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	<title>Shlomo Carlebach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T15:48:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Shlomo_Carlebach&amp;diff=428947&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Domokos.szabos: /* Leben */</title>
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		<updated>2025-09-30T22:52:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[File:Shlomo Carlebach.jpg|mini|Shlomo Carlebach]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Shlomo Carlebach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{heS|שלמה קרליבך}}, von seinen Anhängern &amp;#039;&amp;#039;Reb Shlomo&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Rabbi Shlomo&amp;#039;&amp;#039; genannt; geboren am [[14. Januar]] [[1925]] in [[Berlin]]; gestorben am [[20. Oktober]] [[1994]]) war ein deutsch-amerikanischer [[Orthodoxes Judentum|orthodoxer]] [[Rabbiner]], der vor allem als [[Komponist]] und [[Gesang|Sänger]] von religiösem [[Folkrock]] bekannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Shlomo Carlebach stammt aus einer bedeutenden deutschen Rabbinerfamilie. Seine Großeltern [[Salomon Carlebach]] und [[Esther Carlebach]] begründeten in [[Lübeck]] mit ihren zwölf Kindern und deren Nachkommen eine Rabbinerdynastie, die in Deutschland, Großbritannien, Israel und den USA vertreten ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shlomo Carlebach wuchs zusammen mit seinem Zwillingsbruder [[Eli Chaim Carlebach]] zunächst in Berlin auf, dort hatte sein Vater [[Hartwig Naphtali Carlebach]] (1889–1967) eine Rabbinatsstelle in der [[Passauer Straße (Berlin)#Jüdische Religion und Kultur in dieser Straße|Synagoge Passauer Straße]], im ältesten und angesehensten Synagogenverein des Berliner Westens.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.compactmemory.de/library/seiten.aspx?context=pages&amp;amp;ID_0=45&amp;amp;ID_1=773&amp;amp;ID_2=16210&amp;amp;ID_3=1000000000&amp;amp;ID_4=JWWA_47_0292.tif |wayback=20131224102709 |text=&amp;#039;&amp;#039;Gemeinde-Chronik. (…) Berlin. Vor einigen Monaten wurde (…)&amp;#039;&amp;#039;  }}. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Wahrheit (Wien)|Die Wahrheit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 36/1931, 4. September 1931, Wien 1931, {{ZDB|2176231-4}}, S. 7, unten links.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Mutter Pauline (auch: Paula), geb. Cohn, stammte aus [[Basel]].&lt;br /&gt;
Am 16. November 1930 wurde, infolge einer Nachbesetzung, sein Vater von der Israelitischen Kultusgemeinde [[Baden bei Wien]] zum Oberrabbiner der zu jener Zeit drittgrößten&amp;lt;ref name=&amp;quot;jhb_time&amp;quot;&amp;gt;Verein zur Aufklärung jüdischer Geschichte in Baden: [https://jewishhistorybaden.com/time &amp;#039;&amp;#039;Von damals bis heute. (…) Ende der K.u.K Monarchie&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;jewishhistorybaden.com&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 11. April 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; jüdischen Gemeinde Österreichs gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.compactmemory.de/library/seiten.aspx?context=pages&amp;amp;ID_0=45&amp;amp;ID_1=767&amp;amp;ID_2=16171&amp;amp;ID_3=1000000000&amp;amp;ID_4=JWWA_46_0392.tif |wayback=20131224110019 |text=&amp;#039;&amp;#039;Von Woche zu Woche. Rabbinerwahl in Baden bei Wien&amp;#039;&amp;#039;  }}. In: &amp;#039;&amp;#039;Die Wahrheit&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 48/1930, 28. November 1930, Wien 1930, ZDB-ID 2176231-4, S. 7, Mitte rechts.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Familie zog nach Baden,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Zunächst wohnhaft in der Weilburgstraße&amp;amp;nbsp;12 (Herrschaftshaus abgebrochen; siehe auch: [[Max Herzig#Anmerkungen|Max Herzig]]), wurde 1934 die (auf 1867 zurückgehende) Villa in der Helenenstraße&amp;amp;nbsp;6 bezogen.&amp;amp;nbsp;– Siehe: Thomas Eliser Schärf: {{Webarchiv | url=http://www.juedischegemeinde.at/Rundgang/4.asp| wayback=20160222071854|text=&amp;#039;&amp;#039;Wohnhaus von Oberrabbiner Dr. Hartwig Carlebach&amp;#039;&amp;#039;}}. In: &amp;#039;&amp;#039;juedischegemeinde.at&amp;#039;&amp;#039;, 2003, abgerufen am 11. April 2013. (Die Bildüberschrift &amp;#039;&amp;#039;Helenenstraße 4&amp;#039;&amp;#039; bezieht sich auf die zu jener Zeit geltende Orientierungsnummer).&amp;lt;/ref&amp;gt; wo Hartwig Carlebach am 9. August 1931 in sein Amt eingeführt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|bzt|12|08|1931|02|AUTOR=|Amtseinführung des Herrn Oberrabbiners Dr. Hartwig Carlebach|ZUSATZ=Nr. 64/1931 (LII. Jahrgang)|ALTSEITE=2 f.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Noch im Dezember 1937 feierten Shlomo und sein Bruder in der [[Synagoge Baden]] ihre [[Bar Mitzwah]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;TES_Rundgang&amp;quot;&amp;gt;Thomas Eliser Schärf: {{Webarchiv|url=http://www.juedischegemeinde.at/Rundgang/4.asp |wayback=20160222071854 |text=&amp;#039;&amp;#039;Wohnhaus von Oberrabbiner Dr. Hartwig Carlebach&amp;#039;&amp;#039;  }}. In: &amp;#039;&amp;#039;juedischegemeinde.at&amp;#039;&amp;#039;, 2003, abgerufen am 11. April 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Grave of Shlomo Carlebach.jpg|miniatur|Grab auf dem Friedhof [[Har HaMenuchot]] in Jerusalem]]&lt;br /&gt;
Nach dem [[Anschluss Österreichs]] flüchtete die Familie am 14. Juli 1938 aus Baden und kam, über [[Litauen]], schließlich 1939 nach [[New York City]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;TES_Rundgang&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dort fand Hartwig Carlebach Anstellung in einer [[Synagoge]] in der &amp;#039;&amp;#039;West 79th Street&amp;#039;&amp;#039; und gründete 1940 am selben Ort die [[Carlebach Shul]], wo Shlomo und sein Zwillingsbruder Eli Chaim ebenfalls lernten und arbeiteten. Darüber hinaus studierte Shlomo an verschiedenen [[Jeschiwa|Jeschiwot]] in New York und Umgebung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shlomo studierte an der Yeshiva Torah Vodaath unter der Leitung von Rabbi Shlomo Heiman und galt dort als einer der begabtesten Schüler. Im Jahr 1943, als Rabbi Aharon Kotler die Jeschiwa Lakewood gründete, wählte er Shlomo als eines von 14 Gründungsmitgliedern aus. Er studierte dort bis zum Jahr 1949.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gegen Mitte der 40er Jahre begannen Shlomo und sein Bruder Eliyahu Chaim, sich der Chassidim Chabad und Rabbi [[Joseph Isaac Schneersohn|Yosef Yitzchak Schneersohn]] anzunähern. Im Jahr 1949 ging er zum Studium an die Jeschiwa Lubawitsch.&lt;br /&gt;
Am 19. Kislew 5710, etwa einen Monat vor seinem Tod, rief der damalige Rebbe von Lubawitsch Karlebach und Rabbi [[Zalman Schachter-Shalomi]] zu sich und ermutigte sie, an Universitäten zu gehen, um sich dort für die Annäherung an das Judentum einzusetzen. Eine Woche später, während des Chanukka-Festes, begaben sich die beiden an die Brandeis-Universität, wo sie mit den Studenten Chassidismus studierten und sie ermutigten, Tefillin anzulegen. Damit waren sie die ersten Shluchim von Chabad auf dem Campus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shlomo veröffentlichte mehr als 25 Alben und machte sich in den 1960er Jahren als Sänger und Komponist von israelischen, chassidischen und amerikanischen Volksliedern einen Namen. Es wird geschätzt, dass er über 1000 Lieder komponiert hat. Er ging auf zahlreiche Tourneen in Großbritannien und den USA und nahm mehrere Platten auf. 1963 spielte er an der Seite von [[Bob Dylan]] und [[Joan Baez]] auf einem Festival in San Francisco. Die Carlebach Shul leitete er nach dem Tod des Vaters von 1967 bis 1980. Begraben wurde er auf dem [[Har HaMenuchot]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach Shlomo Carlebachs Tod wurden Vorwürfe laut, er hätte sich mehrmals Frauen anzüglich genähert und sie sexuell belästigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://theawarenesscenter.blogspot.com/2007/02/regarding-case-of-rabbi-shlomo.html Vicki Polin: &amp;#039;&amp;#039;Regarding the case of Rabbi Shlomo Carlebach&amp;#039;&amp;#039;; auf &amp;#039;&amp;#039;The Awareness Center&amp;#039;&amp;#039; der &amp;#039;&amp;#039;Jewish Coalition Against Abuse/Assault (JCASA)&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shlomos Tochter [[Neshama Carlebach]] ist wie der Vater Musikerin und Textschreiberin und arbeitet im Stil des Vaters. Im Januar 2018 veröffentlichte sie einen offenen Brief an die Frauen, die von den Übergriffen ihres Vaters verletzt worden waren, unter der Überschrift &amp;#039;&amp;#039;My sisters, I hear you&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite news|url=http://blogs.timesofisrael.com/my-sisters-i-hear-you/|title=My sisters, I hear you|work=The Times of Israel|access-date=2020-12-21|language=en-US}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Shlomo’s Stories&amp;#039;&amp;#039;, 1996, ISBN 1-56821-960-1&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Shlomo’s Stories: Selected Tales&amp;#039;&amp;#039;, 1997, ISBN 1-56821-215-1&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Carlebach Haggadah: Seder Night with Reb Shlomo&amp;#039;&amp;#039;, 2001, ISBN 965-7108-31-4&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Salomon Peter Carlebach]], genannt &amp;#039;&amp;#039;Shlomo Carlebach&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Nathan Ophir: &amp;#039;&amp;#039;Rabbi Shlomo Carlebach. Life, Mission, and Legacy&amp;#039;&amp;#039;. Urim, Jerusalem 2014.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Carlebach, Shlomo&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Werner Röder]], [[Herbert A. Strauss]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der deutschsprachigen Emigration nach 1933. Band 1: Politik, Wirtschaft, Öffentliches Leben&amp;#039;&amp;#039;. München: Saur, 1980, S. 108&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Shlomo Carlebach (musician)}}&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20160520191210/http://carlebachshul.org/About%20Us/History.htm Carlebach Shul], Archivlink abgerufen am 16. Oktober 2023&lt;br /&gt;
* [https://www.mediathek.at/atom/0178339F-1F3-01EB3-00000BEC-01772EE2 Interview (Audioaufnahme) mit Shlomo Carlebach] im Onlinearchiv der [[Österreichische Mediathek|Österreichischen Mediathek]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121856518|LCCN=n94014518|VIAF=10036260}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Carlebach, Shlomo}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sänger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rabbiner (Vereinigte Staaten)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Familie Carlebach|Shlomo]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Emigrant zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1925]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1994]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Carlebach, Shlomo&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Karlibach, Schlomo&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-amerikanischer Rabbi und Sänger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Januar 1925&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Oktober 1994&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Domokos.szabos</name></author>
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