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	<title>Siebertal - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Siebertal&amp;diff=2660443&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-09-08T12:06:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Schutzgebiet&lt;br /&gt;
| IUCN_Kategorie     = IV&lt;br /&gt;
| Name               = Siebertal&lt;br /&gt;
| Bild               = Mündung der großen Steinau in die Sieber.JPG&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung   = Mündung der [[Große Steinau|Großen Steinau]] nahe Aschenhütte&lt;br /&gt;
| Lage               = Zwischen [[Hattorf am Harz]] und [[Sankt Andreasberg]], Landkreise [[Landkreis Göttingen|Göttingen]] und [[Landkreis Goslar|Goslar]], [[Niedersachsen]]&lt;br /&gt;
| Fläche             = 694,7 ha &amp;lt;small&amp;gt;(davon 646,1 ha im Landkreis Göttingen und 48,6 ha im Landkreis Goslar)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Kennung            = [https://www.nlwkn.niedersachsen.de/naturschutz/schutzgebiete/einzelnen_naturschutzgebiete/43715.html NSG BR 105]&lt;br /&gt;
| WDPA-ID            = 64701&lt;br /&gt;
| Kennung-N2000      = &lt;br /&gt;
| Fläche-FFH         = 616,2 ha&lt;br /&gt;
| Fläche-Vogelschutz = &lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 51/39/54/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 10/18/59/E&lt;br /&gt;
| Region-ISO         = DE-NI&lt;br /&gt;
| Einrichtungsdatum  = 1992-06-05&lt;br /&gt;
| Planung            = &lt;br /&gt;
| Verwaltung         = [[Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz|NLWKN]]&lt;br /&gt;
| Besonderheiten     = &lt;br /&gt;
| Karte              = &lt;br /&gt;
| Kartentext         = &lt;br /&gt;
| Höhe-Min           = 175&lt;br /&gt;
| Höhe-Max           = 690&lt;br /&gt;
| Höhe-Mittel        =&lt;br /&gt;
| Marker             = &lt;br /&gt;
| Markerfarbe        = &lt;br /&gt;
| Size               = &lt;br /&gt;
| px                 = &lt;br /&gt;
| py                 = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Siebertal&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein mehrteiliges [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] entlang der [[Sieber (Fluss)|Sieber]] im [[Harz (Mittelgebirge)|Harz]] in den Landkreisen [[Landkreis Goslar|Goslar]] und [[Landkreis Göttingen|Göttingen]] in [[Niedersachsen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Das Naturschutzgebiet mit dem Kennzeichen NSG&amp;amp;nbsp;BR&amp;amp;nbsp;105 ist 694,7&amp;amp;nbsp;[[Hektar]] groß, wovon 48,6&amp;amp;nbsp;ha auf den Landkreis Goslar und 646,1&amp;amp;nbsp;ha auf den Landkreis Göttingen entfallen. Es stellt Teile des Flusstals der Sieber mit Tal- und Hangbereichen sowie solche Bereiche ihrer Zuflüsse Dreibrode und [[Kulmke]], der beiden Quellbäche der Kulmke ([[Große Kulmke]] und [[Kleine Kulmke]]) sowie der [[Verlorene Kulmke|Verlorenen Kulmke]] unter Schutz. In diesem Schutzgebiet liegen auch Teile der [[Karst]]&amp;amp;shy;landschaft des [[Südharzer Zechsteingürtel]]s mit [[Sieber (Fluss)#Versickerung|Versickerung der Sieber]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Naturschutzgebiet ist größtenteils Bestandteil des [[Richtlinie 92/43/EWG (Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie)|FFH-Gebietes]] „Sieber, Oder, Rhume“. Es steht seit dem 16.&amp;amp;nbsp;Juni 1992 unter Naturschutz. Zuständige untere Naturschutzbehörden sind die Landkreise Göttingen und Goslar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das ursprünglich 1016&amp;amp;nbsp;Hektar&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.nlwkn.niedersachsen.de/servlets/download?C=40771181&amp;amp;L=20 Verordnung über das Naturschutzgebiet „Siebertal“]&amp;#039;&amp;#039;, Amtsblatt für den Regierungsbezirk Braunschweig Nr.&amp;amp;nbsp;9, 15.&amp;amp;nbsp;Mai 2000 (PDF, 427&amp;amp;nbsp;kB). Abgerufen am 8.&amp;amp;nbsp;Juni 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; große Naturschutzgebiet beinhaltete zunächst auch den Bereich von der [[Bundesstraße 242]] etwas unterhalb der Quelle der Sieber am [[Bruchberg]] bis zum jetzigen Beginn des Naturschutzes westlich von Sankt Andreasberg mit den Nebenbächen Schluft, Fischbach und Dreibrode. Damit war nahezu der gesamte Flusslauf der etwa 35&amp;amp;nbsp;km langen&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.harzlife.de/info/sieber.html Die Sieber]&amp;#039;&amp;#039;, harzlife.de. Abgerufen am 8.&amp;amp;nbsp;Juni 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Sieber als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Mit der Ausweisung des [[Nationalpark Harz|Nationalparks Harz]] im niedersächsischen Teil des Harzes zum 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1994 ging dieser Teil des Naturschutzgebietes im Nationalpark auf.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.nlwkn.niedersachsen.de/assets/image/zoom/40211 Lageplan zur Verordnung der Bezirksregierung über das Naturschutzgebiet „Siebertal“]&amp;#039;&amp;#039;, Karte 1. Niedersächsischer Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz. Abgerufen am 14.&amp;amp;nbsp;Mai 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage und Beschreibung ==&lt;br /&gt;
Das Naturschutzgebiet „Siebertal“ liegt im [[Oberharz]] innerhalb des Landkreises Goslar im Stadtgebiet von [[Braunlage]] und dem gemeindefreien Gebiet [[Harz (Landkreis Goslar)|Harz]] sowie innerhalb des Landkreises Göttingen im Stadtgebiet von [[Herzberg am Harz]], dem gemeindefreien Gebiet [[Harz (Landkreis Göttingen)|Harz]] und den Gemeindegebieten von [[Hörden am Harz]], [[Elbingerode (bei Herzberg am Harz)|Elbingerode]] und [[Hattorf am Harz]] in der [[Samtgemeinde Hattorf am Harz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es befindet sich zwischen [[Sankt Andreasberg]] im Nordosten und Hattorf am Harz im Südwesten. Der Abschnitt zwischen diesen zwei Ortschaften liegt innerhalb des [[Naturpark Harz (Niedersachsen)|Naturparks Harz]] und grenzt im Nordosten und Südwesten an den [[Nationalpark Harz]]. In Hattorf am Harz grenzt es an das Naturschutzgebiet „[[Oderaue (Naturschutzgebiet)|Oderaue]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sieber wird im Harz in weiten Bereichen von naturnahem [[Erlen (Botanik)|Erlen]]&amp;amp;shy;uferwald gesäumt und die [[Flussaue|Talaue]] vielfach von [[Wiese (Grünland)|Bergwiesen]] und [[Magerrasen]] geprägt. Auf den Hangbereichen stocken [[Waldgesellschaften Mitteleuropas|Buchenmisch]]- und [[Gemeine Fichte|Fichten]]&amp;amp;shy;wälder. Auch im Harzvorland zwischen Herzberg am Harz und Hattorf am Harz weist der Flusslauf einen naturnahen Verlauf mit vielfältiger Ufervegetation auf. So sind krautreiche Auwaldrelikte, Weidengebüsche und [[Hochstaudenflur]]en sowie Schotterfluren auf den [[Schotterbank|Kiesbänken]] zu finden. Die Talaue ist hier vielfach durch Wiesen und Weiden geprägt, an die sich zwischen Herzberg am Harz und Hörden am Harz Eichenmisch- und Buchenwälder anschließen. Die [[Flussterrasse|Mittelterrasse]] ist streckenweise als Steilkante ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bergbau ==&lt;br /&gt;
In und bei Sieber gibt es mehrere Hinweise auf ehemalige bergbauliche Aktivitäten. So befindet sich etwas östlich von Sieber in der Nähe der Mündung der Kulmke in die Sieber der ehemalige Verhüttungsplatz der „Klockerhütte“, auf dem etwa um 1600 verschiedene Erze gewonnen wurden. Auf dem Boden, der mit Zink-, Kupfer- und Bleiverbindungen belastet ist, hat sich eine [[Schwermetallrasen|Schwermetallflora]] angesiedelt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.karstwanderweg.de/dt5sieber.htm Ehemaliger Verhüttungsplatz Glockenhütte]&amp;#039;&amp;#039;, Karstwanderweg Südharz. Abgerufen am 8.&amp;amp;nbsp;Juni 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Etwas westlich hiervon befindet sich am Lilienberg mit dem „Henriettegang“ ein historischer Kupferbergbau, in welchem ab 1550 Kupfer abgebaut wurde,&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.karstwanderweg.de/dt4sieber.htm Henriettengang]&amp;#039;&amp;#039;, Karstwanderweg Südharz. Abgerufen am 8.&amp;amp;nbsp;Juni 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie ein Stollen zur Erkundung. Dieser Stollen dient heute [[Fledermäuse]]n als Winterquartier.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.karstwanderweg.de/dt6sieber.htm Suchort am Lilienberg]&amp;#039;&amp;#039;, Karstwanderweg Südharz. Abgerufen am 8.&amp;amp;nbsp;Juni 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein weiterer Hinweis auf ehemalige bergbauliche Aktivitäten findet sich in Sieber am Fuß des Breitentalskopfes. Hier befand sich mit „Mittlere Sieberhütte“, eine Eisenhütte.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.karstwanderweg.de/dt1sieber.htm Ehemalige Mittlere Sieberhütte]&amp;#039;&amp;#039;, Karstwanderweg Südharz. Abgerufen am 8.&amp;amp;nbsp;Juni 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Das Tal der Sieber ist das einzige große Tal im Westharz, welches nicht von einer [[Talsperre]] verbaut ist. Der Bau der [[Sieber (Fluss)#Talsperre|Siebertalsperre]] oberhalb von Sieber wurde bis 1985 von den [[Harzwasserwerke]]n geplant, jedoch nicht verwirklicht. Diese sollte der Energie- und Trinkwassererzeugung sowie dem Hochwasserschutz im südwestlichen Harzvorland dienen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.karstwanderweg.de/st_sp.htm Die geplante aber nie errichtete Siebertalsperre]&amp;#039;&amp;#039;, Karstwanderweg Südharz. Abgerufen am 8.&amp;amp;nbsp;Juni 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Landstraße 521 läuft von Herzberg durch das Siebertal nach Sieber und dann bis Königshof. Ab da führt sie (für LKW gesperrt) weiter über den Sieberberg nach Silberhütte. Bis zum 31. März 1989 führte eine Straße ab Königshof (als Verlängerung der heutigen L&amp;amp;nbsp;521) entlang der Sieber zur [[Bundesstraße 242|B&amp;amp;nbsp;242]] nordwestlich von Sonnenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nordöstlich von Herzberg verläuft die bis Ende 1994 primär im Güterverkehr genutzte [[Bahnstrecke Herzberg–Siebertal]] durch das Naturschutzgebiet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Naturschutzgebiet Siebertal}}&lt;br /&gt;
* {{NLWKN|8062|43095}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Naturschutzgebiete im Landkreis Goslar&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Naturschutzgebiete in Stadt und Landkreis Göttingen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7756620-8|VIAF=242809703}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet im Landkreis Göttingen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet im Landkreis Goslar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Herzberg am Harz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hörden am Harz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Elbingerode (bei Herzberg am Harz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hattorf am Harz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Braunlage)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 1992]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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