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	<title>Siedlisko - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Siedlisko&amp;diff=577141&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2026-02-23T08:38:08Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort                = Siedlisko&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:POL Siedlisko COA.svg|111px|Wappen von Siedlisko]]&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft       = Lebus&lt;br /&gt;
| Powiat             = Nowosolski&lt;br /&gt;
| PowiatLink         = Nowosolski&lt;br /&gt;
| Gemeinde           = Siedlisko&lt;br /&gt;
| GemeindeLink       = Gmina Siedlisko&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 51&lt;br /&gt;
| Breitenminute      = 46&lt;br /&gt;
| Breitensekunde     = 0&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 15&lt;br /&gt;
| Längenminute       = 49&lt;br /&gt;
| Längensekunde      = 0&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner       = 1781&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum       = 2004&lt;br /&gt;
| OrtFläche          = &lt;br /&gt;
| Höhe               = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = &lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = 68&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = FNW&lt;br /&gt;
| Straße1            = &lt;br /&gt;
| Schienen1          = &lt;br /&gt;
| Flughafen1         = [[Flughafen Poznań-Ławica|Poznań-Ławica]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Siedlisko&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{deS}} &amp;#039;&amp;#039;Carolath&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Dorf im [[Powiat Nowosolski]]  der [[Polen|polnischen]]  [[Woiwodschaft Lebus]]. Es ist Sitz der [[Gmina Siedlisko|gleichnamigen Landgemeinde]] mit etwa 3700 Einwohnern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Siedlisko liegt im Norden [[Niederschlesien]]s am rechten Ufer der [[Oder]], zwischen den Städten [[Bytom Odrzański]] (&amp;#039;&amp;#039;Beuthen an der Oder&amp;#039;&amp;#039;) und [[Nowa Sól]] (&amp;#039;&amp;#039;Neusalz&amp;#039;&amp;#039;). Nachbarorte sind  Lipiny im Norden, Borowiec im Nordosten, [[Różanówka]] im Osten, Bytom Odrzański im Süden, [[Kiełcz]] und [[Nowe Żabno]] im Westen und [[Przyborów (Nowa Sól)|Przyborów]] im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Siedlisko pałac Schönaichów.jpg|mini|Schloss Schönaich (Aufnahme 2007)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Siedlisko1 (js).jpg|mini|Torhaus]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Siedlisko6 (js).jpg|mini|Festungsmauer]]&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
|[[Datei:Schloss Carolath Sammlung Duncker.jpg|mini|Schloss Carolath im 19. Jahrhundert (Lithographie, [[Sammlung Duncker]])]] &lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
Erstmals erwähnt wurde die Ortschaft im Jahre 1298, als sie der [[Herzogtum Glogau|Glogauer Herzog]] Heinrich III. von der Kastellanei [[Beuthen an der Oder]] erwarb. Zusammen mit dem Herzogtum Glogau gelangte Carolath 1331 an [[Königreich Böhmen|Böhmen]]. Die deutsche Ortsbezeichnung &amp;#039;&amp;#039;Karlatt&amp;#039;&amp;#039; ist für das Jahr 1381 belegt, als die Ortschaft vom böhmischen König [[Wenzel (HRR)|Wenzel]] als ein [[Lehen]] an Nikolaus von [[Burgruine Rechenberg|Rechenberg]] vergeben wurde. Bei dessen Nachkommen verblieb Carolath bis 1561 und gelangte anschließend an [[Fabian von Schoenaich]], der durch weitere Erwerbungen zu einem der größten Großgrundbesitzer Schlesiens wurde. Nach dessen Tod 1591 erbte die hinterlassenen Besitzungen sein Neffe [[Georg von Schönaich]], dem sie 1595 durch Kaiser [[Rudolf II. (HRR)|Rudolf II.]] bestätigt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Georg von Schönaich errichtete zwischen 1597 und 1618 das [[Schloss Carolath]] und stiftete 1610 das [[Majorat]] Carolath mit den Nebenmajoraten Amtitz und Mellendorf in der [[Niederlausitz]]. Im selben Jahr wurde ihm vom Kaiser der Freiherrentitel bestätigt. 1698 wurde der Schönaich’sche Besitz Carolath von Kaiser [[Leopold I. (HRR)|Leopold I.]] zur [[Freie Standesherrschaft|Freien Standesherrschaft]] und zwei Jahre später der Standesherr Hans Georg Freiherr von Schönaich in den erblichen [[Reichsgraf]]enstand erhoben.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Siedlisko werner.gif|Schloss Carolath im 18. Jahrhundert&lt;br /&gt;
Siedlisko4 (js).jpg|Ruine Schloss Carolath&lt;br /&gt;
Siedlisko7 (js).jpg|Ruine Schloss Carolath, Portal&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach dem [[Erster Schlesischer Krieg|Ersten Schlesischen Krieg]] fiel Carolath zusammen mit dem Herzogtum Glogau 1742 an Preußen. Nachfolgend verlieh der preußische König [[Friedrich II. (Preußen)|Friedrich II.]] [[Hans Carl zu Carolath-Beuthen]] den Titel eines Fürsten Carolath-[[Bytom Odrzański|Beuthen]], bei dessen Nachkommen Ort und Schloss bis 1945 verblieben. Letzter Besitzer war Carl-Erdmann von Carolath-Beuthen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des  [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] wurde Carolath im Frühjahr 1945 von der [[Rote Armee|Roten Armee]] besetzt und kurz darauf unter [[Volksrepublik Polen|polnische]] Verwaltung gestellt. In der Folgezeit wurde die Bevölkerung von der örtlichen polnischen Verwaltungsbehörde [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|vertrieben]] und durch Polen ersetzt. Corolath wurde  in &amp;#039;&amp;#039;Siedlisko&amp;#039;&amp;#039; umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinde ==&lt;br /&gt;
Zur [[Gmina|Landgemeinde]] (gmina wiejska) Siedlisko gehören fünf Dörfer mit Schulzenämtern.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gmina Siedlisko}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Schloss Carolath|Ruine Schloss Carolath]]&lt;br /&gt;
* Das erhaltene Torgebäude des Schlosses wird heute für städtische Zwecke genutzt.&lt;br /&gt;
* Mausoleum von 1912 für Wanda von Schönaich auf dem Schlossplatz, nach Entwurf von [[Hans Poelzig]].&lt;br /&gt;
* Die katholische Mariä-Geburt-Kirche, erbaut um 1610, umgestaltet im 19. Jahrhundert, diente bis 1945 als evangelisches Gotteshaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;small&amp;gt;Nach Geburtsjahr geordnet&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Georg von Schoenaich]] (1557–1619), Humanist&lt;br /&gt;
* [[Hans Carl zu Carolath-Beuthen]] (1688–1763), Fürst und freier Standesherr&lt;br /&gt;
* [[Johann Carl Friedrich zu Carolath-Beuthen]] (1716–1791), Fürst und freier Standesherr sowie preußischer General&lt;br /&gt;
* [[Martin Crugot]] (1725–1790), Hofprediger beim Fürsten [[Hans Carl zu Carolath-Beuthen]]&lt;br /&gt;
* [[Ignaz Aurelius Feßler]] (1756–1839), Freimaurer, wirkte 1790/91 als Erzieher im Schloss Carolath&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Wilhelm Leopold Pfeil]] (1783–1859), Forstwissenschaftler, leitete 1816–1821 die Forstverwaltung&lt;br /&gt;
* [[Georg August Pritzel]] (1815–1874), Bibliothekar und botanischer Schriftsteller&lt;br /&gt;
* [[Heinrich von Haugwitz]] (1844–1927), Gutsbesitzer, Politiker, Mitglied des Preußischen Herrenhauses&lt;br /&gt;
* [[Karl von Wedel-Parlow]] (1873–1936), Gutsbesitzer und Politiker&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Fischer (General, 1888)|Wolfgang Fischer]] (1888–1943), General der Panzertruppe&lt;br /&gt;
* [[Manfred Doehn]] (1938–2013), Anästhesist&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Pierer’s Universal-Lexikon der Vergangenheit und Gegenwart&amp;#039;&amp;#039;. Band 3, Altenburg 1857, [https://books.google.de/books?id=nULzUf8yTsYC&amp;amp;pg=PA705 S. 705]&lt;br /&gt;
* Christian David Klopsch: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Geschlechts von Schönaich.&amp;#039;&amp;#039; 4 Bände. Gottschalk, Glogau 1847–1856.&lt;br /&gt;
* [[Hugo Weczerka]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Handbuch der historischen Stätten]].&amp;#039;&amp;#039; Band: &amp;#039;&amp;#039;Schlesien&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;[[Kröners Taschenausgabe]].&amp;#039;&amp;#039; Band 316). Kröner, Stuttgart 1977, ISBN 3-520-31601-3, S. 70–71.&lt;br /&gt;
* Bożena Pietrzyk: &amp;#039;&amp;#039;Kronika Gminy Siedlisko.&amp;#039;&amp;#039; Zielona Góra Urząd Gminy, Siedlisko 1995.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Siedlisko (powiat nowosolski)|Siedlisko}}&lt;br /&gt;
* [http://siedlisko.pl/ Gmina Siedlisko] (polnisch)&lt;br /&gt;
* [http://dolny-slask.org.pl/508431,Siedlisko.html Historische und aktuelle Ansichten sowie geographische Lage]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4535226-4|VIAF=245404529}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Lebus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Oder]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Siedlisko]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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