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	<title>Siecie - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Siecie&amp;diff=2594845&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;J budissin am 22. November 2025 um 13:09 Uhr</title>
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		<updated>2025-11-22T13:09:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort = Siecie&lt;br /&gt;
| Wappen = &lt;br /&gt;
| Woiwodschaft = Pommern&lt;br /&gt;
| Powiat = Słupsk&lt;br /&gt;
| PowiatLink = Słupski&lt;br /&gt;
| Gemeinde = Smołdzino&lt;br /&gt;
| GemeindeLink = Gmina Smołdzino&lt;br /&gt;
| Breitengrad    = 54&lt;br /&gt;
| Breitenminute  = 37&lt;br /&gt;
| Breitensekunde = 28&lt;br /&gt;
| Längengrad     = 17&lt;br /&gt;
| Längenminute   = 13&lt;br /&gt;
| Längensekunde  = 49&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner  = &lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum  = &lt;br /&gt;
| OrtFläche     = &lt;br /&gt;
| Höhe = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl = &lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl = &lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen = &lt;br /&gt;
| Straße1 = &lt;br /&gt;
| Straße2 = &lt;br /&gt;
| Schienen1 = &lt;br /&gt;
| Flughafen1 = &lt;br /&gt;
| Webpräsenz = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Siecie&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch &amp;#039;&amp;#039;Zietzen&amp;#039;&amp;#039;, [[Slowinzische Sprache|slowinzisch]]&amp;lt;ref name=Naum127 &amp;gt;Im Jahr 1867 gab es unter den Einwohnern des [[Kreis Stolp|Kreises Stolp]] noch 188 [[Kaschuben]] in einigen Dörfern in der Nähe der Küstenseen und im Südosten ([[Rokity (Czarna Dąbrówka)|Groß Rakitt]]); vergleiche [[Gustav Neumann (Geograph)|Gustav Neumann]]: &amp;#039;&amp;#039;Geographie des Preußischen Staats.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Band 2, Berlin 1874, S. 127–128, Ziffer 4 ([https://books.google.de/books?id=mx5fAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA127 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Cȧ̃cė&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.osmikon.de/Vta2/bsb00090079/ostdok:BV010004640?queries=zietzen&amp;amp;language=de&amp;amp;c=default Eintrag im „Slowinzischen Wörterbuch“] von [[Friedrich Lorentz (Slawist)|Friedrich Lorentz]], bitte Scan Nummer 737 (links) wählen. Zum System der Slowinzisch-Lautschrift von Lorentz, vgl. [https://pbc.gda.pl/dlibra/publication/2056/edition/899/content „Slowinzische Grammatik“], S. 13–16 (scan 40–43), anschließend die Lautlehre.&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist ein Dorf in der [[Gmina Smołdzino]] im [[Powiat Słupski]] der [[Polen|polnischen]] [[Woiwodschaft Pommern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage  ==&lt;br /&gt;
Ds Dorf liegt in [[Hinterpommern]], etwa 23 Kilometer nordöstlich der Stadt [[Słupsk]] und vier Kilometer südlich des Kirchdorfs [[Smołdzino]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In einer Urkunde aus dem Jahr 1282 führt das Dorf den Ortsnamen &amp;#039;&amp;#039;Cice&amp;#039;&amp;#039;. Eine spätere Form des Ortsnamens ist &amp;#039;&amp;#039;Ziezen&amp;#039;&amp;#039;. Im Zeitraum von 1514 bis 1608 befand sich das Dorf im Besitz der Familie [[Tessen (Adelsgeschlecht)|Tessen]]. Nach dem Tod des [[Schwantes von Tessen]] († 1608) kam es 1608 an die Herzogin [[Erdmuthe von Brandenburg]] (1561–1623). Dann gehörte es nacheinander der Herzogin [[Anna von Croy]] (1590–1660), dem Herzog [[Ernst Bogislaw von Croy]] (1620–1684) und ab 1673 dessen Sohn [[Ernst von Croyengreiff]] († 1700 in [[Rom]]), der allerdings im Jahr 1681 wegen seines Übertritts zum [[Katholizismus]] von seinem Vater enterbt wurde. In [[Preußen|preußischer]] Zeit gehörte Zietzen zu den sogenannten königlichen Dörfern, die dem Amt Schmolsin unterstanden. Um 1782 gab es in Zietzen ein Vorwerk, zwölf Bauern, einschließlich des Schulzen, zwei [[Kossäte]]n, sieben [[Büdner]] und insgesamt 22 Haushaltungen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ludwig Wilhelm Brüggemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königl. Preußischen Herzogtums Vor- und Hinterpommern&amp;#039;&amp;#039;. Teil II, Band 2, Stettin 1784, [http://books.google.de/books?id=yZRLAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA940 S. 940, Nr. 10].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &amp;lt;gallery class=&amp;quot;center&amp;quot; caption=&amp;quot;Häuser im Dorf&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Siecie48.JPG|Dorfstraße (2010)&lt;br /&gt;
Siecie46.JPG|Schulgebäude von 1939 (2010)&lt;br /&gt;
Siecie45.JPG|Wohnhaus (2010)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;  &lt;br /&gt;
Im Jahr 1925 standen in Zietzen 103 Wohngebäude. Im Jahr 1939 lebten in Zietzen 460 Einwohner in 121 Haushaltungen und die Gemeinde hatte insgesamt 102 landwirtschaftliche Betriebe.  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeindefläche war 870 Hektar groß. In der Gemeinde Zietzen gab es insgesamt vier Wohnorte:&amp;lt;ref&amp;gt;Gunthard Stübs und Pommersche Forschungsgemeinschaft: {{Webarchiv | url=http://gemeinde.zietzen.kreis-stolp.de/ | wayback=20190724181741 | text=Die Gemeinde Zietzen im ehemaligen Kreis Stolp}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
* Hasenkrug&lt;br /&gt;
* Neu Zietzen&lt;br /&gt;
* Weißenberg&lt;br /&gt;
* Zietzen&lt;br /&gt;
In der Gemeinde befanden sich eine [[Molkerei]] und ein Gasthof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1945 bildete Zietzen eine Landgemeinde im [[Landkreis Stolp]], [[Regierungsbezirk Köslin]], der preußischen [[Provinz Pommern]] des [[Deutsches Reich|Deutschen Reichs]]. Das Dorf war dem [[Amtsbezirk Virchenzin]] zugeordnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Ende des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] besetzte am 9. März 1945 die [[Rote Armee]] das Dorf. Es kam zu Übergriffen gegenüber den im Dorf anwesenden Zivilisten und zahlreich Dorfbewohner, darunter auch Bürgermeister Grommisch, wurden verschleppt. Da Zietzen im sowjetischen Sperrgebiet an der [[Ostsee]] lag, mussten alle Bewohner in den ersten Apriltagen 1945 das Dorf vorübergehend verlassen. Sie wurden in das 35 Kilometer entfernte [[Łebień (Damnica)|Labehn]] evakuiert. Ende Mai 1945 richteten die sowjetischen Truppen eine [[Kolchos]]e ein. Als sie im April 1946 abzogen, nahmen sie alles Vieh und die Maschinen mit. Das Dorf wurde von der [[Sowjetunion]] der [[Volksrepublik Polen]] zur Verwaltung überlassen. Im Mai 1945 übernahmen die Polen das Dorf und beschlagnahmten die Grundstücke und Häuser.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KHP&amp;quot;&amp;gt; [[Karl-Heinz Pagel]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Stolp in Pommern&amp;#039;&amp;#039;. Lübeck 1989, S. 1057–1058 ([https://www.stolp.de/tl_files/Dokumente/Dokumente_Heimatorte/Zietzen_Pagel.pdf  Online; PDF)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Zietzen  wurde in &amp;#039;&amp;#039;Siecie&amp;#039;&amp;#039; umbenannt, 1947 wurden die Deutschen vertrieben. Später wurden in der [[Westdeutschland|Bundesrepublik Deutschland]] 158 und in der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] 167 aus Zietzen vertriebene Dorfbewohner ermittelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KHP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Dorf gehört heute zum [[Powiat Słupski]] der Woiwodschaft Pommern (bis 1998 [[Woiwodschaft Słupsk]]) geworden. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirche ===&lt;br /&gt;
In Zietzen gab es im Jahr 1490 eine Kapelle, die als &amp;#039;&amp;#039;Puperrima&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wurde.&amp;lt;ref name=boettg &amp;gt;[[Ludwig Böttger]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Bau- und Kunstdenkmäler des Regierungs-Bezirks Köslin&amp;#039;&amp;#039;, Band 2, Heft 1: &amp;#039;&amp;#039;Kreis Stolp&amp;#039;&amp;#039;, Saunier, Stettin 1894, S. 109 ([https://www.google.com/books?id=bppOTbPjeiwC&amp;amp;pg=PA109 Google Books]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Später wurde sie in Urkunden nicht mehr erwähnt. Die vor 1945 in Zietzen anwesende Bevölkerung war [[evangelisch]]. Im 17. Jahrhundert gehörte Zietzen zum [[Kirchspiel]] [[Groß Garde]]. Die Herzogin Anna sonderte Schmolsin nebst den Dorfschaften [[Virchenzin]], Zietzen und [[Witkowo (Smołdzino)|Vietkow]] von dem Garder Kirchspiel ab und ließ in Schmolsin für sie eine neue Kirche erbauen, die am 28. Oktober 1632 eingeweiht wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ludwig Wilhelm Brüggemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königl. Preußischen Herzogtums Vor- und Hinterpommern&amp;#039;&amp;#039;. Teil II, Band 2, Stettin 1784, [http://books.google.de/books?id=uwk_AAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA939 S. 939–940, Nr. 6].&amp;lt;/ref&amp;gt; Zietzen gehörte seither zum Kirchspiel Schmolsin und damit zum Kirchenkreis Stolp-Altstadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die seit 1945 anwesenden polnischen Einwohner sind überwiegend [[Römisch-katholische Kirche in Polen|katholisch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Schule ===&lt;br /&gt;
Bis 1830 hatten die Dörfer Zietzen, Virchenzin und Vietkow eine gemeinsame Grundschule, die sich zwischen diesen Ortschaften auf dem ‚ritterfreien‘ [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] [[Rębowo (Potęgowo)|Rambow]] befand.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Friedrich Gottlob Leonhardi]], Hrsg.: &amp;#039;&amp;#039;Erdbeschreibung der Preußischen Monarchie&amp;#039;&amp;#039;. Band III, Teil 2, Halle 1794, [http://books.google.de/books?id=dPsAAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA896 S. 896].&amp;lt;/ref&amp;gt; Alle drei Dörfer bekamen dann eine eigene Schule. Im Jahr 1932 war die Schule in Zietzen dreistufig; zwei Lehrer unterrichteten dort in drei Klassen 93 Schulkinder. Am 3. Dezember 1939 wurde ein neues Schulgebäude für eine zweistufige Schule eingeweiht, in dem sich neben den Schulräumen zwei Wohnungen befanden und an das ein Wirtschaftsgebäude angeschlossen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zietzen, Dorf, Kreis Stolp, Provinz Pommern&amp;#039;&amp;#039;. In:  &amp;#039;&amp;#039;Meyers Gazetteer&amp;#039;&amp;#039;, mit Eintrag aus &amp;#039;&amp;#039;Meyers Orts- und Verkehrslexikon&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 1912, sowie einer historischen Landkarte der Umgebung von Zietzen ([https://www.meyersgaz.org/place/21231005 meyersgaz.org]).&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Wilhelm Brüggemann]]: &amp;#039;&amp;#039;Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königl. Preußischen Herzogtums Vor- und Hinterpommern&amp;#039;&amp;#039;. Teil II, Band 2, Stettin 1784, S. 940, Ziffer 10 ([http://books.google.de/books?id=yZRLAAAAcAAJ&amp;amp;pg=PA940 Google Books]).&lt;br /&gt;
* [[Karl-Heinz Pagel]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Landkreis Stolp in Pommern&amp;#039;&amp;#039;. Lübeck 1989, S. 1055–1058 ([https://www.stolp.de/tl_files/Dokumente/Dokumente_Heimatorte/Zietzen_Pagel.pdf  &amp;#039;&amp;#039;Ortsbeschreibung Zietzen&amp;#039;&amp;#039;, PDF; 765 kB)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Siecie}}&lt;br /&gt;
* [http://www.territorial.de/pommern/stolp/virchenz.htm &amp;#039;&amp;#039;Amtsbezirk Virchenzin&amp;#039;&amp;#039; (Territorial.de)]&lt;br /&gt;
* Gunthard Stübs und Pommersche Forschungsgemeinschaft: {{Webarchiv | url=http://gemeinde.zietzen.kreis-stolp.de/ | wayback=20190724181741 | text=Die Gemeinde Zietzen im ehemaligen Kreis Stolp}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gmina Smołdzino}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Pommern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Smołdzino]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;J budissin</name></author>
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