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	<title>Shikhara - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T19:46:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Shikhara&amp;diff=510325&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: Minuszeichen -&gt; Gedankenstrich</title>
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		<updated>2019-07-29T11:02:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Minuszeichen -&amp;gt; Gedankenstrich&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Khajuraho - Kandariya Mahadeo Temple.jpg|mini|hochkant=1.6|Shikhara-Turm mit Begleittürmchen (&amp;#039;&amp;#039;[[urushringa]]s&amp;#039;&amp;#039;) über der [[Cella]] (&amp;#039;&amp;#039;[[garbhagriha]]&amp;#039;&amp;#039;) des [[Kandariya-Mahadeva-Tempel]]s (um 1050) in [[Khajuraho]]; in der Seitenansicht ähnelt der Tempel der Felslandschaft eines Gebirges.]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Shikhara&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Sanskrit]]: शिखर śikhara; deutsch = ‚Bergspitze‘ oder ‚Gipfel‘) wird religionsübergreifend ein hochaufragender, leicht gekrümmter Tempelturm in Nord[[indien]] bezeichnet. Im 20. Jahrhundert wurde die Bezeichnung jedoch auf nahezu alle dominanten Turmformen auf Tempeln übertragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie und Symbolik ==&lt;br /&gt;
Shikhara bedeutet wörtlich &amp;#039;Gipfel&amp;#039; oder &amp;#039;Bergspitze&amp;#039;. Dies rührt daher, dass man die Tempel als den in Indien [[Meru (Mythologie)|Meru]] genannten [[Weltenberg]] oder als Abbild des [[Himalaya]] begriff, dem Sitz der indischen Götter. Shikhara und [[Garbhagriha]] bilden überdies eine markante senkrechte Linie, die als kosmische Achse oder als Weltachse (&amp;#039;&amp;#039;[[axis mundi]]&amp;#039;&amp;#039;) aufgefasst wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Andere Namen ==&lt;br /&gt;
In [[Odisha]] und [[West-Bengalen]] werden die beinahe senkrecht aufragenden Tempeltürme &amp;#039;&amp;#039;[[Deul (Architektur)|rekha-deul]]&amp;#039;&amp;#039; genannt. Die in einer ‚Schirmkuppel‘ oder in einem quergelagerten Baukörper endenden Tempeltürme Südindiens werden meist &amp;#039;&amp;#039;[[Vimana (Architektur)|vimana]]&amp;#039;&amp;#039; genannt; die oft steil und hoch aufragenden Tortürme werden dagegen als &amp;#039;&amp;#039;[[gopuram]]s&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Die von der hinduistischen Architektur Indiens beeinflussten &amp;#039;&amp;#039;[[Prang]]s&amp;#039;&amp;#039; der thailändischen Tempel sind hier ebenfalls zu nennen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktion ==&lt;br /&gt;
Shikharas dienen – neben ihrer Funktion als Dach – der symbolischen ‚Überhöhung‘ des Tempels, genauer des Sanktums (&amp;#039;&amp;#039;[[garbhagriha]]&amp;#039;&amp;#039;). Darüber hinaus bilden sie in vielen Fällen auch eine weithin sichtbare Landmarke; wohl nicht ohne Grund stehen die Tempel mit den höchsten Shikhara-Türmen ([[Bhubaneswar]], [[Tempelbezirk von Khajuraho|Khajuraho]] u.&amp;amp;nbsp;a.) in freiem, ebenem Gelände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Architektur ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Naresar, Wegtempel (1999).jpg|mini|hochkant=1.1|[[Naresar]] – gestufte [[Pyramidendach|Pyramidendächer]] und frühe Shikhara-Formen ohne Spitze auf Kleintempeln des 7.&amp;amp;nbsp;Jh.]]&lt;br /&gt;
Die hochaufragenden, leicht konvex gekrümmten, Tempeltürme Nordindiens gleichen optisch am oberen Ende zusammengebundenen Bambus-, Stroh- oder Astkonstruktionen, von denen sich jedoch nichts erhalten hat und über deren Funktion nur spekuliert werden kann. Die steinernen Shikharas sind – im Innern größtenteils hohle – Kragsteinkonstruktionen, die jedoch niemals zur Cella (&amp;#039;&amp;#039;garbhagriha&amp;#039;&amp;#039;) des Tempels hin geöffnet sind&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Volwahsen, Henri Stierlin (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Indien. Baukunst der Hindus, Buddhisten und Jains.&amp;#039;&amp;#039; Taschen-Verlag Köln o.&amp;amp;nbsp;J., S.&amp;amp;nbsp;144f ISBN 3-8228-9532-6&amp;lt;/ref&amp;gt;; ihre vertikale Gliederung folgt zumeist der Außenwandgliederung des Tempelbaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die höchsten Shikharas werden meist von kleinen Türmchen (&amp;#039;&amp;#039;[[urushringa]]s&amp;#039;&amp;#039;) begleitet, die in verkleinerter Form den Hauptturm imitieren, ihn aber auch gleichzeitig stabilisieren. Oben schließen die nordindischen Tempeltürme regelmäßig mit einem oder mehreren geriffelten kissen- oder kürbisförmigen Ringsteinen (&amp;#039;&amp;#039;[[amalaka]]s&amp;#039;&amp;#039;) ab, auf welchen (falls erhalten) noch eine krug- oder vasenartige Spitze (&amp;#039;&amp;#039;[[Kalasha (Architektur)|kalasha]]&amp;#039;&amp;#039;) aufsitzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waren die ersten freistehenden Tempel Indiens noch ohne Turmaufbauten (vgl. [[Tigawa]], [[Kunda (Madhya Pradesh)|Kunda]], [[Talagunda]] u.&amp;amp;nbsp;a.), so finden sich&lt;br /&gt;
Vor- bzw. Frühformen von Shikhara-Türmen – jedoch ohne Spitze – in [[Aihole]] (6./7.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert) und [[Naresar]] (7.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert). Zu den ältesten Bauten mit vollständigem Shikhara-Turm gehören die Tempel von [[Mahakuta]] (7.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert). Eine Weiterentwicklung findet vor allem bei den [[Pratihara]]-Tempeln des 8.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts statt. Ihren Höhepunkt erleben die Shikharas in den enorm hohen Tempelbauten des 10. bis 12.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts in [[Tempelbezirk von Khajuraho|Khajuraho]] und [[Bhubaneswar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zitat ==&lt;br /&gt;
{{Zitat|Im Oberbau eines Hindu-Tempels, möglicherweise seinem charakteristischsten Merkmal überhaupt, wird die Gleichsetzung von Tempel und Berg augenfällig; der Oberbau selbst wird als &amp;#039;Bergspitze&amp;#039; oder &amp;#039;Gipfel&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;shikhara&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet. Die geschwungenen Konturen einiger Tempelaufbauten und ihre gestaffelte Anordnung haben viel dem Wunsch zu verdanken, die visuelle Wirkung einer Bergspitze zu suggerieren.&amp;lt;ref&amp;gt;George Michell: &amp;#039;&amp;#039;Der Hindu-Tempel. Baukunst einer Weltreligion.&amp;#039;&amp;#039; DuMont, Köln 1990, S.&amp;amp;nbsp;86 ISBN 3-7701-2770-6&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Vimana (Architektur)]]&lt;br /&gt;
* [[Deul (Architektur)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* George Michell: &amp;#039;&amp;#039;Der Hindu-Tempel. Baukunst einer Weltreligion.&amp;#039;&amp;#039; DuMont, Köln 1990, ISBN 3-7701-2770-6, S.&amp;amp;nbsp;86.&lt;br /&gt;
* Andreas Volwahsen, Henri Stierlin (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Indien. Baukunst der Hindus, Buddhisten und Jains.&amp;#039;&amp;#039; Taschen-Verlag Köln o.&amp;amp;nbsp;J., ISBN 3-8228-9532-6, S. 144ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Shikharas}}&lt;br /&gt;
* [http://www.bernhardpeter.de/Indien/Sonstige/seite567.htm &amp;#039;&amp;#039;Schnittzeichnungen Shikhara und Rekha-Deul&amp;#039;&amp;#039;]&lt;br /&gt;
* [http://personal.carthage.edu/jlochtefeld/picturepages/Khajuraho/architecture.html &amp;#039;&amp;#039;Aufbau eines Hindu-Tempels – Foto + Infos&amp;#039;&amp;#039;] (engl.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hinduistisches Bauwerk in Indien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Turm in Indien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Turm in Asien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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