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	<title>Siegbert Springer - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;OTFW am 14. Januar 2024 um 14:07 Uhr</title>
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		<updated>2024-01-14T14:07:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Siegbert Springer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. August]] [[1882]] in [[Szubin|Schubin]] bei [[Bydgoszcz|Bromberg]]; † [[10. Mai]] [[1938]] in [[Berlin]]) war ein bedeutender [[Repetitorium|Jura-Repetitor]] in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Spenerstr 15 (Moab) Siegbert Springer.JPG|mini|Gedenktafel Berlin-Moabit, Spenerstraße 15]] &lt;br /&gt;
Siegbert Springer litt zeitlebens unter starkem Stottern, weshalb dem promovierten Juristen der Weg zu einer juristischen Karriere versperrt war. So verlegte er sich auf die Tätigkeit des Repetitors. Als solcher hatte er bald „den besten Ruf von allen“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schwarz, 38&amp;quot;&amp;gt;Walter Schwarz: Späte Frucht. Bericht aus unsteten Jahren, Hans Christians Verlag, Hamburg 1981, S. 38.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei diesem „begnadeten Lehrer des Rechts“ studierten, wie sein ehemaliger Eleve [[Walter Schwarz (Jurist)|Walter Schwarz]] in seinen Memoiren anführte „Schüler aus allen Schichten“, darunter Politiker und Angehörige „der höchsten Beamten- und Richterschaft.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schwarz, 38&amp;quot; /&amp;gt; Unter den einflussreichen Persönlichkeiten, die Siegbert Springer ihren Nachwuchs anvertrauten, waren unter anderen die Reichskanzler [[Hermann Müller (Reichskanzler)|Hermann Müller]] und [[Wilhelm Marx]], Reichsaußenminister [[Gustav Stresemann]], Reichsinnenminister [[Erich Koch-Weser]] und der Reichsgerichtspräsident [[Walter Simons]]. Auch viele angesehene Professoren der  juristischen Fakultät der [[Humboldt-Universität zu Berlin|Berliner Universität]], darunter [[James Goldschmidt]], [[Eduard Kohlrausch]] und [[Martin Wolff (Rechtswissenschaftler)|Martin Wolff]], ließen ihre eigenen Kinder bei Siegbert Springer ausbilden.&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Schwarz: Requiem auf einen geliebten Lehrer. (JuS) [[Juristische Schulung]], Jahrgang 1977, Heft 7, Seite 488.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis zu 40 Hörer gleichzeitig wurden von Springer in einem engen, kargen Raum seiner kleinen Wohnung in der Spenerstraße 15 in [[Berlin-Moabit]] unterrichtet. Die Studenten priesen seine unnachahmliche Art, abstrakte Gesetzestexte mit schwarzem Humor in unvergessliche, aus dem Leben gegriffene Beispiele zu transformieren. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der jüdischstämmige Springer, der von Walter Schwarz als ebenso charismatischer Lehrer wie gütiger Mensch beschrieben wurde, nahm sich 1938, während der Zeit des [[Nationalsozialismus]], das Leben. Als Grund wird eine Vorladung des Finanzamtes angeführt. Andere Quellen berichten von einer Aufforderung der [[Gestapo]], die Liste seiner Schüler vorzulegen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Horst Göppinger]]: Juristen jüdischer Abstammung im „Dritten Reich“, C.H. Beck, München 1990, S. 237.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Horst Göppinger]]: &amp;#039;&amp;#039;Juristen jüdischer Abstammung im „Dritten Reich“&amp;#039;&amp;#039; 2., völlig neubearbeitete Auflage. Beck München 1990, ISBN 3-406-33902-6, S. 237.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1146447442|VIAF=7277151247960544270005}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Springer, Siegbert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädagoge (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1882]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1938]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Springer, Siegbert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jura-Repetitor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. August 1882&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Szubin|Schubin]] bei [[Bydgoszcz|Bromberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Mai 1938&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;OTFW</name></author>
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