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	<title>Sibirisches Moschustier - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T12:33:20Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Sibirisches_Moschustier&amp;diff=2360063&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie (Apostroph ≠  Accent aigu ≠ Prime)</title>
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		<updated>2026-04-21T06:49:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie (&lt;a href=&quot;/index.php/Apostroph&quot; title=&quot;Apostroph&quot;&gt;Apostroph&lt;/a&gt; ≠  &lt;a href=&quot;/index.php/Akut&quot; title=&quot;Akut&quot;&gt;Accent aigu&lt;/a&gt; ≠ &lt;a href=&quot;/index.php/Prime_(Typografie)&quot; title=&quot;Prime (Typografie)&quot;&gt;Prime&lt;/a&gt;)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Sibirisches Moschustier&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Moschus moschiferus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|Linnaeus]], 1758&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Moschustiere&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Moschus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Moschustiere&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Moschidae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Stirnwaffenträger&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Pecora&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Wiederkäuer&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Ruminantia&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterordnung&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Paarhufer&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Artiodactyla&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Moschus moschiferus in Plzen zoo (12.02.2011).jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Sibirisches Moschustier (&amp;#039;&amp;#039;Moschus moschiferus&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sibirische Moschustier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Moschus moschiferus&amp;#039;&amp;#039;), früher auch &amp;#039;&amp;#039;Bisamtier&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. etwa [[Otto Beßler]]: &amp;#039;&amp;#039;Prinzipien der Drogenkunde im Mittelalter. Aussage und Inhalt des Circa instans und Mainzer Gart.&amp;#039;&amp;#039; Mathematisch-naturwissenschaftliche Habilitationsschrift, Halle an der Saale 1959, S. 206: &amp;#039;&amp;#039;Muscus – bysum […]&amp;#039;&amp;#039; = „Moschus (= Bisam), das eingetrocknete Präputialsekret aus dem Moschusbeutel des Bisam- oder Moschustieres“.&amp;lt;/ref&amp;gt; genannt, ist eine Art der [[Moschustiere]] (Moschidae). Es stellt die nördlichste Art der Gattung dar und ist in [[Sibirien]] und dem nördlichen [[Ferner Osten|Fernen Osten]] Asiens verbreitet. Aufgrund von starker Wilderei ist die Art im Schwinden begriffen und gilt als gefährdet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Porte musc Profil 2.jpg|mini|Schädel eines Sibirischen Moschustieres]]&lt;br /&gt;
Wie andere Moschustiere erinnert das Sibirische Moschustier an einen kleinen Hirsch ohne Geweih. Die oberen Eckzähne sind bei beiden Geschlechtern verlängert. Nur beim Männchen ragen sie allerdings deutlich aus dem Maul heraus. Das Sibirische Moschustier besitzt ein dunkelbraunes Fell mit leichtem Rotstich. Am Rücken befinden sich blasse Flecken, am Hals laufen zwei weiße Streifen herab. Die Unterkieferpartie ist ebenfalls weiß. Der Schädel ist relativ leicht gebaut. Das Sibirische Moschustier hat eine Schulterhöhe von 56 bis 61 cm und eine Kopfrumpflänge von 65 bis 90 cm. Das Körpergewicht liegt bei 8–12 kg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Smith &amp;amp; Xie&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;A Guide to the Mammals of China&amp;#039;&amp;#039;, Andrew T. Smith and Yan Xie editors., Princeton University Press, 2008; ISBN 978-0-691-09984-2&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitungsgebiet ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Moschus moschiferus map.png|mini|Geographisches Verbreitungsgebiet des Sibirischen Moschustieres]]&lt;br /&gt;
Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich über die östlichen Teile Sibiriens und des russischen [[Ferner Osten|Fernen Ostens]], außerdem umfasst es Teile der nördlichen Mongolei und Nordchinas. Darüber hinaus kommt die Art in Korea und auf der [[Sachalin|Insel Sachalin]] vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Smith &amp;amp; Xie&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Nowak R. M.: &amp;#039;&amp;#039;Walker’s Mammals of the World&amp;#039;&amp;#039;. Sixth Edition. The Johns Hopkins University Press, Baltimore, London, 1999, ISBN 0-8018-5789-9.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Südwesten erreicht sie den [[Balchaschsee]] und das [[Altaigebirge]], im Norden den Polarkreis. Die Ostgrenze der Verbreitung wird vom [[Ochotskisches Meer|Ochotskischen Meer]] bestimmt. Im Süden endet das Gebiet des Sibirischen Moschustieres in der Mongolei und in Nordchina, wo es südwärts bis auf 45° nördlicher Breite vordringt. In China umfasste das ursprüngliche Verbreitungsgebiet die Provinzen [[Xinjiang]], [[Heilongjiang]], [[Jilin]], [[Liaoning]], die [[Innere Mongolei]], außerdem [[Hebei]], [[Shanxi]] und [[Shaanxi]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Groves et al.&amp;quot;/&amp;gt; In diesem riesigen Areal kommt die Art allerdings von Natur aus recht ungleichmäßig vor, da Bergnadelwälder und Felsklippen als Lebensraum bevorzugt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heptner&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterarten ==&lt;br /&gt;
Man unterscheidet folgende Unterarten des Sibirischen Moschustieres:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;M. m. moschiferus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Linnaeus}}, 1758 – relativ groß und dunkel; Sibirischer Teil des Verbreitungsgebietes, sowie Nordchina und Mongolei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heptner&amp;quot;&amp;gt;V. G. Heptner: &amp;#039;&amp;#039;Mammals of the Sowjet Union Vol. I Ungulates&amp;#039;&amp;#039;. Leiden, New York, 1989, ISBN 90-04-08874-1.&amp;lt;/ref&amp;gt; In China noch in der Inneren Mongolei und in [[Heilongjiang]], ursprünglich auch in Nord-[[Xinjiang]] verbreitet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Smith &amp;amp; Xie&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;M. m. parvipes&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Ned Hollister|Hollister]]}}, 1911 – kleiner als [[Nominotypisches Taxon|Nominatform]] und noch dunkler, Ferner Osten, Amur- und Ussurigebiet sowie Korea.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heptner&amp;quot;/&amp;gt; In China im [[Kleiner Chingan|Kleinen Chingan]] und im [[Changbai-Gebirge]], westwärts bis zum [[Ordos-Plateau]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Smith &amp;amp; Xie&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
*&amp;#039;&amp;#039;M. m. sachalinensis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|[[Konstantin Konstantinowitsch Fljorow|Flerov]]}}, 1929 – relativ klein; bewohnt die Insel [[Sachalin]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Groves et al.&amp;quot;&amp;gt;Groves, C., P., Wang, Y., Grubb, P. (1995). Taxonomy of musk-deer, genus Moschus (Moschidae, Mammalia). Acta Theriologica Sinica 15, 181–197.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heptner&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bisweilen werden darüber hinaus zwei weitere Unterarten unterschieden. Einerseits wird die Population im russischen Fernen Osten als eigene Form &amp;#039;&amp;#039;M. m. turovi&amp;#039;&amp;#039; betrachtet. Zum anderen werden die Bestände im [[Werchojansker Gebirge]] gelegentlich als &amp;#039;&amp;#039;M. m. arcticus&amp;#039;&amp;#039; abgetrennt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN, 2011&amp;quot;&amp;gt;{{IUCN&lt;br /&gt;
|Year=2011&lt;br /&gt;
|ID=13897&lt;br /&gt;
|ScientificName=Moschus moschiferus&lt;br /&gt;
|YearAssessed=2008&lt;br /&gt;
|Assessor=Nyambayar, B., Mix, H. &amp;amp; Tsytsulina, K.&lt;br /&gt;
|Download=19 July 2011&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Das Sibirische Moschustier bewohnt Laub- und Nadelwälder. Die Tiere sind vorwiegend dämmerungsaktiv und fressen in erster Linie Blätter, Kräuter und Flechten. Im Winter ernähren sie sich mancherorts fast ausschließlich von Flechten. Um diese zu erreichen, erklimmen sie sogar drei bis vier Meter hohe Bäume. Sibirische Moschustiere leben einzelgängerisch, bisweilen auch in kleinen Familiengruppen. Ein Wurf besteht für gewöhnlich aus zwei Jungtieren, die zwischen Mai und Juni geboren werden. Die Tragzeit beträgt etwa sechs Monate. Die Tiere können in der Wildnis ein Alter von etwa 10 bis 14 Jahren erreichen. Ihre Hauptfeinde neben dem Menschen sind Luchse, Vielfraße, Marder, und in geringerem Maße auch Wölfe, Tiger und Bären. Wenn sie verfolgt werden, flüchten sie meist in steiles Gelände.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Smith &amp;amp; Xie&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN, 2011&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefährdung ==&lt;br /&gt;
Sibirische Moschustiere werden heftig bejagt, da die Substanz der Moschusdrüse männlicher Tiere, der sogenannte [[Moschus]], ein begehrter Rohstoff ist. Moschus wird zur Herstellung von Parfüms und Seifen sowie in der [[Traditionelle Chinesische Medizin|traditionellen Chinesischen Medizin]] verwendet. Moschustiere werden nur mit mäßigem Erfolg in Gefangenschaft gezüchtet, weshalb der Druck auf die Wildpopulationen hoch ist. Daher ist die Art in großen Teilen des ehemaligen Verbreitungsgebietes bereits ausgerottet. Aus Xinjiang ist die Art bereits im 19. Jahrhundert verschwunden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Smith &amp;amp; Xie&amp;quot;/&amp;gt; Im östlichen Sibirien wurde der Bestand im Jahr 1999 auf etwa 30.000 Tiere geschätzt. Im Fernen Osten Russlands dürften damals noch zusätzlich bis zu 150.000 Tiere gelebt haben. Auf Sachalin kamen weitere 600 bis 650 Tiere vor. Seitdem sind die Populationen allerdings in all diesen Gebieten im Schwinden begriffen. In der Mongolei wurden die Bestände in den 1980er Jahren auf 44.000 Tiere geschätzt. Doch auch hier sind die Zahlen rückläufig. Für China sowie für Nordkorea und Südkorea liegen keine Bestandszahlen vor, doch dürften die Bestandszahlen auch hier sinken. Das Sibirische Moschustier wird von der [[IUCN]] als gefährdet (&amp;#039;&amp;#039;Vulnerable&amp;#039;&amp;#039;) eingestuft. Die Art kommt in einigen Reservaten vor, etwa in den mongolischen Schutzgebieten [[Khorgo Terkhiin Tsagaan Nuur-Nationalpark]], [[Gorki-Tereldsh-Nationalpark]] und [[Khan-Khentii-Schutzgebiet]]. Neben den Wildpopulationen existieren züchtende Gruppen in Zoologischen Gärten sowie auf Moschustierfarmen in Russland und China.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IUCN, 2011&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Moschus moschiferus}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Paarhufer]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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