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	<title>Sicherheitsbataillon - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sicherheitsbataillon&amp;diff=1167840&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mirmok12 am 13. November 2025 um 15:21 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 101I-179-1552-13, Griechenland, erhängter Mann in Ortschaft.jpg|mini|Mitglied der Sicherheitsbataillone neben [[Hängen|Gehenktem]], 1944]]  Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sicherheitsbataillone&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{elS|Τάγματα Ασφαλείας}}, &amp;#039;&amp;#039;Tagmata Asfalias&amp;#039;&amp;#039;, abgekürzt &amp;#039;&amp;#039;Τ.Α.&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;TA&amp;#039;&amp;#039;) waren von der griechischen [[Kollaboration#Griechenland|Kollaborationsregierung]] unter Ministerpräsident [[Ioannis Rallis]] aufgestellte bewaffnete [[Antikommunismus|antikommunistische]] Verbände in [[Griechenland]], die ab 1943 mit den [[Deutsche Besetzung Griechenlands|Nazi-Besatzern]] kollaborierten und im Bürgerkrieg bis 1949 operierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Sicherheitsbataillone wurden am 7. April 1943 durch Ioannis Rallis gegründet und bestanden vorwiegend aus eingezogenen griechischen Bürgern sowie aus Offizieren der aufgelösten griechischen Streitkräfte, die letzten Endes der deutschen Besatzungsmacht mit dem Wehrbereichsoberkommandierenden Süd-Ägäis oder Saloniki-Nord-Ägäis unterstanden. Aufgabe der Sicherheitsbataillone war die [[Partisanenbekämpfung]] im Zusammenwirken mit den deutschen Besatzungstruppen. Die Sicherheitsbataillone erreichten eine Stärke von ca. 22.000 Mann, die sich aus 9 [[Evzone]]n- und 22 „Freiwilligen-Bataillonen“ zusammensetzten. Das militärische Oberkommando über die Sicherheitsbataillone oblag dem [[SS-Gruppenführer]] [[Walter Schimana]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der Besatzungszeit Griechenlands im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurden die Sicherheitsbataillone vor allem gegen die kommunistisch-kontrollierte Widerstandsorganisation [[ELAS|Nationale Befreiungsfront]] (EAM) eingesetzt. Die Sicherheitsbataillone waren antikommunistisch und [[Monarchismus|royalistisch]] orientiert. Mit dem Wegfall der italienischen Besatzungsmacht im September 1943 kollaborierten sie mit den verbliebenen deutschen Besatzungstruppen. Ihr Haupteinsatzgebiet war das östliche [[Zentralgriechenland]] und die [[Peloponnes]]. Eine Ausweitung des Einsatzgebietes auf das gesamte Griechenland war geplant, kam aber in der Zeit der Besatzung bis Mitte/Ende Oktober 1944 nicht mehr zustande. Während des deutschen Rückzuges im Oktober 1944 hatten die Sicherheitsbataillone den Auftrag, durch Angriffe auf griechische Widerstandskämpfer (vor allem die [[ELAS]], den militärischen Arm der EAM) den deutschen Rückzug zu decken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Wiedereinsetzung der griechischen Regierung am 18. Oktober 1944 sollten die Sicherheitsbataillone im weiteren Verlauf entwaffnet und aufgelöst werden. Aufgrund der eskalierenden Unruhen zwischen der ELAS und EAM einerseits und der griechischen Regierung, den britischen Truppen und der griechischen [[Politische Rechte (Politik)|Rechten]] andererseits, erfolgte deren Auflösung nur unvollständig. Vielmehr wurden die Sicherheitsbataillone bzw. deren Mitglieder trotz der Kollaboration mit den Besatzungsmächten Griechenlands in Teilen in die reguläre griechische Polizei und später auch in die [[Griechisches Heer|Armee]] übernommen. In dieser Funktion kämpften sie im [[Griechischer Bürgerkrieg|griechischen Bürgerkrieg]] von Ende März 1946 bis Ende September 1949 gegen die kommunistisch-kontrollierten Aufständischen der [[Demokratische Armee Griechenlands|Demokratischen Armee Griechenlands]] (DSE).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die griechische [[Exilregierung]] jede Mitgliedschaft in den Sicherheitsbataillonen als strafbares Verbrechen deklarierte, urteilten griechische Gerichte in den Prozessen gegen Kollaborateure wie dem ehemaligen Ministerpräsidenten [[Georgios Tsolakoglou]] und weitere Minister der Kollaborationsregierung, dass die Aufstellung und Mitgliedschaft in den Sicherheitsbataillonen für sich keine Straftat sei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MARMAZ-AFTWAROVR-034&amp;quot;&amp;gt;Mark Mazower: Three Forms of Political Justice: Greece, 1944–1945. Mark Mazower (Ed.). After the War Was Over: Reconstructing the Family, Nation, and State in Greece, 1943–1960. Princeton University Press, 2000. S. 34. ISBN 0-691-05842-3&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Verbrechen von Wehrmacht und SS in Griechenland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Tasos Vournas, &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des neueren und zeitgenössischen Griechenlands&amp;#039;&amp;#039; (Ιστορία της Νεώτερης και Σύγχρονης Ελλάδας), Band 3 und 4. Patakis Verlag, Athen, 2005. ISBN 960-600-526-7 und ISBN 960-600-527-5&lt;br /&gt;
* Giannis Douatzis, &amp;#039;&amp;#039;Die Sicherheitsbataillonsmitglieder&amp;#039;&amp;#039; (Οι Ταγματασφαλίτες). Gebrüder Tolidis, 1983&lt;br /&gt;
* [[Mark Mazower]], &amp;#039;&amp;#039;Inside Hitler&amp;#039;s Greece&amp;#039;&amp;#039;, Griechische Ausgabe. Patakis Verlag, 1993.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Griechische Militärgeschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Griechische Kollaboration]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Partisanenkrieg im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antikommunismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mirmok12</name></author>
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