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	<title>Shimon Gottschalk - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T01:57:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Shimon_Gottschalk&amp;diff=2716104&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Redf0x: 2022 verstorben</title>
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		<updated>2025-12-16T16:14:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;2022 verstorben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Shimon Gottschalk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, bis zum zwölften Lebensjahr &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Stefan Gottschalk&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, (* [[1929]] in [[Berlin]]; † [[13. Mai]] [[2022]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.legacy.com/us/obituaries/name/shimon-gottschalk-obituary?id=34744854 |titel=Shimon Gottschalk Obituary (2022) |werk=legacy.com |sprache=en |abruf=2025-12-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein US-amerikanischer [[Sozialarbeitswissenschaft|Sozialarbeitswissenschaftler]] deutscher Herkunft, der 1938 mit Vater, Stiefmutter und älterem Bruder aus Deutschland floh. Er war Professor für [[Soziale Arbeit]] an der [[Florida State University]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Stefan Gottschalk war Sohn eines jüdischen Ehepaars, das beim von [[Walter Friedländer]] geleiteten fortschrittlichen Jugendamt im Berliner Bezirk [[Berlin-Prenzlauer Berg|Prenzlauer Berg]] tätig war.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle der biographischen Angaben ist: Irmgard Beckmann, &amp;#039;&amp;#039;Manchmal darf man nicht gehorchen&amp;#039;&amp;#039;, in Joachim Wieler, Susanne Zeller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Emigrierte Sozialarbeit. Portraits vertriebener SozialarbeiterInnen.&amp;#039;&amp;#039; Lambertus, Freiburg 1995, S. 157–165.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Vater Arthur Gottschalk arbeitete als juristischer Dezernent beim Jugendamt, die Mutter (sie starb wenige Monate nach Stefans Geburt) als Kinderfürsorgerin. Nach der [[Machtergreifung|Machtübernahme der Nationalsozialisten]], 1933, wurde das Jugendamt zur besonderen Zielscheibe, weil es viele jüdische und politisch links stehende Mitarbeiter hatte. Auch Arthur Gottschalk verlor sein Amt und wurde ehrenamtlich für die jüdische Gemeinde tätig. Er hatte inzwischen auch seine zweite Ehefrau verloren und heiratete 1938 erneut. Nach der [[Novemberpogrome 1938|Reichskristallnacht]], 1938, flüchtete er mit seiner Familie per Bahn nach [[Hoek van Holland]] und dann per Schiff in die [[Vereinigte Staaten|USA]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den USA nahm Stefan den Vornamen Shimon an und schloss sich der jüdischen Gemeinde in [[Boston]] an. In Berlin hatte die Familie sich nicht aktiv am Leben der Glaubensgemeinschaft beteiligt. Nach dem [[Highschool]]-Abschluss besuchte Gottschalk ein [[College]] und absolvierte eine Ausbildung zum Zimmermann. 1950 bereiste er für ein Jahr Europa und fuhr dabei auch mit dem Fahrrad durch Deutschland. Anschließend studierte er bis zum [[Bachelor]]-Examen an der [[Brandeis University|Brandeis-Universität]] Philosophie und jüdische Geschichte. Das Studium setzte er in [[Cincinnati]] am [[Hebrew Union College]] fort. Danach war er von 1956 bis 1962 als Erzieher an großen [[Synagoge]]n tätig, [[Rabbiner]] wollte er nicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1962 trat Gottschalk dann beruflich in die Fußstapfen seiner Eltern und studierte an der [[Rutgers University|Rutgers-Universität]] Sozialarbeit bis zum [[Master]]-Abschluss. Danach war er einige Jahre in der [[Gemeinwesenarbeit]] des Staates [[Rhode Island]] tätig. 1972 wurde er an der Brandeis-Universität [[Promotion (Doktor)|promoviert]] und alsbald Professor an der Universität in [[Tallahassee]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Lehre vertrat Gottschalk stets eine kritische Position gegenüber Professionalisierung und Spezialisierung in der Sozialarbeit – sie schaffe eine zu große Distanz zwischen den Sozialarbeitern und ihren Klienten und drücke sich in folgender Haltung aus: &amp;#039;&amp;#039;Ich bin der Sozialarbeiter und das ist nur ein armer Mensch. Er darf nicht tun, was wir tun.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Zitat aus dem Interview; in Irmgard Beckmann, &amp;#039;&amp;#039;Manchmal darf man nicht gehorchen&amp;#039;&amp;#039;, in Joachim Wieler, Susanne Zeller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Emigrierte Sozialarbeit. Portraits vertriebener SozialarbeiterInnen.&amp;#039;&amp;#039; Lambertus, Freiburg 1995, S. 163 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit seiner Emeritierung lebte Gottschalk mit seiner Familie in einem alternativen Gemeinwesen in Tallahassee, das über eine eigene Schule verfügt, die an den Grundsätzen von [[Summerhill]] orientiert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Irmgard Beckmann: &amp;#039;&amp;#039;Manchmal darf man nicht gehorchen&amp;#039;&amp;#039;, in Joachim Wieler, Susanne Zeller (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Emigrierte Sozialarbeit. Portraits vertriebener SozialarbeiterInnen.&amp;#039;&amp;#039; Lambertus, Freiburg 1995, S. 157–165.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|LCCN=no2015039572|VIAF=311154221|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2021-01-17}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gottschalk, Shimon}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sozialarbeitswissenschaftler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Florida State University)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-Amerikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1929]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2022]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gottschalk, Shimon&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gottschalk, Stefan (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=US-amerikanischer Sozialarbeitswissenschaftler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1929&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Mai 2022&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Redf0x</name></author>
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