<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Shoppi_Tivoli</id>
	<title>Shoppi Tivoli - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Shoppi_Tivoli"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Shoppi_Tivoli&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-26T19:53:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Shoppi_Tivoli&amp;diff=2056655&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fonero: Verkaufsfläche aktualisiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Shoppi_Tivoli&amp;diff=2056655&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-25T01:57:57Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Verkaufsfläche aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Einkaufszentrum&lt;br /&gt;
|Name                 = Shoppi Tivoli Spreitenbach&lt;br /&gt;
|Bild                 = Shoppi Tivoli Aussenansicht.jpg&lt;br /&gt;
|Bildbeschreibung     = Anfahrt via Landstrasse Richtung Zürich&lt;br /&gt;
|Standort             = [[Spreitenbach]], {{CHE}}&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;small&amp;gt;Shopping Center 8957 Spreitenbach&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Eröffnung            = [[1970]] (Shoppi)&amp;lt;br /&amp;gt;[[1974]] (Tivoli)&lt;br /&gt;
|Gesamtfläche         = 220&amp;#039;000&lt;br /&gt;
|Verkaufsfläche       = 92&amp;#039;000&lt;br /&gt;
|Geschäfte            = über 160&lt;br /&gt;
|Besucher             = ca. 7 Mio. jährlich&lt;br /&gt;
|Umsatz               = CHF 406 Mio. (2019)&amp;lt;ref name=&amp;quot;carpathia&amp;quot;&amp;gt;[https://blog.carpathia.ch/2020/06/22/groesste-10-onlineshops-shoppingcenter-schweiz-2020 &amp;#039;&amp;#039;Top-10 Shopping-Center (Umsätze 2019 in Mio CHF).&amp;#039;&amp;#039;] In: Thomas Lang: &amp;#039;&amp;#039;Onlineshops mit über 50 % mehr Umsatz als Shopping-Center im vergangenen Jahr.&amp;#039;&amp;#039; Carpathia AG Zürich, 22.&amp;amp;nbsp;Juni 2020. Auf Carpathia.ch, abgerufen am 3.&amp;amp;nbsp;September 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Eigentümer           = Shoppi und CenterMall:&amp;lt;br /&amp;gt;Interswiss Immobilien AG&amp;lt;br /&amp;gt;Tivoli, Stockwerkeigentum:&amp;lt;br /&amp;gt;Interswiss Immobilien AG, UBS Investment Foundation 4 CSA Real Estate Switzerland Commercial, UBS (CH) Property Fund – Direct CS 1a Immo PK, Migros, Dicoval, Swiss Prime Site, USA Boutique Saliu&amp;lt;br /&amp;gt;Tivoli Garten:&amp;lt;br /&amp;gt;MEG Tivoli Garten&lt;br /&gt;
|Betreiber            = Shoppi Tivoli Management AG&lt;br /&gt;
|Link                 = https://www.shoppitivoli.ch/&lt;br /&gt;
|Linktext             = www.shoppitivoli.ch&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Verkehrsanbindung --&amp;gt;|Bahnhof              = Killwangen-Spreitenbach&lt;br /&gt;
|Bahnhöfe             = &lt;br /&gt;
|Haltestelle          = Shopping Center&lt;br /&gt;
|Haltestellen         = &lt;br /&gt;
|S-Bahn               = {{S-Bahn Zürich|S11}} {{S-Bahn Zürich|S12}}  {{Bahnlinie|S|SN5|SN1|yellow|#000000|#000000}}&lt;br /&gt;
|U-Bahn               = &lt;br /&gt;
|Straßenbahn          = Shoppi Tivoli, Tram 20 der [[Limmattalbahn]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.aargauverkehr.ch/reisen/fahrplaene/haltestellen/LTB/276-spreitenbach-shoppi-tivoli Haltenstellenverzeichnis der Limmattalbahn]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|ß                    = ss&lt;br /&gt;
|Omnibus              = {{Bahnlinie|RB||4|white|#009C3C|#009C3C}} {{Bahnlinie|RB||303|white|#443F8D|#443F8D}}&lt;br /&gt;
|Sonstiger-Nahverkehr = &lt;br /&gt;
|Schnellstraßen       = [[Autobahn 1 (Schweiz)|Autobahn A1]] {{RSIGN|CH|A|1|A1 (Schweiz)}}&amp;lt;br /&amp;gt;[[Autobahn 3 (Schweiz)|Autobahn A3]] {{RSIGN|CH|A|3|A3 (Schweiz)}}&lt;br /&gt;
|Sonstige-Straßen     = [[Hauptstrasse 3]] {{RSIGN|CH|H|3}}&lt;br /&gt;
|Parkplätze           = 4200 (kostenpflichtig)&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Technische Daten --&amp;gt;|von                  = &lt;br /&gt;
|bis                  = &lt;br /&gt;
|Architekt            = &lt;br /&gt;
|Architekten          = &lt;br /&gt;
|Baustil              = &lt;br /&gt;
|Baustoffe            = &lt;br /&gt;
|Konstruktion         = &lt;br /&gt;
|Baukosten            = &lt;br /&gt;
|Breitengrad          = 47.422351&lt;br /&gt;
|Längengrad           = 8.369504&lt;br /&gt;
|Region-ISO           = CH-AG&lt;br /&gt;
|Poskarte             = Schweiz Stadt Spreitenbach&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Shoppi Tivoli in Spreitenbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist  flächenmässig das grösste [[Einkaufszentrum]] der [[Schweiz]]. Es wurde am 12.&amp;amp;nbsp;März 1970 eröffnet&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=David Eugster |url=https://www.swissinfo.ch/ger/-ausgesprochen-parkplatzfreundlich-_1970-eroeffnete-die-erste-shopping-mall-der-schweiz/45604808 |titel=1970 eröffnete die erste Shopping Mall der Schweiz |werk=swissinfo.ch |hrsg= |datum=2020-03-15 |abruf=2021-01-29 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und liegt in [[Spreitenbach]] im [[Limmattal]], ca.&amp;amp;nbsp;8&amp;amp;nbsp;Kilometer westlich des Stadtrands von [[Zürich]]. 2010 wurde es gründlich erneuert und neu positioniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Planung/Geschichte ==&lt;br /&gt;
Drei Wochen nachdem im Juni 1957 am [[Gottlieb-Duttweiler-Institut]] in Rüschlikon öffentlich über «Shopping-Center» debattiert worden war, war das Thema in der Spreitenbacher Ortsplanung angekommen. Vom Planer Klaus Scheifele wurde vorgeschlagen, in der geplanten Gemeinschaftszone ein Ladenzentrum anzusiedeln, das über den täglichen Frischwarenbedarf hinausgehe. Die 1960 genehmigte Zonenplanung von Spreitenbach sah an der Stelle somit schon ein Einkaufszentrum vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spreitenbach294&amp;quot;&amp;gt;Roman W. Brüschweiler, Anton Kottmann, Andreas Steigmeier: &amp;#039;&amp;#039;Spreitenbach&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben 2000 von der Ortsbürgergemeinde Spreitenbach, ISBN 3-85545-853-7, Seite&amp;amp;nbsp;286.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Parallel zum Bau des Schweizer Autobahnnetzes entstanden an dessen Knotenpunkten grosse Einkaufszentren. Das [[Glattzentrum|Einkaufszentrum Glatt]] war eines dieser Einkaufszentren, die zur selben Zeit geplant wurden wie das Shoppi. Dessen Fertigstellung verzögerte sich aber wegen der komplexen Verkehrssituation und des Autobahnbaus und konnte erst fünf Jahre nach dem Shoppi eröffnet werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spreitenbach294&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie veränderten den schweizerischen Detailhandel nachhaltig, weil sie den Distanzschutz der angestammten gewerblichen Verkaufsgeschäfte aufhoben. Schon 1967 war zudem das System der gebundenen Endverkaufspreise für Lebens- und Genussmittel («Preisbindung der zweiten Hand») gefallen. Damit waren die Voraussetzungen für einen scharfen Preiswettbewerb geschaffen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27. August 1962 wurden die Vertreter der Zürcher Firma Agemit beim Gemeinderat vorstellig und legten ihre Pläne für ein «Regional-Einkaufszentrum mit Vergnügungs- und Kulturzentrum» vor. Dabei wurde auch um eine Bewilligung einer späteren Schliessungszeit am Abend – im Sommer 21 Uhr, im Winter 20 Uhr – ersucht. Diese Verlängerung der Öffnungszeiten wurde am 18. Februar 1963 bewilligt.&amp;lt;ref&amp;gt;Roman W. Brüschweiler, Anton Kottmann, Andreas Steigmeier: &amp;#039;&amp;#039;Spreitenbach&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben 2000 von der Ortsbürgergemeinde Spreitenbach, ISBN 3-85545-853-7, Seite&amp;amp;nbsp;286–87.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weil das vorgesehene Baugrundstück sich über mehrere Zonen der Bauordnung von 1960 erstreckte, waren ein neuer Teilzonenplan und ein Richtplan notwendig. Dies verzögerte den Baubeginn. Die Gemeindeversammlung stimmte am 17.&amp;amp;nbsp;August 1965 der für den Bau notwendigen Spezialbauordnung mit einer einzigen Gegenstimme zu.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spreitenbach291&amp;quot;&amp;gt;Roman W. Brüschweiler, Anton Kottmann, Andreas Steigmeier: &amp;#039;&amp;#039;Spreitenbach&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben 2000 von der Ortsbürgergemeinde Spreitenbach, ISBN 3-85545-853-7, Seite&amp;amp;nbsp;291.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der eigentliche Baubeginn war im Juli 1967. Bei der Grundsteinlegung am 11. Oktober 1967 machte der Gemeindeammann Robert Locher mit den Worten «[…] dass uns diese Grossüberbauung nicht aufgedrängt wurde, sondern dass diese Anlage den klaren Vorstellungen unserer Planungsfachleute und der politischen Behörden entspricht […]» klar, dass dieses Projekt von der Gemeinde mitgetragen wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spreitenbach291&amp;quot; /&amp;gt; Was auch stimmte, denn die Gemeindebehörden stellten sich nicht quer, sondern versuchten eher für die Gemeinde Zugeständnisse herauszuholen. So musste beispielsweise das Hallenbad auf Kosten der Bauherrschaft erstellt werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spreitenbach291&amp;quot; /&amp;gt; Der im Herbst 1967 bereinigte Richtplan sah um das Shoppi herum vier Hochhäuser vor, von denen aber nur zwei gebaut wurden. Das erste 17-stöckige Hochhaus war auch der Grund, warum die anfänglich für Herbst 1969 vorgesehene Eröffnung auf den Frühling 1970 verschoben werden musste, da wegen des schlechten Baugrunds zeitraubende [[Pfahlgründung]]en notwendig waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Roman W. Brüschweiler, Anton Kottmann, Andreas Steigmeier: &amp;#039;&amp;#039;Spreitenbach&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben 2000 von der Ortsbürgergemeinde Spreitenbach, ISBN 3-85545-853-7, Seite&amp;amp;nbsp;292.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Shopping Center in Spreitenbach als eines der ersten der Schweiz wurde in der damaligen Öffentlichkeit auch als Sehenswürdigkeit und Kulturphänomen wahrgenommen. Der aus Österreich nach den USA emigrierte Architekt und Planer [[Victor Gruen]] hatte in seinen visionären Publikationen und Vorträgen die Eckpunkte des Systems Shopping Center definiert und als Architekt das SC Spreitenbach entworfen: Einheit von Wohnen, Arbeiten, Einkaufen und Freizeitbetrieb; damit Vermeidung von Pendlerwegen; Verbindung von kommerzieller mit öffentlicher Nutzung; Entflechtung des Auto-, Bahn- und Fussgängerverkehrs auf verschiedene Ebenen. Dabei hat er, basierend auf dem englischen Verkehrsplaner Colin Buchanan, die Verkehrsebene für Fussgänger über diejenige für die Autos gelegt und damit getrennt. Das Shopping Center folgte zumindest ansatzweise dem klassischen Shoppingcenter-Konzept: mit zentraler Flanierstrecke, mit Supermärkten der Grossverteiler [[Migros]], [[Manor AG]] und [[Denner]] als Kundenmagneten und mit zweiundfünfzig aufgereihten Spezialgeschäften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gesamtheit der Nutzungen in Spreitenbach – Wohnhochhäuser, Kongressräume, Hallenbad, Sportanlagen – sollte den passenden Rahmen für den Einkauf als Familienerlebnis bilden. Mit Attraktionen und Ausstellungen wurde der Erlebnischarakter verstärkt. Anfänglich drängten sich in Spreitenbach die Massen selbst an den Sonntagen, wenn die Läden geschlossen waren, um an den Schaufenstern vorbei zu flanieren. Sieben Restaurants, acht Kegelbahnen und ein Fitnessklub unterstrichen den Anspruch des Shopping Centers, eine ganzheitliche Freizeit- und Vergnügungsplattform für urbane, moderne Menschen zu sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwähnenswert ist, dass zur Zeit der Eröffnung des Shoppi und des Baubeginns des Tivoli nicht nur der Ausbau der bestehenden Landstrasse (Hauptstrasse Nr.&amp;amp;nbsp;3) zu einer richtungsgetrennten Expressstrasse vom Kanton geplant war, sondern zwischen den beiden Gebäuden an der Landstrasse auch die Möglichkeit einer Endstation der verlängerten Linie Kloten – Dietikon der [[U-Bahn Zürich]] zur Diskussion stand.&amp;lt;ref&amp;gt;Roman W. Brüschweiler, Anton Kottmann, Andreas Steigmeier: &amp;#039;&amp;#039;Spreitenbach&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben 2000 von der Ortsbürgergemeinde Spreitenbach, ISBN 3-85545-853-7, Seite&amp;amp;nbsp;296.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erschliessung und Bau ==&lt;br /&gt;
Erster Promotor von Spreitenbach war der Schweizer Detailhandels-Pionier [[Karl Schweri]], der ab 1962 unter der Marke Denner die erste Discount-Kette der Schweiz aufgebaut hatte. Schweri stellte den jungen Juristen Jacques Müller (den späteren Gründer und Leiter der Intershop-Gruppe) an. Er hatte mehrere Immobilienfonds (Interswiss, Interglobe) gegründet und entsandte Müller nach Frankreich und den USA, um dort die neue Verkaufsform der Shopping Center zu studieren und für die Fonds Einzelhandels-Immobilien zu kaufen. Das 1966 in Kraft getretene Anlagefondsgesetz verdarb Schweri aber das Geschäft, noch bevor die Pläne in Spreitenbach konkrete Formen annehmen konnten. Auf Druck der Grossbanken wurde eine Rücknahmeverpflichtung für Fondsanteile in das Gesetz eingebaut, was Schweris Risiko erhöhte und ihn schliesslich zum Verkauf seiner Fonds an die Schweizerische Kreditanstalt und den Schweizerischen Bankverein zwang. Auf diesem Wege fiel den Grossbanken unter der Federführung der damaligen SKA (heute Credit Suisse) das Spreitenbach-Projekt zu.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zehn Jahre nach der Eröffnung meldete das Shopping Center Spreitenbach 6,8&amp;amp;nbsp;Millionen Besucher pro Jahr und einen Umsatz von 190&amp;amp;nbsp;Millionen Franken; die jährlichen Zuwachsraten pendelten regelmässig um fünf Prozent. Inzwischen waren zahlreiche andere Einkaufszentren entstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bau des Tivoli ==&lt;br /&gt;
1974 eröffnete die Dalbar AG, eine Gesellschaft des Bauunternehmers Hans Heinrich Rinderknecht, auf der anderen Seite der Kantonsstrasse in Spreitenbach das Zentrum «Tivoli», das anfänglich als Handels- und Gewerbezentrum geplant war und sich im Lauf der Planung zum direkten Konkurrenten des Shopping Centers wandelte. Nach dem Ölschock von 1973/74 und dem ersten ernsthaften Konjunktureinbruch geriet die Trägerschaft des Tivoli in Nachlassstundung. Unter der Führung der Migros wurde die Anlage von einer Stockwerkeigentümer-Gemeinschaft aufgefangen. Die unterschiedlichen Interessen der Eigentümer erleichterten die nötigen laufenden Erneuerungen nicht, so dass sich mit den Jahren ein ernsthafter Rückstand bei Unterhalt und Investitionen aufstaute.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zusammenschluss und Erneuerung ==&lt;br /&gt;
2001 schlossen sich die beiden scharfen Konkurrenten Shopping Center Spreitenbach und Tivoli zu einer gemeinsamen Betriebsgesellschaft (Shoppi Tivoli Management AG) zusammen, die nach einem gemeinsam erarbeiteten Masterplan die grundlegende Erneuerung der beiden Centers in Angriff nahm. Treibende Kraft war die aus dem Umfeld des Bankiers und Unternehmers [[Ernst Müller-Möhl]] (gestorben 2000) stammende A&amp;amp;A Liegenschaften-Gruppe unter der Leitung von Thomas Kurer und Cornel Schmid. A&amp;amp;A Liegenschaften kam ins Tivoli, weil sie von den Banken mit der Restrukturierung des Immobilienteils der Firma Möbel Märki AG beauftragt worden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge wurde die Zahl der Stockwerkeigentümer im Tivoli von 34 auf zehn reduziert. Als erstes Zeichen der Gemeinsamkeit entstand 2006 das Kinderparadies. Von 2008 bis 2010 wurde eine durchgreifende Erneuerung des Tivoli realisiert sowie eine neue Brückenverbindung, welche die Gestalt einer CenterMall mit 27 neuen Läden und einer zusätzlichen Verkaufsfläche von gegen 3000&amp;amp;nbsp;m² erhielt. Schliesslich wurde die Totalerneuerung des Tivoli mit einem Investitionsvolumen von über rund 280&amp;amp;nbsp;Millionen Franken beschlossen. Zusätzlich wurden in die Handänderungen, die der Bereinigung der Eigentumsverhältnisse dienten, weitere rund 110&amp;amp;nbsp;Millionen Franken investiert. Die Pläne für den Umbau stammten vom international bekannten Architekten [[Matteo Thun]]. Im Herbst 2010 wurde das neue SHOPPI TIVOLI eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Daten und Fakten ==&lt;br /&gt;
Auf einer Gesamtfläche von 220&amp;#039;000 Quadratmetern belegen über 160&amp;amp;nbsp;Läden und Dienste insgesamt 92&amp;#039;000&amp;amp;nbsp;m² Verkaufsfläche. Im Einkaufsgebäude sind ca. 1&amp;#039;500&amp;amp;nbsp;Menschen beschäftigt. Pro Jahr besuchen rund 7&amp;amp;nbsp;Millionen Besucher das Einkaufshaus und generieren einen Umsatz von rund 400&amp;amp;nbsp;Millionen Franken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;carpathia&amp;quot; /&amp;gt; Es stehen 3900&amp;amp;nbsp;Parkplätze zur Verfügung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.shoppitivoli.ch/facts-figures/ |titel=Facts &amp;amp; Figures |werk=shoppitivoli.ch |abruf=2026-03-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2022 wurde mit der [[Limmattalbahn]] eine verstärkte Anbindung an das öffentliche Verkehrssystem des Grossraums Zürich realisiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.srf.ch/news/schweiz/neues-tram-im-limmattal-die-limmattalbahn-brachte-zuerich-und-aargau-an-einen-tisch |titel=Neues Tram im Limmattal — Die Limmattalbahn brachte Zürich und Aargau an einen Tisch |werk=srf.ch |datum=2022-04-11 |abruf=2022-04-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende 2023 hat die [[Genossenschaft Migros Aare]] einer der beiden Supermärkte geschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Claudia Laube |url=https://www.badenertagblatt.ch/aargau/baden/spreitenbach-migros-supermarkt-im-shoppi-tivoli-schliesst-warum-sich-die-sanierung-fuer-den-grossverteiler-nicht-lohnt-ld.2557778?reduced=true |titel=Spreitenbach: Sanierung lohnt sich nicht: Migros im Shoppi Tivoli schliesst |werk=badenertagblatt.ch |datum=2023-12-19 |abruf=2024-02-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2024 folgte [[Melectronics]] und [[SportX]] soll bis Ende Jahr geschlossen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.srf.ch/audio/regionaljournal-aargau-solothurn/shoppi-tivoli-kann-schliessung-von-migros-toechtern-gut-verkraften?id=12685598#played |titel=Shoppi Tivoli kann Schliessung von Migros-Töchtern gut verkraften |werk=srf.ch |datum=2024-11-04 |abruf=2024-11-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Mai 2025 wurde bekannt, dass [[Coop (Schweiz)|Coop]] die ehemalige Fläche der Migros übernehmen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Fabia Söllner |url=https://www.nau.ch/news/schweiz/shoppi-tivoli-coop-ubernimmt-migros-flache-66984426 |titel=Shoppi Tivoli: Coop übernimmt Migros-Fläche |werk=nau.ch |datum=2025-05-06 |abruf=2025-05-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Roman W. Brüschweiler, Anton Kottmann, Andreas Steigmeier: &amp;#039;&amp;#039;Spreitenbach&amp;#039;&amp;#039;. Herausgegeben 2000 von der Ortsbürgergemeinde Spreitenbach, ISBN 3-85545-853-7; Kapitel von Andreas Steigmeier: &amp;#039;&amp;#039;Shopping-Boom: Spreitenbach zwischen 1950 und 2000.&amp;#039;&amp;#039; S. 261–334.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.shoppitivoli.ch/ Website des Shoppi Tivoli]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=lgVpf5tHHmo &amp;#039;&amp;#039;Das grösste Einkaufszentrum der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Schweizer Radio und Fernsehen]]: [[Antenne (Fernsehsendung)|Antenne]].&amp;#039;&amp;#039; 12. März 1970, Kurzfilm zur Eröffnung des Shoppi auf [[YouTube]]&lt;br /&gt;
* Fabian Furter: [https://blog.nationalmuseum.ch/2025/03/spreitenbach-einkaufsparadies-und-hoellentor/ &amp;#039;&amp;#039;«Einkaufsparadies und Höllentor»&amp;#039;&amp;#039;] Im Blog des [[Schweizerisches Nationalmuseum|Schweizerischen Nationalmuseums]] vom 11. März 2025&lt;br /&gt;
* Fabian Furter: [https://www.youtube.com/watch?v=4tfRkuSHhYk &amp;#039;&amp;#039;Türöffnung zum Paradies. Spreitenbach und das erste Schweizer Einkaufszentrum.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Brennpunkt Aargau. Momente der Zeitgeschichte.&amp;#039;&amp;#039; März 1970 auf YouTube&lt;br /&gt;
* [https://www.nzz.ch/schweiz/wir-bauen-ein-paradies-die-geschichte-des-shoppingcenters-in-der-schweiz-ld.1545203 &amp;#039;&amp;#039;«Wir bauen ein Paradies»: die Geschichte des Shoppingcenters in der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neue Zürcher Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 9. März 2020&lt;br /&gt;
* Fabian Furter: [https://www.zeitgeschichte-aargau.ch/film-und-bild/50-jahre-shoppi-spreitenbach/ &amp;#039;&amp;#039;«Türöffnung zum Paradies»: 50 Jahre Shoppingcenter Spreitenbach.&amp;#039;&amp;#039;] Zeitgeschichte Aargau, 12. März 2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Einkaufszentrum in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bauwerk im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Spreitenbach]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Fonero</name></author>
	</entry>
</feed>