<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Sibylle_Neff</id>
	<title>Sibylle Neff - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Sibylle_Neff"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sibylle_Neff&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-01T11:07:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sibylle_Neff&amp;diff=2033733&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: Steuerzeichen entfernt/ersetzt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sibylle_Neff&amp;diff=2033733&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-02-13T16:18:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Steuerzeichen entfernt/ersetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Sybille Neff 1970.jpg|mini|Sybille Neff beim Malen, 1970]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Sybille Neff.jpg|mini|Sibylle Neff als Rednerin an der Landsgemeinde in Appenzell 2005, neben ihr Landweibel Anton Signer.]]&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sibylle Neff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. März]] [[1929]] als Sibilla Veronika Ullmann in [[Basel]]; † [[10. Juli]] [[2010]] in [[Appenzell (Ort)|Appenzell]]; heimatberechtigt ebenda) war eine [[Schweiz]]er [[Naive Kunst|naive Malerin]] aus dem [[Kanton Appenzell Innerrhoden]]. 2007 erhielt sie den [[Innerrhoder Kulturpreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Sibylle Neff wurde 1929 als uneheliche Tochter der damals siebzehnjährigen Berta Ullmann in [[Basel]] geboren. Dieses damals starke gesellschaftliche [[Stigmatisierung|Stigma]] sollte sie ein Leben lang prägen. Sie wuchs in Appenzell auf, wo die Mutter einen [[Sticken|Stickereiladen]] betrieb. Als sie elf Jahre alt war, heiratete ihre Mutter den [[Klempner|Spengler]] Hermann Neff, worauf die Behörden erfolglos versuchten, Ullmann ihre Tochter wegzunehmen. Der [[Stiefvater]] eröffnete am Appenzeller Landsgemeindeplatz einen Spenglereibetrieb, wo Sibylle Neff nach dem Tod ihres Stiefvaters (1977) und ihrer Mutter (1987) zuhause war. 1962 konnte sie den Namen ihres Stiefvaters annehmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Schon früh offenbarte sich das zeichnerische Talent von Sibylle Neff. Der Bauernmaler [[Johann Baptist Zeller]] (1877–1959) erkannte dies und förderte sie als Mentor und Lehrer. Aus finanziellen Gründen konnte Neff nur ein paar Monate die [[Kunstgewerbeschule]] in [[St. Gallen]] besuchen. In der Folge brachte sie sich vieles [[Autodidakt|autodidaktisch]] bei. Inspiriert von der [[Appenzeller und Toggenburger Senntumsmalerei|Appenzeller Bauernmalerei]] entfaltete Neff ihr Schaffen im Stil der [[Naive Kunst|naiven Malerei]]. Die &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zürcher Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039; bezeichnete ihren Stil als «sachliche Poesie». Neffs Werk umfasst [[Ölmalerei|Ölbilder]] und [[Zeichnung (Kunst)|Bleistiftzeichnungen]]. Noch weitgehend unentdeckt ist die literarische Sibylle Neff, wobei hier vor allem die [[Epigramm]]e zu erwähnen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre ersten Bilder verkaufte Neff Anfang der 1960er-Jahre, damit einher ging eine breite Berichterstattung in der Schweizer Presse (unter anderem &amp;#039;&amp;#039;[[Schweizer Familie (Zeitschrift)|Schweizer Familie]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;[[Annabelle (Zeitschrift)|Annabelle]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Neue Zürcher Zeitung&amp;#039;&amp;#039;). Erstmals konnte sie 1963 im Rahmen der Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;450 Jahre Appenzell in der Eidgenossenschaft&amp;#039;&amp;#039; in [[Zürich]] Werke ausstellen. Es folgte unter anderem 1966 und 1969 die [[Triennale]] der Naiven Kunst in [[Bratislava]]. 1971 wurde Neffs Wirken durch einen Eintrag in [[Oto Bihalji-Merin|Bihalji-Merins]] Standardwerk &amp;#039;&amp;#039;Die Naiven der Welt&amp;#039;&amp;#039; international anerkannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 33 Jahren wurde bei Sibylle Neff [[Epilepsie]] diagnostiziert. Der an den [[Solothurner Filmtage]]n 1994 prämierte Dokumentarfilm &amp;#039;&amp;#039;Nicht für die Liebe geboren?&amp;#039;&amp;#039; von [[Angela Meschini]] widmet sich der Künstlerin. Thema des persönlichen Porträts ist auch Neffs Schmerz darüber, ein Leben lang ledig geblieben zu sein, und wie sich diese Erfahrung in Kreativität umgestaltet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt wurde Sibylle Neff auch als «Behördenschreck». Während Jahrzehnten wehrte sie sich öffentlichkeitswirksam und nicht immer nachvollziehbar gegen eine Durchfahrt zu einem Verwaltungsgebäude, welches durch ihren Vorgarten geführt hätte. Neben zahlreichen [[Leserbrief]]en, [[Anzeige (Medien)|Inseraten]] und [[Transparent (Banner)|Transparenten]] an ihrem Haus trat sie wiederholt an der [[Landsgemeinde|Innerrhoder Landsgemeinde]] ans Rednerpult. Ihr Bruder schrieb dazu im Nachruf: «Es durfte für ihre Probleme keine Lösung geben, weil ihr Geist das nicht zulassen konnte.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Versöhnung mit den Behörden von Appenzell Innerrhoden geschah in Form von zwei Würdigungen: 1999 fand im [[Museum Appenzell]] eine Ausstellung mit Sibylle Neffs Werken aus Anlass ihres 70. Geburtstags statt und 2007 folgte der [[Innerrhoder Kulturpreis]] der kantonalen [[Stiftung Pro Innerrhoden]]. Sibylle Neff starb mit 81 Jahren. Ihr Nachlass wird von der kurz vor ihrem Tod gegründeten Stiftung auf ihren Namen verwaltet. Seit 2014 ist ein Sibylle-Neff-Zimmer Bestandteil der Dauerausstellung im Museum Appenzell.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Rolf Rechsteiner |url=https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=ajb-001%3A2011%3A138#205 |titel=Nekrolog Sibylle Neff (Appenzell, 1929–2010) |werk=Appenzellische Jahrbücher 138 (2011), S.&amp;amp;nbsp;197 |abruf=2021-07-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hermann Neff |url=https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=igf-001%3A2011%3A52#239 |titel=Nekrolog Sibylle Neff (1929–2010): «Ich bin vorläufig gestorben» |werk=Innerrhoder Geschichtsfreund 52 (2011), S.&amp;amp;nbsp;231–233 |abruf=2021-07-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Peter Morger |url=https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=apk-002%3A1995%3A274#89 |titel=Sibylle Neff – zwischen Rebellion und Idyllik |werk=Appenzeller Kalender 274 (1995), S.&amp;amp;nbsp;69–72 |abruf=2021-07-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jörg Krummenacher |Titel=Die eindrückliche Ehrung der Doña Quijote: Appenzell Innerrhoden überreicht Sibylle Neff den Kulturpreis |Sammelwerk=Neue Zürcher Zeitung |Datum=2007-03-19 |Seiten=9}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Viehgant auf dem Landsgemeindeplatz 1962 Öl auf Holz.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Viehgant auf dem Landsgemeindeplatz&amp;#039;&amp;#039;, 1962, Öl auf Holz&lt;br /&gt;
Datei:Der nervöse Arzt 1969 Öl auf Malkarton.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Der nervöse Arzt&amp;#039;&amp;#039;, 1969, Öl auf Malkarton&lt;br /&gt;
Datei:Funkensonntag 1973 Öl auf Malkarton.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Funkensonntag&amp;#039;&amp;#039;, 1973, Öl auf Malkarton&lt;br /&gt;
Datei:Eesamm ond elee 1974 Öl auf Malkarton.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Eesamm ond elee&amp;#039;&amp;#039; (Einsam und allein), 1974, Öl auf Malkarton&lt;br /&gt;
Datei:Grossstadtleben Paris 1974 Öl auf Malkarton.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Grossstadtleben Paris&amp;#039;&amp;#039;, 1974, Öl auf Malkarton&lt;br /&gt;
Datei:Auferstehung 1978 Öl auf Holz.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Auferstehung&amp;#039;&amp;#039;, 1978, Öl auf Holz&lt;br /&gt;
Datei:Eine kleine Welt ohne Jahrgang Öl auf Malkarton.jpg|&amp;#039;&amp;#039;Eine kleine Welt&amp;#039;&amp;#039;, ohne Jahrgang, Öl auf Malkarton&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Bruno Knobel: &amp;#039;&amp;#039;Die Appenzeller Malerin Sibylle Neff.&amp;#039;&amp;#039; Rorschach 1989.&lt;br /&gt;
* Hans Widmer: [http://www.kunstmarkt-online.ch/kunst-und-handel/kuenstler-biographien/biographie-sibylle-neff/ Laudatio], gehalten anlässlich der Preisübergabe des Innerrhoder Kulturpreises am 17.&amp;amp;nbsp;März 2007 im Grossen Ratssaal des Rathauses Appenzell&lt;br /&gt;
* Urs Maurer: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.swissinfo.ch/ger/Appenzell_schliesst_Frieden_mit_seiner_Sibylle.html?cid=5795156 Appenzell schliesst Frieden mit seiner Sibylle.]&amp;#039;&amp;#039; am 23.&amp;amp;nbsp;März 2007 auf [[swissinfo]]&lt;br /&gt;
* [[Willi Wottreng]]: &amp;#039;&amp;#039;«I bi e ke Ringi» – Sibylle Neff, Appenzeller Kunstmalerin und Schreck der Regierung, ist 81-jährig gestorben.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[NZZ am Sonntag]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr.&amp;amp;nbsp;30 vom 25.&amp;amp;nbsp;Juli 2010, S.&amp;amp;nbsp;14.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
* Angela Meschini: &amp;#039;&amp;#039;Nicht für die Liebe geboren?&amp;#039;&amp;#039; Dokumentarfilm. 1994.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Sibylle Neff (painter)|Sibylle Neff}}&lt;br /&gt;
* {{SIKART|4001158|Neff, Sibylle}}&lt;br /&gt;
* {{Helveticat}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|60455|Sibylle Neff|Autor=Rebekka Dörig Sutter}}&lt;br /&gt;
* [http://www.sibylleneff.ch Sibylle-Neff-Stiftung]&lt;br /&gt;
* Rebekka Dörig: &amp;#039;&amp;#039;[https://hommage2021.ch/portrait/sibylle-neff Sybille Neff]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[https://hommage2021.ch Hommage 2021]&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118945289|VIAF=20479693}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Neff, Sibylle}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kanton Appenzell Innerrhoden)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1929]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2010]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Neff, Sibylle&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ullmann, Sibilla Veronika; Hautle, Sibilla Veronika (Taufname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer naive Malerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. März 1929&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Basel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. Juli 2010&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Appenzell (Ort)|Appenzell]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
	</entry>
</feed>