten Urkunden und Rechtsgeschäfte aller Art. Dabei wird das [[Siegelwachs]] durch einen Kreuzschnitt im Pergament gedrückt und der Stempel vom Ring oder einer antiken [[Gemme]] hineingedrückt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:184&amp;quot; /&amp;gt; Wurde die Urkunde nicht gerollt, sondern [[Urkunden des Mittelalters und der Frühen Neuzeit#Faltung|gefaltet]], so wurde die Schutzfunktion des Siegels durch mehrere Lagen von Pergament deutlich verbessert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Aufbewahrung&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Erhart |Hrsg=Stiftarchiv Sankt Gallen |Titel=Faltung |Sammelwerk=Lebenswelten des frühen Mittelalters in 36 Kapiteln. |Verlag=Kunstverlag Josef Fink |Ort=Lindenberg |Datum=2019 |ISBN=978-3-95976-182-6 |Seiten=164}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 16.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurde auch [[Siegellack]] verwendet, der hitzebeständiger und härter als Wachs ist. Bereits seit dem 11.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert wurden bildliche Darstellungen (z.&amp;amp;nbsp;B. Wappen) in Siegeln verwendet. Später verwendete man auch anstelle des Wachses eine [[Siegeloblate]], welche zwischen zwei Papierschichten unter hohem Druck mit Hilfe von Hitze (wie beim [[Gaufrieren]]) zu einem Relief, dem Abdruck, verformt wurde (Papiersiegel).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Siegelmissbrauch wurde durch die Aufbewahrung bei eigens für diesen Zweck eingesetzten hohen Beamten verhindert, den [[Siegelbewahrer]]n. Aus dieser Aufgabe wurde später ein Amt und ein Titel (siehe [[Lordsiegelbewahrer]] in England).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;[[Siegelkapsel]]n&amp;#039;&amp;#039; sind meist aus Holz oder Metall gefertigte Schutzhüllen für Siegel. Insbesondere in der römischen Zeit wurden sie verwendet, um die Siegel an Dokumenten wie etwa an Wachstafeln zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Siegeltöpfe&amp;#039;&amp;#039; sind Näpfchen (meist aus Metall), die an einem Behältnis (z.&amp;amp;nbsp;B. einem [[Tresor]]) angebracht sind, um Siegelschnüre und Siegel (meist Abdrücke in [[Plastilin]]) aufzunehmen. Sie dienen der Identifikation von Personen, die das Behältnis geöffnet und wieder verschlossen haben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Formen von Siegeln ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Chinese - Winter Landscape - Walters 3565 - Mark B.jpg|mini|Signatur einer Malerin, chinesisch]]&lt;br /&gt;
Mit einem Griff versehen, wird ein &amp;#039;&amp;#039;Siegelstempel&amp;#039;&amp;#039; auch &amp;#039;&amp;#039;[[Petschaft]]&amp;#039;&amp;#039; genannt; älter sind &amp;#039;&amp;#039;[[Siegelring]]e&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Compartimentsiegel&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;S. Baghestani: &amp;#039;&amp;#039;Metallene Compartimentsiegel aus Ost-Iran, Zentralasien und Nord-China&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Archäologie in Iran und Turan.&amp;#039;&amp;#039; Band 1). Rahden/Westf, 1997.&amp;lt;/ref&amp;gt; (Metallsiegel mit Griff&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Erika Bleibtreu]]: &amp;#039;&amp;#039;Iran in prähistorischer und frühgeschichtlicher Zeit.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Wilfried Seipel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;7000 Jahre persische Kunst. Meisterwerke aus dem Iranischen Nationalmuseum in Teheran: Eine Ausstellung des Kunsthistorischen Museums Wien und des [[Iranisches Nationalmuseum|Iranischen Nationalmuseums]] in Teheran.&amp;#039;&amp;#039; Kunsthistorisches Museum, Wien 2001, S. 76–185, hier: S. 77.&amp;lt;/ref&amp;gt;). Das Siegel selbst kann auf die Urkunde gedrückt oder durch einen Schnitt im [[Pergament]] durchgedrückt sein. Angehängte Siegel sind an Schnüren aus Hanf, Seide, anderen Stoffen oder Pergamentstreifen befestigt. Diese Pergamentstreifen, &amp;#039;&amp;#039;Pressel&amp;#039;&amp;#039; genannt, wurden, wie auch die Schnüre, häufig durch einen Pergamentumbug, der [[Plica (Pergament)|Plica]], gezogen, um den Halt im Pergament zu erhöhen und ein Ausreißen zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die in Europa häufigste Form ist das &amp;#039;&amp;#039;Rundsiegel&amp;#039;&amp;#039;, während beispielsweise die chinesischen &amp;#039;&amp;#039;[[Siegel (Ostasien)|Yinjian]]&amp;#039;&amp;#039; rechteckig sind; die japanischen &amp;#039;&amp;#039;[[Hanko (Stempel)|Hanko]]&amp;#039;&amp;#039; sind ebenfalls rund.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andere Ausführungsformen mit Siegelfunktion sind Aufkleber wie das [[Pfandsiegel]] (umgangssprachlich auch &amp;#039;&amp;#039;Kuckuck&amp;#039;&amp;#039; genannt), die an [[Kraftfahrzeugkennzeichen|Kfz-Kennzeichenschildern]] angebrachte Zulassungsplakette, [[Plombe (Siegel)|Plomben]] an Verschlüssen und Geräten, [[Sicherungsstempel]] an Messgeräten, [[Siegelmarke]]n und Siegelbänder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Notar]]e verwenden zum Verbinden von mehrseitigen Urkunden eine Siegelschnur, deren Enden mit einem &amp;#039;&amp;#039;Prägesiegel&amp;#039;&amp;#039; aus Papier und einer [[Siegeloblate|Oblate]] gesichert sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Spezielle Siegel und weitere Fachbegriffe ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Rollsiegel]]&amp;#039;&amp;#039; – erstmals in Sumer verwendet&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Siegelring]]&amp;#039;&amp;#039; – im [[Ring (Schmuck)|Fingerring]] untergebrachter Siegelstempel&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Reitersiegel]]&amp;#039;&amp;#039; – stellt den Siegelführer oder die Siegelführerin (Damenreitersiegel) zu Pferd dar, männliche Siegelführer i.&amp;amp;nbsp;d.&amp;amp;nbsp;R. geharnischt und in Waffen&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gemmensiegel&amp;#039;&amp;#039; – Siegel mit dem charakteristischen Abdruck einer [[Gemme]] (häufig in Verbindung mit einem Siegelring), die entweder antiken oder zeitgenössischen Ursprungs sein kann; so verwendeten z.&amp;amp;nbsp;B. die frühen [[Karolinger|karolingischen Könige]] antike Gemmen zur Besiegelung ihrer Urkunden.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gerichtssiegel&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Franz Kalde |Hrsg=Haering, Stephan; Kandler, Josef; Sagmeister, Raimund |Titel=Das Gerichtssiegel als Beglaubigungsmittel, mit Siegelbeispielen aus der österreichischen Gerichtsbarkeit. |Sammelwerk=Gnade und Recht: Beiträge aus Ethik, Moraltheologie und Kirchenrecht. Festschrift für Gerhard Holotik zur Vollendung des 60. Lebensjahres. |Verlag=Lang |Ort=Frankfurt/M.; etc. |Datum=1999 |Seiten=345–360.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Großes Siegel&amp;#039;&amp;#039; – das Hauptsiegel einer [[Körperschaft]], das für die Besiegelung wichtigster Urkunden verwendet wurde&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kleines Siegel&amp;#039;&amp;#039; – zur Beurkundung kleiner, alltäglicher Rechtsgeschäfte; aus dem Sekretsiegel hervorgegangen, siehe auch Rücksiegel&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Dienstsiegel]]&amp;#039;&amp;#039; – Amtliche Siegel zur rechtsverbindlichen Kennzeichnung von Dokumenten oder zum Verschluss von Behältnissen oder Räumlichkeiten&lt;br /&gt;
* {{Anker|Sekretsiegel}}&amp;#039;&amp;#039;Sekretsiegel&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Geheimsiegel&amp;#039;&amp;#039;, wurde im Mittelalter als zweites Siegel zur Kontrolle und als nochmalige Echtheitsbestätigung auf die Rückseite des Hauptsiegels oder auch „Großen Siegels“ geprägt. Ursprünglich waren nur mit einem Sekretsiegel versehene Urkunden nicht rechtswirksam. Im Spätmittelalter fanden die Sekretsiegel dann akzeptierte Verwendung bei Beurkundungen alltäglicher Amtsgeschäfte und gingen somit im „Kleinen Siegel“ auf.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Rücksiegel&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Gegensiegel&amp;#039;&amp;#039; (lateinisch &amp;#039;&amp;#039;Contrasigillum&amp;#039;&amp;#039;) – wurde als Kleines Siegel (siehe Sekretsiegel) auf die Rückseite des Großen Siegels (Hauptsiegel) geprägt, nicht zu verwechseln mit den ebenfalls beidseitig gestempelten [[Bulle (Siegel)|Bullen]] (Siegel aus Metall)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Doppelsiegel&amp;#039;&amp;#039; – Bezeichnung für Siegel, die an ihrer Vorder- und Rückseite Siegel tragen (Einheit aus Großem und Kleinem Siegel bzw. zwei gleich großen Siegeln, siehe Münzsiegel)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ottfried Neubecker]]: &amp;#039;&amp;#039;Doppelsiegel.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Reallexikon zur Deutschen Kunstgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Band IV (1955), Sp. 223&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Münzsiegel&amp;#039;&amp;#039; – Bezeichnung für Doppelsiegel bei gleich großen Abdrücken auf Vorder- und Rückseite&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wappensiegel&amp;#039;&amp;#039; – häufig schildförmiges Siegel mit dem Wappenbild des Siegelführers, stellenweise als Kleines Siegel oder Rücksiegel verwendet&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Rombildsiegel]]&amp;#039;&amp;#039; – Siegel mit einer bildlichen Darstellung der Stadt [[Rom]], in der Regel Teil der Bullen von Königen und Kaisern des mittelalterlichen deutschen Reiches&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gemeinschaftssiegel&amp;#039;&amp;#039; – gemeinsames Siegel einer rechtlich verbundenen Körperschaft oder auch mehrerer Angehöriger eines Herrschaftshauses&lt;br /&gt;
* {{Anker|Rundsiegel}}&amp;#039;&amp;#039;Rundsiegel&amp;#039;&amp;#039; in Österreich (entspricht dem [[Rundstempel]] in Deutschland) – Behörden&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.ris.bka.gv.at/VwghRechtssatzkette.wxe?Abfrage=Vwgh&amp;amp;Dokumentnummer=JWR_1976001867_19761028X02 Entscheid des Verwaltungsgerichtshofes]&amp;lt;/ref&amp;gt;, Ziviltechniker, Architekten und gerichtliche Sachverständige dürfen ein Rundsiegel führen und damit Dokumente, Pläne, Gutachten etc. siegeln.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gerichts-sv.at/rundsiegel.html Rundsiegel auf www.gerichts-sv.at]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wien.arching.at/ziviltechnikerinnen/berufseinsteigerinnen_newcomer_mentoring/wie_werde_ich_ziviltechnikerin/berufseidsiegelzt_ausweis.html Berufseid / Siegel / ZT-Ausweis auf wien.arching.at], inzwischen ist die Form des Siegels freigegeben. Als Begriff wird aber immer noch „Rundsiegel“ verwendet.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Signet&amp;#039;&amp;#039; – privates Siegel, meist als Ring ausgeführt&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Konventssiegel&amp;#039;&amp;#039; - vom Konvent einer geistlichen Korporation genutzt&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Eklektensiegel&amp;#039;&amp;#039; - von manchen Geistlichen zwischen dem Zeitpunkt der Wahl und der Konsekration genutzt&lt;br /&gt;
[[Datei:ChineseSeal.jpg|mini|hochkant|[[Chinesisches Siegel|Chinesische Siegel]]]]&lt;br /&gt;
* [[Siegel (Ostasien)|Siegel im ostasiatischen Kulturkreis]]: Die chinesische Bezeichnung für Siegel lautet &amp;#039;&amp;#039;yín&amp;#039;&amp;#039; (印) oder &amp;#039;&amp;#039;túzhāng&amp;#039;&amp;#039; (图章). Die japanische Bezeichnung für Siegel ist &amp;#039;&amp;#039;inshō&amp;#039;&amp;#039; (印章) oder &amp;#039;&amp;#039;[[Hanko (Stempel)|hanko]]&amp;#039;&amp;#039; (判子). Die koreanische Bezeichnung für Siegel ist &amp;#039;&amp;#039;dojang&amp;#039;&amp;#039; (도장). Diese Siegel werden geschäftlich und privat eingesetzt und sind oft wichtiger als die eigenhändige Unterschrift. In manchen Fällen wird gar nur das Siegel als Beglaubigung akzeptiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Spezielle Siegel:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Fischerring]]&amp;#039;&amp;#039; – der päpstliche Siegelring&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In weiterem Sinne:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Elektronisches Siegel]]&amp;#039;&amp;#039; – mit [[Kryptologie|kryptischen]] Verfahren signierte digitale Informationen (Datei)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beispiele unterschiedlicher Siegel ==&lt;br /&gt;
Auf dem Siegelbild ist meist, umgeben von einer Umschrift, ein Porträt des Sieglers zu sehen. Das Siegelbild Karls des Großen stellt einen römischen Kaiser dar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:184&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Dienstsiegel Landeshauptstadt München.svg|Siegel der [[Stadtverwaltung München|Landeshauptstadt München]]&lt;br /&gt;
 Sigillum Universitatis Ludovico-Maximilianeae.svg|Siegel der [[Ludwig-Maximilians-Universität München]]&lt;br /&gt;
 Siegel Uni Köln (blau).svg|Siegel der [[Universität zu Köln]]&lt;br /&gt;
 Kaiserin-friedrich-gymnasium.svg|Siegel des [[Kaiserin-Friedrich-Gymnasium]]s&lt;br /&gt;
 Siegel-Steyer.gif|Siegel der Stadt [[Steyr]], 1304&lt;br /&gt;
 BonnerSiegel.jpg|Großes [[Bonn]]er Stadtsiegel&lt;br /&gt;
 Siegel kaiser heinrich iii.png|Siegel [[Heinrich III. (HRR)|Kaiser Heinrichs&amp;amp;nbsp;III.]]&lt;br /&gt;
 Bulle1246.JPG|Rückseite einer Bulle [[Friedrich II. (HRR)|Kaiser Friedrichs&amp;amp;nbsp;II.]] von 1246&lt;br /&gt;
 Muenzsiegel-kaiser-friedrich-III 1-1000x1000.jpg|Münzsiegel Kaiser Friedrichs&amp;amp;nbsp;III.&lt;br /&gt;
 060930 - Siegel crop.jpg|Siegel auf [[Adelsbrief]] Kaiser [[Karl VI. (HRR)|Karls&amp;amp;nbsp;VI.]]&lt;br /&gt;
 Siegel 17. Jh..jpg|Siegel des [[Kaisersteinbruch|Kayser Steinbruch]], ab 1617&lt;br /&gt;
 Siegel Johann III.jpg|Siegel [[Johann III. (Bayern)|Johanns&amp;amp;nbsp;III. von Straubing-Holland]] (1422)&lt;br /&gt;
 Siegel Grossmeister Deutschritterorden.jpg|Siegel des [[Liste der Hochmeister des Deutschen Ordens|Hochmeisters des Deutschen Ordens]]&lt;br /&gt;
 MarburgSiegel57.jpg|Stempelsiegel: Abdruck des [[Dienstsiegel]]s Nr.&amp;amp;nbsp;57 der Stadt [[Marburg]]&lt;br /&gt;
 Bozner stadtsiegel von 1488.jpg|Rotwachssiegel der Stadt [[Bozen]] aus dem Jahr 1488&lt;br /&gt;
 Steuerbanderole.JPG|Klebesiegel: Steuerbanderole einer [[Zigarettenpackung]]&lt;br /&gt;
 Ring of fisherman.jpg|Fischerring von Papst [[Benedikt&amp;amp;nbsp;XVI.]]&lt;br /&gt;
 Siegel der Kaiserliche Marine - Amt für die Truppen in Helgoland.jpg|Siegel der [[Kaiserliche Marine|Kaiserlichen Marine]] – Amt für die Truppen in [[Helgoland]]&lt;br /&gt;
 Polizeisiegel Baden-Wuerttemberg 1.jpg|Siegel der [[Polizei Baden-Württemberg]] an einem [[Tatort]]&lt;br /&gt;
 Seal design of a Master craftsman - Hamburg - Shaft and seal made of brass - Prototype probably from the period of the Weimar Republic - Picture 003.jpg|Siegel-[[Wappen]] von [[Hamburg]] – [[Messing|Vollmessingsiegel]] vermutlich [[Prototyp (Technik)|Prototyp]] aus der [[Weimarer Republik]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siegel im privaten/bürgerlichen Bereich ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siegelstempel und Typare für den Gebrauch mit Siegellack (Petschafte, Siegelringe etc.) werden im privaten/bürgerlichen Bereich nur noch von verschiedenen Postdienststellen für den Versand von Wertsendungen ([[Wertbrief]]en oder Wertpaketen) zum Verschluss der Sendung gefordert (in Deutschland bis 2010).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Vorschrift für die Gestaltung der Typare besteht meist nicht, wobei Abdrücke von Münzen und [[Knopf|Knöpfen]] regelmäßig unzulässig sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ansonsten dienen Siegel meist nur noch zur stilvollen Ausgestaltung von Ehrenurkunden und privater Korrespondenz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein privates Verschlusssiegel (auch eine [[Plombe (Siegel)]] oder [[Siegelmarke]]) an einem Behältnis oder an einer „[[Schuppen von Dokumenten|geschuppten]]“ Urkunde, auch mit Ösen, Faden und Siegel verbundenen Urkunde, lässt erkennen, dass der Aussteller eine Manipulation des Schriftstückes nicht wünscht und es in der vorliegenden Form einmalig geschaffen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rechtliches ==&lt;br /&gt;
{{Staatslastig|DE}}&lt;br /&gt;
Rechtlich ist jedes dienstliche „Siegel“ einzigartig, gegenüber beliebig herstellbaren „[[Stempel (Papier)|Stempeln]]“&amp;amp;nbsp;– es verhält sich hier ähnlich wie bei dem Unterschied zwischen [[Fahne]] (einzigartig) und [[Flagge]] (ersetzbar). Wer es führen darf, ist eigens geregelt. Der [[Siegelbruch]], das unberechtigte Zerstören eines Siegels, das durch eine Behörde, einen Amtsträger oder sonst dienstlich angebracht wurde, ist in Deutschland strafbar ({{§|136|stgb|juris}} Abs.&amp;amp;nbsp;2 [[Strafgesetzbuch (Deutschland)|StGB]]). Ebenso ist es nicht erlaubt einen Stempel zu verwenden, der mit dem Siegel eines Amtsträgers oder einer Behörde verwechselt werden kann. Ein unbrauchbar gewordener Siegelstempel einer Behörde darf nur unter Hinzuziehung eines Zeugen und mit einem entsprechenden Protokoll vernichtet werden. Die Ausmusterung von Siegelstempeln wird in den jeweiligen Amtsblättern veröffentlicht. Zu diesem Zweck haben Siegelstempel eine einzigartige Nummer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Elektronisches Siegel ==&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;Elektronisches Siegel&amp;#039;&amp;#039; sind Daten in elektronischer Form, die anderen Daten in elektronischer Form beigefügt oder logisch mit ihnen verbunden werden, um deren Ursprung und Unversehrtheit sicherzustellen. Halten diese Siegel bestimmte Anforderungen ein, werden sie auch &amp;#039;&amp;#039;fortgeschrittenes elektronisches Siegel&amp;#039;&amp;#039; oder, falls zertifiziert, &amp;#039;&amp;#039;qualifiziertes elektronisches Siegel&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine juristische Person, die ein elektronisches Siegel erstellt, ist ein „Siegelersteller“.&amp;lt;ref&amp;gt;Verordnung (EU) Nr. 910/2014 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. Juli 2014 über elektronische Identifizierung und Vertrauensdienste für elektronische Transaktionen im Binnenmarkt und zur Aufhebung der Richtlinie 1999/93/EG&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Buch mit sieben Siegeln]] – die Symbole in der Bibel&lt;br /&gt;
* [[Historische Hilfswissenschaften]]&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[manu propria]]&amp;#039;&amp;#039; – die eigenhändige Unterschrift eines Herrschers&lt;br /&gt;
* [[Sphragis]] – verschlüsselte Hinweise auf den Autor in einem literarischen Werk&lt;br /&gt;
* [[Tibetische Siegel]]&lt;br /&gt;
* [[Urkunden des Mittelalters und der Frühen Neuzeit]]&lt;br /&gt;
* [[Siegel Mohammeds]]&lt;br /&gt;
* [[Plica (Pergament)]]&lt;br /&gt;
* [[Schuppen von Dokumenten]]&lt;br /&gt;
* [[Gütesiegel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Handbücher:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Toni Diederich]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Rheinische Städtesiegel&lt;br /&gt;
   |Reihe=Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Heimatschutz, Jahrbuch 1984/85&lt;br /&gt;
   |Ort=Neuss&lt;br /&gt;
   |Datum=1984&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-88094-481-4}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Toni Diederich&lt;br /&gt;
   |Titel=Siegelkunde: Beiträge zu ihrer Vertiefung und Weiterführung&lt;br /&gt;
   |Ort=Köln&lt;br /&gt;
   |Datum=2012&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-412-20956-8}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Wilhelm Ewald (Heraldiker)|Wilhelm Ewald]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Siegelkunde&lt;br /&gt;
   |Reihe=Handbuch der mittelalterlichen und neueren Geschichte&lt;br /&gt;
   |BandReihe=4&lt;br /&gt;
   |HrsgReihe=Georg von Below, Friedrich Meinecke&lt;br /&gt;
   |Verlag=R. Oldenbourg&lt;br /&gt;
   |Ort=München / Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=1914&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Nachdruck München 1978&lt;br /&gt;
   |Online={{archive.org |bub_gb_sx6GAAAAMAAJ}}}}&lt;br /&gt;
* [[Theodor Ilgen]]: &amp;#039;&amp;#039;Sphragistik.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Aloys Meister]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Grundriß der Geschichtswissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; Band I, Abt. 4, Leipzig 1912.&lt;br /&gt;
* [[Franz Kalde]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Gerichtssiegel als Beglaubigungsmittel, mit Siegelbeispielen aus der österreichischen Gerichtsbarkeit.&amp;#039;&amp;#039; In: Haering, Stephan; Kandler, Josef; Sagmeister, Raimund (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gnade und Recht: Beiträge aus Ethik, Moraltheologie und Kirchenrecht. Festschrift für Gerhard Holotik zur Vollendung des 60. Lebensjahres.&amp;#039;&amp;#039; Lang, Frankfurt/M.; etc. 1999, S. 345–360.&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Erich Kittel]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Siegel&lt;br /&gt;
   |Reihe=Bibliothek für Kunst- und Antiquitätenfreunde&lt;br /&gt;
   |BandReihe=11&lt;br /&gt;
   |Ort=Braunschweig&lt;br /&gt;
   |Datum=1970&lt;br /&gt;
   |Kommentar=mit umfangreicher Bibliographie S. 468–509}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Michel Pastoureau&lt;br /&gt;
   |Titel=Les sceaux&lt;br /&gt;
   |Reihe=Typologie des sources du moyen âge occidental&lt;br /&gt;
   |BandReihe=36&lt;br /&gt;
   |Ort=Turnhout&lt;br /&gt;
   |Datum=1981&lt;br /&gt;
   |ISSN=0775-3381}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Andrea Stieldorf]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Siegelkunde&lt;br /&gt;
   |Reihe=Hahnsche Historische Hilfswissenschaften&lt;br /&gt;
   |BandReihe=1&lt;br /&gt;
   |Ort=Hannover&lt;br /&gt;
   |Datum=2004&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-7752-6132-X}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Siegel. Gebrauch und Bedeutung&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. von Gabriela Signori. Darmstadt 2007, ISBN 978-3-534-20682-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tafelwerke:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Wilhelm Ewald&lt;br /&gt;
   |Titel=Rheinische Siegel&lt;br /&gt;
   |Reihe=Publikationen der Gesellschaft für Rheinische Geschichtskunde&lt;br /&gt;
   |BandReihe=27&lt;br /&gt;
   |Ort=Bonn&lt;br /&gt;
   |Datum=&lt;br /&gt;
   |Kommentar=6 Bände, 1906–1941}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Aldo Martini&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Goldsiegelsammlung aus dem Geheimarchiv des Vatikans: Katalog der Ausstellung in der Bayerischen Landesbank München&lt;br /&gt;
   |Datum=1989&lt;br /&gt;
   |Kommentar=ohne Ort}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Friedrich Philippi (Archivar)|Friedrich Philippi]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Siegel&lt;br /&gt;
   |Reihe=Urkunden und Siegel in Nachbildungen&lt;br /&gt;
   |BandReihe=4&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=1914}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Otto Posse]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Siegel der deutschen Könige und Kaiser von 751–1913&lt;br /&gt;
   |Ort=Dresden&lt;br /&gt;
   |Datum=&lt;br /&gt;
   |Kommentar=5 Bände, 1909–1913&lt;br /&gt;
   |Online=[[s:Die Siegel der Deutschen Kaiser und Könige|Wikisource]]}}&lt;br /&gt;
** Band 1: &amp;#039;&amp;#039;751–1347. Von Pippin bis Ludwig den Bayern.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** Band 2: &amp;#039;&amp;#039;1347–1493. Von Karl IV, bis Friedrich III. Mittelalterliche Fälschulgen. Landfriedenssiegel.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** Band 3: &amp;#039;&amp;#039;1493–1711. Von Maximilian I, bis Josef I.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** Band 4: &amp;#039;&amp;#039;1711–1806, 1871–1913. Von Karl VI bis Franz II, Wilhelm I bis Wilhelm II. Reichsvikariat, Reichskammergericht. Kurfürstenkollegium, Nachträge.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** Band 5: &amp;#039;&amp;#039;Das Siegelwesen der deutschen Kaiser und Könige, von 751 bis 1913.&amp;#039;&amp;#039; (Textband)&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Pietro Sella&lt;br /&gt;
   |Titel=I sigilli dell’Archivio Segreto Vaticano&lt;br /&gt;
   |Reihe=Inventari dell’Archivio Segreto Vaticano&lt;br /&gt;
   |BandReihe=1–3&lt;br /&gt;
   |Ort=Vatikan&lt;br /&gt;
   |Datum=&lt;br /&gt;
   |Kommentar=1937, 1946, 1964}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Hilfsmittel und Bibliografie:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Eckart Henning, Gabriele Jochums&lt;br /&gt;
   |Titel=Bibliographie zur Sphragistik. Schrifttum Deutschlands, Österreichs und der Schweiz bis 1990&lt;br /&gt;
   |Reihe=Bibliographie der Historischen Hilfswissenschaften&lt;br /&gt;
   |BandReihe=2&lt;br /&gt;
   |Ort=Köln&lt;br /&gt;
   |Datum=1995&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-412-08695-9}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Vocabulaire international de la sigillographie&lt;br /&gt;
   |Reihe=Pubblicazioni degli Archivi di Stato, Sussidi&lt;br /&gt;
   |BandReihe=3&lt;br /&gt;
   |Ort=Rom&lt;br /&gt;
   |Datum=1990}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sonstige:&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* S. Baghestani: &amp;#039;&amp;#039;Metallene Compartimentsiegel aus Ost-Iran, Zentralasien und Nord-China&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Archäologie in Iran und Turan.&amp;#039;&amp;#039; Band 1). Rahden/Westf. 1997.&lt;br /&gt;
* Dominique Collon (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;7000 Years of Seals.&amp;#039;&amp;#039; London 1997.&lt;br /&gt;
* M. I. Marcus: &amp;#039;&amp;#039;Emblems of Identity and Prestige: The Seals and Sealings from Hasanlu, Iran. Commentary and Catalog&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;University Museum&amp;#039;&amp;#039; Monograph 84: &amp;#039;&amp;#039;Hasanlu Special Studies III&amp;#039;&amp;#039;). Philadelphia 1996.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Seals (emblem)|Siegel|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
{{Wikisource|Frauensiegel}}&lt;br /&gt;
* [http://www.vl-ghw.lmu.de/sphragistics.html Sektion Siegelkunde/Sphragistik] Virtual Library Geschichtliche Hilfswissenschaften&lt;br /&gt;
* [https://prometheus.uni-koeln.de/pandora/search/*?s%5B%5D=marburg_lba Open-Access-Bilddatenbank] der Siegelseparataufnahmen im [[Lichtbildarchiv älterer Originalurkunden|Lichtbildarchivs älterer Originalurkunden]], via [[Prometheus (Bildarchiv)|Prometheus Bildarchiv]] mit fast 5.000 Siegelabbildungen&lt;br /&gt;
* Wolfgang Krauth: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.leo-bw.de/themenmodul/sudwestdeutsche-archivalienkunde/archivalienelemente/siegel Siegel.]&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Südwestdeutsche Archivalienkunde.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Siegel| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insigne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glyptik]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4054876-4}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kabelschmidt</name></author>
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