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	<title>Shrines of Europe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T19:30:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Shrines_of_Europe&amp;diff=1529131&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;AF666: /* Mariazell */</title>
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		<updated>2026-01-31T22:10:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Mariazell&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Shrines of Europe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Vereinigung der sieben bedeutendsten [[Heiligtum (Christentum)#Marienwallfahrtsort|Marienwallfahrtsorte]] [[Europa]]s beziehungsweise ein europäisches Netzwerk von Gemeinden mit wichtigen [[Heiligtum (Christentum)|Marienheiligtümern]]. [[Altötting]] (in [[Deutschland]]), [[Lourdes]] (in [[Frankreich]]), [[Loreto (Marken)|Loreto]] (in [[Italien]]), [[Fátima]] (in [[Portugal]]) und [[Częstochowa|Tschenstochau]] (in [[Polen]]) gründeten diese Arbeitsgruppe 1996. Ein paar Jahre später, trat [[Mariazell]] in [[Österreich]] bei und 2017 die Schweizer Gemeinde [[Einsiedeln]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Wolfgang Terhörst |url=http://www.liebfrauenbote.de/home/ausgaben/2017/oktober/ausgabe-40/shrines-of-europe-einsiedeln/ |titel=Shrines of Europe: Einsiedeln - Altöttinger Liebfrauenbote |zugriff=2017-12-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Städte kooperieren aktiv in verschiedenen Feldern. Wie die Bewerbung der Städte und die Entwicklung der Region, in Rücksicht auf die Werte und Geschichte der Gemeinden. Aber auch die Erhaltung der Geschichte und kulturelle Identität dieser Orte sowie den Austausch von Erfahrungen und Wissen zur Verwaltung dieser Gebiete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erste Kontakte auf kommunaler Ebene zu dem italienischen Marienwallfahrtsort [[Loreto (Marken)|Loreto]] kamen im Altöttinger Jubiläumsjahr 1989 zustande und führten knapp zwei Jahre später zu einer [[Gemeindepartnerschaft|Städtepartnerschaft]]. Loreto hatte zu diesem Zeitpunkt bereits eine Städtepartnerschaft mit dem polnischen Marienwallfahrtsort [[Częstochowa|Tschenstochau]] und diese wiederum Partnerschaften mit [[Lourdes]] und [[Fátima]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Laufe der Jahre wuchs bei den beteiligten Städten der Wunsch nach Schaffung einer gemeinsamen Kommunikationsplattform. 1996 wurde die Arbeitsgemeinschaft „Shrines of Europe“ gegründet, zunächst mit den Mitgliedsstädten [[Altötting]], [[Lourdes]], [[Loreto (Marken)|Loreto]], [[Fátima]] und [[Częstochowa|Tschenstochau]]. Einige Jahre später kam [[Mariazell]] in Österreich hinzu. Die Bürgermeister der sieben Wallfahrtsorte kommen jedes Jahr an einem der Mitgliedsorte zu einem Arbeitstreffen zusammen um die Zusammenarbeit zu stärken, aktuelle Themen zu besprechen und weitere Projekte der Vereinigung zu planen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mitglieder ==&lt;br /&gt;
# {{DEU|Ziel=Altötting}} ([[Römisch-katholische Kirche in Deutschland|Deutschland]])&lt;br /&gt;
# {{SUI|Ziel=Einsiedeln}} ([[Römisch-katholische Kirche in der Schweiz|Schweiz]])&lt;br /&gt;
# {{POR|Ziel=Fátima}} ([[Römisch-katholische Kirche in Portugal|Portugal]])&lt;br /&gt;
# {{ITA|Ziel=Loreto (Marken)|Loreto}} ([[Römisch-katholische Kirche in Italien|Italien]])&lt;br /&gt;
# {{FRA|Ziel=Lourdes}} ([[Römisch-katholische Kirche in Frankreich|Frankreich]])&lt;br /&gt;
# {{AUT|Ziel=Mariazell}} ([[Katholische Kirche in Österreich|Österreich]])&lt;br /&gt;
# {{POL|Ziel=Tschenstochau}} ([[Römisch-katholische Kirche in Polen|Polen]])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Marienwallfahrtorte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Altötting ===&lt;br /&gt;
Seit mehr als 1250 Jahren ist [[Altötting]] das religiöse Zentrum [[Bayern]]s und für über 500 Jahre der wichtigste [[Heiligtum (Christentum)|Marienwallfahrtsort]] in [[Deutschland]]. Jedes Jahr kommen mehr als eine Million [[Pilger|Wallfahrer]] und Besucher zu der Holzstatue der [[Maria (Mutter Jesu)|Jungfrau Maria]], auch bekannt als „[[Schwarze Madonna]]“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als ein besonderes Symbol der tiefen Verbundenheit mit dem bayerischen Nationalheiligtum, befinden sich die Herzen der bayerischen Herzöge, Könige und Kurfürsten in prachtvoll verzierten Silberurnen gegenüber dem Altar in der [[Gnadenkapelle (Altötting)|Gnadenkapelle]]. Darunter ist auch das Herz [[Ludwig II. (Bayern)|Ludwigs II.]], auch bekannt als der „[[Märchenkönig]]“. Aufgrund der starken Verbindung des bayerischen Volkes und seiner Herrscher mit dem Heiligtum Unserer Lieben Frau von Altötting, wurde Altötting mit dem Beinamen „Herz Bayerns“ betitelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso besuchten einige [[Papst|Päpste]] die Stadt Altötting. Zuerst [[Pius VI.]] im Jahre 1782, dann [[Johannes Paul II.]] 1980 und später auch [[Benedikt XVI.]] 2006, der diesen Ort seine „spirituelle Heimat“ nannte. Zwei Jahre nach dem Besuch, verlieh Papst Benedikt der Stadt eine [[Goldene Rose]] als Zeichen seiner großen Wertschätzung für das Marienheiligtum.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Überlieferungen zufolge ereigneten sich die ersten beiden Wunderheilungen an zwei Kindern im Jahr 1489 nach Anbetung der Gottesmutter. In den folgenden Jahren wurde von vielen weiteren Gebetserhörungen und Wundern berichtet. Die Geschichten dieser Wunder werden von den [[Votivgabe|Votivtafeln]] im Rundgang und im Inneren der Kapelle erzählt und sind Zeugnisse des Glaubens und der Volksfrömmigkeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einsiedeln ===&lt;br /&gt;
Diese Stadt liegt in der Nähe von [[Zürich]] im Herzen der [[Schweiz]]: Eines der bedeutendsten [[Barock|barocken]] Bauwerke in der Schweiz ist unter anderem die [[Benediktinerkloster|Benediktinerabtei]] von [[Einsiedeln]]. Die Kapelle Unserer Lieben Frau mit der berühmten „[[Schwarze Madonna|Schwarzen Madonna]]“ ist seit dem [[Mittelalter]] eines der bedeutendsten Wallfahrtsziele Europas. Ein Mönch namens „Meinrad“ kam in diese Gegend, um hier als Einsiedler zu leben. Im Jahre 861, nach seinem gewaltsamen Tod, wurde eine Kapelle am Ort seiner [[Einsiedelei]] errichtet. Das ist der Ursprung des Ortsnamens, der „Einsiedelei“ bedeutet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 934 wurde eine Mönchsgemeinschaft am Ort von Meinrads Einsiedelei gegründet und datiert somit den Beginn der Geschichte der Benediktinerabtei. In den Jahrhunderten danach entwickelte sich die [[Wallfahrt]] zu Unserer Lieben Frau von Einsiedeln und zu ihrer wie durch ein Wunder geweihten Kapelle und zog Wallfahrer aus ganz Europa an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aber erst 1466 wurde Einsiedeln zu dem bedeutendsten Marienheiligtum in der Schweiz, da in diesem Jahr die jetzige Marienstatue dorthin gelangte und somit ein Ort der Verehrung, Gastfreundschaft und Kultur wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1704 erfolgte der Spatenstich für die heutigen barocken Abteigebäude und 1735 wurde die großartige barocke Klosterkirche geweiht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch heute noch lebt in der Abtei eine lebendige Mönchsgemeinschaft nach den Regeln des Hl. Benedikt. Die Mönche betreuen die Wallfahrer in ihren spirituellen Anliegen, wirken in verschiedenen Pfarreien und unterrichten an der [[Klosterschule]] mit ihren 350 Schülern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine der größten Feierlichkeiten ist das Fest der Weihe der Kapelle Unserer Lieben Frau, die sogenannte „[[Einsiedler Engelweihe|Engelweihe]]“. Dessen Geschichte geht zurück auf das Jahr 934, in dem der Legende nach [[Jesus Christus]] in der Begleitung von vielen [[Engel]]n und [[Heiliger|Heiligen]] die Kapelle am Ort von Meinrads Einsiedelei geweiht hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fátima ===&lt;br /&gt;
[[Fátima]], die „Stadt des Friedens“, ist das wichtigste Marienheiligtum in [[Portugal]] und eines der wichtigsten der Welt. Die Stadt liegt circa 130 km von [[Lissabon]] entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die religiöse Geschichte der Stadt beginnt zwischen 1916 und 1917, in einer Zeit, die von Krieg und Unruhen des frühen 20. Jahrhunderts und vom [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] geprägt war. Drei Kindern, die mit ihrer Schafherde auf der „Cova da Iria“ waren, erschien die [[Gottesgebärerin|Muttergottes]] und ein [[Engel]]. Die Marienerscheinungen wiederholten sich jeweils am 13. der Monate Mai bis Oktober 1917. Eine große Friedensbotschaft wurde der Welt durch die drei Kinder übermittelt. Inspiriert durch ihren Glauben und Hingabe an die Jungfrau Maria sowie das [[Rosenkranz]]gebet. Bei der letzten Marienerscheinung am 13. Oktober 1917 erlebten Tausende Menschen das unglaubliche Sonnenwunder, bei dem die anwesenden Pilger die Sonne am Himmel tanzen sahen. An genau diesem Ort wurde dann eine Marmorsäule und eine kleine Kapelle aus Stein errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lebensgeschichte der drei Seherkinder und der Marienerscheinungen wird für die Pilger lebendig bei der Möglichkeit einer Besichtigung der Gräber im Inneren der Basilika oder beim Besuch ihrer ehemaligen Wohnhäuser in Aljustrel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An diesem heiligen Platz steht die Erscheinungskapelle mit der Statue der Muttergottes von Fátima. Auf dem großen Platz befinden sich auch die Basilika mit den Gräbern der drei Seherkinder und die neue Kirche der [[Trinität|Heiligen Dreifaltigkeit]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 20. und 21.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert besuchten mehrere Päpste Fatima. 2017, 100 Jahre nach der ersten Erscheinung, sprach [[Franziskus (Papst)|Papst Franziskus]] zwei der Seherkinder, Jacinta und Francisco, heilig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Loreto ===&lt;br /&gt;
Überlieferungen zufolge stammen die Wände der „Santa Casa“ aus [[Nazareth]] in [[Galiläa]]: Dem Geburtsort der [[Maria (Mutter Jesu)|Jungfrau Maria]]. Dort ist sie aufgewachsen und ist ihr der Engel des Herren erschienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Legende zeugt von der Frömmigkeit und dem Glauben des Volkes und erzählt von Engeln, die das Haus fortgetragen haben sollen. Neuere Untersuchungen der Geschichte gehen davon aus, dass das Haus eher von Menschen mit „himmlischer“ Hilfe über Wasser und Land transportiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Santa Casa besteht aus zwei grundlegend verschiedenen Teilen. Der erste Teil reicht vom Boden bis zu einer Höhe von drei Metern und besteht aus der Originalwand: [[Sandstein]]blöcke in regelmäßigen Reihen, wie man sie in Nazareth findet. Der zweite Teil wurden später oberhalb hinzugefügt und besteht aus Steinen aus der dortigen Region, das einzige Baumaterial, das in dieser Gegend auf diese Art und Weise verwendet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über der Santa Casa wurde 1469 die [[Basilika vom Heiligen Haus in Loreto|Basilika]] errichtet. Zuerst nach Plänen von Marino di Marco Cedrino im Baustil der [[Gotik|Spätgotik]]. Die Fassade der Basilika wurde aber erst 1587 im Stil der [[Renaissance|Spätrenaissance]] fertig gestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Basilika vom Heiligen Haus in Loreto|Basilika-Vorplatz]] wird im Osten von der Kirchenfassade und ihrem Kirchturm begrenzt, im Norden und Osten vom Apostolischen Palast sowie im Süden vom Illiric-Palast. In der Mitte der Piazza della Madonna steht ein kunstvoller Brunnen, der zwischen 1604 und 1614 nach Plänen des berühmten [[Carlo Maderno]] und seines Onkels [[Johannes de Fontana|Giovanni Fontana]] erbaut wurde. Der Brunnen ist mit einigen bronzenen Skulpturen von [[Tarquinio Jacometti|Tarquinio]] und [[Pietro Paolo Jacometti]] aus dem Jahre 1622 verziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schatzkammer wurde zu Beginn des 17. Jahrhunderts für [[Liturgisches Gerät|liturgische Geräte]], [[Liturgisches Gewand|Gewänder]] und [[Votivgabe]]n errichtet, die die Gläubigen mitgebracht hatten. Hervorragende [[Fresko|Fresken]] (1605–1610) von [[Cristoforo Roncalli]], genannt Pomarancio, zeigen zehn Szenen aus dem Leben der Muttergottes, sechs Propheten und sechs Sybillen. Diese Fresken gelten als Meisterwerke des [[Manierismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Lourdes ===&lt;br /&gt;
[[Lourdes]] liegt in Südwestfrankreich in der Nähe der spanischen Grenze. Die [[Wallfahrt]] nach Lourdes begann mit einer Serie von insgesamt 18 [[Marienerscheinungen und Wallfahrt in Lourdes|Marienerscheinungen]] vom 11. Februar bis zum 16. Juli 1858. Bei der ersten am 11. Februar erschien [[Bernadette Soubirous]] in der Grotte Massabielle am [[Gave|Fluss Gave]] die Muttergottes, eine weiß gekleidete Dame, die von Licht umgeben war und sie ansah und lächelte. 17 weitere Erscheinungen folgten. Jedes Jahr pilgern Millionen von Menschen aus der ganzen Welt nach Lourdes, die das Heiligtum der Muttergottes besuchen wollen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine elementare Rolle in Lourdes spielt das Wasser. Einerseits gibt es den Fluss Gave, andererseits das Wasser aus der Quelle, die ein Symbol für Reinigung ist und die Bernadette am 25. Februar 1858 entdeckte. Eine besonders spirituelle Erfahrung für jeden Wallfahrer, der nach Lourdes kommt, ist das Baden in den Becken der Quelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den Marienerscheinungen ist der Wallfahrtsort darauf ausgerichtet, eine große Zahl von kranken Pilgern aufzunehmen und ihnen einen angenehmen Aufenthalt zu bieten. Es gibt zur Zeit zwei Hospize, die sich um ältere, kranke und behinderte Pilger kümmern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwischen April und Oktober finden jeden Tag um 17 Uhr die [[Eucharistische Prozession|eucharistischen Prozessionen]] statt mit Krankensegnung. Dies ist eine besonders bewegende Erfahrung für kranke und behinderte Gläubige.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenso finden von April bis Oktober jeden Abend um 21 Uhr die Lichterprozessionen statt. Dies ist für die Pilger und Besucher der bewegendste Augenblick eines jeden Pilgertages in Lourdes und eine sehr geschätzte Zeit für Gebete. In der Advents- und Weihnachtszeit, jeweils um 20.30 Uhr, nimmt die Lichterprozession vor der Grotte die Form eines [[Rosenkranz]]es, gebildet aus brennenden Kerzen, an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mariazell ===&lt;br /&gt;
Das Herzstück der Stadt Mariazell ist ihre prächtige [[Basilika von Mariazell|Basilika]], die Besucher und Pilger seit Jahrhunderten anzieht. Viele Generationen haben in der Stadt ihre Spuren hinterlassen, zu sehen an der Schatzkammer und den Votivbildern und [[Votivgabe]]n, die von vielen Pilgern über die Jahre hier hinterlassen worden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Ziel der meisten Pilger ist eine rund 50 cm große, hölzerne Madonna mit dem Jesuskind, genannt „&amp;#039;&amp;#039;[[Magna Mater Austriae]]&amp;#039;&amp;#039;“ („&amp;#039;&amp;#039;Magna Hungarorum Domina, Mater Gentium Slavorum&amp;#039;&amp;#039;“) in der Basilika. Dieses [[Gnadenbild]] ist für viele Besucher in Mariazell ein Zeichen für die Reise und hilft ihnen oft ihr eigenes Lebensziel zu finden. Prunkvolle Liebfrauenkleider schmücken die Madonna mit Ausnahme des 8. September (Patrozinium) und des 21. Dezember (Gründungstag).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Legende nach wurde 1157 Mönch Magnus vom [[Abt]] des Stiftes [[Sankt Lambrecht|St. Lambrecht]] beauftragt ins [[Zellertal (Region)|Zellertal]] zu reisen. Dieser nahm eine selbstgeschnitzte [[Madonnenfigur]] mit sich. Als ein Felsen den Weg versperrte, betete Magnus zur Muttergottes, die daraufhin den Fels teilte und somit den Weg frei machte. Dabei stellte er die Statue der Madonna auf einen Baumstumpf, der noch heute im Gnadenaltar enthalten ist, und erbaute eine erste Kapelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tschenstochau ===&lt;br /&gt;
Vor allem wegen des [[Schwarze Madonna von Tschenstochau|Gnadenbildes der Muttergottes]] ist [[Częstochowa|Tschenstochau]] bei vielen Menschen aus der ganzen Welt bekannt. Diese [[Ikone]] der [[Schwarze Madonna von Tschenstochau|Schwarzen Madonna]] befindet sich im Kloster der Paulinermönche am [[Jasna Góra]]. Am 15. August, dem Hochfest [[Maria Himmelfahrt]], kommen circa 100.000 Pilger aus Polen und der ganzen Welt jedes Jahr nach Tschenstochau. Das wichtigste Ziel der Pilger ist wohl die Gnadenkapelle mit dem Bild der Muttergottes und dem Jesuskind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[Schwarze Madonna von Tschenstochau|Gnadenbild]] handelt es sich um eine 82 mal 122 Zentimeter große Tafel aus [[Lindenholz]], die in ikonenähnlicher Darstellung die Muttergottes und das Jesuskind zeigt. Es befindet sich auf dem Hellen Berg (Jasna Góra) in der Kapelle der Muttergottes und wurde 1430 bei einem [[Hussiten]]überfall schwer beschädigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Wladislaus II. (Oppeln)|Ladislaus von Oppeln]] gründet 1382 das Paulinerkloster am Jasna Góra und stiftet das Gnadenbild der schwarzen Madonna zwei Jahre später. Der Glaube an Wundertätigkeit, Hilfe und Trost durch die „Königin von Polen“ reicht weit über Polen hinaus. Mitte des 17. Jahrhunderts weiht König [[Johann II. Kasimir]] seine Nation Unserer lieben Frau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Altar begannen die polnischen Könige ihre Feldzüge und zur Schwarzen Madonna brachten sie ihre Dankgaben. Papst [[Johannes Paul II.]] zeichnete die Stadt mit einer [[Goldene Rose|goldenen Rose]] aus und stiftete den Gürtel, den er bei dem Anschlag auf sein Leben 1981 trug und der von einer Kugel durchdrungen wurde. Beides befindet sich heute nahe beim Gnadenbild der Schwarzen Madonna. Die Kapelle besteht aus drei Teilen, die in unterschiedlichen Epochen errichtet wurden. Der älteste Teil stammt aus dem 17. Jahrhundert und ist im [[Gotik|gotischen Stil]]. Mit seinem Altar aus [[Elfenbein]] und Silber ist dieser Teil heute das [[Presbyterium (Kollegium)|Presbyterium]]. Der zweite Teil ist im [[Barock|barocken Stil]] und mit [[Votivgabe]]n verziert, um den Dank an die Muttergottes für Gebetserhörungen auszudrücken. Der dritte Teil der Kapelle stammt vom Beginn des 20. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.shrines-of-europe.com/ Offizielle Homepage]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katholischer Wallfahrtsort| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katholizismus in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;AF666</name></author>
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