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	<title>Sickenhofen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-26T11:09:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sickenhofen&amp;diff=131991&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Phzh: /* Historische Beschreibung */ Form, typo</title>
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		<updated>2025-06-28T16:09:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Historische Beschreibung: &lt;/span&gt; Form, typo&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil                  = Sickenhofen&lt;br /&gt;
| Gemeindeart               = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename              = Babenhausen (Hessen)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Babenhausen&lt;br /&gt;
| Breitengrad               = 49/56/59/N&lt;br /&gt;
| Längengrad                = 08/55/45/E&lt;br /&gt;
| Bundesland                = DE-HE&lt;br /&gt;
| Höhe                      = 127 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug                = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                    = 5.343&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle             = &amp;lt;ref name=Gindex /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner                 = 1443&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum     = 2019-06-30&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle          = &amp;amp;nbsp;[[Wohnsitz (Deutschland)|HW]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.babenhausen.de/de/rathaus-service/stadtprofil/zahlen-und-fakten.html |titel=Zahlen und Fakten |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Babenhausen |archiv-url=https://web.archive.org/web/20190302165146/https://www.babenhausen.de/de/rathaus-service/stadtprofil/zahlen-und-fakten/ |abruf=2024-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum       = 1977-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach         =&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1             = 64832&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2             =&lt;br /&gt;
| Vorwahl1                  = 06073&lt;br /&gt;
| Vorwahl2                  =&lt;br /&gt;
| Lagekarte                 = Karte der Ortsteile von Babenhausen (Hessen).png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung    = Lage der Babenhäuser Ortsteile&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sickenhofen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist nach [[Hergershausen (Babenhausen)|Hergershausen]] und [[Langstadt]] der nach Einwohnerzahl drittgrößte der fünf Stadtteile von [[Babenhausen (Hessen)|Babenhausen]] im [[Südhessen|südhessischen]] [[Landkreis Darmstadt-Dieburg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der Ort liegt {{Höhe|127|DE-NHN|link=true}}, 8&amp;amp;nbsp;km nordöstlich von Dieburg an dem Flüsschen [[Gersprenz]] in der [[Region Starkenburg]] vor den ersten Ausläufern des nördlichen [[Odenwald]]es. Im Südosten des Ortes liegt der Sickenhöfer See (die Umbenennung erfolgte anlässlich der Eingemeindung nach Babenhausen im Jahre 1977), der dem Kiesabbau dient. Zwischen dem Ort und dem See verlaufen die [[Bundesstraße 26]] und die [[Rhein-Main-Bahn]] in ihrem Abschnitt von [[Darmstadt Hauptbahnhof]] nach [[Aschaffenburg Hauptbahnhof]], allerdings ohne einen Haltepunkt in Sickenhofen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Stadtteil Sickenhofen besteht aus der [[Gemarkung]] Sickenhofen.&amp;lt;ref name=Gindex&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://geoindex.io/gemarkungen/061136 |titel=Gemarkung Sickenhofen |werk=GEOindex |abruf=2024-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ur- und Frühgeschichte ===&lt;br /&gt;
In der Sickenhöfer Gemarkung wurden in den Jahren 1967 und 1968 Rippenknochen, Backenzähne und Stoßzähne eines [[Wollhaarmammut]] (Mammuthus primigenius) gefunden. Die Mammute starben am Ende der letzten Eiszeit aus; d. h., die Funde sind somit mindestens 12.000 Jahre alt. Außerdem entdeckte man Knochen von [[Rothirsch]], [[Wollhaarnashorn]], [[Pferde]] sowie einen Schienbeinknochen eines [[Bison]]s (Bison priscus, gilt seit etwa 12.000 Jahren als ausgestorben) und einen Oberschenkelknochen eines [[Höhlenbär]]en (Ursus spelaeus, gilt seit etwa 25.000 Jahren als ausgestorben). Leider sind die näheren Fundzusammenhänge nicht bekannt, d.&amp;amp;nbsp;h., es ist unklar, ob die Funde aus der gleichen Epoche stammen. Auf Grund der Vielzahl der Funde könnte es sich bei der Fundstelle um einen beliebten Sammel- und Jagdplatz gehandelt haben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ReferenceA&amp;quot;&amp;gt;Tilo Fink: &amp;#039;&amp;#039;Eintritt in die Geschichte der Dörfer Sickenhofen und Hergershausen.&amp;#039;&amp;#039; S. 63&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1982 wurden weitere Knochenfunde in Form von Pferd, Schwein, Hirsch und von einem [[Hunde|Caniden]] (Hund oder Wolf) gemacht. Die Pferdeknochen wiesen Bissspuren des Caniden auf. Außerdem wurde festgestellt, dass es sich bei den Pferdeknochen eindeutig um menschliche Nahrungsrückstände mit Bearbeitungsspuren handelte. Die Funde konnten angesichts widriger Umstände nicht genauer datiert werden. Sie stammen mit größter Wahrscheinlichkeit aus der [[Mittelsteinzeit]] bis [[Jungsteinzeit]] (Zeitraum im [[Rhein-Main-Gebiet]] etwa 8.000 bis 1.900 v. Chr.) und stellen somit einen der ältesten Nachweise menschlicher Anwesenheit in Babenhausen und Umgebung dar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ReferenceA&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zahlreich vertreten sind Funde aus der [[Urnenfelderkultur]] (Zeitraum etwa 1.300 – 800 v. Chr.). Der markanteste Fund wurde 1969 in Form einer Tonscheibe gemacht. Das kleine Scheibenrad mit einem Durchmesser von 7,8 cm und einer Nabe aus braunem Ton gehörte vermutlich zu einem kleinen Wagen aus Ton oder Holz. Es könnte aber auch ein Spinnwirbel oder Gewicht zur Beschwerung eines Fischernetzes ([[Netzsenker]]) gewesen sein.&amp;lt;ref&amp;gt;Tilo Fink: &amp;#039;&amp;#039;Eintritt in die Geschichte der Dörfer Sickenhofen und Hergershausen.&amp;#039;&amp;#039; S. 64&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es ist davon auszugehen, dass eine Besiedlung der Sickenhöfer Gemarkung in den folgenden Epochen, wie der [[Hallstattzeit]], der [[Latènezeit]], der [[Römisches Reich|Römerzeit]] sowie der Zeit der [[Völkerwanderung]] zumindest periodisch stattfand, obgleich explizit diesen Epochen zuzurechnende Funde aus Sickenhofen nicht bekannt sind. Nachweisbar sind allerdings [[Altstraße]]n, die die Gemarkung durchliefen, wie z.&amp;amp;nbsp;B. der [[Rennweg]] oder aus römischer Zeit stammende Straßen, die [[Dieburg]] und das römische Kastell in [[Stockstadt am Main]] verbanden.&amp;lt;ref&amp;gt;Tilo Fink: &amp;#039;&amp;#039;Eintritt in die Geschichte der Dörfer Sickenhofen und Hergershausen.&amp;#039;&amp;#039; S. 66–68&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelalter ===&lt;br /&gt;
Die älteste erhaltene Erwähnung des Dorfes stammt aus dem 10. Jahrhundert. In einer [[Evangelium (Literaturgattung)|Evangelienhandschrift]] der [[Kloster Seligenstadt|Abtei Seligenstadt]], die um 830 in [[Kloster Lorsch|Lorsch]] entstand, wurde gegen Ende des 10. Jahrhunderts ein Zinsregister nachgetragen, in dem Sickenhofen erwähnt wird. Der handschriftliche Eintrag lautet: &amp;quot;&amp;#039;&amp;#039;de Sicgenhouon Liuthart 2 d&amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;. Dies bedeutet: der in Sickenhofen ansässige Liuthart muss eine Abgabe von zwei [[Denarius|Denaren]] (Pfennigen) zahlen. Damals hatte die Abtei Seligenstadt Besitz im Dorf. Das Dorf hatte Anteil an der [[Amt Babenhausen#Babenhäuser Mark|Mark Babenhausen]], war Bestandteil des [[Amt Babenhausen|Amtes Babenhausen]] und gehörte zum Land- und [[Zentgericht]] [[Altdorf (Babenhausen)|Altdorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In historischen Dokumenten späterer Jahre ist der Ort unter folgenden [[Ortsname]]n belegt (in Klammern das Jahr der Erwähnung):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Cicgenhouon&amp;#039;&amp;#039; (11. Jh.); &amp;#039;&amp;#039;Siggenhoven&amp;#039;&amp;#039; (1246); &amp;#039;&amp;#039;Sickinhoven&amp;#039;&amp;#039; (1297); &amp;#039;&amp;#039;Syckinhouen&amp;#039;&amp;#039; (1340); &amp;#039;&amp;#039;Sickenhobin&amp;#039;&amp;#039; (1346); &amp;#039;&amp;#039;Syckenhofen&amp;#039;&amp;#039; (1371); &amp;#039;&amp;#039;Sickenhoffen&amp;#039;&amp;#039; (1427); &amp;#039;&amp;#039;Sickenhoeffen&amp;#039;&amp;#039; (1431) und &amp;#039;&amp;#039;Sickhofen&amp;#039;&amp;#039; (1527).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich befand sich das Amt Babenhausen mit dem Dorf Sickenhofen wohl im Besitz der Familie [[Hagen-Münzenberg]]. [[Adelheid von Münzenberg]], Tochter [[Ulrich I. von Münzenberg|Ulrichs I. von Münzenberg]], heiratete noch vor 1245 (das genaue Jahr ist nicht überliefert) [[Reinhard I. (Hanau)|Reinhard I. von Hanau]]. Als Heiratsgut brachte sie unter anderem das Amt Babenhausen mit, das seitdem zu [[Herrschaft Hanau|Hanau]] gehörte, und mit ihm Sickenhofen. Bei der Teilung der [[Grafschaft Hanau]] 1458 fiel der Ort zusammen mit dem Amt Babenhausen an die [[Grafschaft Hanau-Lichtenberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das für die Geschichte Sickenhofens bedeutende Geschlecht der Herren von [[Groschlag (Adelsgeschlecht)|Groschlag]] aus [[Dieburg]] tritt in Sickenhofen erstmals 1291 in Erscheinung. 1340 wird ein groschlagischer [[Schultheiß]] erwähnt, was bedeutet, dass die Groschlage spätestens in diesem Jahr den Ort als [[Lehnswesen|Lehen]] von den [[Hanau (Adelsgeschlecht)|Herren und Grafen von Hanau]] erhielten. 1438 verpfändete Heinrich Groschlag u.&amp;amp;nbsp;a. die Dörfer Sickenhofen und Hergershausen an den Grafen von [[Grafschaft Katzenelnbogen|Katzenelnbogen]]. Die Groschlage entbanden die Einwohner und alle Amtsträger von ihren Pflichten und befahlen ihnen, den Grafen zu huldigen und gehorsam zu sein. Die Katzenelnbogener bzw. deren Rechtsnachfolger, die Landgrafen von [[Landgrafschaft Hessen|Hessen]], haben die Lehenshoheit einige Zeit ausgeübt. Spätestens 1467 gelangten Sickenhofen und Hergershausen wieder als Lehen an die Groschlage zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Tilo Fink: &amp;#039;&amp;#039;Eintritt in die Geschichte der Dörfer Sickenhofen und Hergershausen &amp;#039;&amp;#039;, S. 99.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Frühe Neuzeit ===&lt;br /&gt;
Nach dem Tod des letzten Hanauer Grafen, [[Johann Reinhard III. (Hanau)|Johann Reinhard III.]], 1736, erbte [[Landgraf]] [[Friedrich (Schweden)|Friedrich I.]] von [[Landgrafschaft Hessen-Kassel|Hessen-Kassel]] aufgrund eines Erbvertrages aus dem Jahr 1643 die [[Grafschaft Hanau-Münzenberg]]. Aufgrund der [[Gesetzliche Erbfolge|Intestaterbfolge]] fiel die Grafschaft Hanau-Lichtenberg jedoch an den Sohn der einzigen Tochter von Johann Reinhard III., Landgraf [[Ludwig IX. (Hessen-Darmstadt)|Ludwig IX.]] von [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt|Hessen-Darmstadt]]. Umstritten zwischen den beiden Erben war die Zugehörigkeit des Amtes Babenhausen und seiner Dörfer zu Hanau-Münzenberg oder zu Hanau-Lichtenberg. Es kam darüber fast zu einer kriegerischen Auseinandersetzung der beiden Hessen. Die Auseinandersetzung konnte erst nach einem langjährigen Rechtsstreit vor den höchsten Reichsgerichten 1771 mit einem Vergleich beendet werden, dem so genannten &amp;#039;&amp;#039;Partifikationsrezess&amp;#039;&amp;#039;. Bis zum Aussterben der Groschlage ([[Aperturfall]]) sollte die Landeshoheit über Sickenhofen und Hergershausen von beiden Häusern gemeinsam wahrgenommen werden. Nach dem Aussterben der Groschlag 1799 fielen die beiden Orte an Hessen-Kassel und Hessen-Darmstadt somit als nunmehrige Lehnsherren zurück. 1807 kam das Amt Babenhausen (zu Hessen-Kassel gehörig) infolge der [[Koalitionskriege|Napoleonischen Kriege]] mit dem Anteil an Sickenhofen und Hergershausen unter französische Verwaltung und folgend durch einen Staatsvertrag mit [[Erstes Kaiserreich|Frankreich]] 1810 an das [[Großherzogtum Hessen]] &amp;#039;&amp;#039;(Hessen-Darmstadt)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neuzeit ===&lt;br /&gt;
==== Verwaltungszugehörigkeit ====&lt;br /&gt;
Bis 1821 nahm das [[Amt Babenhausen]] Verwaltung und Rechtsprechung in Sickenhofen wahr. Mit der Verwaltungsreform im [[Großherzogtum Hessen]] in diesem Jahr wurden auch hier auf unterer Ebene [[Rechtsprechung]] und [[Verwaltung]] getrennt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bsb01&amp;quot; /&amp;gt; {{Hauptartikel|Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung}} Für die Verwaltung wurden [[Landratsbezirk]]e geschaffen, die [[Instanz (Recht)|erstinstanzliche]] Rechtsprechung [[Landgericht (Großherzogtum Hessen)|Landgerichten]] übertragen. Der [[Landratsbezirk Seligenstadt]] erhielt die Zuständigkeit für die Verwaltung unter anderem für das gleichzeitig aufgelöste [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Amt]] Babenhausen. So gehörte Sickenhofen 1821 bis 1832 zum Landratsbezirk Seligenstadt, 1832 bis 1848 zum [[Kreis Offenbach (Starkenburg)|Kreis Offenbach]], 1848 bis 1852 zum [[Regierungsbezirk Dieburg]] und 1852 bis 1938 zum [[Kreis Dieburg]], der 1939 in &amp;#039;&amp;#039;Landkreis Dieburg&amp;#039;&amp;#039; umbenannt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=dra&amp;amp;datum=1938&amp;amp;page=1853&amp;amp;size=45 § 1 Abs. 3 &amp;#039;&amp;#039;Dritte Verordnung über den Neubau des Reichs&amp;#039;&amp;#039;]. In: RGBl. I S. 1675.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ab 1977 gehörte Harreshausen zum [[Landkreis Darmstadt-Dieburg]], in den der Landkreis Dieburg im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Gebietsreform in Hessen wurde Sickenhofen zum 1. Januar 1977 kraft [[Landesgesetz]] in die Stadt Babenhausen [[Eingemeindung|eingemeindet]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=GVBL |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren|titel=Gesetz zur Neugliederung der Landkreise Darmstadt und Dieburg und der Stadt Darmstadt (GVBl. II 330–334) |nr=22 |jahr=1974 |datum=1974-06-26 |seite=10 |seiten=318 |fundstelle=§&amp;amp;nbsp;16 |kbytes=1430}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für Sickenhofen wurde – wie für die Kernstadt Babenhausen und die übrigen Stadtteile – ein [[Ortsbezirk]] eingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.babenhausen.de/pdfs/satzungen-und-richtlinien/hauptsatzung-babenhausen-2022.pdf?cid=82z#page=3 |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;7 |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Babenhausen |format=PDF;&amp;amp;nbsp;338&amp;amp;nbsp;kB |zugriff=2019-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Gerichtliche Zugehörigkeit ====&lt;br /&gt;
Das [[Landgericht Seligenstadt|Landgericht Steinheim]] übernahm im gleichen Bereich wie der Landratsbezirk Seligenstadt die zuvor durch das Amt wahrgenommenen Aufgaben der Rechtsprechung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;bsb01&amp;quot; /&amp;gt; Der Sitz des Gerichts wurde zum 1. Juli 1835 nach [[Seligenstadt]] verlegt und die Bezeichnung in „Landgericht Seligenstadt“ geändert.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10510163_00281.html &amp;#039;&amp;#039;Bekanntmachung, die Verlegung des Landgerichtssitzes von Steinheim nach Seligenstadt betreffend&amp;#039;&amp;#039;] vom 12. Mai 1835. In: &amp;#039;&amp;#039;Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt&amp;#039;&amp;#039; Nr. 29 vom 21. Mai 1835, S. 277.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem [[Gerichtsverfassungsgesetz]] von 1877 wurden Organisation und Bezeichnungen der Gerichte [[Deutsches Reich|reichsweit]] vereinheitlicht. Zum 1. Oktober 1879 hob das Großherzogtum Hessen deshalb die Landgerichte auf. Funktional ersetzt wurden sie durch [[Amtsgericht]]e.&amp;lt;ref&amp;gt;§§ 1, 3 [http://starweb.hessen.de/cache/hessen/regierungsblatt/hessisches_regierungsblatt_1879.pdf#page=197 &amp;#039;&amp;#039;Verordnung zur Ausführung des Deutschen Gerichtsverfassungsgesetzes und des Einführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetze&amp;#039;&amp;#039;] vom 14. Mai 1879. In: &amp;#039;&amp;#039;Großherzoglich Hessisches Regierungsblatt&amp;#039;&amp;#039; Nr. 15 vom 30. Mai 1879, S. 197f.&amp;lt;/ref&amp;gt; So ersetzte das [[Amtsgericht Seligenstadt]] das &amp;#039;&amp;#039;Landgericht Seligenstadt&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Historische Beschreibung ====&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen&amp;#039;&amp;#039; berichtet 1829 über Sickenhofen:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Sickenhofen (L. Bez. Seligenstadt) luth. Pfarrdorf; liegt an der Gersprenz {{Bruch|2|1|2}} St. von Seligenstadt und 4{{Bruch|1|4}} St. von Steinheim. Der Ort besteht aus 73 Häusern, und 446 Einw., die bis auf 2 Kath. und 71 Juden lutherisch sind. Eine Kirche ist im Bau begriffen; die alte Kirche rührte aus dem 14. Jahrhundert. In der Nähe am linken Ufer der Gersprenz, lag das Dorf Langenbrücken, das 1532 noch vorkommt. – Der Ort war rücksichtlich der Territorialcentbarkeit ein Zugehör der Burg Babenhausen, kam mit der Burg zwischen 1258 – 1278 an Hanau und von Hanau besassen die Herrn von Groschlag den Ort mit Vogteilichkeit als ein Lehen bis zum Jahr 1802. In diesem Jahr kam Sickenhofen mit Hergershausen gemeinschaftlich an die beiden Hess. Häuser. Frankreich nahm 1807 den Hessen–Casselschen Antheil in Besitz, verleibte ihn dem 1810 errichteten Großherzogthum Frankfurt ein, wurde indessen von dieser Regierung noch in demselben Jahre an das Großherzogthum Hessen abgetreten. Die Pfarrei kommt 1360 zuerst urkundlich vor, und die von Groschlage waren die Patronatsherrn, Vorher war der Ort ein Filial von Dieburg.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot;&amp;gt;{{BibOCLC|312528080|Seiten=222|Seite=222}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] und frühen Gerichte sowohl [[Gericht]] als auch [[Öffentliche Verwaltung|Verwaltungsorgan]].&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Sickenhofen angehört(e):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibOCLC|894925483|Seiten=43ff|Seite=43}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* vor 1546: [[Heiliges Römisches Reich]], [[Landgrafschaft Hessen]]&lt;br /&gt;
* ab 1546: Heiliges Römisches Reich, Freiherr von Groschlag von und zu Dieburg&lt;br /&gt;
* ab 1802: Heiliges Römisches Reich, durch Kauf: ({{Bruch|1|2}}: [[Landgrafschaft Hessen-Kassel]], Grafschaft Hanau-Münzenberg, [[Amt Babenhausen]]; {{Bruch|1|2}}: [[Landgrafschaft Hessen-Darmstadt]], [[Grafschaft Hanau-Lichtenberg]])&lt;br /&gt;
* ab 1803: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen-Kassel, [[Fürstentum Hanau]], Amt Babenhausen&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Durch den [[Reichsdeputationshauptschluss]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1806: [[Erstes Kaiserreich|Kaiserreich Frankreich]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge der [[Napoleonische Kriege]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Fürstentum Hanau, Amt Babenhausen (Militärverwaltung; 1810 an das [[Großherzogtum Frankfurt]])&lt;br /&gt;
* ab 1810: [[Großherzogtum Hessen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Durch Staatsvertrag mit Frankreich.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Starkenburg (Provinz)|Fürstentum Starkenburg]], Amt Babenhausen&lt;br /&gt;
* ab 1815: Großherzogtum Hessen, [[Starkenburg (Provinz)|Provinz Starkenburg]], Amt Babenhausen&lt;br /&gt;
* ab 1821: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, [[Landratsbezirk Seligenstadt]]&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Trennung zwischen Justiz ([[Landgericht Seligenstadt|Landgericht Steinheim]]) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1832: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, [[Kreis Offenbach]]&lt;br /&gt;
* ab 1848: Großherzogtum Hessen, [[Regierungsbezirk Dieburg]]&lt;br /&gt;
* ab 1852: Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, [[Kreis Dieburg]]&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Großherzogtum Hessen, Provinz Starkenburg, Kreis Dieburg&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich, [[Volksstaat Hessen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Provinz Starkenburg, Kreis Dieburg&lt;br /&gt;
* ab 1938: Deutsches Reich, Volksstaat Hessen, [[Landkreis Dieburg]]&amp;lt;ref name=RB1937 /&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Im Zuge der [[Volksstaat Hessen#Verwaltungsgliederung|Gebietsreform 1938]] wurde die Provinz Starkenburg aufgelöst.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1945: Deutsches Reich, [[Amerikanische Besatzungszone]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Groß-Hessen]], [[Regierungsbezirk Darmstadt]], Landkreis Dieburg&lt;br /&gt;
* ab 1946: Deutsches Reich, Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen]], Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Dieburg&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Dieburg&lt;br /&gt;
* ab 1977: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, [[Landkreis Darmstadt-Dieburg]], Stadt Babenhausen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Einwohnerstruktur 2011 ===&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag, dem 9. Mai 2011, in Sickenhofen 1482 Einwohner. Darunter waren 117 (7,9 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 309 Einwohner unter 18 Jahren, 672 waren zwischen 18 und 49, 273 zwischen 50 und 64 und 228 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt; Die Einwohner lebten in 588 Haushalten. Davon waren 150 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 171 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 210 Paare mit Kindern, sowie 48 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 9 [[Wohngemeinschaft]]en. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1829: || 446 Einwohner, 73 Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1867: || 491 Einwohner, 96 Häuser&amp;lt;ref name=&amp;quot;WP&amp;quot;&amp;gt;{{BibOCLC|162355422|Seite=82}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Sickenhofen|width=450|float=none|maxEinwohner=1500&lt;br /&gt;
|469|441|538|556|523|490|499|528|524|471|448|485|517|527|705|768|719|748|909&lt;br /&gt;
|vor1834=(1829,446)&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,967)(1980,-1)(1990,-1)(2000,-1)(2011,1482)(2014,1388)(2019,1443)&lt;br /&gt;
|quelle=LAGIS&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; Stadt Babenhausen&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW&amp;quot; /&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wirtschaftsgeschichte ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wasen-siegel-1414-09-08 HStAD-A1-Nr-211-1.png|mini|140px|Siegelfragment mit dem Wappen derer von Wasen (1414)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1350 gehörte die Mühle im Ort dem Niederadelsgeschlecht derer &amp;#039;&amp;#039;[[Wasen (Adelsgeschlecht)|von Wasen]]&amp;#039;&amp;#039;. Sie bestand noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religion ==&lt;br /&gt;
=== Historische Religionszugehörigkeit ===&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1829: || 373 [[Evangelisch-lutherische Kirchen|lutheranische]] (= 83,63 %), 71 [[Judentum|jüdische]] (= 15,92 %) und 2 [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] (= 0,45 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;GW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 627 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 83,82 %), 107 katholische (= 14,30 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Christliche Kirche ===&lt;br /&gt;
Bis 1360 war die Ortskirche eine [[Filialkirche]] der Kirche in [[Dieburg]]. Seitdem besteht eine Pfarrei mit eigenem Pfarrer. Das [[Patrozinium]] lag bei den [[Apostel]]n [[Philippus (Apostel)|Philipp]], [[Jakobus, Sohn des Alphäus|Jacobus]] und [[Simon Petrus]] und einem Heiligen Marcellinus. Das [[Kirchenpatronat]] lag bei den Herren und Grafen von Hanau und war als Bestandteil des Lehens an die Groschlag von Dieburg vergeben. Kirchliche Mittelbehörde war das [[Archidiakonat]] [[St. Peter und Alexander (Aschaffenburg)|St. Peter und Alexander]] in [[Aschaffenburg]], [[Landkapitel Montat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 40er Jahren des 16. Jahrhunderts führte Graf [[Philipp IV. (Hanau-Lichtenberg)|Philipp IV.]] von Hanau-Lichtenberg in Sickenhofen die [[Reformation]] [[Luthertum|lutherischer]] Prägung ein. Die heutige [[evangelische Kirche]] wurde 1829–31 unter dem Landbaumeister [[Georg Lerch]] errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jüdische Gemeinde ===&lt;br /&gt;
Von etwa 1600 bis 1938 gab es im Ort eine [[Kehillah|jüdische Gemeinde]] mit eigener [[Synagoge]] und einem [[Jüdischer Friedhof (Sickenhofen)|jüdischen Friedhof]], auf dem sich heute noch 139 [[Mazewa|Grabsteine]] befinden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.alemannia-judaica.de/sickenhofen_synagoge.htm |titel=Die jüdische Gemeinde in Sickenhofen |werk=www.alemannia-judaica.de |abruf=2019-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Für Sickenhofen besteht ein [[Ortsbezirk]] (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Sickenhofen) mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]]. Der Ortsbeirat besteht aus sieben Mitgliedern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot; /&amp;gt; Bei den [[Kommunalwahlen in Hessen 2021]] betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat 47,46 %. Dabei wurden gewählt: zwei Mitglieder der [[SPD]], drei Mitglieder der [[CDU]] und zwei Mitglieder des [[Bündnis 90/Die Grünen]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager-da.ekom21cdn.de/2021-03-14/06432002/html5/Ortsbeiratswahl-Hessen-_515_-Ortsbezirk-Sickenhofen.html |titel=Ortsbeiratswahl Ortsbezirk Sickenhofen |werk=Votemanager |hrsg=Stadt Babenhausen |abruf=2024-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ortsbeirat wählte Bettina Mathes (Grüne) zur Ortsvorsteherin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://babenhausen.ratsinfomanagement.net/gremien/?__=UGhVM0hpd2NXNFdFcExjZdzx8Hp3MqQKruCNZEOiPuQ |titel=Ortsbeirat Sickenhofen |werk=Bürgerinfosystem |hrsg=Stadt Babenhausen |abruf=2024-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
* August: [[Kirchweih|Kerb]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Darmstädter Echo]], Dienstag, 23. August 2016, S. 23&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Natur und Schutzgebiete ===&lt;br /&gt;
In der Gemarkung von Sickenhofen liegt ein Teil des [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebietes]] „[[Brackenbruch bei Hergershausen]]“, ein Auenbereich mit Gewässern, Feuchtwiesen und naturnahen Waldflächen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
|url= http://natureg.hessen.de/resources/recherche/Schutzgebiete/RPDA/NSG/VO/1432026_VO.pdf&lt;br /&gt;
|titel=Verordnung über das Naturschutzgebiet „Brackenbruch bei Hergershausen“ vom 25. Oktober 1999. |titelerg=PDF |autor=&lt;br /&gt;
|hrsg= Staatsanzeiger für das Land Hessen, Ausgabe Nr. 46/1999, S. 3424, Nr. 1138. |abruf=2020-07-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Es ist eingebettet in die größeren [[Natura 2000|Natura-2000]]-Gebiete „[[Untere Gersprenz]]“ (FFH-Gebiet 6019-303) und „[[Untere Gersprenzaue]]“ (EU-Vogelschutzgebiet 6119-401).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url= https://natureg.hessen.de/resources/recherche/Schutzgebiete/RPDA/M_PLAN/4105_DB.pdf |titel= Bewirtschaftungsplan (Maßnahmenplan) für das FFH- und VS-Gebiet „Untere Gersprenz-FFH/Untere Gersprenzaue-VSG-TR Hergershausen“ (6019-303/6119-401) |titelerg=PDF (nicht öffentlich zugänglich) |datum= 16. Dezember 2010 |autor= Wolfgang Röhser (Hessen Forst) |hrsg= Regierungspräsidium Darmstadt |abruf= 2021-06-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bauwerke ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery mode=&amp;quot;packed&amp;quot; heights=&amp;quot;150&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Sickenhofen evang Kirche 01.jpg|Evangelische Kirche (2014)&lt;br /&gt;
 Sickenhofen evang Pfarrhaus 01.jpg|Evangelisches Pfarrhaus (2014)&lt;br /&gt;
 Sickenhofen Ernst-Ludwig-Strasse 6 02.jpg|Ehemaliges Rathaus und Schule (2014)&lt;br /&gt;
 Sickenhofen Hergershaeuser Strasse 16-18.jpg|Fachwerkhaus (2014)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Barbara Demandt: &amp;#039;&amp;#039;Die mittelalterliche Kirchenorganisation in Hessen südlich des Mains&amp;#039;&amp;#039; = Schriften des Hessischen Landesamtes für geschichtliche Landeskunde 29 (1966), S. 152f.&lt;br /&gt;
* Siegfried Enders: &amp;#039;&amp;#039;Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland – Kulturdenkmäler in Hessen – Landkreis Darmstadt-Dieburg&amp;#039;&amp;#039;. Braunschweig 1988, ISBN 3-528-06235-5, S. 105ff.&lt;br /&gt;
* Tilo Fink: &amp;#039;&amp;#039;Eintritt in die Geschichte der Dörfer Sickenhofen und Hergershausen&amp;#039;&amp;#039;. 2015, ISBN 978-3-934054-39-4&lt;br /&gt;
* [[Max Herchenröder]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Landkreises Dieburg&amp;#039;&amp;#039;. 1940, S. 281f.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Müller: &amp;#039;&amp;#039;Hessisches Ortsnamenbuch&amp;#039;&amp;#039;. Band 1: Starkenburg. 1937, S. 672ff.&lt;br /&gt;
* Hans Georg Ruppel (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortsverzeichnis für das Gebiet des ehem. Großherzogtums und Volksstaats Hessen mit Nachweis der Kreis- und Gerichtszugehörigkeit von 1820 bis zu den Veränderungen im Zuge der kommunalen Gebietsreform&amp;#039;&amp;#039; = Darmstädter Archivschriften 2. 1976, S. 192.&lt;br /&gt;
* {{DDB-Suche|SUCHE=Archiv}}&lt;br /&gt;
* {{HessBib |NAME=Sickenhofen |GND=514661-6}} &lt;br /&gt;
* {{HessBib |NAME=Babenhausen-Sickenhofen |GND=4495957-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.babenhausen.de/ueber-babenhausen/sickenhofen/ &amp;#039;&amp;#039;Sickenhofen.&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Stadt Babenhausen.&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|ID=13458 | titel= Sickenhofen, Landkreis Darmstadt-Dieburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=lagis&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|titel=Sickenhofen, Landkreis Darmstadt-Dieburg|DB=OL |ID=13458 |datum=2018-10-16}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;bsb01&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{HessAmtsBL &lt;br /&gt;
| typ      = bsb10510149&lt;br /&gt;
| hrsg     = Großherzoglich Hessisches Ministerium des Inneren und der Justiz.&lt;br /&gt;
| jahr     = 1821&lt;br /&gt;
| nr-text  = 33&lt;br /&gt;
| datum    = 1821-07-14&lt;br /&gt;
| titel    = Die Eintheilung des Landes in Landraths- und Landgerichtsbezirke betreffend&lt;br /&gt;
| seite    = 403&lt;br /&gt;
| seiten   = 403 ff&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;EW&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.babenhausen.de/de/rathaus-service/stadtprofil/zahlen-und-fakten.html |titel=Zahlen und Fakten |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Babenhausen |archiv-url=https://web.archive.org/web/20161021210855/https://www.babenhausen.de/de/rathaus-service/stadtprofil/zahlen-und-fakten/ |abruf=2019-02}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=16 |seiten=12 und 66 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2021-02 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,8&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210711150906/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_a.pdf#page=12 |archiv-datum=2021-07-11 |offline=ja&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;RB1937&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{HessAmtsBL&lt;br /&gt;
| typ      = HRBL&lt;br /&gt;
| hrsg     = Der Reichsstatthalter in Hessen Sprengler&lt;br /&gt;
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| nr       = 8&lt;br /&gt;
| datum    = 1937-04-01&lt;br /&gt;
| titel    = Gesetz über die Aufhebung der Provinzen Starkenburg, Oberhessen und Rheinhessen&lt;br /&gt;
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| seite    = 125&lt;br /&gt;
| kbytes   = 11200&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Babenhausen (Hessen)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4495957-6|VIAF=237442076}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Darmstadt-Dieburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Babenhausen, Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafschaft Hanau-Lichtenberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Groschlag (Adelsgeschlecht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Darmstadt-Dieburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 10. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1977]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Phzh</name></author>
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