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	<title>Shimon Nissenbaum - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T00:07:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Shimon_Nissenbaum&amp;diff=2738341&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Arthur Bidulski: /* Ehrungen */</title>
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		<updated>2025-10-13T14:40:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Ehrungen&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Shimon Nissenbaum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (manchmal eingedeutscht: &amp;#039;&amp;#039;Sigmund Nissenbaum&amp;#039;&amp;#039;, jüdisches [[Patronym]] &amp;#039;&amp;#039;Shimon Ben Jehuda Laib&amp;#039;&amp;#039;) (* [[25. Juli]] [[1926]] in [[Warschau]]; † [[11. August]] [[2001]] in [[Konstanz]]) war ein deutscher Unternehmer, Stifter und Gründer der Israelitischen Kultusgemeinde Konstanz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie Nissenbaum betrieb in Warschau Ziegeleien und ein Bauunternehmen. Shimon war das jüngste von fünf Geschwistern. Seine Eltern waren Laib Nissenbaum und Hanna Nissenbaum. Shimon Nissenbaum wuchs zunächst im Warschauer Stadtteil [[Praga (Warschau)|Praga]] auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=http://www.nissenbaum.pl/de/o_fundator.html |titel=Gründer der Stiftung. Sigmund Nissenbaum |titelerg= |werk=nissenbaum.pl |hrsg=Fundacja Rodziny Nissenbaumów |datum= |seiten= |archiv-url= |archiv-datum= |zugriff=2018-01-11 |format= |sprache= |kommentar= |zitat= |offline=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Warschauer Ghetto und KZs ==&lt;br /&gt;
Nach dem [[Überfall auf Polen]] 1939 enteigneten die [[Nationalsozialisten]] den Familienbesitz und erzwangen die Umsiedlung der Familie in die Milastraße im [[Warschauer Ghetto]]. Shimon nahm als Jugendlicher am [[Aufstand im Warschauer Ghetto|jüdischen Aufstand]] von April bis Mai 1943 teil. Nach der Niederschlagung des Aufstandes wurden die Nissenbaum in des [[Vernichtungslager Treblinka]] transportiert. Dort starben Shimon Nissenbaums Mutter und weitere Familienangehörige in den Gaskammern. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Shimon, sein Bruder Josef, und ihr Vater Leib wurden als sogenannte Spezialisten als [[Zwangsarbeiter]] nacheinander in die Konzentrationslager in [[KZ Majdanek|Majdanek]], [[SS-Arbeitslager Budzyń|Budzyń]], [[KZ Auschwitz|Auschwitz]], [[KZ Flossenbürg|Flossenbürg]], [[KZ-Außenlager Hersbruck|Hersbruck]] und schließlich in ein Außenlager des [[KZ Natzweiler-Struthof]] in [[Offenburg]] verschleppt. Dort wurde bei Auflösung des Lagers am 12. April 1945 der Vater und 40 weitere, nicht transportfähige Häftlinge von Aufsehern erschlagen, die Leichen wurden von russischen Zwangsarbeitern zum [[Waldbachfriedhof Offenburg]] gebracht. Der Transportzug in Richtung Bodensee wurde bei Geisingen von alliierten Fliegern angegriffen und die Lok beschädigt. Die Häftlinge wurden in Gruppen zu acht Mann aufgeteilt und mussten weitermarschieren. Die Kolonne zog sich immer weiter auseinander. Schließlich konnten Shimon und Josef Nissenbaum zu französischen Truppen bei Donaueschingen flüchten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hans-Peter Goergens |url=http://www.badische-zeitung.de/ein-ueberlebender-des-kz-offenburg |titel=Ein Überlebender des KZ Offenburg |titelerg= |werk=badische-zeitung.de |hrsg= |datum=2017-11-28 |seiten= |archiv-url= |archiv-datum= |zugriff=2018-01-11 |format= |sprache= |kommentar= |zitat= |offline=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konstanz ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Konstanz-jüdischer-friedhof-shimon-nissenbaum.JPG|mini|Grabmal Reb Simon Ben Reb Jehuda Laib Nissenbaum (1926–2001) auf dem neuen Teil des jüdischen Friedhof in Konstanz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg planten Josef und Shimon Nissenbaum, Europa über Konstanz und die Schweiz zu verlassen. Shimon entschied sich jedoch, dort zu bleiben und begann eine Tätigkeit als Altwarenhändler. Er gründete eine neue jüdische Gesamtgemeinde Konstanz und Freiburg, die er bis 1988 leitete, und danach die [[Israelitische Kultusgemeinde]] (IKG) Konstanz. Während Josef in die USA auswanderte, wurde Shimon ein erfolgreicher und bekannter Geschäftsmann am [[Bodensee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1964 ließ Nissenbaum am Ort der 1938 bei der [[Reichspogromnacht]] vernichteten [[Synagoge (Konstanz)|Konstanzer Synagoge]] ein Bürohochhaus bauen und richtete darin auf eigene Kosten Gemeinderäume und eine kleine Synagoge ein, die bis heute in Betrieb sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Stiftung in Polen ==&lt;br /&gt;
1983 gründete er mit seiner Ehefrau Sonja die polnische &amp;#039;&amp;#039;Stiftung der Familie Nissenbaum&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Fundacja Rodziny Nissenbaumów&amp;#039;&amp;#039;) mit der Aufgabe, Stätten des [[Juden in Polen|Judentums in Polen]] zu restaurieren und zu unterhalten. Aus den Mitteln der Stiftung wurden seither über 200 jüdische Friedhöfe restauriert und Gedenkstätten errichtet. Die Stiftung setzte sich für den Aufbau des [[Museum der Geschichte der polnischen Juden]] in Warschau ein und organisierte eine Begleitausstellung im [[Vernichtungslager Treblinka]].&amp;lt;ref&amp;gt;Claudia Rindt: Wider das Vergessen. In: [[Südkurier]], 8. August 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Nissenbaum erhielt viele persönliche Ehrungen, u. a. den [[Verdienstorden der Republik Polen]] und das [[Auschwitz-Kreuz]] (&amp;#039;&amp;#039;Krzyż Oświęcimski&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Claudia Rindt: [http://www.suedkurier.de/skplus/skdamals/Konstanz-1945-Neuanfang-nach-der-Odyssee-des-Horrors;art1187716,8198155 &amp;#039;&amp;#039;Konstanz 1945: Neuanfang nach der Odyssee des Horrors.&amp;#039;&amp;#039;] Südkurier online, 2. Oktober 2015 (Abruf kostenpflichtig)&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor= |url=http://www.nissenbaum.pl/de/o_fundator.html |titel=Gründer der Stiftung Sigmund Nissenbaum |titelerg= |werk=nissenbaum.pl |hrsg=Fundacja Rodziny Nissenbaumów |datum= |seiten= |archiv-url= |archiv-datum= |zugriff=2018-01-11 |format= |sprache= |kommentar= |zitat= |offline=}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor= |url=http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-19916370.html |titel=Gestorben: Sigmund Nissenbaum |titelerg= |werk=spiegel.de |hrsg= |datum=2001-05-20 |seiten= |archiv-url= |archiv-datum= |zugriff=2018-01-11 |format= |sprache= |kommentar= |zitat= |offline=}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Erich Gropper |url=http://www.tmw-kn.com/blog/2011/08/23/der-mann-der-das-stammland-der-europaischen-juden-zuruckeroberte/ |titel=Der Mann, der das Stammland der Juden zurückeroberte |titelerg= |werk=tmw-kn.com |hrsg= |datum=2011-08-23 |seiten= |archiv-url= |archiv-datum= |zugriff=2018-01-11 |format= |sprache= |kommentar= |zitat= |offline=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;{{Normdaten|TYP=p|GND=142052329|VIAF=133286234}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Nissenbaum, Shimon}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mäzen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens der Republik Polen (Komtur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Überlebender des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufständischer des Warschauer Ghettos]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Konstanz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pole]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1926]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2001]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Judentum in Konstanz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Nissenbaum, Shimon&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Ben Jehuda Laib, Shimon&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Unternehmer, Stifter, jüdischer Gemeindevorstand&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Juli 1926&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Warschau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. August 2001&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Konstanz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Arthur Bidulski</name></author>
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