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	<title>Sichtigvor - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T07:29:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sichtigvor&amp;diff=345262&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bubo bubo: /* Einleitung */ Einwohnerzahl aktualisiert</title>
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		<updated>2026-01-25T19:14:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung: &lt;/span&gt; Einwohnerzahl aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Sichtigvor&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Warstein&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Sichtigvor.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/29/28/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 8/16/43/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-NW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 240 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-von               = 235&lt;br /&gt;
| Höhe-bis               = 401&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 10.10&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1963&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2025-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://warstein.de/rathaus-politik/oft-gesucht/statistik |titel=Statistik |hrsg=Stadt Warstein |sprache=de |abruf=2026-01-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1975-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 59581&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 02925&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Karte Warstein Ortsteil Sichtigvor.png&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = Lage des Ortsteils in Warstein&lt;br /&gt;
| Bild                   = Warstein-Sichtigvor und Warstein-Mülheim FFSN-3749.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Blick auf Sichtigvor und [[Mülheim (Warstein)|Mülheim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sichtigvor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der Stadt [[Warstein]] im [[Kreis Soest]] in [[Nordrhein-Westfalen]]. Zum 31. Dezember 2025 hatte er knapp 2000 Einwohner.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Einwohner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Der Ort liegt im mittleren [[Möhne]]tal südlich und nördlich des Flusses an der Grenze zwischen dem [[Arnsberger Wald]] und dem [[Haar (Westfalen)|Haarstrang]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Sichtigvor Pfarrkirche St. Margaretha.jpg|mini|links|Die Pfarrkirche St. Margaretha mit der Kapelle auf dem Klosterfriedhof]]&lt;br /&gt;
Die Geschichte und Entwicklung Sichtigvors ist eng verknüpft mit der der benachbarten Orte [[Mülheim (Warstein)|Mülheim]] und [[Waldhausen (Warstein)|Waldhausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Römisches Reich|Römische]] Funde am Fuße des Berges [[Loermund]] führten zu einer [[Theorie]], dass dort der Schauplatz der [[Varusschlacht]] gewesen sei. Seit den Funden bei [[Bramsche#Kalkriese|Kalkriese]] gilt diese Vermutung jedoch als widerlegt. Es gilt als wahrscheinlicher, dass es sich bei den Funden nur um Abfälle römischer Truppen auf dem Weg in nahe gelegene Lager in [[Rüthen|Kneblinghausen]] oder in der Gegend von [[Paderborn]] handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus dem 8.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert ist eine [[Wallburg]] auf dem Loermund bekannt, deren Überreste noch heute zu sehen sind. Diese gehörte zu einer Reihe von Grenzposten, die in [[Karolinger|karolingischer]] Zeit an der Grenze zum [[Sachsen (Volk)|sächsischen]] Siedlungsgebiet errichtet wurden. Diese, erweitert um feste Gebäude, diente später auch als Fluchtburg für die Bewohner des mittleren Möhnetales.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der heutige Ort Sichtigvor wurde im 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert als Bedienstetensiedlung für die [[Deutschordenskommende Mülheim]] an der &amp;#039;&amp;#039;siegden Four&amp;#039;&amp;#039; ([[Plattdeutsch]] für einen niedrig gelegenen Fahrweg) angelegt. Die älteste urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahre 1656. Da die Siedlung auf freiem Ordensgrund lag, war sie nicht dem Landesherren (zur damaligen Zeit der [[Erzbistum Köln|Erzbischof von Köln]]), sondern dem Mülheimer [[Komtur (Amt)|Komtur]] unterstellt. Dieser Status blieb bestehen bis zur Auflösung des Deutschen Ordens 1809 durch [[Napoleon Bonaparte|Napoleon]]. Bis dahin war Sichtigvor abhängig von Mülheim und wurde in der Folge zu einer selbständigen politischen Gemeinde. Kirchlich gehört Sichtigvor zusammen mit [[Waldhausen (Warstein)|Waldhausen]] bis heute zur [[römisch-katholische Kirche|katholischen]] Gemeinde [[Margareta von Antiochia|St. Margaretha]] Mülheim und bildet zusammen mit diesen Orten das Kirchspiel Mülheim/Möhne.&lt;br /&gt;
[[Datei:Sichtigvor-Markuskapelle1-Bubo.JPG|mini|hochkant|Die Markuskapelle]]&lt;br /&gt;
Nach dem [[Wiener Kongress]] fiel der ehemalige Ordensgrund an das [[Königreich Preußen]]. Die Einwohner von Sichtigvor lebten zu der Zeit hauptsächlich von der [[Landwirtschaft|Land-]] und [[Forstwirtschaft]]. Zur Mitte des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts siedelte sich, begünstigt durch die Verkehrserschließung des Möhnetals (heutige [[Bundesstraße 516|B&amp;amp;nbsp;516]]), der [[Wirtschaftszweig]] des [[Kette]]nschmiedens an. Neben einigen [[Industrie|industriellen]] Schmieden gab es auch zahlreiche Heimschmieden, in denen die Ketten in [[Lohnarbeit]] hergestellt wurden. Die letzte Schmiede wurde im Jahr 1955 geschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während vorher das Siedlungsgebiet direkt an und südlich der Möhne lag, wurden in der zweiten Hälfte des 20.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts Baugebiete in der Flussaue und später auch am Südhang der Haar ausgewiesen. In dieser Zeit überstieg die Einwohnerzahl Sichtigvors die Mülheims. Im Zuge der [[Münster/Hamm-Gesetz|Gebietsreform]], die am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1975 in Kraft trat, wurde das bis dahin selbständige Sichtigvor zum Ortsteil der neugebildeten Stadt [[Warstein]] und gelangte mit dieser vom alten [[Kreis Arnsberg]] zum [[Kreis Soest]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=331}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Derzeitiger Ortsvorsteher ist Dirk Heilig.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://warstein.de/rathaus-politik/politik-recht/ortsvorsteher Stadt Warstein: &amp;#039;&amp;#039;Warsteins Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher&amp;#039;&amp;#039;], abgerufen am 10. Januar 2025.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wappen Sichtigvor.png|mini|links|100px|Wappen von Sichtigvor]]&lt;br /&gt;
In Silber (oder Weiß) unter einem freischwebenden schwarzen Tatzenkreuz (als Hinweis auf die enge Verbundenheit mit der Kommende) ein zweibeiniger, nach links laufender, umschauender, rotbewehrter grüner Drache. [[Ikonografisches Heiligenattribut|Dieser steht für den]] Drachentöter St. Georg, Schutzpatron des Ordens und der Gemeinde Sichtigvor und als Symbol des Sieges des Guten über das Böse im Hinblick auf das Wirken der Ordensritter in deren Frühzeit.&lt;br /&gt;
Gleichzeitig ist der Drache das Maskottchen des Fußballvereins SuS Sichtigvor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kreisverkehr in Sichtigvor bei Nacht.jpg|mini|Kreisverkehr in Sichtigvor bei Nacht]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sichtigvor Kettenschmiedemuseum.jpg|mini|Das Kettenschmiedemuseum im Sichtigvorer Mühlenpark]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ortsbild wird durch ein Ensemble dominiert, das aus der Kirche [[St. Margaretha (Sichtigvor)|St. Margaretha]] (erbaut 1707–1714) und dem ehemaligen [[Deutschordenskommende Mülheim|Deutschordensschloss]] (errichtet um 1682) besteht. Die Kirche liegt zwar auf Grund und Boden der Gemeinde Sichtigvor, ist aber die Pfarrkirche der [[Kirchengemeinde]] Mülheim, zu der Sichtigvor wiederum gehört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am nördlichen Abhang des [[Loermund]]s errichteten Einwohner Sichtigvors 1845 einen [[Kreuzweg]]. Die ursprünglichen Holzkreuze wurden im Jahre 1865 durch Sandsteinstationen ersetzt. Im Jahre 1890 wurde auf dem Loermund die [[Kreuzbergkapelle (Sichtigvor)|Kreuzbergkapelle]] errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1896 wurde an der Möhnestraße die evangelische [[Markuskapelle (Sichtigvor)|Markuskirche]] errichtet, weil im Zuge der Industrialisierung sich auch vermehrt evangelische Christen im bis dahin nahezu ausschließlich katholischen Sichtigvor ansiedelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Erinnerung an den früher dominierenden Wirtschaftszweig des Kettenschmiedens wurde im Jahre [[1984]] vom Heimatverein ein [[Kettenschmiedemuseum Sichtigvor|Kettenschmiedemuseum]] mit funktionstüchtiger Schmiede errichtet, das nach vorheriger Anmeldung besichtigt werden kann.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Friedhelm Hillebrand]] (* 1940), Ingenieur und Pionier des Mobilfunks (Miterfinder des Kurznachrichtendienstes SMS)&lt;br /&gt;
* [[Sven Köhler (Fußballspieler, 1996)|Sven Köhler]] (* 1996), Fußballspieler&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Heinrich Schoppmeier, Kaspar Süggeler: &amp;#039;&amp;#039;Die Geschichte der Gemeinden Sichtigvor, Mülheim, Waldhausen.&amp;#039;&amp;#039; Balve 1968.&lt;br /&gt;
* Wilhelm Hecker, Helmut Fröhlich, Ulrich Peitz, Kirsten und Björn Besting: &amp;#039;&amp;#039;Sichtigvorer Geschichten.&amp;#039;&amp;#039; Warstein 2006.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Sichtigvor}}&lt;br /&gt;
* [https://www.sichtigvor.de/ Homepage von Sichtigvor]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Stadt Warstein}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4491506-8|VIAF=240528976}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsteil von Warstein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Kreis Soest)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1975]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bubo bubo</name></author>
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