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	<title>Sibiriendeutsche - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T08:15:32Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;AnPa28: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2025-01-08T20:08:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der Ausdruck &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Sibiriendeutsche&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet [[Russlanddeutsche]], die sich freiwillig in [[Sibirien]] ansiedelten und nicht dorthin [[Ethnische Deportationen in der UdSSR|deportiert]] wurden.&lt;br /&gt;
== 19. Jahrhundert ==&lt;br /&gt;
Im 18. Jahrhundert taten zunächst deutsche Soldaten in Sibirien Dienst für die [[Russisches Kaiserreich|russischen Zaren]]. Die Soldaten waren an verschiedenen Garnisonsorten stationiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert siedelten Deutsche in Sibirien. Neben bäuerlicher Bevölkerung siedelten in den größeren Orten deutsche Handwerker, Händler, Unternehmer, Apotheker usw. Besonders unter Ministerpräsident [[Pjotr Arkadjewitsch Stolypin]] (1862–1911) wurden deutsche Tochterkolonien in Sibirien und [[Kasachstan]] gegründet („[[Stolypindeutsche]]“).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== 20. Jahrhundert ==&lt;br /&gt;
Ein Schwerpunkt der Ansiedlungsbewegung lag in der [[Region Omsk]]. Im Gebiet Orenburg entstanden Ansiedlungen Deutscher mit einer niederdeutschen Mundart. Im Gebiet Altai entstanden Siedlungen mit südfränkscher, nordbairischer und niederdeutscher Mundart. Wegen Landmangels in den deutschen Ansiedlungen in der Ukraine und in der Wolgaregion ließen sich viele Deutsche 1906-1910 auch im Gebiet Krasnojarsk zu beiden Seiten der Ostsibirischen Eisenbahn nieder. Nach sprachlichen Untersuchungen in den 1980er Jahren wurde dort eine oberhessische Mundart gesprochen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Titel=Deutsche Mundarten in der Sowjetunion: Geschichte der Forschung und Bibliographie|Autor=Nina Berend, Hugo H. Jedig|Verlag=Elwert|Jahr= 1991|Seiten=221, 262}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die Landnahme deutscher Bauern stieg die Zahl der Sibiriendeutschen bis 1920 auf etwa 70.000.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sibiriendeutsche wurden im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] – im Gegensatz zu anderen [[russlanddeutsche]]n Gruppen – nicht deportiert. Im Gefolge des Krieges kam es zu einer Vermischung mit anderen Russlanddeutschen; dies trifft z.&amp;amp;nbsp;B. auf die russlanddeutsche Bevölkerung in der [[Oblast Omsk]] zu. Dort wohnen derzeit mehr als 100.000 [[Russlanddeutsche]]. Auch im Raum [[Barnaul]] in der [[Region Altai]] entwickelte sich ein Schwerpunkt russlanddeutscher Siedlung. Hier existiert auch ein [[Deutscher Nationalrajon (Region Altai)|Deutscher Nationalrajon]].&lt;br /&gt;
Gerade Barnaul galt als eines der Zentren des [[Gulag]] in Sibirien, die russlanddeutsche Kriegsverschleppte konzentriert inhaftierte. Diese große Gruppe Strafinhaftierter, gleich welchen Alters, die als Kollaborateure der deutschen Verlierer des Krieges galten, da sie im Zuge der Säuberungsaktion durch Stalin während des Krieges nach Deutschland geflohen waren, gelten ebenfalls als Sibiriendeutsche, nur entstand deren Herkunftsorientierung durch einen gewaltsamen Hintergrund. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammen mit der großen Auswanderungswelle seit den späten 1980er Jahren ist ein bedeutender Teil der Sibiriendeutschen in die Bundesrepublik ausgesiedelt. Prominente und in Deutschland wohnende Sibiriendeutsche sind [[Julia Neigel]], als Kind einer einst kriegsverschleppten russlanddeutschen Familie, sowie die Schlagersängerin [[Helene Fischer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Sibiriendeutsch]]&lt;br /&gt;
* [[Russlanddeutsche]]&lt;br /&gt;
* [[Aussiedler]]&lt;br /&gt;
* [[Geschichte Russlands]]&lt;br /&gt;
* [[Kasachstandeutsche]]&lt;br /&gt;
* [[Kirgisistandeutsche]]&lt;br /&gt;
* [[Plautdietsch-Freunde]]&lt;br /&gt;
* [[Landsmannschaft der Deutschen aus Russland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Brandes, Detlef/Savin, Andrej, Die Sibiriendeutschen im Sowjetstaat 1919-1938, Essen 2001 (Veröffentlichungen zur Kultur und Geschichte im östlichen Europa, Bd. 19).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* https://www.iwanowka.de – [[Iwanowka (Omsk)|&amp;#039;&amp;#039;Iwanowka in Westsibirien&amp;#039;&amp;#039;]] private Webseite über ein deutsches Dorf in der [[Oblast Omsk]].&lt;br /&gt;
* https://www.hsozkult.de/publicationreview/id/reb-2830&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sibiriendeutsche| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AnPa28</name></author>
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